Schloss Murten ( Burg - Château - Castle ) in der Zähringerstadt Murten ( Altstadt - Stadt Murten - Ville de Morat ) im Kanton Freiburg - Fribourg der Schweiz
Schloss Murten ( Burg - Château - Castle ) in der Zähringerstadt Murten ( Altstadt - Stadt Murten - Ville de Morat ) im Kanton Freiburg - Fribourg der Schweiz
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Stadt Murten - Ville de Morat
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- Kanton : Freiburg
- Bezirk : S.ee / L.ac
- Höhe : 453 m ü. M.
- Fläche : 12.02 km²
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Murten ( frz. Morat ) ist eine politische Gemeinde und Hauptort des Seebezirks ( frz. District du L.ac ) im Kanton Freiburg der Schweiz
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Das mittelalterliche Zähringerstädtchen mit einer R.ingmauer aus dem 13. bis 17. Jahrhundert und einer historischen Altstadt von nationaler Bedeutung liegt am gleichnamigen M.urtensee und war Schauplatz der S.chlacht bei Murten.
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Geographie
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Murten liegt auf 453 m ü. M., 14 km nördlich der K.antonshauptstadt F.reiburg ( Luftlinie ). Die Stadt erstreckt sich auf einer rund 20 m hohen Anhöhe am Südostufer des M.urtensees, östlich der Mündung des von M.ünchenwiler herkommenden Baches, im nördlichen Freiburger Mittelland.
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Tourismus
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Murten bildet ein wichtiges touristisches Zentrum der D.reiseenregion. Touristenattraktionen sind die gut erhaltene Altstadt mit R.ingmauern und T.ürmen, das Historische M.useum der Stadt und die S.eeuferanlagen.
Einen wichtigen Aufschwung im Fremdenverkehr erlebte die Stadt im Jahr 2.0.0.2 als Standort einer der fünf A.rteplages der Schweizerischen L.andesausstellung E.xpo.02.
Die A.rteplage von Murten stand unter dem Titel Augenblick und Ewigkeit. Die Ausstellungen waren über einen Grossteil der historischen Altstadt verteilt.
Wahrzeichen von Murten war der begehbare M.onolith, ein nach Plänen von A.rchitekt J.ean N.ouvel im M.urtensee rund 200 m vor dem H.afen errichteter rostiger Stahlwürfel von 34 m Kantenlänge, in dem unter anderem ein P.anorama der S.chlacht von M.urten zu sehen war.
Mittlerweile ist die Konstruktion wieder zurückgebaut worden. Jedoch musste die Expo - Gesellschaft der Stadt Murten eine Entschädigung leisten, da Fundamentstücke aus Beton nicht vollständig aus dem S.ee entfernt werden konnten. Bereits im Jahr 1.9.6.4 gab es eine E.xpo in Murten.
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Geschichte
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Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte bereits im Jahr 515 als H.of Muratum, der in einer Schenkungsurkunde dem K.loster S.aint - M.aurice überlassen wird.
Der Ortsname ist wahrscheinlich vom keltischen Moridunum abgeleitet, das sich aus mori ( S.ee ) und dunum ( F.estung ) zusammensetzt. Diese Wortherkunft deutet auf eine deutlich frühere Besiedlung des Ortes hin. Von 1.2.2.8 ist die Bezeichnung Murat überliefert.
Murten gehörte bei seiner ersten Erwähnung zum (ersten) Königreich B.urgund, das nach der Völkerwanderung auf den Trümmern des untergegangenen r.ömischen R.eiches entstand.
Seit 5.3.4 stellten die fränkischen Merowinger die burgundischen Könige, seit 7.5.2 die Karolinger. Eine Überlieferung führt die Gründung des Schlosses auf das Jahr 8.1.4 und Ludwig den Frommen zurück.
