Pfeiferbrunnen ( Brunnen / Fontaine ) in der Spitalgasse in der Stadt / Altstadt von Bern in der Schweiz
Pfeiferbrunnen ( Brunnen Fontaine ) in der Spitalgasse in der Stadt - Altstadt Bern im Kanton Bern der Schweiz
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Pfeiferbrunnen Bern
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Der Pfeiferbrunnen steht in der Spitalgasse in der Stadt - Altstadt von Bern im Berner
Mittelland im Kanton Bern der Schweiz
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Der Pfeiferbrunnen ist ein 1545 - 1546 von Hans Gieng geschaffener Brunnen, dessen
Figur sich eng an Dürers «Sackpfeifer» von 1.5.1.4 anlehnt. Der Pfeiferbrunnen stand ur-
sprünglich vor dem G.asthaus zum K.reuz, dem A.bsteigequartier fahrender Spielleute.
Seit 1.5.9.4 heisst dieser G.asthof «zum S.torchen». Der Pfeiferbrunnen heisst von da
aus bis zum Ende des 19. Jahrhundert auch Storchenbrunnen. Bei der Renovation von
1.8.7.4 wurde auf dem Rücken des Pfeifers eine Inschrift angebracht, die Figuren am
Fries wurden verstümmelt.
Das heutige, gekehlte Becken schuf Laurenti 1.8.8.9. 1.9.1.9 wurde der Pfeiferbrunnen
leicht nach O.sten versetzt; dabei wurde der S.udeltrog entfernt.
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Standort:
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Vor 1.6.3.8 zwischen R.yffli- und S.torchengässchen, heute vor dem H.aus Spitalgasse 21
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Der Pfeiferbrunnen an der Spitalgasse, den man früher allgemein «Storchenbrunnen»
nannte, weil er vor dem H.otel S.torchen stand, ist neben dem K.indlifresserbrunnen
der originellste unserer Stadt.
Es ist möglich, dass die Bruderschaft der Spielleute, die seit 1.5.0.7 einen F.reiheitsbrief
besass, einen Teil an die Kosten bezahlte. Dieser Brunnen ist das Abbild des frohen
Lebens mit Spiel und Tanz und gutem E.ssen. Die Figur ist eine freie Nachgestaltung
eines Dürerschen K.upferstiches.
Der Dudelsackpfeifer auf dem Brunnen lehnt sich lässig an einen B.aumstamm, an
welchem hinten ein P.ergament herunterhängt, das die Aufschrift trägt : «Der Pfyffer
Freiheits Brief 1.5.0.7.»
Auf dem Baumstamm hat sich ein Ä.ffchen niedergelassen, das auf einem F.lageolet ge-
treulich nachpfeift, was sein Meister auf der Sackpfeife bläst.
Vielleicht hat es ihm das Instrument gar gestohlen, um seinem Nachahmungstrieb zu
frönen. Ä.ffchen gab es schon damals im V.olk, und G.änse auch, die einem Spielmann
überall hin nachliefen.
Also hat der Künstler dem Musikanten ein Gänslein beigegeben, das ganz Ohr ist und
vor lauter Verwunderung gar den S.chnabel offen vergisst. Aber das Sackpfeifeblasen
soll auch im 16. Jahrhundert die immer durstige Musikantengurgel ausgetrocknet haben,
und so hat der B.ildhauer auch das K.rüglein mit dem köstlichen Nass am B.aumstamm
nicht vergessen.
Die besonders schön gearbeitete Säule gibt uns in anmutigster Renaissance ein tref-
fliches Bild fröhlichen Lebens. Den unteren Teil des Säulenschaftes umhüpft ein über-
mütiges Völklein im Takt der Pfeiferweise. Ursprünglich waren es erwachsene Menschen;
heute sind es eher Kinder.
Noch bis Mitte des 19. Jahrhunderts waren es F.rauen und M.änner, von denen einer
sogar einen B.art trug, wie H.owald berichtet. - «Leider hat in neuester Zeit eine lächer-
liche Prüderie veranlasst, die armen B.uben zu verstümmeln», schreibt v. Rodt in seiner
Stadtgeschichte.
