Schloss Arbon ( Château / Castle ) in der Stadt / Altstadt von Arbon im Kanton Thurgau in der Schweiz
Schloss Arbon ( Baujahr Bergfried 993 – Mittelalter - Burg château castle castello ) in der Altstadt - Stadt Arbon am B.odens.ee im Kanton Thurgau in der Ostschweiz der Schweiz
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Schloss Arbon
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Das Schloss Arbon steht in Arbon am B.odens.ee im Kanton Thurgau der Schweiz.
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Das Arboner Schloss mit Schlossturm gehört mit zu den bedeutendsten Sehens-
würdigkeiten der Stadt Arbon und ist gleichzeitig ihr Wahrzeichen. Es handelt es
sich hierbei ursprünglich um eine Burg mit Bergfried.
Der deutlich ältere Bergfried ist am grauen Gemäuer zu erkennen und stammt aus
dem Jahr 993.
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Der eindrucksvolle Wachtturm, der sich heute noch im Nordwesten der Stadt befindet,
ist von einigen späteren Gebäuden umgeben, die einen offenen Hof einkreisen. Dieses
Gebäude steht auf einem viereckigen Grundriss von ungefähr 11,2 Metern Seitenlänge.
Zusammen mit dem Dach erreicht es etwa dreissig Meter Höhe. Die eckige Struktur zeigt
die alte Vorprofilierung und die leichten Bossenwerke, während das den Mauern gut an-
gepasste Aussehen der eigentlichen Mauern von sorgsam vierkantig zugeschnittenen
Steinen geprägt wird.
Das hohe Tor besteht noch; man gelangt dazu durch eine bedeckte H.olzt.reppe, die an
zwei Seiten des Turmes hinaufführt.
Innerhalb des Wachtturmes findet man zuunterst zwei Stockwerke ohne Fenster. Dann
kommt das Eingangsstockwerk, das durch das Tor geprägt wird, das sich in der vollen
Wölbung erhebt, und ein Gang mit flacher Decke.
Die Mauer auf der anderen Seite im Westen besitzt einen Ausgang; vielleicht als Zugang -
wie an I.b.erg - zur U.mfriedungsm.auer. Der S.chorns.tein, der in der Nordwand dieses
ersten bewohnbaren Stockwerkes eingefügt wurde, hat seine ursprüngliche Basis ver-
loren, und jetzt ruht sein Abzug auf kubischen Kapitellen des späten R.ömischen Stils.
Die Treppe von siebzehn Tritten, die zum nächsten Stockwerk führt, ist in der Südmauer
eingebettet worden.
Das Schloss von M.ôtiers - T.ravers besitzt eine ziemlich ähnliche Treppe. Man findet
einen Schornstein in der Nordmauer des Stockwerkes darüber. Sie wird sie von Kon-
solen ohne jede Verzierung getragen.
In der Nähe des Eingangs des vierten Stockwerkes w.erden Steinlatrinen in der Mauer
untergebracht, eine Konstruktion, die an jene des Schlosses von W.artau erinnert.
Dieses vierte Stockwerk gehört noch zur ursprünglichen architektonischen Substanz.
Nur die grossen spitzbogenförmigen Öffnungen und die Dächer datieren zu Anfang des
16. Jahrhunderts.
Früher lag ein Graben vor den Mauern der Festung an drei Seiten. Der Eingang wurde
durch eine Schranke verstärkt. Einige Dienstanhänge zweifellos aus Holz standen im
Hof des Schlosses. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts wurde das Werk durch zwei Ge-
bäude vergrössert, das hintere Schloss und das vordere Schloss.
Eine Brücke wurde zwischen letzteren und dem Wachtturm gebaut. Sie überquert den
Graben, und gibt Zugang zum Rest der Festung. Da die Mauer und der Graben praktisch
verschwunden sind, verlor das Schloss von Arbon viel von seinem Verteidigungscharakter.
Es wurde allerdings im Laufe dieser letzten Jahre neu restauriert und ist der Öffentlichkeit
jetzt zugänglich. Ein sehr interessantes lokales Museum ist im Turm und in einem hinteren
Teil des Schlosses eingerichtet worden.