8.8.8 entstand das zweite Königreich Burgund, dessen Zentrum wieder St. M.aurice war. Murten war ein befestigter Ort dieses Königreichs, der um 1.0.3.3 beziehungsweise 1.0.3.4 von Kaiser Konrad II. erobert und praktisch dem Erdboden gleichgemacht wurde. In der Folgezeit versank Murten für mehr als 100 Jahre in der Bedeutungslosigkeit.
1.1.2.7 hatten die Herzöge von Zähringen die Rechte im ehemaligen Königreich B.urgund inne. Unter Berchtold IV. von Zähringen wurde die Stadt Murten mit dem typischen zähringischen Rechteck als Grundrissform in der Zeit zwischen 1.1.5.7 und 1.1.7.7 neu gegründet.
Rasch erlebte die Stadt einen wirtschaftlichen Aufschwung und wurde 1.2.1.8 nach dem Erlöschen des Geschlechts der Herzöge von Zähringen reichsfrei. Sie fristete aber ein unsicheres Dasein im Grenzgebiet zwischen den Besitztümern der S.avoyer und der K.yburger resp. H.absburger. Ihre Ringmauer erhielt die Stadt ab 1.2.3.8.
Im Jahr 1.2.5.5 geriet Murten zur Zeit Peters II. von S.avoyen unter die Schutzherrschaft von S.avoyen, in der sie mit wenigen Ausnahmen bis 1.4.7.5 verblieb. Murten selbst wurde in der Folgezeit zum Mittelpunkt einer Herrschaft, welche das Gebiet südlich und östlich des M.urtensees umfasste.
Durch eine F.euersbrunst wurden die damals noch weitgehend aus H.olz gebauten Häuser 1.4.1.6 schwer in Mitleidenschaft gezogen, während die Befestigungsanlagen nahezu unversehrt blieben.
Murten konnte trotz der savoyischen Oberherrschaft eine gewisse Autonomie behaupten, auch weil es seit 1.3.5.1 mit der benachbarten R.eichsstadt B.ern in einem Bündnis stand. Seit 1.3.5.3 galt Murten über seine Verbindung mit B.ern auch als Zugewandter Ort der Eidgenossenschaft.
Ein neuer Abschnitt in der Stadtgeschichte wurde durch die Burgunderkriege zwischen der Eidgenossenschaft und Herzog Karl dem Kühnen von B.urgund eingeleitet. Murten stand zu diesem Zeitpunkt unter Jakob von S.avoyen, Graf von R.omont und Grossmarschall von B.urgund.
Bei der Eröffnung der Feindseligkeiten zwischen Freiburg, B.ern und B.urgund zogen die beiden Städte auch gegen das mit Burgund verbündete Savoyen, weshalb sich Murten 1.4.7.5 freiwillig ergab. Die Stadt wurde von b.ernischen Truppen besetzt und zum westlichen Pfeiler der bernischen Verteidigung ausgebaut.
Nachdem Karl der Kühne in der Schlacht bei G.randson eine Niederlage bezogen hatte, belagerte er am 9. J.uni 1.4.7.6 Murten, das von Adrian I. von B.ubenberg verteidigt wurde. Am 22. J.uni 1.4.7.6 kam es zur S.chlacht bei Murten, in der die Eidgenossen und ihre Verbündeten Karl dem Kühnen und seinen Truppen eine empfindliche Niederlage zufügten.
Im Frieden von F.reiburg i. Ü. 1.4.7.6 trat Savoyen unter anderem die Stadt und Herrschaft Murten als Gemeine Herrschaft an die Eidgenossenschaft ab. 1.4.8.4 verzichteten die anderen eidgenössischen Orte gegen Geldentschädigung zugunsten B.erns und F.reiburgs auf ihre Anteile an der Herrschaft über Murten. Murten wurde zweisprachig.
Die Vogtei Murten wurde bis zum Ende der Alten Eidgenossenschaft 1.7.9.8 von B.ern und F.reiburg gemeinsam verwaltet. Beide Stände stellten abwechslungsweise für fünf Jahre den Vogt, der im S.chloss von Murten residierte.
