Steinbock unterhalb Augstmatthorn im Brienzergrat im Berner Oberland im Kanton Bern in der Schweiz
Aussicht vom Augstmatthorn (BE - 2`137m - 1x) oberhalb von I.nterlaken im Kanton Bern
in der Schweiz :
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Ein Steinbock mit wunderschön orangen Augen possiert vor den Berner Alpen
.
.
.
Ich möchte hier noch anfügen dass ich diese Tiere bis jetzt nur als sehr friedfertig
kennengelernt habe! Am Augstmatthorn ist ein Jagdbannbezirk und da sie hier nicht
gejagt werden sind sie sehr zutraulich, wohl auch dank der vielen Wanderer wegen.
Sie sind im Sommer an folgenden Stellen im Kanton Bern fast regelmässig anzutreffen:
.
.
.
- zwischen N.iederhorn und G.emmenalphorn am G.üggisgrat
- auf dem Brienzergrat in der Nähe des A.ugstmatthorn
- Bei der G.lecksteinhütte oberhalb von G.rindelwald, hier hat es zusätzlich noch einen
Lehrpfard über Steinböcke
.
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Im Hintergrund die Berner Alpen:
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Schreckhorn (BE - 4`078m) - Lauteraarhorn (BE - 4`042m) - Finsteraarhorn (BE/VS - 4`274m => Höchster Punkt des Kanton Bern)
.
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Links vom Steinbock Schonegg (BE - 2`219m - 1x S / 1x W) und Schwabhorn (BE - 2`374m - 2x) und dahinter das Gassenhorn (BE - 2`617m - 1x)
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Auf der rechten Seite des Steinbock die Winteregg (BE - 2`561m - 1x)
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S t e i n b o c k
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Der Steinbock ( " Capra ibex " ) ist eine in eurasischen Gebirgen verbreitete Art der Ziegen.
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Zu dieser Art, die zur Verdeutlichung auch der Gemeine Steinbock genannt wird, gehören
die Bestände der Alpen, Ä.gyptens und W.estasiens.
Dagegen sind die Steinböcke der P.yrenäen, des K.aukasus und Ä.thiopiens eigenständige
Arten.
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Ein Steinbock hat im Durchschnitt eine Kopfrumpflänge von 150 cm und eine Schulterhöhe
von 90 cm. W.eibchen sind etwa 40 kg schwer, wohingegen B.öcke über 100 kg wiegen
können.
Der B.ock verfügt über ein imposantes, gebogenes Gehörn (bis zu 1 m Länge), während
die G.eiß nur kurze, kaum gebogene Hörner hat. Beide Geschlechter haben einen
Ziegenbart.
B.öcke haben im S.ommer ein dunkelbraunes Fell; das Fell der W.eibchen ist mehr rötlich
oder goldbraun. Im W.inter wird das Fell beider Geschlechter gräulich.
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In den Alpen lebt der Steinbock auf der Höhe zwischen der W.ald- und E.isgrenze. Dabei
steigt er bis in Höhen von 3`500m, in Z.entralasien sogar 5`000m, auf. Niemals begibt er
sich in W.älder.
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Im W.inter bleibt er allerdings in tieferen Lagen als im S.ommer, und auch im S.ommer
steigt er zum Fressen oft auf alpine W.iesen ab, während er zum Übernachten die
großen Höhen aufsucht.
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Zum Verbreitungsgebiet siehe Unterarten.
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Eine S.teinbockherde setzt sich aus zehn bis zwanzig W.eibchen und Jungtieren zusammen.
Daneben gibt es die weniger stabilen J.unggesellenherden noch nicht ganz ausgewachsener
Böcke sowie einzeln lebende alte Böcke.
Zur Fortpflanzungszeit (in den Alpen D.ezember / J.anuar ) suchen die B.öcke die W.eibchen
auf und versuchen, Kontrolle über die H.erde zu erlangen. Zwischen konkurrierenden
B.öcken kommt es dabei zu Kämpfen. Ein B.ock muss mindestens sechs Jahre alt sein,
um eine Chance zu haben, diese Kämpfe zu überstehen und einen H.arem zu gewinnen.
