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O, teures Gotteswort
Photo: Kanzel in der evangelischen Kirche in Wiesbaden-Dotzheim
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O, teures Gotteswort
- Beim Lesen der Bibel oder Hören der Predigt -
1.) O, teures Gotteswort,
Der Weisheit Himmelsquelle!
Je mehr ich schöpfe fort,
Je klarer fließt die Welle.
Je mehr ich schöpfe fort,
Je mehr schenkst du der Wonnen!
O teures Gotteswort,
O lichter Freudenbronnen!
2.) O, teures Gotteswort,
Du frische Lebensquelle!
Je mehr ich schöpfe fort,
Machst du mich heil zur Stelle.
Und schöpf ich ewig fort,
Nie ist der Born verronnen!
O teures Gotteswort,
O tiefer Wunderbronnen!
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Autor: Friedrich Heinrich Oser
mögl. Melodie: Nun danket alle Gott
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Kreuz- und Trostlieder von
Friedrich [Heinrich] Oser
Zweite, vermehrte Auflage
Verlag Julius Niedner
Wiesbaden, 1865
Thema: Sonntag und Gottesdienst
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Friedrich Heinrich Oser (29. Februar 1820 in Basel, † 1891), war Dichter und evangelischer Pfarrer, Er verlor seine Mutter, die Deutsche war, früh. Er besuchte die Gemeindeschule und wechselte dann auf das Gymnasium, das er 1835 verließ. Bis 1838 ging er an das Pädagogium und immatrikulierte sich anschließend an der Universität seiner Vaterstadt, um Theologie zu studieren. Er wurde 1842 als Pfarrer ordiniert und zog im selben Jahr nach Berlin, um weiter zu studieren. Bis 1843 besuchte er weitere ostdeutsche Städte und hielt sich auch in Prag, Wien, München und Nürnberg auf. In seine Heimat zurückgekehrt, nahm er eine Stlle als Vikar in Dietgen im Kanton Basel an. 1845 wurde er zum Pfarrer in Waldenburg bewählt. 1846 heiratete Oser Elisabeth Hauser, eine Tochter eines Kaufmanns aus Basel. Aus der Ehe wurden sieben Kinder geboren. Nach dem frühen Tod seiner erstgeborenen Tochter schrieb Oser seine 'Kreuz- und Trostlieder' und die 'Lieder auf des Kindes Tod', die 1856 in Basel erschienen. Seine Frau starb kurze Zeit später bei der Geburt von Zwillingen, worauf Oser, um die Kinder zu versorgen, 1859 erneut heiratete. Seine zweite Frau war Antonie Sterchi, eine Pfarrerstochter aus Meikirch bei Bern. Viele Gedichte Osers wurden schon zu Lebzeiten mehrfach veröffentlicht und vertont.
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Osers Lieder/ Hymns
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Ach, wie leer und nichtig ist
Alles muss zum besten dienen
Alles, was dein Gott dir gibt
Als ich schlummernd an der Mutter Brust noch lag
An Jesu Namen halte dich
Auf, und erhöhet mit mir den Namen des Herrn
Birg mich unter deinen Flügeln
Bitter ist des Leides Wurzel
Bleibe, Herr, o sieh uns flehen
Dank euch, Dank für jedes milde Wort
Dein Wort, o Herr, im Munde
Dem Einen, dem einen, o schenke dein Herz
Den Abend lang währet das Weinen
Dennoch bleib ich stets an dir, ob mir Leib
Der das Ohr gepflanzet, der sollte dich nicht hören
Der selbst du mit dem Tode rangst
Du bist ja doch der Herr
Du machst arm, du machst reich
Du warst zu stark, du hast gewonnen
Du, Herr, zeigst mir den besten Weg
Durch alles Dunkel, alles Graun
Durchläutert ward mir, Herr, dein Wort
Eitel Güt und Wahrheit sind
Fluten des Jammers rauschen heran
Freuet euch mit den Betrübten
Gehe hin und steh und sieh
Gottes Werk ists, kannst du bauen
Groß sind die Wogen
Hart scheinest du gesinnt
Hast du Gottes Sohn, du hast das Leben
Herr, gedenk, wie schwach ich bin
Herr, gedenke meiner nach der Gnade
Herr, hilf tragen, lass dirs klagen
Herr, lass in deine Hand mich fallen
Herr, o lass zu dir mich kommen
Hold, wie der Tauben Flügel blitzen
Holdselge Lippen, öffnet ihr euch nur
Hügel fallen, Berge weichen
Ich weiß es, Herr, du hasts getan
Ich, der Herr, ich bin dein Heiland
In den Himmel gehen, Kind
In die Höhe führe mich
Ist Trübsal da, gleich bist du nah
Ja, das ist meine Stärke
Keine Weisheit, kein Verstand
Köstlich ist es, dir zu singen
Lasset Gottes Ruhm erschallen
Lieben sollt ich minder dich
Liegt auf deinem Knechte deine Hand auch schwer
Lob sei Gott für seine Treu