Die Gemeine Herrschaft Murten umfasste den nördlichsten Teil des heutigen Kantons F.reiburg mit den Zentren M.urten, K.erzers und V.ully. Die südliche Grenze verlief auf einer Linie von C.ourgevaux über S.alvenach nach U.lmiz; diese Dörfer gehörten noch zur Gemeinen Herrschaft wie auch die E.xklave W.allenbuch.
Nach einer Abstimmung wurde im Jahr 1.5.3.0 in Murten die R.eformation eingeführt. Dies resultierte wiederum in Auseinandersetzungen mit dem katholischen F.reiburg. Schliesslich übernahm B.ern die Funktion der k.irchlichen und schulischen Angelegenheiten, während Freiburg für die militärischen Angelegenheiten zuständig war.
B.ern gewann damit in friedlichen Zeiten mehr Einfluss auf das bürgerliche Leben was allmählich zu einem Vordringen der deutschen Sprache in dem damals noch überwiegend französischsprachigen Städtchen führte.
Nach dem Zusammenbruch des Ancien régime zur Zeit der Helvetik ( 1.7.9.8 ) überliess die B.erner Besatzung Murten den einmarschierten F.ranzosen. Mit der Mediationsakte wurde die Stadt 1.8.0.3 definitiv und gegen den Willen der meisten Stadtbewohner dem Kanton Freiburg zugeteilt und zum Hauptort des neu gebildeten und Distrikts Murten bestimmt.
Dieser Distrikt wurde 1.8.4.8 mit der neuen Kantonsverfassung aufgelöst und mit einer Reihe Gemeinden aus dem ehemaligen Deutschen Bezirk Freiburg im neu geschaffenen Seebezirk zusammengefasst, als dessen Hauptort weiterhin die Stadt Murten fungierte. 1.8.6.6 sorgte ein ausgebrochener Zirkuselefant für einen Tumult
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Sehenswürdigkeiten
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Murten besitzt eine malerische mittelalterliche Altstadt mit einem Ortsbild von nationaler Bedeutung. Sie hat die typische rechteckige Grundrissform der Zähringerstädte bewahrt und bedeckt eine Fläche von rund 300 m × 200 m.
Das historische Städtchen ist durch drei Längsachsen und eine Quergasse untergliedert. Besonders die H.auptgasse zeichnet sich durch die charakteristischen L.aubengänge aus. Die Bausubstanz der Häuser in der Altstadt stammt zum grössten Teil aus der Barockzeit des 17. und 18. Jahrhunderts.
Die R.ingmauer von Murten gehört zu den am besten erhaltenen Befestigungsbauwerken der Schweiz. Sie wurde 1.2.3.8 erstellt und später in mehreren Etappen ausgebaut, erhöht und verstärkt. Im 20. Jahrhundert wurde eine umfassende Restauration vorgenommen.
Die ehemals vorhandenen Gräben wurden im Lauf des 16. Jahrhunderts zugeschüttet. Die fast vollständig erhaltene R.ingmauer mit einer durchschnittlichen Höhe von 8.5 m besitzt einen W.ehrgang aus dem 15. Jahrhundert, der im südlichen Abschnitt auf weite Strecken begehbar ist, sowie zwölf T.ürme in verschiedener Gestalt und Grösse.
Die Stadt hatte zwei H.aupteingänge, wovon das B.erner T.or ( erhielt seine heutige Form 1.7.7.8 ) im Nordosten erhalten ist.
Am Südwestrand der Altstadt erhebt sich auf einem Vorsprung das S.chloss, das ab Mitte des 13. Jahrhunderts unter Peter II. von Savoyen auf einem unregelmässigen fünfeckigen Grundriss erbaut wurde.
Der älteste erhaltene Teil ist der massive viereckige B.ergfried aus der Erbauungszeit. Die Aussenmauern des S.chlosses sind in die Stadtbefestigung integriert und durch halbrunde T.ürme verstärkt. Die Wohngebäude wurden mehrfach umgebaut, vor allem während der Umwandlung des S.chlosses in den Vogteisitz in der Zeit von 1.4.7.6 bis 1.5.4.0 und Ende des 18. Jahrhunderts, so dass heute verschiedene Stilrichtungen von der Spätgotik über die Spätrenaissance bis zum Barock miteinander vereinigt sind.
