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Schützengräben Geissflue im Kanton Basel Landschaft in der Schweiz

Die schönen Schützengräben aus der Zeit des Esten Weltkriegs auf der Geissflue im

Kanton Basel Landschaft der Schweiz :

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Schützengraben der Fortifikation Hauenstein

 

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Der Schützengraben befindet sich unterhalb der Geissflue im Kanton Basel Landschaft in

der Schweiz

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Als er im H.erbst 1914 erbaut wurde, hörten die Sappeure den Geschützdonner aus dem

E.lsass, mit dem Jahreswechsel begannen die blutigen Kämpfe in den V.ogesen. Das

furchtbare Sterben am H.artmannsweilerkopf und am L.ingenkopf zeigte bald, dass

Grabenlinien am feindseitigen Hang ohne eine zweite Deckungslinie am abgewandten

Hang unter A.rtilleriefeuer zu Todesfallen wurden. Genau so eine Falle wäre der Graben

am Spitzenflüeli geworden.

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Trotz seiner offensichtlichen Mängel blieb der Graben ein Stück der Fortifikation Hauen-

stein. Vom Spitzenflüeli aus mochte Nachts das Licht von der S.cheinwerferstellung

B.ölchenflue gespenstisch gewirkt haben, wenn es suchend über die Talhänge strich.

Tag und Nacht drang vom 11. bis zum 16. O.ktober 1.9.1.5 der Gefechtslärm des

zweiten Manövers am Hauenstein zu den Wachen am S.pitzenflüeli empor.

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Wenige Kilometer südlich probte die 3. Division in der grössten derartigen Übung des

Krieges den Ernstfall am westlichen Ende der Fortifikation. Im N.orden zuckte derweil

wie ein fernes Gewitter das Geschützfeuer deutscher und französischer Artillerie an der

V.ogesenfront. Der Schützengraben ist ein Zeitzeuge jener Tage und verdient es erhalten

zu werden. Er mahnt an jenen A.ugust 1914, als die Völker Europas jubelnd in einen

Krieg zogen, der das Ende einer unbesorgten Epoche werden sollte.

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Beim Spitzenflüeli besteht ein Schützengraben der sich über eine Länge von 288 Metern

Richtung Geissflue erstreckt. Moos, Laub und Humus haben im Laufe von Jahrzehnten

Besitz vom Bauwerk ergriffen. 1914 sprengten Geniesoldaten des Sappeur-Bataillons 22

hier diesen Schützengraben als Teil der Fortifikation Hauenstein in den Fels.

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Das gut erhaltene Bauwerk umfasst im südlichen Teil einen Abschnitt mit zwei nischen-

artigen Unterständen und mehreren Splitterblenden. In diesem Bereich zieht sich der

Graben hangwärts nach S.üden und ist sehr gut erhalten.

 

Obwohl der Graben bis zur Hälfte seiner einstigen Höhe verschüttet ist, sind seine Mauern

grossteils intakt. Dieser Teil der Fortifikation Hauenstein stellt in der Region eines der am

besten erhaltenen Zeugnisse militärischer Architektur von 1914 dar.

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=> Siehe auch : www.rost-und-gruenspan.ch

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( BeschriebSchützengräbenHauenstein AlbumSchweizimerstenWeltkrieg KantonBaselLand

KantonBaselLandschaft Erster Weltkrieg ErsterWeltkrieg Erster Weltkrieg verdenskrig

Toinen maailmansota first guerre mondiale Guerra Mondiale 第二次世界大戦 wereld

oorlog wojna światowa guerra mundial Andra världskriget Guerra Mundial war Schweiz

Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Suíça

Szwajcaria Suiza Landesverteidung Verteidigung )

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Fortifikation Hauenstein

 

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In der Region O.lten erinnern an der Felswand längs der B.ölchen - S.üdstrasse heute

noch zahlreiche W.appen der beteiligen Truppen an die in den Jahren 1914 bis 1918

erstellten Bauwerke der Fortifikation Hauenstein.

