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XXXX Reise durch die Schweiz : Schloss Buonas ( Château - Castle ) am Z.ugersee im Kanton Zug in der Schweiz

Fahrt mit dem S.chiff " M.S R.igi " über den Z.ugersee von Z.ug nach A.rth im Kanton

S.chwyz der Schweiz :

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Schloss Boanas am U.fer des Z.ugersee im Kanton Zug

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Schloss Buonas

 

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Das Schloss Buonas steht am U.fer des Z.ugersee im Kanton Zug in der Schweiz

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Geschichte :

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In der Tat treten im frühen 12. Jahrhundert ein erster Ritter "von Bochunna" mit dem Eigen-

namen Immo ( oder Imino ) sowie dessen Sohn Wal(d)fried in einer Urkunde des nicht weit

entfernten K.losters M.uri auf, und zwar als Zeugen in einer Schenkungs - Urkunde vom

22. J.anuar 1.1.3.0. Bei diesem Zunamen handelt es sich um die erste Erwähnung des

Ortsnamens Buonas.

 

Eine Inschrift über dem Portal des Schlosses wird als die Jahreszahl 1.0.7.1 gelesen,

was auf ein Bestehen des Gebäudes schon im späteren 11. Jahrhundert hinweisen

könnte. Der genannte Immo von Buonas ist aber vor 1.1.4.0 verstorben und fällt damit

als möglicher Bauherr der Burg ausser Betracht.

 

Erst gegen hundert Jahre später stossen wir wiederum auf Angehörige dieser Adelsfamilie,

und zwar in U.rkunden von 1.2.2.3 ( "Petrus de Buochnase" ), 1.2.4.0 ( "Hermarinus de

Bouch[ennasl" ) sowie 1.2.5.2 und 1.2.5.7 ( "Ulrich von Buonas" ).

 

Aus diesen Schreibungen des Ortsnamens leitet sich auch dessen Deutung ab : Die

B.uchen - bestandene Nase ( der H.albinsel ).

 

Ulrichs Tochter Adelheid, u.a. bezeugt durch eine Jahrzeitenstiftung für die K.irche R.isch,

scheint die letzte Vertreterin des Rittergeschlechts von Buonas gewesen zu sein. Ihre

Vermählung um das Jahr 1.2.5.0 herum mit Ulrich von H.ertenstein bringt die Herrschaft

Buonas für die nächsten 400 Jahre in den Besitz dieser adeligen L.uzerner Familie.

Adelheid ist vor dem Jahre 1.2.6.1 verstorben - von da an erscheint die Geschichte des

Schlosses sowie seiner Besitzer als nahezu lückenlos überliefert.

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Die Schlossherren von Buonas waren von Anfang an auch eng mit der St.-V.erena - K.irche

von R.isch verbunden. So wird Ulrichs Sohn Peter 1.3.1.4 mit einer Vergabung an die

K.irche erwähnt, ebenso dessen Bruder Hartmann, der die K.irche am Ende des 13. Jahr-

hunderts vergrössert und sie für den Unterhalt eines Pfarrers reichlich dotiert hatte Peters

Sohn Berchtold wird in dieser Zeit als K.irchherr ( Pfarrer ) von R.isch genannt.

 

1.3.5.8 erscheint ein weiterer Ulrich von H.ertenstein als Kollator von R.isch. Eine gewisse

Rechtsunsicherheit macht sich seit dem ersten Bund von Zug ( 1.3.5.2 ) mit der 1.2.9.1

begründeten Eidgenossenschaft breit. Ulrich trat zunächst ( 1.3.6.3 ) ins Burgrecht der

S.tadt Z.ürich ( damals noch dem oesterreichischen Hause H.absburg zugeneigt ) ein,

1.3.7.0 jedoch in dasjenige der S.tadt L.uzern, die schon einige Jahrzehnte zuvor einen

ersten Bund mit den drei W.aldstätten geschlossen hatte.

