Schloss Haldenstein ( Baujahr 1544 – 1548 - château castle castello ) im Dorf Haldenstein im Rheintal im Kanton Graubünden - Grischun der Schweiz
Schloss Haldenstein ( Baujahr 1544 – 1548 - château castle castello ) im Dorf Haldenstein im Rheintal im Kanton Graubünden - Grischun der Schweiz
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Schloss Haldenstein
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Das Schloss Haldenstein ist ein Schloss mit burgartigem Charakter in der Gemeinde
Haldenstein im schweizerischen Kanton Graubünden.
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Anlage
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Der grosszügige Bau wird im Osten durch eine einem Bering ähnliche Terrassenmauer
begrenzt. An den beiden Gartenecken stehen zwei M.auertürme, zwei T.reppentürme
grenzen an den Nord- und an den Südflügel.
Im Wesentlichen besteht die Anlage aus vier zu einem Viereck gruppierten dreigeschossigen
Gebäudeteilen. Im Hof steht ein B.runnen aus den 1890er Jahren. Vom Südtrakt ragen zwei
kurze Gebäudeflügel gegen Osten und Westen vor.
Der Prunk im Inneren lässt sich nur noch erahnen. Der Chronist Baron Rudolf von S.alis
berichtet, man habe «neunzig Zimmer gezählt, die nach dem schönsten Geschmack
eingerichtet waren, G.alerien mit G.old ausgearbeitet und mit den lebhaftesten Farben
geziert, welche J.agden und L.andschaften und alles, was das Auge ergötzen mag,
vorstellen».
Im Erdgeschoss liegen heute noch gewölbte Räume sowie einige gotische Fenstergewände.
Der gewölbte Saal im südlichen Anbau mit einem grossen K.amin aus dem Jahr 1545 gehört
zu den ältesten Teilen der Anlage. Eine marmorierte Türfassung im ersten Obergeschoss
des Südtraktes stammt aus dem gleichen Jahr und die prächtigen Intarsien der Tür
könnten ebenfalls aus dem 16. Jahrhundert stammen.
Die grösste Kostbarkeit des Schlosses ist wohl das Prunkzimmer im ersten Obergeschoss
des Südtraktes. Das Getäfer mit dem O.fen 1884 wurde an das D.eutsche G.ewerbemuseum
(später K.unstgewerbemuseum B.erlin) verkauft. Heute ist das Täfer im Schloss K.öpenick in
B.erlin zu besichtigen.
Trotzdem gehört der Raum im Stil der deutschen Renaissance immer noch zu den
wertvollsten dieser Art in Graubünden. Einige Kunstgegenstände wie etwa eine Rundscheibe
von 1587 mit dem Wappen der S.chauenstein sowie Familienbilder der von S.alis sind heute
im R.ätischen M.useum in C.hur.
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Geschichte
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Die Geschichte des Schlosses hat ihren Ursprung in der B.urg Haldenstein oberhalb des
Dorfes. Im Jahr 1509 war der Besitzer der B.urg und Herr von R.häzüns, Conradin von
M.armels, einer der mächtigsten Feudalherren R.ätiens im ausgehenden Mittelalter.
Durch die Hochzeit der Witwe seines verstorbenen Sohnes Jakob von Marmels kam
Haldenstein an den M.ailänder E.delmann Jean Jacques de Castion, den französischen
Gesandten bei den Drei Bünden in C.hur.
Der neue Eigentümer fand sich wohl mit der wilden R.omantik Haldensteins nicht ganz
zurecht und liess von 1544–48 anstelle eines älteren Steinhauses ein neues Schloss im
Dorf errichten. Wie nirgends in Graubünden zeigt Haldenstein hier den Übergang von der
Burg zum Schloss: Das repräsentierende Gebäude ohne Verteidigungscharakter hatte den Wehrcharakter grösstenteils verloren und glich mehr einem Herrenhaus oder Schloss.
1545 war der Rohbau vollendet, bis die prunkvolle Innenausstattung fertig war, dauerte
es noch drei Jahre. Auch nach dem Tod des Erbauers von Castion im Jahr 1553 blieb
die französische Gesandtschaft mit einigen Unterbrüchen weiterhin bis 1622 im Schloss.