Angeführt vom Stadtnarren tanzen Bürger, Bauer und Bettelmann mit ihren tanzlustigen
M.ägdlein.
Den obern Teil des Säulenschaftes schmücken Girlanden, von T.eufelsmasken gehalten,
F.ische, G.änse, G.locken und leere K.rüge. Am besonders schön gearbeiteten k.orinthi-
sierenden K.apitäl sind die V.oluten durch D.elphinköpfe ersetzt. Die vier aus L.öwen-
m.asken mündenden B.runnenröhren werden wiederum von stilisierten D.elphinen gestützt.
Ähnliche Stützen zeigen viele andere Brunnen auch.
Betrachten wir einmal den Spielmann etwas genauer. Er macht einen recht guten Eindruck.
Im 16. Jahrhundert war ein zerlumpter G.eiger oder Pfeifer keine Seltenheit. Unser Pfeifer
gehört zur Bruderschaft der Spielleute.
Er trägt, gleich den ebenfalls im Solde der Stadt stehenden W.eibeln, L.äufern, Stadt-
knechten, Z.immerleuten und M.aurern, das rot - schwarze Kostüm der Stadt. - Wohl ist
die Spitze seines rechten S.chuhs defekt und lässt die nackten Zehen zutage treten, und
das linke H.osenbein hat über dem K.nie ein Loch. - Es geht sicher nicht mehr lange, so
muss der Herr S.eckelmeister seinen G.eldkasten öffnen, und der S.chreiber eintragen:
«Jakob dem Pfyffer an einen rock ze stüür vier Pfund».
Nach der Stadtrechnung von 1.4.8.2 gab es in der Stadt folgende Spielleute : «T.rummeter
( S.tadttrompeter ), die pfeiffer, der C.antor, der O.rganist und der L.üttenschlaher». Diese
hatten im M.ünster die K.irchenmusik zu machen, waren bei den Empfängen von Fürstlich-
keiten dabei, spielten zum Tanze auf und musizierten bei den Fastnachtsspielen.
Das Pergament hinten am Baumstamm berichtet vom Privileg vom 3. S.eptember 1.5.0.7,
das die staatliche Anerkennung der Pfeiferbruderschaft bestimmte, die von nun an als
eine Art Zunft galt, in die auch die Stadtpfeifer verwiesen wurden. Der Freiheitsbrief ver-
schaffte den Spielleuten ein Monopol:
«So denn wellen wir, das dhein heimbscher noch frömder spilman uff dhein hochzyt
oder brutlouff komen, oder im einiche belonung sölle beschechen, er werde dann von
dem, des die hochzyt ist, berüeft und ervorderet und welicher ouch also berüeft wirdt,
der sol sich zimlicher belonung begnüegen, wie das von alter har komen und gebrucht
ist.».
Nach dem R.atsmanual aus derselben Zeit wissen wir, dass «under myner herren
schalmierpfifferen einer küng und sust zwen schaffner seyn».
In den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts war dieser Brunnen in einem sehr schlechten
Zustand. So konnte man zum Beispiel nicht mehr feststellen, was für eine Aufschrift das
Pergament trug, und es fand sich in der Stadt niemand mehr, der darum Bescheid wusste.
Als sich die Stadt anschickte, die Vorbereitungen zur Murtenschlachtfeier zu treffen, wurde
der Brunnen 1.8.7.4 gründlich renoviert, schadhafte Teile ersetzt und neu bemalt. Die Kosten
dieser Arbeiten beliefen sich auf 1352 Franken.
In den spätem Jahren wurde die achteckige Brunnenschale als sehr schadhaft befunden.
Man behalf sich zuerst mit einem Zementmantel auf der Innenseite, der sich anfänglich
sehr gut bewährt haben soll.
Diese Renovationen müssen aber nicht sehr sorgfältig durchgeführt worden sein, denn
der Brunnen figuriert schon 1.8.8.9 - 1.8.9.0 unter den schadhaften, die auf die Gründungs-
feier hin renoviert und nach Entwürfen des H.eraldikers B.ühler neu bemalt werden
müssen.
