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Höhlenburg Wichenstein ( SG - 497 m - Baujahr um 13. Jahrhundert - Erwähnt 1270 - Mittelalter - Zerstört 1405 - Ruine Burg Burgruine château castle castello ) in Oberriet im Rheintal im Kanton St. Gallen in der Ostschweiz der Schweiz

Höhlenburg Wichenstein ( SG - 497 m - Baujahr um 13. Jahrhundert - Erwähnt 1270 - Mittelalter - Zerstört 1405 - Ruine Burg Burgruine château castle castello ) in Oberriet im Rheintal im Kanton St. Gallen in der Ostschweiz der Schweiz

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Ruine Wichenstein

 

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Die Ruine der Höhlenburg Wichenstein befindet sich bei Oberriet im Rheintal im Kanton

St. Gallen der Schweiz

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Mit " Dietric miles de Wichinstain " taucht das Rittergeschlecht derer von Wichenstein in

einer Urkunde von 1270 erstmals auf. Ob er die Grottenburg erbaut hat, ist nicht bekannt.

Mit Burkart von Wichenstein wird 1284 ein weiterer Vertreter der Familie erwähnt. Der

Name geht auf das althochdeutsche Wort " wîh " zurück, was "heilig" bedeutet. Möglicher-

weise befand sich hier ein alter Kultplatz, oder es wurde in der Burg ein geweihter Gegen-

stand aufbewahrt.

 

Wichenstein wurde am östlichen Felsabbruch des Semelenbergs errichtet, wozu eine

rund 15 Meter tiefe Höhle mit einer vier Stockwerke hohen, an der Basis 2,1 Meter dicken

Frontmauer verschlossen wurde. Der Hocheingang befand sich im obersten Geschoss

und war über eine Felsrampe von Süden her zugänglich.

 

Links unterhalb finden sich sonderbare, im Dreieck angeordnete Fenster, die sich gegen

aussen hin erweitern. Über dem einen ist eine kleine, dreieckige Öffnung angebracht, die

vielleicht den geweihten Gegenstand enthielt, welcher der Burg den Namen gegeben

haben könnte.

 

Daneben ist im ersten Obergeschoss ein Durchgang erkennbar, der einst zu einem Abort

gehörte. In der Höhle sind noch Spuren des einstigen Innenausbaus erkennbar, der als

Holzkonstruktion an die Frontmauer angelehnt war. Erhalten ist auch eine schmale Trenn-

mauer, die einen Nebenraum auf der Nordseite abgrenzte.

 

Da Wichenstein in späteren Urkunden immer im Zusammenhang mit der benachbarten

Burg B.latten erwähnt wird, dürfte es sich um ein Lehen des K.losters St. Gallen ge-

handelt haben.

 

1386 wurde auf der Burg noch eine Urkunde ausgestellt, doch bereits 1405 sollen die auf-

ständischen Appenzeller nach ihrem Sieg in der Schlacht am S.toss die Anlage zerstört

haben.

 

1457 übernahm Ulrich Rösch, eingeheiratet in die Familie der Ritter von R.amschwag zu

B.latten, von diesen die Herrschaft K.riessern mit den Burgen B.latten und dem "burgsëß

Wichenstain". Ob die Burg damals noch bewohnbar war, muss offen bleiben. Beim Rück-

kauf von Burg und Herrschaft B.latten durch die A.btei St. Gallen wird Wichenstein 1486

nur noch als Burgstock bezeichnet.

 

Der geschützten Lage unter den Felsen ist es wohl zu verdanken, dass die Frontmauer

der Burg über die folgenden Jahrhunderte recht gut erhalten geblieben ist. 1943 wurde

die Burg ein erstes Mal restauriert.

 

1976 bis 1977 wurde eine Ausgrabung durchgeführt und das Mauerwerk konserviert.

Beim Abtragen der Schuttschicht im Innern der Höhle wurden neben mittelalterlichen

Keramikfragmenten auch Tierknochen von S.chafen, Z.iegen, R.indern, S.chweinen,

H.ühnern und K.atzen gefunden.

 

Unterhalb der Burg entdeckte man am Fuss des Abhangs Überreste eines Kalkbrenn-

ofens, der vermutlich beim Bau der Anlage benutzt worden war.