Heute beherbergt das S.chloss die Präfektur. Unterhalb des S.chlosses befindet sich die alte S.tadtmühle von 1.5.7.8, in der das historische M.useum untergebracht ist.
Die ursprüngliche P.farrk.irche von Murten befand sich ein Stück weit nordöstlich der Altstadt und kam bei der Abtrennung von M.untelier auf dessen Gemeindegebiet zu liegen. Die K.irche wurde 1.7.6.2 abgerissen. Seit Mitte des 18. Jahrhunderts erfüllt die deutsch - reformierte K.irche die Funktion der Pf.arrk.irche für die deutsche Bevölkerungsmehrheit. Sie befindet sich an der Ostecke der Altstadt und wurde im Jahr 1.3.9.9 erstmals als K.apelle S.ainte - M.arie erwähnt.
Aus dieser Zeit stammen noch Teile des Chors, während die übrigen Partien bei Um- und Neubauten in späteren Jahren entstanden. Der C.horturm wurde 1.6.8.3 in die R.ingmauer integriert; das K.irchenschiff erhielt seine heutige Gestalt in der Zeit von 1.7.1.0 bis 1.7.1.3. Im Innern sind die reich geschnitzte K.anzel von 1.4.8.4 und das C.horgestühl von 1.4.9.4 - 1.4.9.8 sowie Gewölbemalereien von 1.6.8.2 - 1.6.8.5 zu bewundern. Neben der K.irche steht das deutsch-reformierte P.farrhaus im B.erner Stil aus dem 18. Jahrhundert, in dem J.eremias G.otthelf geboren wurde.
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Als r.eformierte f.ranzösische K.irche dient die ursprüngliche K.apelle S.ainte - C.atherine, die von 1.4.7.8 bis 1.4.8.0 an der N.ordecke der Altstadt erbaut wurde. Das S.chiff stammt aus dem 18. Jahrhundert. Daneben befindet sich das 1.7.3.2 erstellte französische P.farrhaus.
Das R.athaus entstand 1.4.7.4 durch Um- und Ausbau zweier ehemaliger Privathäuser. In mehreren Etappen folgten später weitere Umbauten. Die zum See hin zeigenden A.rkaden stammen von 1.5.8.9, die H.auptfassade von 1.8.3.2. In der Altstadt sind zahlreiche Bürger- und Patrizierhäuser aus dem 16. bis 18. Jahrhundert erhalten.
Erwähnenswert sind das heutige H.otel M.urtenhof, dessen spätgotische Bausubstanz auf 1.4.7.6 zurückgeht, das um 1.7.4.0 für die Familie S.chmid erbaute sogenannte Grosshaus, das bedeutendste S.tadtpalais Murtens, und das Haus zum R.übenloch aus dem 16. Jahrhundert, ebenfalls mit einer spätgotischen Fassade und einem B.erner D.ach von 1.6.7.2.
In S.eeufernähe unterhalb der Altstadt stehen im Stadtteil R.yf verschiedene gotische Handwerkerhäuser. Ebenfalls ausserhalb der Umfassungsmauern befinden sich die k.atholische K.irche S.ankt M.auritius, die 1.8.8.5 - 1.8.8.7 im neugotischen Stil erbaut wurde, und das für die Familie Chaillet erbaute H.errenhaus Haldenhof von 1.7.4.0. Das S.chloss L.öwenberg beim gleichnamigen W.eiler nordöstlich der Stadt stammt im Wesentlichen aus der Zeit von 1.6.6.6 bis 1.7.0.0.