 

1.3.9.6 gehörte er auch dem Grossen Rat von L.uzern an, doch bis zu seinem Tod anno

1.4.0.0 war es ihm nicht gelungen, seine Herrschaftsrechte in Buonas endgültig zu

sichern. Im Gegenteil: der Streit zwischen dem Stande Zug und dem Hause H.ertenstein

wurde immer heftiger. Dies mag der Grund dafür gewesen sein, dass - trotz misslicher

Finanzverhältnisse der Besitzerfamilie - im Jahre 1.4.1.1 der S.chlossturm um zwei

Geschosse aufgestockt wurde.

 

Zehn Jahre später drohten die Zuger tatsächlich, Buonas mit Gewalt einzunehmen. Doch

der damalige Besitzer Ulrich, jüngster Sohn des vorgenannten Grossrats von L.uzern, hielt

die Burg mit angeworbenen Kriegsleuten besetzt.

 

Zug tat nun desgleichen und stellte angeheuerte Truppen zum offenen Kampf gegen

H.ertenstein und die L.uzerner bereit. Doch noch rechtzeitig, wenn auch erst im A.ugust

1.4.2.4, vermittelte die Tagsatzung der Eidgenossenschaft mit einem Schiedsspruch,

welcher die Zuständigkeiten endgültig klärte: Die hohe Gerichtsbarkeit ( der "Blutbann" )

verblieb der S.tadt Zug, die mittlere und niedrige wurde dem Schlossherrn von Buonas

zugesprochen.

 

So verblieben Ulrich von H.ertenstein noch dreissig Jahre verhältnismässiger Ruhe, um

eine lokale Gerichtsordnung aufzubauen sowie die Lehen auf seinen Besitzungen zu

regeln. Die lokalen Güter wurden ja nicht von der Herrschaft selbst, sondern von den

ansässigen B.auern bewirtschaftet. Einer von ihnen durfte beispielsweise jährlich 5-6

B.ären fangen und zwei F.ischnetze im S.ee setzen.

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Buonaser Schlossherren als Protagonisten der eidgenössischen Grossmachtpolitik

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Nach dem Tode Ulrichs am 15. O.ktober 1.4.5.4 übernahm sein Sohn Kaspar die Herr-

schaft über den Besitz Buonas. Kaspar von H.ertenstein sollte einer der bedeutendsten

L.uzerner und einflussreichsten eidgenössischen Diplomaten des 15. Jahrhunderts werden.

 

Gleichzeitig wirkte er als hoher Offizier bei den eidgenössischen Truppen, die zur Zeit der

B.urgunder Kriege ( gegen den burgundischen H.erzog K.arl der K.ühne ) höchsten Kriegs_-

ruhm genossen.

 

Von 1.4.6.4 bis zu seinem Tod am 1. J.anuar 1.4.8.6 vertrat er den Stand L.uzern an allen

wichtigen Tagsatzungen der Eidgenossenschaft. Ab 1.4.6.8 amtete er im Turnus auch als

Schultheiss von L.uzern und 1.4.7.6 als Führer des L.uzerner Truppenkontingents in der

S.chlacht bei M.urten, in welcher das Heer K.arls des K.ühnen die entscheidende Nieder-

lage erlitt.

 

Ein silberner Kelch, Geschenk Kaspars an die K.irche von R.isch, erinnert dort noch heute

an die berühmte "B.urgunderbeute" der Eidgenossen aus jenem Feldzug. Kaspar von

H.ertenstein hatte 1.4.7.0 auch die neu gestiftete K.aplanei von R.isch unter seinen Schutz

gestellt. Der dortige K.aplan wurde verpflichtet, in der H.auskapelle des Schlosses Buonas

wöchentlich ein bis zwei Messen zu lesen.