Über den W.inter bleibt der Bock bei der H.erde und verlässt sie im F.rühling. Nach einer
Tragzeit von fünf bis sechs Monaten kommt im Mai oder Juni ein J.ungtier, selten auch
zwei zur Welt.
Das Junge kann vom ersten Tag an laufen, wird aber ein Jahr lang von der Mutter gesäugt.
Die Lebensdauer eines S.teinbocks kann über zwanzig Jahre betragen.
Die Wiedereinbürgerung des Steinwildes in den Alpen hat in einigen Regionen auch
gezeigt, dass Steinwild einen großen Einfluss auf die sie umgebende L.andschaft hat.
Aufgrund der in den 1920er Jahren wieder eingebürgerten Steinböcke nahm im Bereich des
S. chafberg und des P.iz - A.lbris bei P.ontresina im O.berengadin die Hangabtragung zu.
Verantwortlich dafür waren die Vertritt-Schäden, die das Steinwild verursachte.
.
.
Der Steinbock wurde in der früheren Zeit stark mystifiziert, was dazu führte, dass fast
alles Verwertbare des Steinbocks - vom B.lut über die H.aare bis hin zu den Exkrementen -
als M.edizin gegen alle möglichen K.rankheiten eingesetzt wurde. Dies führte fast zum
Aussterben der Art in Europa.
.
.
Anfang des 19. Jahrhunderts war der Steinbock im gesamten Alpenraum bis auf etwa
100 Tiere im italienischen G.ran P.aradiso ausgerottet. Der F.örster Josef Zumstein und
der Naturkundler Albert Girtanner konnten 1816 die Behörden dazu bewegen, die letzten
Steinböcke im G.ran P.aradiso zu schützen.
1854 stellte König Viktor Emanuel II von P.iemont-S.ardinien die Tiere unter seinen
persönlichen Schutz.
Dank eines erfolgreichen Wiederansiedlungsprogrammes aus diesem Restbestand
von etwa 100 Tieren ist der S.teinbock inzwischen wieder in weiten Teilen seines
ursprünglichen Lebensraums verbreitet. Alle heute in den Alpen lebenden Steinböcke
stammen von diesen 100 Tieren ab.
Die ersten Tiere wurden in den Schweizer Alpen freigesetzt, von wo aus sie sich inzwischen
auf einen Bestand von 30.000 bis 40.000 Tieren im gesamten Alpenraum vermehrt haben.
Die Art gilt als gesichert; in der Schweiz wird der Bestand seit 1977 durch J.agd reguliert.
In der Schweiz leben nun etwa 14.000 Steinböcke, in Österreich 4.435 Tiere.
Die Wiederansiedlung von Alpensteinböcken findet in der Regel breite Unterstützung
innerhalb der Bevölkerung und bei den Kommunen, da ein Bestand von Steinböcken
häufig in der touristischen Vermarktung von alpinen F.erienorten genutzt wird.
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( BeschriebSteinbock AlbumWildeTiere Capricorn Stenbukken Kauris Capricorno 山羊座
Steenbok Steinbukken Capricórnio Козерог Stenbock Capricornio )
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Wanderung auf`s A.ugstmatthorn am Samstag den 05 November 2005
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Mit dem Z.ug von B.ern nach I.nterlaken O.st
.
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I.nterlaken (BE - 567m) - H.arderkulm (BE - 1`322m - 1x) - W.annichnubel (BE - 1`585 - 1x) -
G.rat - S.uggiture (BE - 2`085m - 1x) - A.ugstmatthorn (BE - 2`137m - 1x) - B.lasenhubel
(BE - 1`965m - 1x) - G.ummhorn (BE - 2`040m - 1x) - S.chnierenhörnli (BE - 2`069m - 1x) -
A.llgäulücke (BE - 1`918m - 1x) - B.itschi (BE - 1`690m) - O.berried am B.rienzersee (BE - 589m)
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Mit dem Z.ug von O.berried über I.nterlaken O.st zurück nach B.ern
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Hurni051105 AlbumZZZZ051105WanderungAugstmatthorn KantonBern AlbumUnterwegsindenBernerBergen
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 290116
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Steinbock unterhalb Augstmatthorn im Brienzergrat im Berner Oberland im Kanton Bern in der Schweiz
Aussicht vom Augstmatthorn (BE - 2`137m - 1x) oberhalb von I.nterlaken im Kanton Bern
in der Schweiz :
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Ein Steinbock mit wunderschön orangen Augen possiert vor den Berner Alpen
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Ich möchte hier noch anfügen dass ich diese Tiere bis jetzt nur als sehr friedfertig
kennengelernt habe! Am Augstmatthorn ist ein Jagdbannbezirk und da sie hier nicht
gejagt werden sind sie sehr zutraulich, wohl auch dank der vielen Wanderer wegen.
