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Ich suche, den ich liebe

Photo: Epiphanias-Darstellung am Altar der Evangelischen Nikolaikirche in Kiel, Schleswig-Holstein

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Ich suche, den ich liebe

 

1.) Ich suche, den ich liebe,

Den liebsten Freund auf Erden.

Der aus getreuem Triebe,

Mein bruder wollen werden.

Ich suche bis ich ihn erblickt,

Acg, ohn' ihn zähl' ich lauter trübe Stunden!

 

2.) Mein auserwähltes Leben,

Wie girret deine Taube!

Dir Jesu rufet eben,

Mein Herze Mund und Glaube.

Verbirge dich, wo Feinde sein,

Bleib aber deiner Sulamith zur Seiten. (a)

 

3.) Ich fühl in meinem Herzen,

Du meiner Seelen Wonne,

Die allergrößten Schmerzen,

Wo du nicht meine Sonne

Darinne steten Mittag machst,

Ach, ohne dich sind lauter finstre Nächte.

 

4.) Komm, Liebster, und erquicke

Dein armes Volk und Erbe,

Braucht Satan seine Tücke,

So störe sein Gewerbe.

Du kennst ja deine liebe Braut,

Ach, lass dir ihre Not aus Herze dringen!

 

5.) Mein Herze lässt nicht abe,

So lang es lebt und gibet,

Bis ich dich funden habe,

Den meine Seele liebet.

Komm, Liebster in mein Herz und Haus,

Weil alles deinem Vater zugehöret.

 

6.) Vergib mir alle Sünden,

Dadurch ich dich verloren,

Denn die dich also finden,

die sind als neu geboren,

Und lass mich, weil ich auf der Welt

Auf nichts als nur auf meinen Heiland achten.

 

7.) Am Ende, wenn ich sterbe,

Da hilf mir überwinden,

und dich in jenem Erbe,

Mein bruder wieder finden,

Dort, Jesu, wo des Vaters Reich,

Da kann und werd ich dich nicht mehr verlieren.

 

(a) Sulamith (auch Schulamit, Schulamith oder Shulamith) ist ein weiblicher Vorname hebräischen Ursprungs. Bekannt ist er durch seine Erwähnung im Alten Testament (aus dem Hohen Lied des Salomon, Kapitel 7 Vers 1).

Der Vorname bedeutet im Hebräischen die Friedfertige.

 

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Autor: Christoph Pfeiffer

Melodie: Vor Freuden lasst uns springen

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gefunden in:

Der Tochter Zions Geistliche Feyer-Kleider Oder

Neue Lieder auf die Son[n]- und Fest-Evangelia

gestellet von M. Christoph Pfeiffer

Verlag von Johann George Böhmen

Leipzig und Schweidnitz, 1732

Thema: Epiphanias

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Christoph Pfeiffer (* 3. Februar 1689 in Oels/Niederschlesien; † 23. Dezember 1758 in Stolz bei Frankenstein/Schlesien) war ein deutscher evangelischer Theologe und Kirchenlieddichter.

Als Sohn eines Tuchmachers geboren, begann Pfeiffer 1711 ein Studium an der Universität Wittenberg. 1717 geht er als Informator nach Dirsdorf bei Frankenstein, 1719 Pfarrer im nahen Dittmannsdorf und 1746 Pfarrer in Stolz. Bereits in seiner Studentenzeit in Wittenberg hatte er eine Sammlung von 91 Liedern über die Sonntagsevangelien verfasst. Eine weitere Sammlung von 85 Liedern folgte 1732, mit einer Vorrede von Benjamin Schmolck, dem er sich theologisch und poetisch verbunden fühlte. Zudem gab er Predigten, Erbauungsschriften und Leichenpredigten heraus, und bewies auch historisch-genealogisches Interesse.