Mein Gott und mein König, dich will ich erheben
Mein Gott, zerbrochen ist mein Geist
Meine Seele sag es mir
Nicht so ganz wirst meiner du vergessen
Nimm mir alles, Gott, mein Gott
Nimmer, o nimmer kann Gott dich verlassen
Nun schlaf in kühler Erde
Nun, Herr, wess soll ich mich getrösten
Nur der da rief dem Sonnenheer
Nur der ist froh, der traurig war
O Jesu Christ, wenn du nur bei mir bist
O Nacht, o Nacht, alle Sterne so ferne
O schönster Stern in tiefer Nacht
O weigre dich nicht länger
O, du lebendge Quelle des Trostes
O, sieh den grünen Pfühl
O, teures Gotteswort der Weisheit Himmelsquelle
O, wie er freundlich ist
Ob du gleich den Herrn nicht siehest
Schlummre süß, o nicht ihr Zähren
Seele, lass dir bang nicht werden
Seele, was betrübst du dich und verzehrest dich
Segnen, segnen ist sein Leben
Sei stark, mein Sohn, durch Jesum Christ
Sei still dem Herrn und wart auf ihn
Siehe, schon harret er dein
Siehe, siehe, das ist unser Gott
Stärke, stärke deine Hände
Unbekannt, und doch bekannt
Unbekannt, und doch bekannt
Und geht dir auch, du Armer, ein Schwert
Und Gottes Will ist dennoch gut
Und ists denn Sünde, Herr, wenn fort
Und netzest du die Wangen
Und wenn dein Herz einst nicht mehr schlägt
Und wenn dich alle Welt vergisst
Unergründlich Menschenherz
Unserm Gott allein die Ehre
Verschlungen ist der Tod in den Sieg
Versiegt schien in des Leidens Glut
Vor deinen Augen fand ich Frieden
Vorbei auch dieses Schmerzensjahr
Vorbei der Kampf, behalten ist das Feld
Wach auf, wach auf, zerbrochnes Herz
Was du, was du gelitten hast
Weiter, mutig auf dem rauen Weg
Wenn das Leid verschwunden
Wer auf Gott den Herrn vertraut
Wie der Regen auf die Au
Wie ein wasserreicher Garten
Wie feiriges Erz wogt im Busen der Schmerz
Wie groß dein Leid auch sei
Wir haltens mit dir und dein sind wir
Zieh an die Macht, du Arm des Herrn
Zu dir, Herr, will ich fliehen
O, teures Gotteswort
Photo: Kanzel in der evangelischen Kirche in Wiesbaden-Dotzheim
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O, teures Gotteswort
- Beim Lesen der Bibel oder Hören der Predigt -
1.) O, teures Gotteswort,
Der Weisheit Himmelsquelle!
Je mehr ich schöpfe fort,
Je klarer fließt die Welle.
Je mehr ich schöpfe fort,
Je mehr schenkst du der Wonnen!
O teures Gotteswort,
O lichter Freudenbronnen!
2.) O, teures Gotteswort,
Du frische Lebensquelle!
Je mehr ich schöpfe fort,
Machst du mich heil zur Stelle.
Und schöpf ich ewig fort,
Nie ist der Born verronnen!
O teures Gotteswort,
O tiefer Wunderbronnen!
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Autor: Friedrich Heinrich Oser
mögl. Melodie: Nun danket alle Gott
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Kreuz- und Trostlieder von
Friedrich [Heinrich] Oser
Zweite, vermehrte Auflage
Verlag Julius Niedner
Wiesbaden, 1865
Thema: Sonntag und Gottesdienst
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Friedrich Heinrich Oser (29. Februar 1820 in Basel, † 1891), war Dichter und evangelischer Pfarrer, Er verlor seine Mutter, die Deutsche war, früh. Er besuchte die Gemeindeschule und wechselte dann auf das Gymnasium, das er 1835 verließ. Bis 1838 ging er an das Pädagogium und immatrikulierte sich anschließend an der Universität seiner Vaterstadt, um Theologie zu studieren. Er wurde 1842 als Pfarrer ordiniert und zog im selben Jahr nach Berlin, um weiter zu studieren. Bis 1843 besuchte er weitere ostdeutsche Städte und hielt sich auch in Prag, Wien, München und Nürnberg auf. In seine Heimat zurückgekehrt, nahm er eine Stlle als Vikar in Dietgen im Kanton Basel an. 1845 wurde er zum Pfarrer in Waldenburg bewählt. 1846 heiratete Oser Elisabeth Hauser, eine Tochter eines Kaufmanns aus Basel. Aus der Ehe wurden sieben Kinder geboren. Nach dem frühen Tod seiner erstgeborenen Tochter schrieb Oser seine 'Kreuz- und Trostlieder' und die 'Lieder auf des Kindes Tod', die 1856 in Basel erschienen. Seine Frau starb kurze Zeit später bei der Geburt von Zwillingen, worauf Oser, um die Kinder zu versorgen, 1859 erneut heiratete. Seine zweite Frau war Antonie Sterchi, eine Pfarrerstochter aus Meikirch bei Bern. Viele Gedichte Osers wurden schon zu Lebzeiten mehrfach veröffentlicht und vertont.