Sie sind im Sommer an folgenden Stellen im Kanton Bern fast regelmässig anzutreffen:
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- zwischen N.iederhorn und G.emmenalphorn am G.üggisgrat
- auf dem Brienzergrat in der Nähe des A.ugstmatthorn
- Bei der G.lecksteinhütte oberhalb von G.rindelwald, hier hat es zusätzlich noch einen
Lehrpfard über Steinböcke
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Im Hintergrund die Berner Alpen:
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Schreckhorn (BE - 4`078m) - Lauteraarhorn (BE - 4`042m) - Finsteraarhorn (BE/VS - 4`274m => Höchster Punkt des Kanton Bern)
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Links vom Steinbock Schonegg (BE - 2`219m - 1x S / 1x W) und Schwabhorn (BE - 2`374m - 2x) und dahinter das Gassenhorn (BE - 2`617m - 1x)
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Auf der rechten Seite des Steinbock die Winteregg (BE - 2`561m - 1x)
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S t e i n b o c k
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Der Steinbock ( " Capra ibex " ) ist eine in eurasischen Gebirgen verbreitete Art der Ziegen.
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Zu dieser Art, die zur Verdeutlichung auch der Gemeine Steinbock genannt wird, gehören
die Bestände der Alpen, Ä.gyptens und W.estasiens.
Dagegen sind die Steinböcke der P.yrenäen, des K.aukasus und Ä.thiopiens eigenständige
Arten.
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Ein Steinbock hat im Durchschnitt eine Kopfrumpflänge von 150 cm und eine Schulterhöhe
von 90 cm. W.eibchen sind etwa 40 kg schwer, wohingegen B.öcke über 100 kg wiegen
können.
Der B.ock verfügt über ein imposantes, gebogenes Gehörn (bis zu 1 m Länge), während
die G.eiß nur kurze, kaum gebogene Hörner hat. Beide Geschlechter haben einen
Ziegenbart.
B.öcke haben im S.ommer ein dunkelbraunes Fell; das Fell der W.eibchen ist mehr rötlich
oder goldbraun. Im W.inter wird das Fell beider Geschlechter gräulich.
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In den Alpen lebt der Steinbock auf der Höhe zwischen der W.ald- und E.isgrenze. Dabei
steigt er bis in Höhen von 3`500m, in Z.entralasien sogar 5`000m, auf. Niemals begibt er
sich in W.älder.
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Im W.inter bleibt er allerdings in tieferen Lagen als im S.ommer, und auch im S.ommer
steigt er zum Fressen oft auf alpine W.iesen ab, während er zum Übernachten die
großen Höhen aufsucht.
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Zum Verbreitungsgebiet siehe Unterarten.
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Eine S.teinbockherde setzt sich aus zehn bis zwanzig W.eibchen und Jungtieren zusammen.
Daneben gibt es die weniger stabilen J.unggesellenherden noch nicht ganz ausgewachsener
Böcke sowie einzeln lebende alte Böcke.
Zur Fortpflanzungszeit (in den Alpen D.ezember / J.anuar ) suchen die B.öcke die W.eibchen
auf und versuchen, Kontrolle über die H.erde zu erlangen. Zwischen konkurrierenden
B.öcken kommt es dabei zu Kämpfen. Ein B.ock muss mindestens sechs Jahre alt sein,
um eine Chance zu haben, diese Kämpfe zu überstehen und einen H.arem zu gewinnen.