 

In diesem Zusammenhang wird die S.chlosskapelle ( Patrozinium: Hl. Agatha ) zum ersten

Mal erwähnt. Ihrem Stand, Stil und Wirken gemäss können die Exponenten der H.erten-

steins des 15. und beginnenden 16. Jahrhunderts als kleine Renaissancefürsten gelten.

Doch es war ihnen nicht nur Ehre und Reichtum beschert: 1.4.7.8 wurde das Schloss ( es

hiess damals auch "Neu Hertenstein") Opfer einer Feuersbrunst und brannte bis auf die

meterdicken Aussenmauern aus.

 

Auch viele wertvolle Familienakten wurden ein Raub der Flammen. Und nur drei Jahre

später ging auch der stattliche Patriziersitz der H.ertenstein in der S.tadt L.uzern in

Flammen auf.

 

So hatten die drei Söhne Kaspars bei dessen Hinschied zu Beginn des Jahres 1.4.8.6 ein

schweres Erbe zu übernehmen. Neuerliche Streitigkeiten mit dem Rat von Zug bezüglich

der Herrschaftsrechte in Buonas und wohl auch Meinungsverschiedenheiten zwischen den

Erben verzögerten einen Wiederaufbau über Jahre. Kaspars Sohn Jakob hatte schon im

Todesjahr des Vaters die Ehe mit der vermögenden Veronika Se(e)vogel aus B.asel ge-

schlossen.

 

Diese Verbindung mag mitgeholfen haben, dass 1.4.9.4 ein Neubau begonnen und 1.4.9.8

abgeschlossen werden konnte. Dabei ist es auch um ein Stockwerk erhöht worden. Im

Jahre darauf erwarb schliesslich Jakob von Hertenstein, mittlerweile, wie schon sein Vater,

Schultheiss und Seckelmeister zu L.uzern, das neuerrichtete Schloss um 1600 Gulden.

 

Doch nun galt es auch, einen neuen Familiensitz in der S.tadt L.uzern aufzubauen. Im

Jahre 1.5.1.0 konnte das neue herrschaftliche H.ertensteinhaus mitten in der S.tadt

bezogen werden, und bald darauf ging es darum, den repräsentativen Neubau innen und

aussen in angemessener Qualität zu dekorieren. Diesen Auftrag erteilte die auch kunst-

beflissene Herrschaft den beiden schon damals weit bekannten Hans Holbein (d.Ae. und

d.J., d.h. Vater und Sohn).

 

Haupterbe Jakobs von Hertenstein, der 1.5.2.7 verstarb, wurde sein Sohn Leodegar. Dieser

hatte 1.5.1.5 als junger Truppenführer in der S.chlacht von M.arignano schwere Verwund-

ungen erlitten. Aus der ihm zugefallenen Herrschaft Buonas verkaufte er vier Hofgüter in

O.berrisch für 8000 Gulden an seine Erblehenleute, was einen lang andauernden Streit

mit seinem Bruder Benedikt zur Folge hatte. Dabei ging es auch um die Erbfolge des

Patronatsrechts der K.irche R.isch. Auch dieser Streitfall wurde von der Tagsatzung der

vier W.aldstätte geschlichtet, und nach Leodegars Tod zu Beginn des Jahres 1.5.5.4

konnte Benedikt die Nachfolge als Patronatsherr der S.t.-V.erena-K.irche antreten.

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Die Herrschaft der Hertensteins bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts

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Beim Tod Leodegars war die Herrschaft Buonas mit Schulden von gegen 10'000 Gulden

belastet, einer für die damalige Zeit beträchtlichen Summe. Die Erbschaft wurde den

Söhnen Erasmus und Hans Kaspar von Hertenstein übertragen, allerdings gegen Be-

zahlung der Summe von 10'000 Gulden. Zwei andere Söhne Leodegars, einer Domherr,

der andere D.eutschordensritter, drohten ihren Brüdern, "das Schloss im Rauch zum

Himmel zu schicken", Vom Rat von L.uzern wurden sie für diese Drohung mit 25 Gulden

gebüsst.