 

Um Wichenstein ranken sich verschiedene Sagen. So sollen Raubgesellen, die hier

einst gewohnt hätten, heute noch als grosse, schwarze H.unde umherwandeln. Auch

von einer Schatzkiste, die von einer grässlichen K.röte bewacht wird, ist die Rede.

Eine weitere Geschichte berichtet von einem Geheimgang, der von der Burg in die

Ebene hinab zu zwei unterirdischen Gewölben führen soll.

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Geheimnisse und Sagen um die Ruine Wichenstein

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Geheimnisvoll

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Wichenstein steht in der Rheintaler Burgenlandschaft einzigartig da. Einmal handelt es

sich um die einzige Höhlenburg weit und breit. Von kaum einer anderen Burg gibt es

so wenig gesicherte Daten wie von Wichenstein.

 

Auffallend sind die vielen Geheimnisse und Rätsel rund um diese Burg, die auf Boden

der Ortsgemeinde M.ontlingen zu finden ist. Kaum von einer anderen Rheintaler Burg

sind so viele Sagen erhalten geblieben wie von der Ruine Wichenstein.

 

Unheimlich muss er der Bevölkerung vorgekommen sein, dieser Ort in der Ostwand

des Semelenberges. Dass es hier nicht mit rechten Dingen zu und her ging, stand

während Jahrunderten fest. Man mied diesen Ort, wo Gespenster ein und aus gingen,

wo unerlöste Seelen hausten und wo ganz offensichtlich der Teufel das Sagen hatte.

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Zufluchtstätte von Raubrittern

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Bis zur heutigen Zeit weiss man nur sehr wenig über die Burg Wichenstein. Es kann

sein, dass sich hier einst eine vorchristliche Kultstätte befand. Es ist auch möglich,

dass die Höhle - lange bevor sie zur eigentlichen Burg ausgebaut wurde - als Zuflucht-

sätte diente.

 

Es darf angenommen werden, dass die Burg stets im Schatten von Schloss Blatten

Oberriet stand. Ziemlich sicher ist, dass sie im Verlaufe der Appenzeller Kriege zerstört

wurde. In der Folge sollen hier Raubritter gehaust haben.

 

Bei diesen Raubrittern setzen dann auch die Erzählungen, die in verschiedener Form

überliefert wurden, an.

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Räuber der übelsten Sorte

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Gleich drei Raubritter sollen gemeinsam in Wichenstein gehaust haben. Vor ihnen war -

so will es die Überlieferung - nichts sicher. Reisende wurden überfallen, sowie Schlösser

und K.irchen geplündert. Nicht selten fanden bei diesen Raubzügen auch Menschen

den Tod. Man verschaffte sie an heimliche Orte.

 

Mit der Zeit wurden die drei Raubritter - Adrian, Udalrich und Beno - weitherum berühmt

und berüchtigt. Nicht zuletzt dank drei kohlschwarzen, schrecklich anmutenden H.unden

überstanden sie ihre Raubzüge unbeschadet. Mit der Zeit kamen auch bedeutende

Schätze, die sie an allen Ecken und Enden gestohlen und geraubt hatten, zusammen.

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Unheimliches Hundegebell

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Als die drei Raubritter dann trotz des Schutzes, den sie durch ihre gefürchteten Hunde

genossen, gestorben waren, soll der Teufel ihre Seelen nicht nur geholt, sondern auch

in die drei Hunde gebannt haben.

 

Diese Hunde trieben nun weiterhin ihr Unwesen und versetzten die Leute in Angst und

Schrecken. Jeder, der das Heulen und Bellen vernahm, bekreuzigte sich sofort, um gegen

diese teuflischen Hunde gefeit zu sein.

 

Und wie es Geschichten dieser Art jeweils so wollen, kam doch dann und wann jemand

unverhofft in direkten Kontakt mit den Hunden oder gar mit den Gespenstern der un-

seeligen Raubritter.

 

Da gab es zum Beispiel einen alten Mann, der sich in einer Nacht verirrte und unversehens

in einen dunklen Gang der sonst von allen gemiedenen Höhle gelangte. Dort versetzten ihn

die Hunde in Angst und Schrecken.