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Geschichte
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Die Region von Arbon wurde schon seit uralten Zeiten bevölkert. Daher ist es gut möglich,
Spuren der Besiedlung bis hin zur Neusteinzeit zu finden. Die R.ömer richteten hier ein
c.astel auf, A.rbor F.élix, das nach dem Ergebnis archäologischer Ausgrabungen zwei
Türme hatte.
Dieses Verteidigungswerk blieb wenigstens in seiner grundlegenden Konzeption bis
zum Mittelalter fortbestehen. Es schützte insbesondere eine christliche Gemeinschaft
und spornte den Bischof von K.onstanz an, die zentrale Verwaltungsstelle des Distriktes
von Arbon, die er beherrschte, hier zu v.erlagern.
Die Missionare Gall und Colomban hielten sich im "Arborense Castrum" auf. Der Begriff „castrum“ deutet darauf hin, dass der Ort verstärkt wurde.
Während der Kämpfe zwischen dem Bischof von K.onstanz mit der Abtei von S.ankt
G.allen, war Arbon für den Bischof sowohl ein beträchtlich starker Ort wie auch ein
wichtiges wirtschaftliches Zentrum.
Vom 12. Jahrhundert an wurde die Macht des Vogtes temporär von einer Familie von
bischöflichen Ministrellen von Arbon ausgeübt. Gegen 1200 liess der Bischof ein
neues Schloss auf dem verstärktem römischen Lager aufrichten. Das einzige Über-
bleibsel von diesem Gebäude ist der Wachtturm.
Es ist sogar möglich, dass dieses Schloss aus Stein ein altes aus Holz ersetzt hat.
Gegen Mitte des 13. Jahrhunderts ging die neue Festung in die Hände der edlen
Familie Kemnat über. Unter ihrer Herrschaft erhielt das Dorf von Arbon in 1255 seine
Offenheitsbrief erhielt, während es seit schon seit einer gewissen Zeit ein Marktrecht
besass.
Diese neuen Rechte hatten eine Verstärkung der Befestigungswerke zur Folge. Auch
interessant in der Geschichte von Arbon: In seinem jungen Alter, residierte der Letzte
der Hohenstaufen, Konradin, lange Zeit im Schloss. Um sich bei der Stadt zu bedanken,
übergab er ihr in 1266 die obere und niedrige Justiz.
Der Graf Rudolph von H.absburg wurde zum König im 1273 ernannt und im darauf folgen-
den Jahr wählte das Kapitel von K.onstanz Rudolph von H.absburg - L.aufenburg, ein
Vetter des Königs zum Bischof.
Der neue Prälat erwarb in 1282 die Güter, die Volkmar und Marquart von Kemnat in Arbon
besassen mit der Umgebung für die Summe von 2500 Mark. Gleichzeitig kaufte er die
Rechte zurück, die seine Miterben, die Ri.tter von B.odman, besassen.
Von 1285 an befand sich die ganze Herrschaft von Arbon also wieder in den Händen des
Bischofs von K.onstanz. Während der Kriege von A.ppenzell blieb Arbon den Ö.ster-
reichern dem Bischof treu. In dieser Stadt wurde der Waffenstillstand von 1403 und 1404
unterzeichnet.
Es scheint, dass der Bischof kurz nach 1300 finanzielle Schwierigkeiten erfuhr. Mehr als
einmal wurde die Herrschaft mit Schulden belastet, das letzten Mal in 1382 an die Familie
Paygrer von K.onstanz. 1412 konnte diese das Schloss am W.asserg.raben von H.agenw.il
erwerben und nahm dessen Namen an.
Acht Jahre später entbrannte ein gewalttätiger Streit mit den Bürgern von Arbon, die mit
der Stadt K.onstanz einen Vertrag über den Schutz- und die Schlossrechte festgelegt
hatten. Die Leute aus Konstanz eilten zur Hilfe von Arbon, als sie erfuhren, dass der Graf
Frederick von T.oggenburg die Renegaten von Arbon um jeden Preis unterwerfen wollte.
Verhandlungen wurden in R.omanshorn und in R.avensburg aufgenommen und schliess-
lich musste die Stadt von Arbon auf die Rechte verzichten, die ihr von Konstanz zuge-
standen. Zwei Jahre später zahlte Bischof Otto I an die Paygrer die geforderte Summe
zurück und trat das Schloss und die Stadt von Arbon und alles, was dazugehört Leute,
Güter und Rechte - an Rudolph von M.ötteli, von R.avensbourg ab.