1608 kam durch eine Erbschaft seiner Frau Thomas von S.chauenstein in den Besitz
des Schlosses, fünf Jahre später erwarb er von Franz Carli von H.ohenbalken auch die
Herrschaft. Dadurch wurden die S.chauensteins zu einer der reichsten Familien
Graubündens. 1656 teilen die beiden Brüder Thomas und Julius Otto von Schauenstein
den Besitz durch Losentscheid: die Trennlinie ging durch die Längsachse des Schlosses
und Thomas erhielt die talseitige, Julius Otto die bergseitige Hälfte.
Die Linie von Julius endete um 1700 im Konkurs. Die Erbin der Linie von Thomas brachte
1703 die ihr gehörende Hälfte in den Besitz der Familie von S.alis. 1729 konnte Gubert
von S.alis die zwei Hälften wieder vereinen.
1731 setzte er ein Geschoss auf und baute das Innere aufwändig aus. Am 27. Juni 1732
wurde Haldenstein durch einen B.rand weitgehend zerstört, doch bereits ein Jahr später
war die Anlage wieder hergestellt.
Von dieser Bauetappe ist im zweiten Obergeschoss des Nordflügels eine Decke mit
Stuckaturen übrig geblieben. Nach Guberts Tod 1737 ging die südliche Hälfte des
Schlosses an seinen Bruder Thomas, Guberts Tochter Barbara Cleophea verkaufte
1763 ihre nördliche Hälfte an die Professoren Martin Planta und Johann Peter
Nesemann, die darin das bündnerische Seminar mit zeitweise bis zu hundert Schülern
betrieben, das sie vor zwei Jahren im Saluzischen Haus eröffnet hatten.
1771 wurde das Seminar ins Schloss M.arschlins bei I.gis verlegt. Neben weiteren
Umbauten wurde 1775 der T.heatersaal dekoriert.
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1780 erwarb Major Rudolf von Salis beide Schlosshälften, später kam das Schloss an
die S.alis-H.aldenstein von M.aienfeld, 1832 an die Salis-Soglio, die es um 1900 umbauen
liessen.
1922 kam es in den Besitz des C.hurers Leonhard Batänjer, dessen Erben sie es 1966
einer Stiftung verkauften. 1986–1999 wurde es restauriert. Heute sind darin die
Gemeindeverwaltung Haldenstein, der Archäologische Dienst Graubündens und ein
Café untergebracht.
Im Innenhof, im Schloss sowie im Schlossgarten finden regelmässig kulturelle
Veranstaltungen statt. Die Räume können von der Stiftung für die Anlässe gemietet werden.
Das Schloss Haldenstein ist im Inventar der kunst- und kulturhistorischen Schutzobjekte von
nationaler Bedeutung aufgenommen.
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Bündner Münzwirren
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1612 erhielt Thomas von S.chauenstein vom Kaiser Mathias das Recht, M.ünzen zu prägen,
was er auch ausgiebig tat. Da seine M.ünzen allerdings von minderer Qualität waren, kam
es zu erbosten Reaktionen von Z.ürich und S.üddeutschland.
Auch die Bündner Behörden wurden mehrere Male vorstellig, allerdings mit geringem Erfolg.
Weil das kaiserliche Münzrecht Schauenstein zugesprochen worden war, machten auch die
von Salis davon Gebrauch. Die Münzstätte lag im Schloss selbst. Das Silber für die früheren
Münzen stammte aus den eigenen B.ergwerken im S.chams und im R.heinwald.
Noch 1718 berief sich Rudolf von S.chauenstein-R.eichenau auf das alte kaiserliche Recht,
was zu unschönen Streitigkeiten zwischen denen von Salis und denen von Schauenstein
führte, bis schliesslich die Drei Bünde die Münzherstellung verboten.
Bereits zwei Jahre später erhielt Gubert von Haldenstein das Münzrecht erneut unter der
Bedingung, eine vorschriftgemässe Legierung zu verwenden. Weil er sich nicht daran hielt,
wurde ihm das Recht nach einem Jahr wieder entzogen.
