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Dampfschiff DS Stadt Zürich ( Baujahr 1909 - Bauwerft Escher, Wyss & Cie. Zürich - Länge 59.10 m - Breite 7.00 m - 750 Personen - Zürichsee - Schiffahrtsgesellschaft ZSG - Kursschiff Schiff Schaufelraddampfer Raddampfer ) auf dem Zürichsee in der Schweiz

Aussicht während der Fahrt mit dem Z.ug von Z.ürich nach C.hur in der Schweiz :

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Dampfschiff Stadt Zürich ( Kursschiff - Schiff - Schaufelraddampfer - Raddampfer - Baujahr 1909 - 750 Personen - Zürichsee - Schiffahrtsgesellschaft ZSG ) auf dem Zürichsee

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Dampfschiff Stadt Zürich

 

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- Flagge : Schweiz

 

- Schiffstyp : Raddampfer

 

- Reederei : Zürichsee - Schiffahrtsgesellschaft

 

- Bauwerft : Escher, Wyss & Cie., Z.ürich

 

- Baukosten : 320’000 Franken

 

- Stapellauf : 8. M.ai 1909

 

- Indienststellung : 12. J.uni 1909

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Schiffsmaße und Besatzung

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- Länge : 59,1 m (Lüa)

 

- Breite : 7,0 m über Radkästen: 13,5 m

 

- Verdrängung : 260

 

- Besatzung : 6 Mann

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M.aschine

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- M.aschine 2-Zyl.-D.ampfm.aschine

 

- M.aschinenleistung : 500 PS ( 368 kW )

 

- Geschwindigkeit : max. 14,5 kn (27 km/h)

 

- P.ropeller : 2 Seitenräder

 

- Transportkapazitäten : Zugelassene Passagierzahl 750

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Die Stadt Zürich ist der ältere der beiden Raddampfer der Zürichsee-Schiffahrtsgesellschaft

( ZSG ) und feierte am 12. J.uni 2.0.0.9 ihr 100. Betriebsjahr. Gebaut wurde die Stadt

Zürich im Jahr 1909 von Escher, Wyss & Cie. in Zürich. Sie ist das dienstälteste Schiff der

ZSG auf dem Zürichsee und verkehrt jeweils von A.pril bis N.ovember auf der Route Zürich–

R.apperswil ( S.G ) - Zürich.

 

Von den meisten anderen Schweizer Raddampfern unterscheiden sie und ihr Schwester-

schiff Stadt R.apperswil ( 1.9.1.4 ) sich durch den kurzen S.chornstein und das grosszügig

bemessene Oberdeck für die 1. Klasse. Bis auf Details sind die beiden Schiffe leicht zu

verwechseln: Die Stadt R.apperswil ist am vorderen K.reuzmast und der abweichenden

Farbe des Sonnendecks zu erkennen. Im Salon der 1. Klasse ist sie zudem luxuriöser als

ihr Schwesterschiff ausgestattet, erkennbar an der M.ahagoni- und B.irnbaumtäfelung und

der kunstvoll gearbeiteten T.reppe zum O.berdeck.

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Geschichte

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Die Stadt Zürich lief nach einer Bauzeit von sechs Monaten am 8. M.ai 1909 vom Stapel

und wurde von der Tochter des Verwaltungsratsmitglied Naville der damaligen Zürcher

D.ampfbootgesellschaft ( Z.D.G ) getauft.

 

Die Indienststellung des 320.000 Schweizer Franken teuren Schiffs konnte nur mit Sub-

ventionen der öffentlichen Hand ermöglicht werden. Das Dampfschiff besticht durch seine

schlanke und elegante Bauweise, und insbesondere der im Jugendstil gehaltene S.alon

fand in der damaligen Berichterstattung grossen Anklang.