Die Summe betrug 8000 Gulden. Der Käufer, Rudolph von Mötteli Senior gilt als Vorfahr
der berühmten aus R.avensburg stammenden Kaufmannfamilie. Er setzte zuerst Fuss
auf "schweizerischen" Boden und von ihm stammen die zahlreichen Mötteli ab, die im
Laufe der folgenden 150 Jahren in verschiedenen Schlössern in der Ostschweiz wohnten.
1441 kaufte der Bischof von K.onstanz mit der Hilfe des österreichischen Kaisers Frederick
III die Herrschaft vom Sohn von Rudolph, Jean, zurück, der Ehemann von Ursula Truchsess
von D.iessenh.ofen.
Von diesem Zeitpunkt an wurde das Schloss erneut durch Vögte des Bischofs besetzt.
Als die Eidgenossen in 1460 Thurgau eroberten, erwarben sie ebenfalls die Souveräni-
tät von Arbon. Sicherlich blieben die Stadt und das Schloss Eigentum des Bischofs, aber
dieser musste sich verpflichten, die Türen für die Eidgenossen offen zu halten.
1499 während des Krieges von S.chwaben schenkten die letzteren den Neutralitätsver-
sprechen des Bischofs von K.onstanz, Hugo von H.ohenl.andenb.erg, keinen Glauben
und besetzten Arbon.
Unter seinem ( er wurde 1457 im Schloss von H.egi in der Nähe von W.intert.hur geboren)
Prälat erhielt das Schloss von Arbon ein neues Gesicht. Sobald der K.rieg von S.chwaben
beendet wurde, widmete sich Hugo von H.ohenl.andenb.erg völlig seinen Konstruktions-
plänen, die insbesondere die Umgestaltung der K.athedrale von K.onstanz, des Schlosses
von M.eersburg von M.arkd.orf von H.egi und des Schlosses von Arbon betrafen.
Hier liess er das feudale Schloss zwischen 1515 und 1520 abreissen. Übrig blieb nur
der Wachtturm. Dann liess er das derzeitige Schloss erbauen und den Turm erhöhen,
was von der Aussenseite her noch sichtbar ist. Er wohnte mehrmals in Arbon. Später
wurde das Schloss wieder zum Sitz des Vogtes bis 1798.
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( BeschriebSchlossArbon SchlossArbon Schloss Castle Château Castello Kasteel
城 Замок Castillo Mittelalter Geschichte History Gebäude Building Archidektur AlbumSchweizerSchlössesr,BurgenundRuinen Schweiz Suisse Switzerland Svizzera
Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )
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Schlössert.our zwischen A.rbon und R.ors.chach am Donnerstag den 18. Oktober 2012
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Mit dem Z.ug von B.ern - Z.ürich - R.omansh.orn nach A.rbon
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Mit dem F.ahrr.ad A.rbon - A.rbon B.erglis.trasse ( TG - 413m ) - R.oggw.il P.ost
( TG - 430m ) - S.chloss R.oggwil - R.oggw.il ( TG - 437m ) - S.chloss M.ammertsh.ofen -
B.erg ( SG - 506m ) - S.chloss P.fauenmoos - R.uine der B.urg S.teinerb.urg - S.chloss
G.rossen H.ahnbe.rg - S.chloss K.lein H.ahnb.erg - O.ber - S.teinach Pt. 415 ( SG - 415m ) -
K.loster St. S.cholastika - G.oldach ( SG - 449m ) - S.chloss S.ulzb.erg - W.itenw.ald
( SG - 510m ) - L.och ( SG - 508m ) - St. A.nnas.chloss - H.üttenm.oos ( SG - 570m ) -
P.rähistorische W.ehra.nlage unterhalb H.ohriet - W.artens.ee ( SG - 560m ) - S.chloss
W.artens.ee - S.chloss G.reifenstein - B.uchen ( SG - 418m ) - S.chloss R.isegg -
S.chloss W.artegg - B.ahnh.of R.ors.chach
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Mit dem Z.ug von R.ors.chach über R.omansh.orn -Z.ürich - B.ern nach B.ern B.ümpliz N.ord
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Hurni121018 KantonThurgau
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes: 140123
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NIF
Schloss Arbon ( Château / Castle ) in der Stadt / Altstadt von Arbon im Kanton Thurgau in der Schweiz
Schloss Arbon ( Baujahr Bergfried 993 – Mittelalter - Burg château castle castello ) in der Altstadt - Stadt Arbon am B.odens.ee im Kanton Thurgau in der Ostschweiz der Schweiz
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Schloss Arbon
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Das Schloss Arbon steht in Arbon am B.odens.ee im Kanton Thurgau der Schweiz.