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( StadtMurten BeschriebStadtMurten KantonFreiburg KantonFribourg AlbumStadtMurten )
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A.usflug nach M.urten / M.orat und A.venches / A.venticum mit P.atrick am Sonntag 05. Oktober 2008
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Hurni081005 KantonFreiburg KantonFribourg StadtMurten AlbumStadtMurten
E- Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 230117
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NIF
Schloss Murten ( Burg - Château - Castle ) in der Zähringerstadt Murten ( Altstadt - Stadt Murten - Ville de Morat ) im Kanton Freiburg - Fribourg der Schweiz
Schloss Murten ( Burg - Château - Castle ) in der Zähringerstadt Murten ( Altstadt - Stadt Murten - Ville de Morat ) im Kanton Freiburg - Fribourg der Schweiz
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Stadt Murten - Ville de Morat
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- Kanton : Freiburg
- Bezirk : S.ee / L.ac
- Höhe : 453 m ü. M.
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Murten ( frz. Morat ) ist eine politische Gemeinde und Hauptort des Seebezirks ( frz. District du L.ac ) im Kanton Freiburg der Schweiz
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Das mittelalterliche Zähringerstädtchen mit einer R.ingmauer aus dem 13. bis 17. Jahrhundert und einer historischen Altstadt von nationaler Bedeutung liegt am gleichnamigen M.urtensee und war Schauplatz der S.chlacht bei Murten.
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Geographie
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Murten liegt auf 453 m ü. M., 14 km nördlich der K.antonshauptstadt F.reiburg ( Luftlinie ). Die Stadt erstreckt sich auf einer rund 20 m hohen Anhöhe am Südostufer des M.urtensees, östlich der Mündung des von M.ünchenwiler herkommenden Baches, im nördlichen Freiburger Mittelland.
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Murten bildet ein wichtiges touristisches Zentrum der D.reiseenregion. Touristenattraktionen sind die gut erhaltene Altstadt mit R.ingmauern und T.ürmen, das Historische M.useum der Stadt und die S.eeuferanlagen.
Einen wichtigen Aufschwung im Fremdenverkehr erlebte die Stadt im Jahr 2.0.0.2 als Standort einer der fünf A.rteplages der Schweizerischen L.andesausstellung E.xpo.02.
Die A.rteplage von Murten stand unter dem Titel Augenblick und Ewigkeit. Die Ausstellungen waren über einen Grossteil der historischen Altstadt verteilt.
Wahrzeichen von Murten war der begehbare M.onolith, ein nach Plänen von A.rchitekt J.ean N.ouvel im M.urtensee rund 200 m vor dem H.afen errichteter rostiger Stahlwürfel von 34 m Kantenlänge, in dem unter anderem ein P.anorama der S.chlacht von M.urten zu sehen war.
Mittlerweile ist die Konstruktion wieder zurückgebaut worden. Jedoch musste die Expo - Gesellschaft der Stadt Murten eine Entschädigung leisten, da Fundamentstücke aus Beton nicht vollständig aus dem S.ee entfernt werden konnten. Bereits im Jahr 1.9.6.4 gab es eine E.xpo in Murten.
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Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte bereits im Jahr 515 als H.of Muratum, der in einer Schenkungsurkunde dem K.loster S.aint - M.aurice überlassen wird.
Der Ortsname ist wahrscheinlich vom keltischen Moridunum abgeleitet, das sich aus mori ( S.ee ) und dunum ( F.estung ) zusammensetzt. Diese Wortherkunft deutet auf eine deutlich frühere Besiedlung des Ortes hin. Von 1.2.2.8 ist die Bezeichnung Murat überliefert.
Murten gehörte bei seiner ersten Erwähnung zum (ersten) Königreich B.urgund, das nach der Völkerwanderung auf den Trümmern des untergegangenen r.ömischen R.eiches entstand.
Seit 5.3.4 stellten die fränkischen Merowinger die burgundischen Könige, seit 7.5.2 die Karolinger. Eine Überlieferung führt die Gründung des Schlosses auf das Jahr 8.1.4 und Ludwig den Frommen zurück.