 

Am S.amstag, 12. J.uni 1909, fuhr die Stadt Zürich um 15 Uhr, unter Böllerschüssen und

bei strömendem R.egen, zu ihrer dreistündigen Jungfernfahrt aus. An Bord waren Mitglieder

kantonaler und städtischer Behörden, Vertreter der Anrainergemeinden, der S.chiffswerft

und weitere prominente Gäste. Im ersten Betriebsjahr legte die Stadt Zürich 12.575

Kilometer zurück und verfeuerte 258,45 Tonnen K.ohle.

 

Am 4. S.eptember 1912 beförderte die Stadt Zürich ihren bislang berühmtesten Gast, den

deutschen Kaiser Wilhelm II. samt seinem Gefolge und einigen handverlesenen Gästen.

Auf dem mit B.lumen geschmückten Schiff herrschte eine strenge Kleiderordnung, serviert

wurden T.ee und deutsches B.ier. Die Abendrundfahrt des Gastes feierten die umliegenden

Gemeinden mit Feuerwerken, und noch Jahre später wurde die Stadt Zürich im Volks-

mund «Kaiserschiff» genannt, wenn auch bei weitem nicht von allen:

 

Der aus H.orgen stammende Heizer Jakob Stampfer wurde in letzter Minute seiner «kaiser-

feindlichen Gesinnung» wegen ausgewechselt – Sozialdemokraten waren auf dem «kaiser-

lichen Schiff» unerwünscht.

 

An P.fingsten 1.9.1.4 wurde das Schwesterschiff S.tadt R.apperswil in Betrieb genommen.

Zusammen mit der Stadt Zürich und der 1.8.7.5 erbauten H.elvetia besass die damalige

Zürcher Dampfbootgesellschaft ( ZDG ) nun drei grosse Schiffe als Rückgrat ihrer Flotte.

 

Mit Beginn des E.rsten W.eltkriegs wurde der Schiffsbetrieb massiv reduziert. Am

2. D.ezember 1.9.1.8 verfügte der B.undesrat die Einstellung aller mit Dampf betriebenen

Schiffsstrecken, da nicht genügend K.ohle in die Schweiz importiert werden konnte; be-

reits ab 1.9.1.9 waren die Fahrplaneinschränkungen jedoch wieder aufgehoben.

 

Im W.inter 1.9.1.9 wurde die Stadt Zürich erstmals ins T.rockendock überführt; schwer-

wiegende Mängel wurden nicht festgestellt. Während des Z.weiten W.eltkriegs blieb der

D.ampfkessel den ganzen W.inter mit W.asser gefüllt und der M.aschinenraum geheizt,

um die T.emperatur über dem G.efrierpunkt und den Raddampfer für militärische Zwecke

innert 24 Stunden betriebsbereit zu halten. Der private Schiffahrtsbetrieb kam während

dieser Zeit fast gänzlich zum Erliegen.

 

Ab 1.9.5.9 wurden die beiden letzten Raddampfer auf dem Zürichsee nach und nach

durch moderne M.otorschiffe ergänzt und kamen praktisch nur noch an den S.onntagen

zum Einsatz – erst ab 1.9.8.6 verkehrten die beiden Salondampfer in der S.ommersaison

wieder häufiger und seit 2.0.0.4 während der S.ommersaison beinahe täglich.

 

1.9.8.3 beschloss der Verwaltungsrat der ZSG die Erhaltung der beiden letzten Dampf-

schiffe Stadt Zürich und Stadt R.apperswil, nachdem ihre Ausserdienststellung aus Kosten-

gründen kontrovers diskutiert worden war. Zwei Jahre später feierte die ZSG mit ver-

schiedenen Aktivitäten «150 Jahre Dampfschifffahrt auf dem Zürichsee».

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Unterhaltsarbeiten und bauliche Änderungen

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In den Jahren 1.9.2.2 und 1.9.3.9 waren erstmals bauliche Änderungen nötig: Die Stadt

Zürich erhielt neue S.iederohre an den D.ampfkesseln, das Dach des Oberdecks wurde

ersetzt und die S.chaufelräder revidiert.