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Das Arboner Schloss mit Schlossturm gehört mit zu den bedeutendsten Sehens-
würdigkeiten der Stadt Arbon und ist gleichzeitig ihr Wahrzeichen. Es handelt es
sich hierbei ursprünglich um eine Burg mit Bergfried.
Der deutlich ältere Bergfried ist am grauen Gemäuer zu erkennen und stammt aus
dem Jahr 993.
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Der eindrucksvolle Wachtturm, der sich heute noch im Nordwesten der Stadt befindet,
ist von einigen späteren Gebäuden umgeben, die einen offenen Hof einkreisen. Dieses
Gebäude steht auf einem viereckigen Grundriss von ungefähr 11,2 Metern Seitenlänge.
Zusammen mit dem Dach erreicht es etwa dreissig Meter Höhe. Die eckige Struktur zeigt
die alte Vorprofilierung und die leichten Bossenwerke, während das den Mauern gut an-
gepasste Aussehen der eigentlichen Mauern von sorgsam vierkantig zugeschnittenen
Steinen geprägt wird.
Das hohe Tor besteht noch; man gelangt dazu durch eine bedeckte H.olzt.reppe, die an
zwei Seiten des Turmes hinaufführt.
Innerhalb des Wachtturmes findet man zuunterst zwei Stockwerke ohne Fenster. Dann
kommt das Eingangsstockwerk, das durch das Tor geprägt wird, das sich in der vollen
Wölbung erhebt, und ein Gang mit flacher Decke.
Die Mauer auf der anderen Seite im Westen besitzt einen Ausgang; vielleicht als Zugang -
wie an I.b.erg - zur U.mfriedungsm.auer. Der S.chorns.tein, der in der Nordwand dieses
ersten bewohnbaren Stockwerkes eingefügt wurde, hat seine ursprüngliche Basis ver-
loren, und jetzt ruht sein Abzug auf kubischen Kapitellen des späten R.ömischen Stils.
Die Treppe von siebzehn Tritten, die zum nächsten Stockwerk führt, ist in der Südmauer
eingebettet worden.
Das Schloss von M.ôtiers - T.ravers besitzt eine ziemlich ähnliche Treppe. Man findet
einen Schornstein in der Nordmauer des Stockwerkes darüber. Sie wird sie von Kon-
solen ohne jede Verzierung getragen.
In der Nähe des Eingangs des vierten Stockwerkes w.erden Steinlatrinen in der Mauer
untergebracht, eine Konstruktion, die an jene des Schlosses von W.artau erinnert.
Dieses vierte Stockwerk gehört noch zur ursprünglichen architektonischen Substanz.
Nur die grossen spitzbogenförmigen Öffnungen und die Dächer datieren zu Anfang des
16. Jahrhunderts.
Früher lag ein Graben vor den Mauern der Festung an drei Seiten. Der Eingang wurde
durch eine Schranke verstärkt. Einige Dienstanhänge zweifellos aus Holz standen im
Hof des Schlosses. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts wurde das Werk durch zwei Ge-
bäude vergrössert, das hintere Schloss und das vordere Schloss.
Eine Brücke wurde zwischen letzteren und dem Wachtturm gebaut. Sie überquert den
Graben, und gibt Zugang zum Rest der Festung. Da die Mauer und der Graben praktisch
verschwunden sind, verlor das Schloss von Arbon viel von seinem Verteidigungscharakter.
Es wurde allerdings im Laufe dieser letzten Jahre neu restauriert und ist der Öffentlichkeit
jetzt zugänglich. Ein sehr interessantes lokales Museum ist im Turm und in einem hinteren
Teil des Schlosses eingerichtet worden.