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Pfeiffers Lieder/ Hymns

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Himmelfahrt

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Heute fährt der Heilang auf

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Offenbarung

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Die letzte Zeit ist vor der Türe

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Tod und Ewigkeit

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Ich geh zu meinem Grabe

Ich schlafe, wenn ich sterbe

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Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned

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Ach Gott, was Feinde regen sich

Ach, Geh mit mir nicht ins Gerichte

Ach, wann wird mein Jesus kommen

Ach, was wird uns denn dafür

Ach, Wunder über Wunder

Auf, auf, der Jüngste Tag ist nah

Auf, Seele, komm, der Bräutigam

Auf, zum großen Abendmale

Aus treuer Zeugen Munde soll alles gültig sen

Auserwählter Schlangentreter

Befiehl dem Herren deine Wege und hoff auf ihn

Betrübtes Herze, traure nicht

Betrübtes Jubilate, da Jesus von mir geht

Bist du, der da kommen soll, ja mein Heil

Das Hat der Feind getan

Dein Sabbath meine Freude

Deine Stund ist noch nicht da

Du bist voll Güte, lieber Gott

Du guter Hirte, weide mich

Du längst gewünschtes Heil der Welt

Du Vater droben in der Höh

Du weißt von keiner Sünde

Er hat alles wohl gemacht, der da wohnet

Getreuer Heiland, hilf mir beten

Getrost, mein Herz, Gott, mein Gott lebet noch

Gott mit uns auf Erden

Gott sei mir Sünder gnädig, ich suche

Gott verlässt die Seinen nicht, ihre Kreuze

Großer König, der du sieben Plagen

Guter Sämann, deine Gänge

Heilige Dreifaltigkeit, wir fallen dir zu Fuße

Herr, aller Augen warten deiner

Herr, hilf uns, wir verderben in dieser bösen Welt

Herr, höre mein Gebet, es rufet meine Seele

Herr, wir stehen hier vor dir, dass dies Kind

Hier komm ich, meiner Seelen Ruh

Ich bin ein Schäflein deiner Herde

Ich bin mit dir, mein Gott, zufrieden, es geh mir

Ich bin tausend Pfunde schuldig

Ich frage nach dem Himmel

Ich frage nach dem rechten Wege

Ich habe gnug, nachdem ich dich gesehn

Ich soll von deinem Namen zeugen

Ich suche, den ich liebe

Ich weiß, was dir gebüret

Ich werd allein in dir gerecht

In meines Jesu Namen tret ich

Ist mein Jesus unbekannt

Jesu Kreuz ist meine Freude

Jesu mein Leben und alles im Leiden und Sterben

Jesu, mein Verlangen, hier ist

Jesu, meine Liebe, gib, dass ich mich übe

Jesus nimmt die Sünder an, höre dies, du meine Seele

Jesus, mein Erlöser, lebt, tobe Sünde

Komm vor Jesu Richterstuhl

Kommt, lasst uns Jesum küssen

Liebster Gott, wie wird es gehen um die allerletzte Zeit

Lobe, lobe deinen König, mein Gemüte

Mein Gott, die Zeiten eilen

Mein Gott, erhöre mein Geschrei

Mein Gott, es geht zum Ende hin

Mein Gott, ich halt auf Erden haus

Mein Gott, ich will auf Erden klein

Mein Heil, du rufest mir

Mein Heil, ich bin vor Liebe krank

Mein Heil, ich denke dein beständig

Mein Heil, ich folge dir und lasse meine Sünden

Mein Herr und Gott, wie so nah

Mein Jesu, so du willst, kannst du mich wohl erretten

Mein Vater, hör auch meine Klagen

Mein Will ist es, wie es Gott gefällt

Mein Wohnhaus ist im Himmel

Meine Liebe liegt im Grabe

Meine Seele erhebt den Herrn und mein Geist singt

Meine Seele, schicke dich

Mit Jesus hab ich alles hin

Nichts Gewissers als das eine, dass ich einmal sterben muss

O Gott, es ist mein Leib und Seele

O Gott, wie groß ist dein Erbarmen

O, du Gott der Gnaden

O, du reine Liebe du, komm, belebe meines Seele

Schmücke dich, o liebe Seele, nimm das

Sei getrost, mein armes Herze

So gehst du denn zum Vater hin

So komm, du meines Jesu Christ

So streust du denn auf gut Gelücke

Teuerster Immanuel

Tränen her, verirrtes Herz

Unter deinem Kreuzespfahle

Weicht, ihr Sorgen, auf die Seite

Weiß und roter Bräutigam

Wie sollt ich meinen Freund nicht kennen

Wie wohl ist mir, o Freund der Seelen, wenn ich nicht

Willkommen aus dem Streite, du König

Wir kläglich siehts auf Erden aus

Wo ist der neugeborne Held

Zeuch mich nach dir, o Seelenfreund

Zeuch mich, allerliebstes Leben

Zu dir, mein Gott, allein steht meine Zuversicht

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Uploaded on January 13, 2014
Taken on July 7, 2010