 

Erst als er das Kreuzzeichen machte, zogen sich die einäugigen Hunde in die hinterste

Ecke der Höhle zurück. Der Mann konnte fliehen und lag daheim während Wochen vom

Tode gepeinigt herum. Er war von dieser Zeit an ein gebrochener Mann.

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Einen weissen F.uchs verfolgt

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Eine Bekanntschaft ganz anderer Art machte " Rofahans " mit den unheimlichen Geistern

dieser Burg. Ein weisser F.uchs brachte seine Sinne arg durcheinander. Jedenfalls

glaubte er, einen weissen F.uchs gesehen zu haben, dem er als passionierter Jäger

natürlich sofort folgte.

 

Während dieser Verfolgungsjagd war er nun - natürlich ohne es zu merken - in dieWichen-

steiner Höhle gelangt. Und schon wurde er von den drei schwarzen Hunden angefallen.

Er kam kaum dazu, sich zur Wehr zu setzen, als die Hunde schon wieder verschwunden

waren.

 

Dafür baute sich ein riesiger T.isch vor ihm auf. Um den T.isch herum sassen die drei

Raubritter Auf dem T.isch befand sich eine grosse S.chatztruhe.

 

Diese Truhe wiederum wurde von einer K.röte bewacht. Die Raubritter forderten den

Jäger auf die K.röte zu entfernen. Dieser Aufforderung wollte er umso eher nachkommen,

als ihm gleichzeitig - sofern ihm dies gelingen sollte - der ganze Inhalt der T.ruhe - G.old

und S.ilber in Hülle und Fülle - als Lohn in Aussicht gestellt wurde.

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Die K.röte wird immer grösser

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Natürlich war das Entfernen der K.röte alles andere als einfach, denn kaum hatte der

Jägersmann nach ihr gegriffen, wurde das T.ier immer grösser und ein "Q.ualm von

R.auch, M.oder und S.chwefelgeruch" verpestete die Luft.

 

In letzter Sekunde konnte der Jäger das Weite suchen. Er rannte so schnell und so

weit er konnte. Hinter sich hörte er die Stimmen der Raubritter, die sich beklagten, dass

es nun wieder 1'000 Jahre dauern würde, bis sie befreit werden könnten.

 

Seither ist nichts von einem weiteren "Befreiungsversuch" bekannt geworden. Trotzdem

hat der Ort aber nichts von seiner Geheimnishaftigkeit eingebüsst.

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Unterirdische Gänge und Gewölbe

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Immer wieder wurden auch Geschichten herumgeboten, die von einem unterirdischen

Gang zwischen dem S.chloss B.latten und Wichenstein sprachen. In der Sagensammlung

des Kantons St. Gallen, die Jakob Kuoni 1903 veröffentlicht hat, ist auch die Rede von

einem unterirdischen Gang, der von Wichenstein in die Ebene hinabgeführt haben soll,

wo sich zwei Gewölbe befanden.

 

Die Überlieferung berichtet, dass dieser Gang in früherer Zeit geöffnet und dann aber

wieder zugedeckt worden sei

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Ausflug Ü.etliberg - K.ristallhöhle K.obelwald - H.öhlenburg W.ichenstein mit R.alf und Y.ves

am Sonntag den 20. September 2009

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Mit dem Z.ug von B.ern nach Z.ürich und weiter auf den Ü.etliberg

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Kurzer S.paziergang auf den A.ussichtsturm des Ü.etliberg

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Mit dem Z.ug über Z.ürich - S.t. G.allen nach H.eerbrugg und weiter mit dem B.us nach

O.berriet M.oos

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O.berriet M.oos ( S.G - 426m ) - S.teig ( S.G - 500m ) – K.ristallhöhle K.obelwald -

G.rubach ( S.G - 545 ) – querfeldein durch den W.ald hinunter - H.öhlenburg W.ichenstein -

O.berriet

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Mit dem B.us zurück nach H.eerbrugg und weiter mit dem Z.ug über S.t. G.allen - Z.ürich

zurück nach B.ern

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Hurni090920 AlbumZZZZ090920AusflugKobelwald KantonStGallen

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 070316

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NIF

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Uploaded on October 13, 2009
Taken on September 20, 2009