8.8.8 entstand das zweite Königreich Burgund, dessen Zentrum wieder St. M.aurice war. Murten war ein befestigter Ort dieses Königreichs, der um 1.0.3.3 beziehungsweise 1.0.3.4 von Kaiser Konrad II. erobert und praktisch dem Erdboden gleichgemacht wurde. In der Folgezeit versank Murten für mehr als 100 Jahre in der Bedeutungslosigkeit.
1.1.2.7 hatten die Herzöge von Zähringen die Rechte im ehemaligen Königreich B.urgund inne. Unter Berchtold IV. von Zähringen wurde die Stadt Murten mit dem typischen zähringischen Rechteck als Grundrissform in der Zeit zwischen 1.1.5.7 und 1.1.7.7 neu gegründet.
Rasch erlebte die Stadt einen wirtschaftlichen Aufschwung und wurde 1.2.1.8 nach dem Erlöschen des Geschlechts der Herzöge von Zähringen reichsfrei. Sie fristete aber ein unsicheres Dasein im Grenzgebiet zwischen den Besitztümern der S.avoyer und der K.yburger resp. H.absburger. Ihre Ringmauer erhielt die Stadt ab 1.2.3.8.
Im Jahr 1.2.5.5 geriet Murten zur Zeit Peters II. von S.avoyen unter die Schutzherrschaft von S.avoyen, in der sie mit wenigen Ausnahmen bis 1.4.7.5 verblieb. Murten selbst wurde in der Folgezeit zum Mittelpunkt einer Herrschaft, welche das Gebiet südlich und östlich des M.urtensees umfasste.
Durch eine F.euersbrunst wurden die damals noch weitgehend aus H.olz gebauten Häuser 1.4.1.6 schwer in Mitleidenschaft gezogen, während die Befestigungsanlagen nahezu unversehrt blieben.
Murten konnte trotz der savoyischen Oberherrschaft eine gewisse Autonomie behaupten, auch weil es seit 1.3.5.1 mit der benachbarten R.eichsstadt B.ern in einem Bündnis stand. Seit 1.3.5.3 galt Murten über seine Verbindung mit B.ern auch als Zugewandter Ort der Eidgenossenschaft.
Ein neuer Abschnitt in der Stadtgeschichte wurde durch die Burgunderkriege zwischen der Eidgenossenschaft und Herzog Karl dem Kühnen von B.urgund eingeleitet. Murten stand zu diesem Zeitpunkt unter Jakob von S.avoyen, Graf von R.omont und Grossmarschall von B.urgund.
Bei der Eröffnung der Feindseligkeiten zwischen Freiburg, B.ern und B.urgund zogen die beiden Städte auch gegen das mit Burgund verbündete Savoyen, weshalb sich Murten 1.4.7.5 freiwillig ergab. Die Stadt wurde von b.ernischen Truppen besetzt und zum westlichen Pfeiler der bernischen Verteidigung ausgebaut.
Nachdem Karl der Kühne in der Schlacht bei G.randson eine Niederlage bezogen hatte, belagerte er am 9. J.uni 1.4.7.6 Murten, das von Adrian I. von B.ubenberg verteidigt wurde. Am 22. J.uni 1.4.7.6 kam es zur S.chlacht bei Murten, in der die Eidgenossen und ihre Verbündeten Karl dem Kühnen und seinen Truppen eine empfindliche Niederlage zufügten.
Im Frieden von F.reiburg i. Ü. 1.4.7.6 trat Savoyen unter anderem die Stadt und Herrschaft Murten als Gemeine Herrschaft an die Eidgenossenschaft ab. 1.4.8.4 verzichteten die anderen eidgenössischen Orte gegen Geldentschädigung zugunsten B.erns und F.reiburgs auf ihre Anteile an der Herrschaft über Murten. Murten wurde zweisprachig.
Die Vogtei Murten wurde bis zum Ende der Alten Eidgenossenschaft 1.7.9.8 von B.ern und F.reiburg gemeinsam verwaltet. Beide Stände stellten abwechslungsweise für fünf Jahre den Vogt, der im S.chloss von Murten residierte.