Anlässlich dieser Renovation gab man dem Brunnen die neue, heute noch bestehende
Schale, die von B.ildhauer L.aurenti angefertigt wurde. Diese Restauration kostete 2720
Franken, an welche die Hausbesitzer der Nachbarschaft einen Beitrag von 1700 Franken
zu leisten hatten.
Neu bemalt wurde der Brunnen wiederum im Jahre 1.9.0.5. Anlässlich dieser Neube-
malung wurde wahrscheinlich auch die Aufschrift «Der Pfyffer Freiheits Brief 1.5.0.7» an-
gebracht, die nach dem Text zu einer Postkartenserie von 1.9.1.4 als «neueren Datums»
bezeichnet wird.
Türler veröffentlichte den Freiheitsbrief erstmals 1.8.9.8, so dass unsere Annahme wohl
ihre Richtigkeit hat. Eine letzte Renovation erfuhr der Dudelsackpfeiferbrunnen im Jahre
1.9.2.6. Aus verkehrstechnischen Gründen musste er 1.9.1.9 verschoben werden.
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( BeschriebPfeiferbrunnen AlbumBrunnenmitBrunnenfigurinderSchweiz AlbumStadtBern
AlbumBernerBrunnen StadtBern Stadt City Ville fountain springvand suihkulähde fontaine
fontana 噴水 fontein fontene fontanna fonte fontän fuente UNESCO Weltkulturerbe Unesco
World Heritage Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Sveits
Zwitserland Szwajcaria Suíça Suiza )
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Spaziergang durch die Stadt Bern am Montag den 14. Januar 2013
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Mit dem B.us in den R.oseng.arten
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R.oseng.arten - M.uris.taldenb.runnen - S.iechenb.rünnlein - U.ntert.orb.rücke ( BE - 500m ) - L.äuferp.latz - L.äuferb.runnen - M.attenengeb.runnen - G.erberng.assb.runnen - M.ühlenp.latz-
b.runnen - S.chiffländteb.runnen - K.reuzgassb.runnen - M.ayb.runnen - K.ronenb.runnen - R.athausb.rünnli - V.ennerb.runnen - S.imsonb.runnen - S.tadtb.ibliothekb.runnen -
H.erreng.assb.runnen - C.asinop.arking - S.chützenb.runnen - A.nna - S.eiler - B.runnen - M.etrop.arking - P.feiferb.runnen - U.niversität G.rosse S.chanze - U.ni S
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Hurni130114 KantonBern StadtBern AlbumStadtBern
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 190222
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NIF
Pfeiferbrunnen ( Brunnen / Fontaine ) in der Spitalgasse in der Stadt / Altstadt von Bern in der Schweiz
Pfeiferbrunnen ( Brunnen Fontaine ) in der Spitalgasse in der Stadt - Altstadt Bern im Kanton Bern der Schweiz
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Pfeiferbrunnen Bern
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Der Pfeiferbrunnen steht in der Spitalgasse in der Stadt - Altstadt von Bern im Berner
Mittelland im Kanton Bern der Schweiz
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Der Pfeiferbrunnen ist ein 1545 - 1546 von Hans Gieng geschaffener Brunnen, dessen
Figur sich eng an Dürers «Sackpfeifer» von 1.5.1.4 anlehnt. Der Pfeiferbrunnen stand ur-
sprünglich vor dem G.asthaus zum K.reuz, dem A.bsteigequartier fahrender Spielleute.
Seit 1.5.9.4 heisst dieser G.asthof «zum S.torchen». Der Pfeiferbrunnen heisst von da
aus bis zum Ende des 19. Jahrhundert auch Storchenbrunnen. Bei der Renovation von
1.8.7.4 wurde auf dem Rücken des Pfeifers eine Inschrift angebracht, die Figuren am
Fries wurden verstümmelt.
Das heutige, gekehlte Becken schuf Laurenti 1.8.8.9. 1.9.1.9 wurde der Pfeiferbrunnen
leicht nach O.sten versetzt; dabei wurde der S.udeltrog entfernt.
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Der Pfeiferbrunnen an der Spitalgasse, den man früher allgemein «Storchenbrunnen»
nannte, weil er vor dem H.otel S.torchen stand, ist neben dem K.indlifresserbrunnen
der originellste unserer Stadt.