Nach dem Brand von 1731 erhielt Gubert als Entschädigung das Recht zur einmaligen
Prägung von 5000 Gulden. Gubert prägte jedoch 25'000 Gulden, worauf er zu einer Busse
von 5000 Gulden verknurrt wurde. Ob und mit welchen Münzen er sie bezahlte, ist nicht
bekannt. 1766 erhielt sein Bruder das Reichsmünzprivileg, von dem er aber kaum je
Gebrauch machte. Die letzte Haldensteiner Münze stammt aus dem Jahr 1766.
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( BeschriebSchlossHaldenstein AlbumSchlösserKantonGraubünden KantonGraubünden
Grischun Schloss Castle Château Castello Kasteel 城 Замок Castillo Mittelalter
Geschichte History Gebäude Building Archidektur SchlossHaldenstein
AlbumSchweizerSchlösser,BurgenundRuinen )
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B.urgentour im K.anton G.raubünden am Donnerstag den 08. Oktober 2009 :
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Mit dem Z.ug von B.ern über Z.ürich nach C.hur
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Weiter mit dem F.ahrrad nach H.aldenstein und B.esuch von S.chloss H.aldenstein ,
der R.uinen H.aldenstein , R.uine L.ichtenstein und G.rottenstein
Weiter mit dem F.ahrrad am linken R.heinufer entlang ( nicht sehr e.mpfehlenswert ,
s.chmaler und zum T.eil sehr steiler W.eg ) nach U.ntervaz
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B.esichtigung der R.uinen N.euburg und der w.underschönen H.öhlenburg R.appenstein
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Weiter nach I.gis mit B.esichtigung von S.chloss M.arschlins
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Im zweiten V.ersuch die R.uine der B.urg F.alkenstein bei I.gis doch noch gefunden.
Sie ist sehr gut versteckt auf einem F.elssporn und nur sehr schwer zugänglich.
Bei der R.ückkehr hatte das F.ahrrad die L.uft verloren und so ging es halb fahrend und
halb stossend nach L.andquart
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Mit dem Z.ug von L.andquart über Z.ürich nach B.ern
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Hurni091008 AlbumZZZZ091008BurgentourGraubünden KantonGraubünden KantonGrischun
AlbumGraubünden
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 050216
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NIF
Schloss Haldenstein ( Baujahr 1544 – 1548 - château castle castello ) im Dorf Haldenstein im Rheintal im Kanton Graubünden - Grischun der Schweiz
Schloss Haldenstein ( Baujahr 1544 – 1548 - château castle castello ) im Dorf Haldenstein im Rheintal im Kanton Graubünden - Grischun der Schweiz
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Schloss Haldenstein
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Das Schloss Haldenstein ist ein Schloss mit burgartigem Charakter in der Gemeinde
Haldenstein im schweizerischen Kanton Graubünden.
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Anlage
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Der grosszügige Bau wird im Osten durch eine einem Bering ähnliche Terrassenmauer
begrenzt. An den beiden Gartenecken stehen zwei M.auertürme, zwei T.reppentürme
grenzen an den Nord- und an den Südflügel.
Im Wesentlichen besteht die Anlage aus vier zu einem Viereck gruppierten dreigeschossigen
Gebäudeteilen. Im Hof steht ein B.runnen aus den 1890er Jahren. Vom Südtrakt ragen zwei
kurze Gebäudeflügel gegen Osten und Westen vor.
Der Prunk im Inneren lässt sich nur noch erahnen. Der Chronist Baron Rudolf von S.alis
berichtet, man habe «neunzig Zimmer gezählt, die nach dem schönsten Geschmack
eingerichtet waren, G.alerien mit G.old ausgearbeitet und mit den lebhaftesten Farben
geziert, welche J.agden und L.andschaften und alles, was das Auge ergötzen mag,
vorstellen».
Im Erdgeschoss liegen heute noch gewölbte Räume sowie einige gotische Fenstergewände.
Der gewölbte Saal im südlichen Anbau mit einem grossen K.amin aus dem Jahr 1545 gehört
zu den ältesten Teilen der Anlage. Eine marmorierte Türfassung im ersten Obergeschoss
des Südtraktes stammt aus dem gleichen Jahr und die prächtigen Intarsien der Tür
könnten ebenfalls aus dem 16. Jahrhundert stammen.