 

Ruhe und vorbildliche Ordnung hielten in Buonas erst mit dem 21jährigen Nikolaus von

Hertenstein wieder Einkehr, einem Sohn des Erasmus, der die Herrschaft Ende 1.5.8.7

gegen 9'000 Gulden übernahm. Er führte sorgfältig Urbare und Kopiebücher, denen die

Obrigkeit Rechtskraft verlieh. Damit gingen die familiären Händel und die Streitfälle mit

der Obrigkeit für ein halbes Jahrhundert deutlich zurück.

 

Nikolaus verstarb, fast 80-jährig, am 18. D.ezember 1.6.3.3. Von seinen 16 Kindern aus

drei Ehen waren bei seinem Tod noch neun am Leben, sechs davon hatten ein geistliches

Leben als P.riester oder K.losterfrauen gewählt.

 

Die Herrschaft ging im Jahre 1.6.3.7 an seine Söhne Heinrich Ludwig und Hans über.

Auch sie gerieten wieder in Streit miteinander, und die Hypothekarbelastung wurde

immer grösser. Es gelang Heinrich Ludwig, seinen Bruder im M.ärz 1.6.4.4 auszukaufen,

er selbst verstarb aber schon drei Jahre später.

 

Sein Sohn Erasmus überlebte ihn auch nur sieben Jahre, bis zum 10. M.ärz 1.6.5.4. Da-

mit neigt sich die Herrschaft der Hertenstein auf Buonas ihrem Ende zu : Die Schwester

von Erasmus, Anna Katharina von Hertenstein, verehelichte sich im O.ktober desselben

Jahres mit Johann Martin Schwytzer aus L.uzern und übergab Güter und Gerichte von

Buonas ihrem Manne. Lediglich die Kollatur der beiden Pfründe der K.irche R.isch verblieb

bei der Familie der Hertenstein.

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Die weiteren Besitzer der Herrschaft bis zum Ende des 18. Jahrhunderts

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Der neue Herr von Buonas erwies sich als ein kluger und umsichtiger Verwalter, der auch

mit der Obrigkeit von Zug ein möglichst gutes Einvernehmen anstrebte. Während fast

sechzig Jahren führte er ein ruhiges Regiment, wobei er auch Folgen früherer Misswirt-

schaft zu tragen und zu lösen hatte.

 

Nach seinem Tod im Jahre 1.7.1.3 übernahm sein Sohn Jakob Franz Anton das Erbe. Zur

Verbesserung der wirtschaftlichen Lage in der Umgegend führte er die S.eidenspinnerei

ein, wozu er seine Verbindungen nach Z.ürich einsetzte und aus dieser S.tadt auch das

nötige technische Wissen bezog.

 

Jakob Franz Anton Schwytzer verstarb um 1.7.6.0 und hinterliess die Herrschaft seinem

Sohn Josef Leonz Felix, der aber seinerseits schon 1.7.6.5 vom Tode ereilt wurde. Damit

ging die Herrschaft an seinen ältesten Sohn, den B.rigadier und S.alzdirektor Josef Xaver

Thüring Schwytzer über.

 

Obwohl, nach Quellen aus dem 19. Jahrhundert, von der Einwohnerschaft hoch geschätzt

und verehrt, erfuhr er immer deutlicher den zunehmenden Einfluss der Obrigkeit von Zug auf

die juristischen und verwalterischen Belange seiner Herrschaft. Er vermisste auch zureich-

ende Unterstützung aus seiner Heimatstadt L.uzern, sodass er 1.7.7.5 Verhandlungen mit

einflussreichen Zuger Bürgern aufnahm.

 

Trotz des nunmehr deutlich einsetzenden Widerstandes aus L.uzern verkaufte schliesslich

Josef Xaver Thüring Schwytzer das Schloss und den grösseren Teil der Herrschaft am 28.