Über den W.inter bleibt der Bock bei der H.erde und verlässt sie im F.rühling. Nach einer
Tragzeit von fünf bis sechs Monaten kommt im Mai oder Juni ein J.ungtier, selten auch
zwei zur Welt.
Das Junge kann vom ersten Tag an laufen, wird aber ein Jahr lang von der Mutter gesäugt.
Die Lebensdauer eines S.teinbocks kann über zwanzig Jahre betragen.
Die Wiedereinbürgerung des Steinwildes in den Alpen hat in einigen Regionen auch
gezeigt, dass Steinwild einen großen Einfluss auf die sie umgebende L.andschaft hat.
Aufgrund der in den 1920er Jahren wieder eingebürgerten Steinböcke nahm im Bereich des
S. chafberg und des P.iz - A.lbris bei P.ontresina im O.berengadin die Hangabtragung zu.
Verantwortlich dafür waren die Vertritt-Schäden, die das Steinwild verursachte.
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Der Steinbock wurde in der früheren Zeit stark mystifiziert, was dazu führte, dass fast
alles Verwertbare des Steinbocks - vom B.lut über die H.aare bis hin zu den Exkrementen -
als M.edizin gegen alle möglichen K.rankheiten eingesetzt wurde. Dies führte fast zum
Aussterben der Art in Europa.
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Anfang des 19. Jahrhunderts war der Steinbock im gesamten Alpenraum bis auf etwa
100 Tiere im italienischen G.ran P.aradiso ausgerottet. Der F.örster Josef Zumstein und
der Naturkundler Albert Girtanner konnten 1816 die Behörden dazu bewegen, die letzten
Steinböcke im G.ran P.aradiso zu schützen.
1854 stellte König Viktor Emanuel II von P.iemont-S.ardinien die Tiere unter seinen
persönlichen Schutz.
Dank eines erfolgreichen Wiederansiedlungsprogrammes aus diesem Restbestand
von etwa 100 Tieren ist der S.teinbock inzwischen wieder in weiten Teilen seines
ursprünglichen Lebensraums verbreitet. Alle heute in den Alpen lebenden Steinböcke
stammen von diesen 100 Tieren ab.
Die ersten Tiere wurden in den Schweizer Alpen freigesetzt, von wo aus sie sich inzwischen
auf einen Bestand von 30.000 bis 40.000 Tieren im gesamten Alpenraum vermehrt haben.
Die Art gilt als gesichert; in der Schweiz wird der Bestand seit 1977 durch J.agd reguliert.
In der Schweiz leben nun etwa 14.000 Steinböcke, in Österreich 4.435 Tiere.
Die Wiederansiedlung von Alpensteinböcken findet in der Regel breite Unterstützung
innerhalb der Bevölkerung und bei den Kommunen, da ein Bestand von Steinböcken
häufig in der touristischen Vermarktung von alpinen F.erienorten genutzt wird.
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( BeschriebSteinbock AlbumWildeTiere Capricorn Stenbukken Kauris Capricorno 山羊座
Steenbok Steinbukken Capricórnio Козерог Stenbock Capricornio )
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Wanderung auf`s A.ugstmatthorn am Samstag den 05 November 2005
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Mit dem Z.ug von B.ern nach I.nterlaken O.st
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I.nterlaken (BE - 567m) - H.arderkulm (BE - 1`322m - 1x) - W.annichnubel (BE - 1`585 - 1x) -
G.rat - S.uggiture (BE - 2`085m - 1x) - A.ugstmatthorn (BE - 2`137m - 1x) - B.lasenhubel
(BE - 1`965m - 1x) - G.ummhorn (BE - 2`040m - 1x) - S.chnierenhörnli (BE - 2`069m - 1x) -
A.llgäulücke (BE - 1`918m - 1x) - B.itschi (BE - 1`690m) - O.berried am B.rienzersee (BE - 589m)
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Mit dem Z.ug von O.berried über I.nterlaken O.st zurück nach B.ern
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Hurni051105 AlbumZZZZ051105WanderungAugstmatthorn KantonBern AlbumUnterwegsindenBernerBergen
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 290116
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