Die grösste Kostbarkeit des Schlosses ist wohl das Prunkzimmer im ersten Obergeschoss
des Südtraktes. Das Getäfer mit dem O.fen 1884 wurde an das D.eutsche G.ewerbemuseum
(später K.unstgewerbemuseum B.erlin) verkauft. Heute ist das Täfer im Schloss K.öpenick in
B.erlin zu besichtigen.
Trotzdem gehört der Raum im Stil der deutschen Renaissance immer noch zu den
wertvollsten dieser Art in Graubünden. Einige Kunstgegenstände wie etwa eine Rundscheibe
von 1587 mit dem Wappen der S.chauenstein sowie Familienbilder der von S.alis sind heute
im R.ätischen M.useum in C.hur.
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Geschichte
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Die Geschichte des Schlosses hat ihren Ursprung in der B.urg Haldenstein oberhalb des
Dorfes. Im Jahr 1509 war der Besitzer der B.urg und Herr von R.häzüns, Conradin von
M.armels, einer der mächtigsten Feudalherren R.ätiens im ausgehenden Mittelalter.
Durch die Hochzeit der Witwe seines verstorbenen Sohnes Jakob von Marmels kam
Haldenstein an den M.ailänder E.delmann Jean Jacques de Castion, den französischen
Gesandten bei den Drei Bünden in C.hur.
Der neue Eigentümer fand sich wohl mit der wilden R.omantik Haldensteins nicht ganz
zurecht und liess von 1544–48 anstelle eines älteren Steinhauses ein neues Schloss im
Dorf errichten. Wie nirgends in Graubünden zeigt Haldenstein hier den Übergang von der
Burg zum Schloss: Das repräsentierende Gebäude ohne Verteidigungscharakter hatte den Wehrcharakter grösstenteils verloren und glich mehr einem Herrenhaus oder Schloss.
1545 war der Rohbau vollendet, bis die prunkvolle Innenausstattung fertig war, dauerte
es noch drei Jahre. Auch nach dem Tod des Erbauers von Castion im Jahr 1553 blieb
die französische Gesandtschaft mit einigen Unterbrüchen weiterhin bis 1622 im Schloss.
1608 kam durch eine Erbschaft seiner Frau Thomas von S.chauenstein in den Besitz
des Schlosses, fünf Jahre später erwarb er von Franz Carli von H.ohenbalken auch die
Herrschaft. Dadurch wurden die S.chauensteins zu einer der reichsten Familien
Graubündens. 1656 teilen die beiden Brüder Thomas und Julius Otto von Schauenstein
den Besitz durch Losentscheid: die Trennlinie ging durch die Längsachse des Schlosses
und Thomas erhielt die talseitige, Julius Otto die bergseitige Hälfte.
Die Linie von Julius endete um 1700 im Konkurs. Die Erbin der Linie von Thomas brachte
1703 die ihr gehörende Hälfte in den Besitz der Familie von S.alis. 1729 konnte Gubert
von S.alis die zwei Hälften wieder vereinen.
1731 setzte er ein Geschoss auf und baute das Innere aufwändig aus. Am 27. Juni 1732
wurde Haldenstein durch einen B.rand weitgehend zerstört, doch bereits ein Jahr später
war die Anlage wieder hergestellt.
Von dieser Bauetappe ist im zweiten Obergeschoss des Nordflügels eine Decke mit
Stuckaturen übrig geblieben. Nach Guberts Tod 1737 ging die südliche Hälfte des
Schlosses an seinen Bruder Thomas, Guberts Tochter Barbara Cleophea verkaufte
1763 ihre nördliche Hälfte an die Professoren Martin Planta und Johann Peter
Nesemann, die darin das bündnerische Seminar mit zeitweise bis zu hundert Schülern
betrieben, das sie vor zwei Jahren im Saluzischen Haus eröffnet hatten.
1771 wurde das Seminar ins Schloss M.arschlins bei I.gis verlegt. Neben weiteren
Umbauten wurde 1775 der T.heatersaal dekoriert.
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1780 erwarb Major Rudolf von Salis beide Schlosshälften, später kam das Schloss an
die S.alis-H.aldenstein von M.aienfeld, 1832 an die Salis-Soglio, die es um 1900 umbauen
liessen.