M.ärz 1.7.8.2 für 37'625 Gulden an zwei Zuger Bürger namens Wolfgang Damian Bossard,

Zuger Ratsherr, und Blasius Land(t)wing, Jäger-Hauptmann und Spitalvogt.

 

Das alte Interesse des Standes Zug an dieser Besitzung zeigte sich nochmals deutlich

darin, dass Zug den Käufern einen Vorschuss von zwei Dritteln der Kaufsumme leistete!

Die restlichen Besitzungen ( W.irtshaus mit Ta.verne, das Fahr, W.eidland und 22

Jucharten W.ald ) wurden gleichzeitig dem bisherigen Gerichts-Ammann Burkhardt Meier

für 20'000 Gulden verkauft.

 

1.7.8.9 übernahm Bossard den Schlossbesitz einschliesslich der Gerichtshoheit für sich

alleine. Bis 1.7.9.7 hatte er den Spitalvogt Landtwing gänzlich ausgekauft, doch schon ein

Jahr später fielen Herrschaft und Schloss Buonas in die Hand der einziehenden napole-

onischen Truppen.

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Die Besitzerwechsel bis zum Jahre 1.9.9.7

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Erbweise fielen Schloss Buonas mit den noch dazu gehörenden Gebäuden und Park

später an Frau Clara Camenzind geb. Bossard und nach deren Ableben an Melchior

Camenzind-Weber. In den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts wohnten der aus seinem

K.loster verdrängte Abt von W.ettingen und ein Teil des Konvents während längerer Zeit

auf dem Schloss.

 

Im J.anuar 1.8.5.7 verkaufte es Melchior Camenzind ( Seidenfabrikant in G.ersau ) an den

Landammann Heglin von M.enzigen und Regierungsrat Bossard von Zug, doch noch im

gleichen Jahr wurde es von Pater Bruhin zuhanden einer "Gesellschaft" erworben, welche

auf dem Schlossgut eine Handwerker-Lehrlings- oder Arbeits-Anstalt für bedürftige Knaben

einrichtete.

 

Dazu gehörten auch eine B.uchdruckerei und -binderei. In diesen Jahrzehnten häufiger

Besitzerwechsel war das ganze verbliebene Anwesen ( G.ärten, B.urgrain, P.arkwald )

immer mehr vernachlässigt worden. Es war deshalb ein Glücksfall, dass im M.ärz 1.8.6.2

der sehr begüterte Graf Mieczislaw de Komar aus P.aris den Besitz erwarb und ihn mit

beträchtlichem Aufwand restaurierte und pflegte. Er kaufte auch manche der inzwischen

veräusserten Grundstücke wieder hinzu.

 

Auf Ende des Jahres 1.8.7.1 allerdings ging Buonas bereits wieder an einen neuen Be-

sitzer, nämlich Karl von Gonzenbach - Escher von Z.ürich über. Er geht als Erbauer des

sogenannten "Neuen Schlosses" ( 1.8.7.3 - 1.8.7.5 ) in die Geschichte der Besitzung

Buonas ein.

 

Bis zu seinem Tod im Jahre 1.9.0.5 blieb er also gewissermassen "doppelter Schlossherr"

von Buonas. Er war es auch, der den Landschaftspark in seiner heutigen Gestalt einrichten

liess.

 

Das Erbe übernahm alsdann seine einzige Tochter Vera, Gattin des Barons Ewald von

Kleist. Vera verstarb früh, anno 1.9.1.8, und schon ein halbes Jahr später verkaufte der

Baron die Besitzung an ein b.ernisches Konsortium. In dieser Zeit nach dem E.rsten W.elt-

krieg standen Grundstück- und Liegenschaftshandel in Hochkonjunktur, und so wurde der

ganze Besitz zum Weiterverkauf neuerdings aufgeteilt.

 

So erwarb 1.9.1.9 der Z.ürcher Industrielle Carl Abegg - Stockar die beiden Schlösser mit

Umschwung. Die folgenden Jahrzehnte waren für Buonas gekennzeichnet durch sorgfältige

Erhaltung und Pflege.