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Osers Lieder/ Hymns
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Ach, wie leer und nichtig ist
Alles muss zum besten dienen
Alles, was dein Gott dir gibt
Als ich schlummernd an der Mutter Brust noch lag
An Jesu Namen halte dich
Auf, und erhöhet mit mir den Namen des Herrn
Birg mich unter deinen Flügeln
Bitter ist des Leides Wurzel
Bleibe, Herr, o sieh uns flehen
Dank euch, Dank für jedes milde Wort
Dein Wort, o Herr, im Munde
Dem Einen, dem einen, o schenke dein Herz
Den Abend lang währet das Weinen
Dennoch bleib ich stets an dir, ob mir Leib
Der das Ohr gepflanzet, der sollte dich nicht hören
Der selbst du mit dem Tode rangst
Du bist ja doch der Herr
Du machst arm, du machst reich
Du warst zu stark, du hast gewonnen
Du, Herr, zeigst mir den besten Weg
Durch alles Dunkel, alles Graun
Durchläutert ward mir, Herr, dein Wort
Eitel Güt und Wahrheit sind
Fluten des Jammers rauschen heran
Freuet euch mit den Betrübten
Gehe hin und steh und sieh
Gottes Werk ists, kannst du bauen
Groß sind die Wogen
Hart scheinest du gesinnt
Hast du Gottes Sohn, du hast das Leben
Herr, gedenk, wie schwach ich bin
Herr, gedenke meiner nach der Gnade
Herr, hilf tragen, lass dirs klagen
Herr, lass in deine Hand mich fallen
Herr, o lass zu dir mich kommen
Hold, wie der Tauben Flügel blitzen
Holdselge Lippen, öffnet ihr euch nur
Hügel fallen, Berge weichen
Ich weiß es, Herr, du hasts getan
Ich, der Herr, ich bin dein Heiland
In den Himmel gehen, Kind
In die Höhe führe mich
Ist Trübsal da, gleich bist du nah
Ja, das ist meine Stärke
Keine Weisheit, kein Verstand
Köstlich ist es, dir zu singen
Lasset Gottes Ruhm erschallen
Lieben sollt ich minder dich
Liegt auf deinem Knechte deine Hand auch schwer
Lob sei Gott für seine Treu
Mein Gott und mein König, dich will ich erheben
Mein Gott, zerbrochen ist mein Geist
Meine Seele sag es mir
Nicht so ganz wirst meiner du vergessen
Nimm mir alles, Gott, mein Gott
Nimmer, o nimmer kann Gott dich verlassen
Nun schlaf in kühler Erde
Nun, Herr, wess soll ich mich getrösten
Nur der da rief dem Sonnenheer
Nur der ist froh, der traurig war
O Jesu Christ, wenn du nur bei mir bist
O Nacht, o Nacht, alle Sterne so ferne
O schönster Stern in tiefer Nacht
O weigre dich nicht länger
O, du lebendge Quelle des Trostes
O, sieh den grünen Pfühl
O, teures Gotteswort der Weisheit Himmelsquelle
O, wie er freundlich ist
Ob du gleich den Herrn nicht siehest
Schlummre süß, o nicht ihr Zähren
Seele, lass dir bang nicht werden
Seele, was betrübst du dich und verzehrest dich
Segnen, segnen ist sein Leben
Sei stark, mein Sohn, durch Jesum Christ
Sei still dem Herrn und wart auf ihn
Siehe, schon harret er dein
Siehe, siehe, das ist unser Gott
Stärke, stärke deine Hände
Unbekannt, und doch bekannt
Unbekannt, und doch bekannt
Und geht dir auch, du Armer, ein Schwert
Und Gottes Will ist dennoch gut
Und ists denn Sünde, Herr, wenn fort
Und netzest du die Wangen
Und wenn dein Herz einst nicht mehr schlägt
Und wenn dich alle Welt vergisst
Unergründlich Menschenherz
Unserm Gott allein die Ehre
Verschlungen ist der Tod in den Sieg
Versiegt schien in des Leidens Glut
Vor deinen Augen fand ich Frieden
Vorbei auch dieses Schmerzensjahr
Vorbei der Kampf, behalten ist das Feld
Wach auf, wach auf, zerbrochnes Herz
Was du, was du gelitten hast
Weiter, mutig auf dem rauen Weg
Wenn das Leid verschwunden
Wer auf Gott den Herrn vertraut
Wie der Regen auf die Au
Wie ein wasserreicher Garten
Wie feiriges Erz wogt im Busen der Schmerz
Wie groß dein Leid auch sei
Wir haltens mit dir und dein sind wir
Zieh an die Macht, du Arm des Herrn
Zu dir, Herr, will ich fliehen