1922 kam es in den Besitz des C.hurers Leonhard Batänjer, dessen Erben sie es 1966
einer Stiftung verkauften. 1986–1999 wurde es restauriert. Heute sind darin die
Gemeindeverwaltung Haldenstein, der Archäologische Dienst Graubündens und ein
Café untergebracht.
Im Innenhof, im Schloss sowie im Schlossgarten finden regelmässig kulturelle
Veranstaltungen statt. Die Räume können von der Stiftung für die Anlässe gemietet werden.
Das Schloss Haldenstein ist im Inventar der kunst- und kulturhistorischen Schutzobjekte von
nationaler Bedeutung aufgenommen.
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Bündner Münzwirren
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1612 erhielt Thomas von S.chauenstein vom Kaiser Mathias das Recht, M.ünzen zu prägen,
was er auch ausgiebig tat. Da seine M.ünzen allerdings von minderer Qualität waren, kam
es zu erbosten Reaktionen von Z.ürich und S.üddeutschland.
Auch die Bündner Behörden wurden mehrere Male vorstellig, allerdings mit geringem Erfolg.
Weil das kaiserliche Münzrecht Schauenstein zugesprochen worden war, machten auch die
von Salis davon Gebrauch. Die Münzstätte lag im Schloss selbst. Das Silber für die früheren
Münzen stammte aus den eigenen B.ergwerken im S.chams und im R.heinwald.
Noch 1718 berief sich Rudolf von S.chauenstein-R.eichenau auf das alte kaiserliche Recht,
was zu unschönen Streitigkeiten zwischen denen von Salis und denen von Schauenstein
führte, bis schliesslich die Drei Bünde die Münzherstellung verboten.
Bereits zwei Jahre später erhielt Gubert von Haldenstein das Münzrecht erneut unter der
Bedingung, eine vorschriftgemässe Legierung zu verwenden. Weil er sich nicht daran hielt,
wurde ihm das Recht nach einem Jahr wieder entzogen.
Nach dem Brand von 1731 erhielt Gubert als Entschädigung das Recht zur einmaligen
Prägung von 5000 Gulden. Gubert prägte jedoch 25'000 Gulden, worauf er zu einer Busse
von 5000 Gulden verknurrt wurde. Ob und mit welchen Münzen er sie bezahlte, ist nicht
bekannt. 1766 erhielt sein Bruder das Reichsmünzprivileg, von dem er aber kaum je
Gebrauch machte. Die letzte Haldensteiner Münze stammt aus dem Jahr 1766.
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( BeschriebSchlossHaldenstein AlbumSchlösserKantonGraubünden KantonGraubünden
Grischun Schloss Castle Château Castello Kasteel 城 Замок Castillo Mittelalter
Geschichte History Gebäude Building Archidektur SchlossHaldenstein
AlbumSchweizerSchlösser,BurgenundRuinen )
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B.urgentour im K.anton G.raubünden am Donnerstag den 08. Oktober 2009 :
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Mit dem Z.ug von B.ern über Z.ürich nach C.hur
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Weiter mit dem F.ahrrad nach H.aldenstein und B.esuch von S.chloss H.aldenstein ,
der R.uinen H.aldenstein , R.uine L.ichtenstein und G.rottenstein
Weiter mit dem F.ahrrad am linken R.heinufer entlang ( nicht sehr e.mpfehlenswert ,
s.chmaler und zum T.eil sehr steiler W.eg ) nach U.ntervaz
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B.esichtigung der R.uinen N.euburg und der w.underschönen H.öhlenburg R.appenstein
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Weiter nach I.gis mit B.esichtigung von S.chloss M.arschlins
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Im zweiten V.ersuch die R.uine der B.urg F.alkenstein bei I.gis doch noch gefunden.
Sie ist sehr gut versteckt auf einem F.elssporn und nur sehr schwer zugänglich.
Bei der R.ückkehr hatte das F.ahrrad die L.uft verloren und so ging es halb fahrend und
halb stossend nach L.andquart
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Mit dem Z.ug von L.andquart über Z.ürich nach B.ern
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AlbumGraubünden
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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