 

Seine Tochter, Annie Bodmer-Abegg, übernahm den Besitz Anfang der 60er Jahre, doch

bald zeigte es sich, dass das bald 100 - jährige "Neue Schloss" dem Anspruch auf zeit-

gemässen Wohnkomfort nicht länger genügte. Die neue Besitzerin entschloss sich des-

halb, das stolze Gebäude einem modernen Neubau zu opfern.

 

Der neugotische Bau wurde 1.9.7.2 abgebrochen und an der gleichen Stelle ein L.andhaus

errichtet, das sehr zurückhaltend in die Gesamtanlage eingebettet ist. Dies blieb die letzte

grössere bauliche Veränderung auf der H.albinsel bis zum Ende des 20. Jahrhunderts.

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Nach dem Hinschied von Frau A. Bodmer-Abegg im Alter von fast 100 Jahren beschloss

die Erbengemeinschaft der Familie, sich von dem stattlichen Besitztum zu trennen. Bald

fanden sie in der Basler Unternehmung F. H.offmann - La R.oche A.G eine ernsthafte

Interessentin, und im Jahre 1.9.9.7, 101 Jahre nach deren Gründung am B.asler R.heinufer,

wurde der Kaufvertrag abgeschlossen.

 

R.oche liess sich damit nun also auch am U.fer des Z.ugersees nieder. In der politischen

Gemeinde R.isch, zu deren Gebiet Buonas gehört, war das Weltunternehmen allerdings

keine Unbekannte. Mit über 500 Arbeitsplätzen in der Produktionsstätte von Diagnostika-

geräten im benachbarten Industriegebiet R.otkreuz ist R.oche schon seit 1.9.6.7 der

grösste Arbeitgeber der Gemeinde Risch.

 

Die Firma hat den wunderschönen Landstrich mit dem historischen Baubestand erworben,

um darauf ein internationales Weiterbildungszentrum für das höhere Kader zu errichten.

 

Dessen Lage ist nicht nur landschaftlich bestechend und äusserst ruhig, sondern auch

verkehrsmässig sehr günstig, d.h. auf S.trasse und S.chiene leicht erreichbar ( G.otthard-

strecke ) und innert einer knappen Stunde auch vom interkontinentalen F.lughafen Z.ürich-

K.loten her.

 

Mit dem Ankauf hat sich R.oche auch verpflichtet, dieses jahrhunderte alte kulturelle und

landschaftliche Erbe in seinem herkömmlichen Erscheinungsbild der Nachwelt zu erhalten.

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A.usflug nach E.lm mit M.utter am Montag den 21. September 2009

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Mit dem Z.ug von B.ern nach L.uzern und weiter nach Z.ug

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Mit dem S.chiff von Z.ug über den Z.ugersee nach A.rth mit B.esichtigung der K.irche

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Weiter mit dem B.us von A.rth nach A.rth - G.oldau und mit dem Z.ug von A.rth - G.oldau

über R.othenthurm nach P.fäffikon SZ und weiter nach S.iebnen-W.angen

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Mit dem P.ostauto nach I.nnerthal am W.ägitalersee und zurück nach S.iebnen-W.angen

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Mit dem Z.ug nach L.achen und kurze B.esichtigung der K.irche und weiter mit dem Z.ug

nach S.chwanden im K.anton G.larus

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Kurzer S.paziergang durch S.chwanden und anschliessend weiter mit dem B.us nach E.lm

zum M.artinsloch

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Mit dem B.us wieder zurück nach S.chwanden und über Z.iegelbrück - Z.ürich wieder

zurück nach B.ern

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Hurni090921 KantonZug AlbumZZZZ090921ZugerseeElm

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung / Ergänzung des Textes: 14.12.13

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Uploaded on October 14, 2009
Taken on September 21, 2009