 

Diese Fortifikation war von langer Hand vorausgeplant worden: zum Schutze des

E.isenbahnknotenpunktes O.lten, zur Verhinderung eines feindlichen Einbruchs ins

Mittelland, und zur Vermeidung einer «Abkürzung» für die deutsche Armee in die

M.ittelostflanke F.rankreichs beziehungsweise für die f.ranzösische Armee in den

d.eutschen S.üdraum.

 

Die Strategie gründete auf der Tatsache, dass zwischen A.arau und B.alsthal, auf

einer Strecke von nur dreissig Kilometern, zehn Juraübergänge vorhanden waren.

 

Unmittelbar nach der Mobilmachung von 1914 wurden die Pläne aus der Schublade

gezogen, und Tausende von Wehrmännern begannen im Gebiet des Hauensteins

im 24 - Stunden - Betrieb vorab mit dem Bau von M.ilitärstrassen, so erstens am

W.isenberg ( W.inznau – W.ilmatt – M.arenacher – F.roburg – W.isen – H.upp –

W.isenberg – R.amsach ) und zweitens am B.ölchen ( N.ord- und S.üdstrasse ab

R.ankbrünneli oberhalb T.rimbach zur G.widemfluh ).

 

Zudem wurden unter anderem die S.trasse W.angen – R.umpel und S.chmutzberg –

K.allhöhe erstellt sowie zahlreiche S.chützengräben, G.eschützstände, Verbindungs-

g.räben, U.nterstände, B.eobachtungsposten, M.aschinengewehrstellungen, Schein-

w.erferpositionen, K.ommandoposten, T.elefonleitungen, M.unitionslager, G.enie-

depots, R.eservoirs und W.asserleitungen, U.nterkünfte sowie S.tallungen. Rund 500

Tief- und Hochbauarbeiten befanden sich anfänglich im Bau.

 

Für die O.ltner B.rücken und die E.isenbahntunnel wurden Zerstörungsmassnahmen

vorbereitet. Im besagten Verteidigungsraum bestanden auch schon fertige Evakuations-

pläne für 50 000 Personen.

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48 Kilometer Frontlinie bis 1917

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Wie wir dazu von O.ltens S.tadtarchivar Christoph Rast erfahren, entwickelte sich der

Krieg im W.esten zu einem Graben-und Stellungskrieg, und ab 1915 wurden die Stell-

ungen bis 1918 praktisch gleich gehalten.

 

Was die Fortifikation Hauenstein anbelangt, wurden 1915 der Schützengraben A.are –

B.oningen – B.ölchen, die B.ölchen - S.üdstrasse und die W.asserversorgung W.isenberg

fertiggestellt.

 

Im F.rühling 1915 fanden im Raum Hauenstein M.anöver unter den Augen von General

Wille statt. Gegen Jahresende erfolgte der Ausbau der militärischen Stellungen aufgrund

neuer Erkenntnisse nicht mehr planmässig, sondern nach sofortigen Bedürfnissen.

 

1916, wegen des strengen W.inters in der Region O.lten, verlagerte sich die Hauptarbeit

auf die O.ffenhaltung der M.ilitärstrassen. Weitere S.tellungen und U.nterstände waren

überall im Bau.

 

Der Aussichtspunkt B.ölchenfluh war als B.eobachtungsposten auf die heutige Form

zurechtgesprengt worden. Ein grosser Teil der Schweizer Armee stand bis zu dieser

Zeit im Einsatz am Hauenstein. Auch 1917 setzte sich der kontinuierliche Baubetrieb

im ganzen Gebiet fort.

 

Im A.ugust 1917 waren die wichtigsten Arbeiten vollendet: die Gesamtlänge der Front

betrug 48 Kilometer, die Feuerlinie mit Verbindungsgräben war über 27 Kilometer lang,

insgesamt gab es offene und gedeckte Stellungen für 126 Geschütze, acht T.elefon-

z.entralen. Die neu gebauten Bergstrassen hatten eine Länge von 26 Kilometern. Ins-

gesamt waren für all diese Bauobjekte zwei Millionen Arbeitsstunden geleistet worden.