Es ist möglich, dass die Bruderschaft der Spielleute, die seit 1.5.0.7 einen F.reiheitsbrief
besass, einen Teil an die Kosten bezahlte. Dieser Brunnen ist das Abbild des frohen
Lebens mit Spiel und Tanz und gutem E.ssen. Die Figur ist eine freie Nachgestaltung
eines Dürerschen K.upferstiches.
Der Dudelsackpfeifer auf dem Brunnen lehnt sich lässig an einen B.aumstamm, an
welchem hinten ein P.ergament herunterhängt, das die Aufschrift trägt : «Der Pfyffer
Freiheits Brief 1.5.0.7.»
Auf dem Baumstamm hat sich ein Ä.ffchen niedergelassen, das auf einem F.lageolet ge-
treulich nachpfeift, was sein Meister auf der Sackpfeife bläst.
Vielleicht hat es ihm das Instrument gar gestohlen, um seinem Nachahmungstrieb zu
frönen. Ä.ffchen gab es schon damals im V.olk, und G.änse auch, die einem Spielmann
überall hin nachliefen.
Also hat der Künstler dem Musikanten ein Gänslein beigegeben, das ganz Ohr ist und
vor lauter Verwunderung gar den S.chnabel offen vergisst. Aber das Sackpfeifeblasen
soll auch im 16. Jahrhundert die immer durstige Musikantengurgel ausgetrocknet haben,
und so hat der B.ildhauer auch das K.rüglein mit dem köstlichen Nass am B.aumstamm
nicht vergessen.
Die besonders schön gearbeitete Säule gibt uns in anmutigster Renaissance ein tref-
fliches Bild fröhlichen Lebens. Den unteren Teil des Säulenschaftes umhüpft ein über-
mütiges Völklein im Takt der Pfeiferweise. Ursprünglich waren es erwachsene Menschen;
heute sind es eher Kinder.
Noch bis Mitte des 19. Jahrhunderts waren es F.rauen und M.änner, von denen einer
sogar einen B.art trug, wie H.owald berichtet. - «Leider hat in neuester Zeit eine lächer-
liche Prüderie veranlasst, die armen B.uben zu verstümmeln», schreibt v. Rodt in seiner
Stadtgeschichte.
Angeführt vom Stadtnarren tanzen Bürger, Bauer und Bettelmann mit ihren tanzlustigen
M.ägdlein.
Den obern Teil des Säulenschaftes schmücken Girlanden, von T.eufelsmasken gehalten,
F.ische, G.änse, G.locken und leere K.rüge. Am besonders schön gearbeiteten k.orinthi-
sierenden K.apitäl sind die V.oluten durch D.elphinköpfe ersetzt. Die vier aus L.öwen-
m.asken mündenden B.runnenröhren werden wiederum von stilisierten D.elphinen gestützt.
Ähnliche Stützen zeigen viele andere Brunnen auch.
Betrachten wir einmal den Spielmann etwas genauer. Er macht einen recht guten Eindruck.
Im 16. Jahrhundert war ein zerlumpter G.eiger oder Pfeifer keine Seltenheit. Unser Pfeifer
gehört zur Bruderschaft der Spielleute.
Er trägt, gleich den ebenfalls im Solde der Stadt stehenden W.eibeln, L.äufern, Stadt-
knechten, Z.immerleuten und M.aurern, das rot - schwarze Kostüm der Stadt. - Wohl ist
die Spitze seines rechten S.chuhs defekt und lässt die nackten Zehen zutage treten, und
das linke H.osenbein hat über dem K.nie ein Loch. - Es geht sicher nicht mehr lange, so
muss der Herr S.eckelmeister seinen G.eldkasten öffnen, und der S.chreiber eintragen:
«Jakob dem Pfyffer an einen rock ze stüür vier Pfund».
Nach der Stadtrechnung von 1.4.8.2 gab es in der Stadt folgende Spielleute : «T.rummeter
( S.tadttrompeter ), die pfeiffer, der C.antor, der O.rganist und der L.üttenschlaher». Diese
hatten im M.ünster die K.irchenmusik zu machen, waren bei den Empfängen von Fürstlich-
keiten dabei, spielten zum Tanze auf und musizierten bei den Fastnachtsspielen.
