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Das Ausstellungsprojekt Pergamonmuseum. Das Panorama

Das Ausstellungsprojekt Pergamonmuseum. Das Panorama präsentiert seit dem 17. November 2018 und voraussichtlich bis 2024 rund 80 Hauptwerke der wegen Renovierung geschlossenen Antikensammlung zusammen mit dem überarbeiteten Panorama von Yadegar Asisi. Während der Besucher bei dem Vorgängerprojekt die Option hatte, nur das Panorama oder nur die Ausstellung zu sehen, sind beide Komponenten in das Panorama integriert worden. Für diese Version des Pergamon-Panoramas konzipierte Asisi 40 neue Szenen; das Fotoshooting fand im Oktober 2017 in einem Berliner Filmstudio statt. Da der Ausstellungsraum in seiner Höhe nicht mehr durch die Firsthöhe der Bebauung rings um den Ehrenhof begrenzt wurde, ist das überarbeitete Panorama 2018 sechs Meter höher, so dass der Himmel mehr zur Geltung kommt. Asisi hat wissenschaftliche Kritik an seiner Rekonstruktion bei der Überarbeitung berücksichtigt, vor allem wird dem Betrachter eine blutigere Darstellung der Opferhandlungen am Großen Altar präsentiert, und auch Armut und Sklaverei werden mehr ins Bild gesetzt als bei der Darstellung der antiken Stadt 2011.

 

Nach Plänen der spreeformat architekten GmbH wurde seit Februar 2017 gegenüber vom Bode-Museum (Am Kupfergraben 2) ein neues temporäres Ausstellungsgebäude errichtet, eine 108 Meter lange und 14,5 Meter breite Halle mit einer Ausstellungsfläche von rund 2000 Quadratmetern. Neu hinzugekommen sind gegenüber 2011/2012 eine Videoprojektion des Pergamonaltars und eine Lichtinstallation des Telephosfrieses. Der Pergamonaltar selbst bleibt innerhalb des Museums und ist bis zum Ende der Renovierungsarbeiten nicht zu besichtigen

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Uploaded on July 20, 2019
Taken on May 8, 2018