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Die Region von Arbon wurde schon seit uralten Zeiten bevölkert. Daher ist es gut möglich,
Spuren der Besiedlung bis hin zur Neusteinzeit zu finden. Die R.ömer richteten hier ein
c.astel auf, A.rbor F.élix, das nach dem Ergebnis archäologischer Ausgrabungen zwei
Türme hatte.
Dieses Verteidigungswerk blieb wenigstens in seiner grundlegenden Konzeption bis
zum Mittelalter fortbestehen. Es schützte insbesondere eine christliche Gemeinschaft
und spornte den Bischof von K.onstanz an, die zentrale Verwaltungsstelle des Distriktes
von Arbon, die er beherrschte, hier zu v.erlagern.
Die Missionare Gall und Colomban hielten sich im "Arborense Castrum" auf. Der Begriff „castrum“ deutet darauf hin, dass der Ort verstärkt wurde.
Während der Kämpfe zwischen dem Bischof von K.onstanz mit der Abtei von S.ankt
G.allen, war Arbon für den Bischof sowohl ein beträchtlich starker Ort wie auch ein
wichtiges wirtschaftliches Zentrum.
Vom 12. Jahrhundert an wurde die Macht des Vogtes temporär von einer Familie von
bischöflichen Ministrellen von Arbon ausgeübt. Gegen 1200 liess der Bischof ein
neues Schloss auf dem verstärktem römischen Lager aufrichten. Das einzige Über-
bleibsel von diesem Gebäude ist der Wachtturm.
Es ist sogar möglich, dass dieses Schloss aus Stein ein altes aus Holz ersetzt hat.
Gegen Mitte des 13. Jahrhunderts ging die neue Festung in die Hände der edlen
Familie Kemnat über. Unter ihrer Herrschaft erhielt das Dorf von Arbon in 1255 seine
Offenheitsbrief erhielt, während es seit schon seit einer gewissen Zeit ein Marktrecht
besass.
Diese neuen Rechte hatten eine Verstärkung der Befestigungswerke zur Folge. Auch
interessant in der Geschichte von Arbon: In seinem jungen Alter, residierte der Letzte
der Hohenstaufen, Konradin, lange Zeit im Schloss. Um sich bei der Stadt zu bedanken,
übergab er ihr in 1266 die obere und niedrige Justiz.
Der Graf Rudolph von H.absburg wurde zum König im 1273 ernannt und im darauf folgen-
den Jahr wählte das Kapitel von K.onstanz Rudolph von H.absburg - L.aufenburg, ein
Vetter des Königs zum Bischof.
Der neue Prälat erwarb in 1282 die Güter, die Volkmar und Marquart von Kemnat in Arbon
besassen mit der Umgebung für die Summe von 2500 Mark. Gleichzeitig kaufte er die
Rechte zurück, die seine Miterben, die Ri.tter von B.odman, besassen.
Von 1285 an befand sich die ganze Herrschaft von Arbon also wieder in den Händen des
Bischofs von K.onstanz. Während der Kriege von A.ppenzell blieb Arbon den Ö.ster-
reichern dem Bischof treu. In dieser Stadt wurde der Waffenstillstand von 1403 und 1404
unterzeichnet.
Es scheint, dass der Bischof kurz nach 1300 finanzielle Schwierigkeiten erfuhr. Mehr als
einmal wurde die Herrschaft mit Schulden belastet, das letzten Mal in 1382 an die Familie
Paygrer von K.onstanz. 1412 konnte diese das Schloss am W.asserg.raben von H.agenw.il
erwerben und nahm dessen Namen an.
Acht Jahre später entbrannte ein gewalttätiger Streit mit den Bürgern von Arbon, die mit
der Stadt K.onstanz einen Vertrag über den Schutz- und die Schlossrechte festgelegt
hatten. Die Leute aus Konstanz eilten zur Hilfe von Arbon, als sie erfuhren, dass der Graf
Frederick von T.oggenburg die Renegaten von Arbon um jeden Preis unterwerfen wollte.
Verhandlungen wurden in R.omanshorn und in R.avensburg aufgenommen und schliess-
lich musste die Stadt von Arbon auf die Rechte verzichten, die ihr von Konstanz zuge-
standen. Zwei Jahre später zahlte Bischof Otto I an die Paygrer die geforderte Summe
zurück und trat das Schloss und die Stadt von Arbon und alles, was dazugehört Leute,
Güter und Rechte - an Rudolph von M.ötteli, von R.avensbourg ab.