 

1.9.3.8 wurde eine elektrische Heizung eingebaut. In den Jahren 1.9.4.1 bis 1.9.5.3

standen grössere Revisionen an: Kesselreparaturen, Verlängerung des Oberdecks bis

zum S.teuerhaus und Ersatz des Sonnenzelts durch ein festes Dach.

 

1.9.5.1 wurde die K.ohlenfeuerung durch eine S.chwerölfeuerung ersetzt, wodurch im

Betrieb M.aschinenpersonal eingespart und die Besatzung von bisher acht auf sechs

Mitglieder reduziert wurde.

 

Im F.rühling 1.9.5.6 wurde die Stadt Zürich einer Generalüberholung unterzogen und zum

Teil umgebaut, wobei auch die Jugendstil-Ausstattung des Salons durch eine schlichte

Holzverkleidung ersetzt wurde.

 

Erst mit den Restaurierungen in den Jahren 1.9.8.9 - 1.9.9.0 und 2.0.0.3 - 2.0.0.4 wurde

der Innenausbau anhand von historischem Quellenmaterial weitgehend in den Original-

zustand zurückgeführt, so dass heute ein ähnliches Raumerlebnis vermittelt wird, wie es

die Passagiere auf der Jungfernfahrt im Jahr 1909 erlebten.

 

1.9.6.0 und 1.9.6.7 erfolgten Hauptrevisionen im D.ock in Zürich-W.ollishofen, wobei

R.eparaturen an den Decks, an der Heckschanzverkleidung, an den Kesseln und Schaufel-

rädern durchgeführt wurden.

 

1.9.7.9 bis 1.9.8.1 wurde die Stadt Zürich nochmals einer gründlichen Sanierung unter-

zogen: Die verrosteten Radkästen wurden ersetzt, die Aufenthaltsräume für das Schiffs-

personal ausgebaut und die T.oiletten verlegt, so dass sie leichter zugänglich wurden.

 

Der Raddampfer erhielt gleichzeitig eine neue Trinkwasseraufbereitungsanlage und Hilfs-

dieselpumpen und im Rumpf eine zusätzliche S.chottwand sowie eine hydraulische Ruder-

steuerung.

 

Im W.inter 1.9.8.9 - 1.9.9.0 erfolgte der Umbau auf den gleichen technischen Stand wie

das Schwesterschiff Stadt R.apperswil: Ersatz der zwei alten Dampfkessel durch einen

neuen, das H.olzdeck wurde erneuert, ebenso die H.olztreppe zur 1. Klasse; zudem

wurden der Salon und die Rauchkabine in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt.

 

Die Renovation kostete drei Millionen Franken, finanziert durch die öffentliche Hand, die

«Aktion pro Raddampfer» und mit 200’000 Franken Spenden von Privaten. Am 21. J.uni

1.9.9.0 nahm die runderneuerte Stadt Zürich den Passagierbetrieb wieder auf.

 

Ende 2.0.0.1 initiierte der Verwaltungsrat der ZSG das Projekt «Mit Volldampf voraus“ mit

dem Ziel, die beiden Zürichseeraddampfer zu erneuern und mit erhöhtem Komfort auszu-

statten.

 

Am «Tag der Schweizer Schifffahrt» 2.0.0.2 startete eine Spendenaktion, wiederum in Zu-

sammenarbeit mit der «Aktion pro Raddampfer». Ende N.ovember 2.0.0.3 erfolgte die

Auswasserung der Stadt Zürich. Erneuert wurden die Wasser-, Abwasser- und Strom-

versorgung, die Kühlanlagen, die D.ieselaggregate und die Heizung.

 

Im Rumpf erfolgte der Einbau einer neuen Küche, und auf dem Oberdeck schützt seither

eine verbesserte Verglasung die Passagiere, damit der Einsatz des Dampfers bei jedem

Wetter möglich ist.

