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Der Altar der St. Nikolaikirche

Das um drei Stufen erhöhte Altarziborium, das die Sicht auf das Wandbild unterbricht, war in Schinkels Planung nicht vorgesehen und kam erst später auf Wunsch Friedrich Wilhelms IV. hinzu. Aus der Schinkelzeit stammt lediglich der aus dunklem böhmischem Marmor gearbeitete Altartisch und das aus dem gleichen Stein links daneben stehende Taufbecken mit Luthers Übersetzung aus dem Markusevangelium: „Wer da glaubet und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubet, der wird verdammt werden“. 1849[41] ergänzte Friedrich August Stüler den Altartisch mit einem marmornen Standkreuz von Christian Friedrich Tieck und einem Ziborium. Er entwarf einen Aufbau aus vier weißen venezianischen Marmorsäulen mit vergoldeten korinthischen Kapitellen, die einen als Satteldach gestalteten Baldachin tragen. Das Zierdach wird von einem Kreuz bekrönt und das Giebelfeld schmückt das Christusmonogramm. Den Architrav umläuft ein Fries mit ornamentalen Verzierungen und vergoldeten, aus Medaillons halbplastisch hervortretenden Engelköpfen. Die Ausschmückung mit Engeln ist in St. Nikolai ein oft vorkommendes Gestaltungselement, das sich sowohl am Außenbau, als auch im gesamten Kirchenraum an der Kanzel, den Chorschranken, Emporenbrüstungen sowie an den Kapitellen der Säulen und Pilaster wiederfindet

 

Auf Tour mit

 

Frank Guschmann

Marion

Sockenhummel

 

de.wikipedia.org/wiki/St._Nikolai_(Potsdam)

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Uploaded on January 14, 2020
Taken on December 21, 2019