Die Summe betrug 8000 Gulden. Der Käufer, Rudolph von Mötteli Senior gilt als Vorfahr
der berühmten aus R.avensburg stammenden Kaufmannfamilie. Er setzte zuerst Fuss
auf "schweizerischen" Boden und von ihm stammen die zahlreichen Mötteli ab, die im
Laufe der folgenden 150 Jahren in verschiedenen Schlössern in der Ostschweiz wohnten.
1441 kaufte der Bischof von K.onstanz mit der Hilfe des österreichischen Kaisers Frederick
III die Herrschaft vom Sohn von Rudolph, Jean, zurück, der Ehemann von Ursula Truchsess
von D.iessenh.ofen.
Von diesem Zeitpunkt an wurde das Schloss erneut durch Vögte des Bischofs besetzt.
Als die Eidgenossen in 1460 Thurgau eroberten, erwarben sie ebenfalls die Souveräni-
tät von Arbon. Sicherlich blieben die Stadt und das Schloss Eigentum des Bischofs, aber
dieser musste sich verpflichten, die Türen für die Eidgenossen offen zu halten.
1499 während des Krieges von S.chwaben schenkten die letzteren den Neutralitätsver-
sprechen des Bischofs von K.onstanz, Hugo von H.ohenl.andenb.erg, keinen Glauben
und besetzten Arbon.
Unter seinem ( er wurde 1457 im Schloss von H.egi in der Nähe von W.intert.hur geboren)
Prälat erhielt das Schloss von Arbon ein neues Gesicht. Sobald der K.rieg von S.chwaben
beendet wurde, widmete sich Hugo von H.ohenl.andenb.erg völlig seinen Konstruktions-
plänen, die insbesondere die Umgestaltung der K.athedrale von K.onstanz, des Schlosses
von M.eersburg von M.arkd.orf von H.egi und des Schlosses von Arbon betrafen.
Hier liess er das feudale Schloss zwischen 1515 und 1520 abreissen. Übrig blieb nur
der Wachtturm. Dann liess er das derzeitige Schloss erbauen und den Turm erhöhen,
was von der Aussenseite her noch sichtbar ist. Er wohnte mehrmals in Arbon. Später
wurde das Schloss wieder zum Sitz des Vogtes bis 1798.
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( BeschriebSchlossArbon SchlossArbon Schloss Castle Château Castello Kasteel
城 Замок Castillo Mittelalter Geschichte History Gebäude Building Archidektur AlbumSchweizerSchlössesr,BurgenundRuinen Schweiz Suisse Switzerland Svizzera
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Schlössert.our zwischen A.rbon und R.ors.chach am Donnerstag den 18. Oktober 2012
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Mit dem Z.ug von B.ern - Z.ürich - R.omansh.orn nach A.rbon
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Mit dem F.ahrr.ad A.rbon - A.rbon B.erglis.trasse ( TG - 413m ) - R.oggw.il P.ost
( TG - 430m ) - S.chloss R.oggwil - R.oggw.il ( TG - 437m ) - S.chloss M.ammertsh.ofen -
B.erg ( SG - 506m ) - S.chloss P.fauenmoos - R.uine der B.urg S.teinerb.urg - S.chloss
G.rossen H.ahnbe.rg - S.chloss K.lein H.ahnb.erg - O.ber - S.teinach Pt. 415 ( SG - 415m ) -
K.loster St. S.cholastika - G.oldach ( SG - 449m ) - S.chloss S.ulzb.erg - W.itenw.ald
( SG - 510m ) - L.och ( SG - 508m ) - St. A.nnas.chloss - H.üttenm.oos ( SG - 570m ) -
P.rähistorische W.ehra.nlage unterhalb H.ohriet - W.artens.ee ( SG - 560m ) - S.chloss
W.artens.ee - S.chloss G.reifenstein - B.uchen ( SG - 418m ) - S.chloss R.isegg -
S.chloss W.artegg - B.ahnh.of R.ors.chach
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Mit dem Z.ug von R.ors.chach über R.omansh.orn -Z.ürich - B.ern nach B.ern B.ümpliz N.ord
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Hurni121018 KantonThurgau
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes: 140123
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