 

Nebst weiteren kleineren Änderungen wurde gleichzeitig im Salon weitgehend der Original-

zustand wiederhergestellt. Am 25. M.ai 2.0.0.4 erfolgte die feierliche Wiederinbetriebnahme

des für 1,7 Millionen Franken renovierten Raddampfers. Bis zu ihrem 100. Jubiläum wird

die Stadt Zürich rund 700'000 Kilometer zurückgelegt haben.

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Zwischenfälle rund um die Stadt Zürich

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In der einhundertjährigen Betriebsgeschichte der Stadt Zürich traten zwei Todesfälle auf:

Am 25. M.ai 1.9.2.2 verunglückte der Untermaschinist bei der Handhabung der Dampf-

m.aschine tödlich; am 7. S.eptember 1.9.2.4 stürzte ein Passagier vom Heck in den See

und konnte trotz sofortiger Suche nicht gerettet werden.

 

Am 18. O.ktober 1.9.2.6 fuhr die Stadt Zürich bei einer Probefahrt gegen einen Landungs-

steg, wobei die Rumpfhülle starke Beschädigungen erlitt. Beim Ablegen in H.orgen wurde

im S.ommer 1.9.3.9 die Schaufel des Backbordrads beschädigt.

 

1.9.4.9 erlitt die Stadt Zürich backbordseitig einen S.chaufelradbruch, und im gleichen

Jahr versenkte der Salondampfer unabsichtlich ein P.olizeiboot, welches aufgrund eines

M.aschinenschadens nicht ausweichen konnte.

 

Am 4. M.ai 1.9.8.5 rammte die Stadt Zürich aufgrund eines technischen Defekts beim

Landesteg am B.ürkliplatz in Z.ürich eine M.auer. Auch bei diesem Unfall wurde niemand

verletzt, aber der Dampfer musste mit einem Loch im Bug oberhalb der Wasserlinie zur

Überholung in die Werft.

 

Fast auf den Tag genau kam es zwanzig Jahre später bei einem Ausfahrmanöver in

R.apperswil zu einer Grundberührung, und die Stadt Zürich musste für zwei Wochen aus

dem Fahrdienst genommen werden.

 

2.0.0.8 streifte der Dampfer beim Anlegemanöver in Zürich die Q.uaimauer, konnte den

Fahrdienst aber ungehindert fortsetzen.

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100 Jahre Dampfschiff Stadt Zürich

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Vom 23. bis 25. A.pril 2.0.0.9 wurde das dienstälteste Passagierschiff auf dem Zürichsee

beim B.ürkliplatz im Rahmen einer Jubiläumsausstellung mit seinen geschichtlichen Hinter-

gründen der breiten Öffentlichkeit präsentiert.

 

Am 12. J.uni 2.0.0.9, exakt einhundert Jahre nach ihrer Jungfernfahrt, hat die Stadt Zürich

ihre Jubiläumsfahrt durchgeführt. Auf der dreistündigen Rundfahrt mit geladenen Gästen

wurde sie von der S.tadt R.apperswil begleitet.

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Steamer bateau vapeur Ångaren DS Barco )

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W.anderung F.elsz.eichnungen S.ils im D.omleschg und die V.ia M.ala S.chlucht am Donnerstag den 18. August 2011

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Mit dem Z.ug von B.ern über Z.ürich - C.hur nach T.husis ( Bis C.hur mit G.rossv.ater und E.ltern ) und weiter mit dem P.osta.uto bis S.ils im D.omleschg

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W.anderung zu den p.rähistorische F.elsz.eichnungen - F.elsb.ilder auf der A.lp C.arschenna und durch die V.ia M.ala S.chlucht

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Mit dem P.osta.uto nach T.husis und mit dem Z.ug über C.hur - Z.ürich zurück nach B.ern

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Hurni110818 AlbumZZZZ110818W.anderungC.arschenna KantonZürich

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 251223

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NIF

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Uploaded on August 18, 2011
Taken on August 18, 2011