Das Pergament hinten am Baumstamm berichtet vom Privileg vom 3. S.eptember 1.5.0.7,
das die staatliche Anerkennung der Pfeiferbruderschaft bestimmte, die von nun an als
eine Art Zunft galt, in die auch die Stadtpfeifer verwiesen wurden. Der Freiheitsbrief ver-
schaffte den Spielleuten ein Monopol:
«So denn wellen wir, das dhein heimbscher noch frömder spilman uff dhein hochzyt
oder brutlouff komen, oder im einiche belonung sölle beschechen, er werde dann von
dem, des die hochzyt ist, berüeft und ervorderet und welicher ouch also berüeft wirdt,
der sol sich zimlicher belonung begnüegen, wie das von alter har komen und gebrucht
ist.».
Nach dem R.atsmanual aus derselben Zeit wissen wir, dass «under myner herren
schalmierpfifferen einer küng und sust zwen schaffner seyn».
In den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts war dieser Brunnen in einem sehr schlechten
Zustand. So konnte man zum Beispiel nicht mehr feststellen, was für eine Aufschrift das
Pergament trug, und es fand sich in der Stadt niemand mehr, der darum Bescheid wusste.
Als sich die Stadt anschickte, die Vorbereitungen zur Murtenschlachtfeier zu treffen, wurde
der Brunnen 1.8.7.4 gründlich renoviert, schadhafte Teile ersetzt und neu bemalt. Die Kosten
dieser Arbeiten beliefen sich auf 1352 Franken.
In den spätem Jahren wurde die achteckige Brunnenschale als sehr schadhaft befunden.
Man behalf sich zuerst mit einem Zementmantel auf der Innenseite, der sich anfänglich
sehr gut bewährt haben soll.
Diese Renovationen müssen aber nicht sehr sorgfältig durchgeführt worden sein, denn
der Brunnen figuriert schon 1.8.8.9 - 1.8.9.0 unter den schadhaften, die auf die Gründungs-
feier hin renoviert und nach Entwürfen des H.eraldikers B.ühler neu bemalt werden
müssen.
Anlässlich dieser Renovation gab man dem Brunnen die neue, heute noch bestehende
Schale, die von B.ildhauer L.aurenti angefertigt wurde. Diese Restauration kostete 2720
Franken, an welche die Hausbesitzer der Nachbarschaft einen Beitrag von 1700 Franken
zu leisten hatten.
Neu bemalt wurde der Brunnen wiederum im Jahre 1.9.0.5. Anlässlich dieser Neube-
malung wurde wahrscheinlich auch die Aufschrift «Der Pfyffer Freiheits Brief 1.5.0.7» an-
gebracht, die nach dem Text zu einer Postkartenserie von 1.9.1.4 als «neueren Datums»
bezeichnet wird.
Türler veröffentlichte den Freiheitsbrief erstmals 1.8.9.8, so dass unsere Annahme wohl
ihre Richtigkeit hat. Eine letzte Renovation erfuhr der Dudelsackpfeiferbrunnen im Jahre
1.9.2.6. Aus verkehrstechnischen Gründen musste er 1.9.1.9 verschoben werden.
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AlbumBernerBrunnen StadtBern Stadt City Ville fountain springvand suihkulähde fontaine
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Mit dem B.us in den R.oseng.arten
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R.oseng.arten - M.uris.taldenb.runnen - S.iechenb.rünnlein - U.ntert.orb.rücke ( BE - 500m ) - L.äuferp.latz - L.äuferb.runnen - M.attenengeb.runnen - G.erberng.assb.runnen - M.ühlenp.latz-
b.runnen - S.chiffländteb.runnen - K.reuzgassb.runnen - M.ayb.runnen - K.ronenb.runnen - R.athausb.rünnli - V.ennerb.runnen - S.imsonb.runnen - S.tadtb.ibliothekb.runnen -
H.erreng.assb.runnen - C.asinop.arking - S.chützenb.runnen - A.nna - S.eiler - B.runnen - M.etrop.arking - P.feiferb.runnen - U.niversität G.rosse S.chanze - U.ni S
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Hurni130114 KantonBern StadtBern AlbumStadtBern
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 190222
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