Die Gemeine Herrschaft Murten umfasste den nördlichsten Teil des heutigen Kantons F.reiburg mit den Zentren M.urten, K.erzers und V.ully. Die südliche Grenze verlief auf einer Linie von C.ourgevaux über S.alvenach nach U.lmiz; diese Dörfer gehörten noch zur Gemeinen Herrschaft wie auch die E.xklave W.allenbuch.
Nach einer Abstimmung wurde im Jahr 1.5.3.0 in Murten die R.eformation eingeführt. Dies resultierte wiederum in Auseinandersetzungen mit dem katholischen F.reiburg. Schliesslich übernahm B.ern die Funktion der k.irchlichen und schulischen Angelegenheiten, während Freiburg für die militärischen Angelegenheiten zuständig war.
B.ern gewann damit in friedlichen Zeiten mehr Einfluss auf das bürgerliche Leben was allmählich zu einem Vordringen der deutschen Sprache in dem damals noch überwiegend französischsprachigen Städtchen führte.
Nach dem Zusammenbruch des Ancien régime zur Zeit der Helvetik ( 1.7.9.8 ) überliess die B.erner Besatzung Murten den einmarschierten F.ranzosen. Mit der Mediationsakte wurde die Stadt 1.8.0.3 definitiv und gegen den Willen der meisten Stadtbewohner dem Kanton Freiburg zugeteilt und zum Hauptort des neu gebildeten und Distrikts Murten bestimmt.
Dieser Distrikt wurde 1.8.4.8 mit der neuen Kantonsverfassung aufgelöst und mit einer Reihe Gemeinden aus dem ehemaligen Deutschen Bezirk Freiburg im neu geschaffenen Seebezirk zusammengefasst, als dessen Hauptort weiterhin die Stadt Murten fungierte. 1.8.6.6 sorgte ein ausgebrochener Zirkuselefant für einen Tumult
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Murten besitzt eine malerische mittelalterliche Altstadt mit einem Ortsbild von nationaler Bedeutung. Sie hat die typische rechteckige Grundrissform der Zähringerstädte bewahrt und bedeckt eine Fläche von rund 300 m × 200 m.
Das historische Städtchen ist durch drei Längsachsen und eine Quergasse untergliedert. Besonders die H.auptgasse zeichnet sich durch die charakteristischen L.aubengänge aus. Die Bausubstanz der Häuser in der Altstadt stammt zum grössten Teil aus der Barockzeit des 17. und 18. Jahrhunderts.
Die R.ingmauer von Murten gehört zu den am besten erhaltenen Befestigungsbauwerken der Schweiz. Sie wurde 1.2.3.8 erstellt und später in mehreren Etappen ausgebaut, erhöht und verstärkt. Im 20. Jahrhundert wurde eine umfassende Restauration vorgenommen.
Die ehemals vorhandenen Gräben wurden im Lauf des 16. Jahrhunderts zugeschüttet. Die fast vollständig erhaltene R.ingmauer mit einer durchschnittlichen Höhe von 8.5 m besitzt einen W.ehrgang aus dem 15. Jahrhundert, der im südlichen Abschnitt auf weite Strecken begehbar ist, sowie zwölf T.ürme in verschiedener Gestalt und Grösse.
Die Stadt hatte zwei H.aupteingänge, wovon das B.erner T.or ( erhielt seine heutige Form 1.7.7.8 ) im Nordosten erhalten ist.
Am Südwestrand der Altstadt erhebt sich auf einem Vorsprung das S.chloss, das ab Mitte des 13. Jahrhunderts unter Peter II. von Savoyen auf einem unregelmässigen fünfeckigen Grundriss erbaut wurde.
Der älteste erhaltene Teil ist der massive viereckige B.ergfried aus der Erbauungszeit. Die Aussenmauern des S.chlosses sind in die Stadtbefestigung integriert und durch halbrunde T.ürme verstärkt. Die Wohngebäude wurden mehrfach umgebaut, vor allem während der Umwandlung des S.chlosses in den Vogteisitz in der Zeit von 1.4.7.6 bis 1.5.4.0 und Ende des 18. Jahrhunderts, so dass heute verschiedene Stilrichtungen von der Spätgotik über die Spätrenaissance bis zum Barock miteinander vereinigt sind.