 

Die Schweizerkolonie in B.rasilien hatte an die Soldatenfürsorge 20 000 Franken über-

wiesen mit dem Auftrag, im Gebiet der Fortifikation Hauenstein ein S.oldatenhaus einzu-

richten. G.eneral W.ille legte den Standort oberhalb von I.fenthal fest.

 

Das Soldatenhaus konnte am 20. O.ktober 1.9.1.7 eingeweiht werden. ( Das 1.9.5.0

abgebrannte General-Wille-Haus, das der S.tadt O.lten später jahrelang für Ferienkolonien

diente, wurde Mitte der fünfziger Jahre neu aufgebaut. )

 

1918 stand militärisch im Zeichen des weiteren Ausbaus und des Unterhalts der Fort-

ifikation Hauenstein. Nach Kriegsende im gleichen Jahr wurden einzelne Bauwerke

abgebrochen und die Gräben eingedeckt. Aus finanziellen Gründen entfernte das Militär

nur wirklich Störendes.

 

Geblieben sind neben der Erschliessung der Region Unterer Hauenstein durch Berg-

strassen unter anderem: das B.ergrestaurant «K.ambersberg», U.nterstände und Stell-

ungen, das erwähnte G.eneral- W.ille - H.aus ( das jetzt im W.inter jeweils durch die

S.A.C - Sektion O.lten bewirtet wird ) sowie die W.appen an der seinerzeit innerhalb

weniger Monate aus dem Fels gesprengten B.ölchen - S.üdstrasse.

 

Mit diesen H.erkunftswappen hatten sich die an den B.auarbeiten beteiligten T.ruppen

jeweils nach Abschluss ihrer Arbeiten im Fels des B.ölchens verewigt. Die W.appen

werden von der Offiziersgesellschaft O.lten unterhalten und sind letztmals im F.rühjahr

1.9.9.7 vom O.ltner Bildhauer Paul Nünlist fachgerecht restauriert worden.

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( BeschriebFortifikationHauenstein AlbumSchweizimerstenWeltkrieg KantonBaselLand

KantonBaselLandschaft Erster Weltkrieg ErsterWeltkrieg Erster Weltkrieg verdenskrig

Toinen maailmansota first guerre mondiale Guerra Mondiale 第二次世界大戦 wereld

oorlog wojna światowa guerra mundial Andra världskriget Guerra Mundial war Schweiz

Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Suíça

Szwajcaria Suiza Landesverteidung Verteidigung )

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W.anderung mit R.alf von W.aldenburg nach E.ptingen am Dienstag den 15. September 2009

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Mit dem Z.ug von B.ern nach L.iestal und weiter mit dem T.ram nach W.aldenburg

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W.aldenburg ( BL - 515m ) - W.aldenburg S.chlossruine ( BL - 685m ) - G.erstelflue

( BL - 810m ) - R.ehhag ( BL - 1`010m ) - L.auchflue ( BL - 1`014m ) – B.esichtigung

B.eobachtungsposten L.auchflue aus dem e.rsten W.eltkrieg - G.eissflue ( BL - 1`005m ) –

B.esichtigung der S.tellungen aus dem e.rsten W.eltkrieg auf der G.eissflue -

C.hilchzimmersattel ( BL - 991m ) - O.ber B.elchen ( BL - 890m ) - L.auch ( BL - 820m ) -

B.irch ( BL - 760m ) – B.esichtigung R.uine G.rottenburg R.iedfluh - E.ptingen ( BL - 560m )

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Mit dem B.us von E.ptingen nach S.issach und wieder zurück mit dem Z.ug nach B.ern

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Hurni090915 AlbumZZZZ090915Juratour KantonBaselLandschaft

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 070316

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NIF

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Uploaded on October 12, 2009
Taken on September 15, 2009