Heute beherbergt das S.chloss die Präfektur. Unterhalb des S.chlosses befindet sich die alte S.tadtmühle von 1.5.7.8, in der das historische M.useum untergebracht ist.
Die ursprüngliche P.farrk.irche von Murten befand sich ein Stück weit nordöstlich der Altstadt und kam bei der Abtrennung von M.untelier auf dessen Gemeindegebiet zu liegen. Die K.irche wurde 1.7.6.2 abgerissen. Seit Mitte des 18. Jahrhunderts erfüllt die deutsch - reformierte K.irche die Funktion der Pf.arrk.irche für die deutsche Bevölkerungsmehrheit. Sie befindet sich an der Ostecke der Altstadt und wurde im Jahr 1.3.9.9 erstmals als K.apelle S.ainte - M.arie erwähnt.
Aus dieser Zeit stammen noch Teile des Chors, während die übrigen Partien bei Um- und Neubauten in späteren Jahren entstanden. Der C.horturm wurde 1.6.8.3 in die R.ingmauer integriert; das K.irchenschiff erhielt seine heutige Gestalt in der Zeit von 1.7.1.0 bis 1.7.1.3. Im Innern sind die reich geschnitzte K.anzel von 1.4.8.4 und das C.horgestühl von 1.4.9.4 - 1.4.9.8 sowie Gewölbemalereien von 1.6.8.2 - 1.6.8.5 zu bewundern. Neben der K.irche steht das deutsch-reformierte P.farrhaus im B.erner Stil aus dem 18. Jahrhundert, in dem J.eremias G.otthelf geboren wurde.
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Als r.eformierte f.ranzösische K.irche dient die ursprüngliche K.apelle S.ainte - C.atherine, die von 1.4.7.8 bis 1.4.8.0 an der N.ordecke der Altstadt erbaut wurde. Das S.chiff stammt aus dem 18. Jahrhundert. Daneben befindet sich das 1.7.3.2 erstellte französische P.farrhaus.
Das R.athaus entstand 1.4.7.4 durch Um- und Ausbau zweier ehemaliger Privathäuser. In mehreren Etappen folgten später weitere Umbauten. Die zum See hin zeigenden A.rkaden stammen von 1.5.8.9, die H.auptfassade von 1.8.3.2. In der Altstadt sind zahlreiche Bürger- und Patrizierhäuser aus dem 16. bis 18. Jahrhundert erhalten.
Erwähnenswert sind das heutige H.otel M.urtenhof, dessen spätgotische Bausubstanz auf 1.4.7.6 zurückgeht, das um 1.7.4.0 für die Familie S.chmid erbaute sogenannte Grosshaus, das bedeutendste S.tadtpalais Murtens, und das Haus zum R.übenloch aus dem 16. Jahrhundert, ebenfalls mit einer spätgotischen Fassade und einem B.erner D.ach von 1.6.7.2.
In S.eeufernähe unterhalb der Altstadt stehen im Stadtteil R.yf verschiedene gotische Handwerkerhäuser. Ebenfalls ausserhalb der Umfassungsmauern befinden sich die k.atholische K.irche S.ankt M.auritius, die 1.8.8.5 - 1.8.8.7 im neugotischen Stil erbaut wurde, und das für die Familie Chaillet erbaute H.errenhaus Haldenhof von 1.7.4.0. Das S.chloss L.öwenberg beim gleichnamigen W.eiler nordöstlich der Stadt stammt im Wesentlichen aus der Zeit von 1.6.6.6 bis 1.7.0.0.
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A.usflug nach M.urten / M.orat und A.venches / A.venticum mit P.atrick am Sonntag 05. Oktober 2008
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Hurni081005 KantonFreiburg KantonFribourg StadtMurten AlbumStadtMurten
E- Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 230117
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