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Sonnenuhr an der Predigerkirche Zürich ( Kirche - Church - Eglise - Chiesa ) in der Altstadt - Stadt Zürich im Kanton Zürich in der Schweiz

Sonnenuhr an der ...

 

Predigerkirche Zürich ( Gotteshaus - Erwähnt 1231 - Baujahr Umbau 14. Jhd - Klosterkirche Kirche Chiuche church église temple chiesa ) des ehemaligen Predigerkloster ( Kloster der Dominikaner ) in der Altstadt - Stadt Zürich im Kanton Zürich der Schweiz

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Predigerkirche Zürich

 

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- Baujahr :

 

- Erste Erwähung : 1231

 

- Besonderes : Ehemalige Klosterkirche

 

- O.rgel : Ja

 

- Schutz der Kulturgüter Kategorie : A

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Die Predigerkirche Zürich steht in der Altstadt - Stadt Zürich im Kanton Zürich in der Schweiz.

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Das Predigerkloster war ein Kloster des Dominikanerordens innerhalb der Stadtmauern

von Zürich. Es wurde 1231 erstmals erwähnt und 1.5.2.4 anlässlich der Reformation auf-

gehoben. Es gehörte zur Ordensprovinz Teutonia.

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Geschichte

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Das Predigerkloster in Zürich war eines der ersten Dominikanerklöster in der Region. Es

entstand in einer Zeit, als zwischen der seit 1.2.1.8 reichsfreien und aufstrebenden Stadt

und den Herrschaftsansprüchen der F.raumünsterabtei und des C.horherrenstifts G.ross-

m.ünster zunehmend Spannungen auftraten.

 

So verweigerten die geistlichen Stiftungen mit Rückhalt des B.ischofs von K.onstanz

1.2.3.0 einen finanziellen Beitrag an den Bau der S.tadtmauer. Die Stadt unterstützte

wohl deshalb die zu dieser Zeit populären Bettelorden, indem sie ihnen freie Bauplätze

am Rand der Stadt zuwies und sie im Ausgleich zur Mithilfe beim N.eubau der Stadt-

mauer bat.

 

Die ersten Dominikaner in Zürich lebten laut dem Zürcher Chronisten Heinrich Brennwald

um 1.2.3.0 in der S.tadelhofer Vorstadt. 1.2.3.1 wurde erstmals erwähnt, dass in Zürich ein

neues Kloster im Bau sei und für 1.2.3.2 ist ein Landverkauf an der Prediger - Hofstatt an

Prior Hugo von Ripelin ( † 1.2.7.0 ) belegt, der offenbar das Kloster als erster leitete.

 

Eine Gründungsurkunde ist nicht überliefert. In einem Tösser Indulgenzverzeichnis aus

der Mitte des 14. Jahrhunderts wird aber erwähnt, dass der Zürcher Konvent am

St. Markustag 1.2.3.3 gegründet worden sei. Damit ist aber wohl die Aufnahme des

Zürcher Konvents in den Dominikanerorden gemeint.

 

Die Errichtung der Zürcher Gemeinschaft fällt wohl ins Jahr 1.2.3.0, wie dies Brennwald

berichtet, und im folgenden Jahr zogen die Mönche mit Unterstützung der Bürgerschaft

in die Stadt.

 

Das Kloster bestand aus einer romanischen Kirche an der gleichen Stelle wie die heutige

Predigerkirche. Die dreiflüglige Klosteranlage schloss sich nördlich der Kirche an. 1.2.3.1

wird er Predigerkonvent erstmals in einer päpstlichen Urkunde erwähnt aus der hervorgeht,

dass die Dominikaner starken Widerstand von Seiten des etablierten städtischen Klerus zu

gewärtigen hatten.

 

Die Ankunft der Dominikaner in Zürich scheint auf jeden Fall einen wichtigen Schritt in den

städtischen Autonomiebestrebungen markiert zu haben, da sich die Stadt damit in der Seel-

sorge von den etablierten Klöstern und vom Bistum K.onstanz emanzipieren konnte.

 

Der Dominikanerorden gründete im 13. Jahrhundert in Zürich auch noch das F.rauen-

kloster O.etenbach auf dem S.ihlbühl. Auch die Gründung der Dominikanerklöster in

K.onstanz, B.ern, C.hur und Z.ofingen gingen von Zürich aus.

 

1.2.5.4 stärkte Papst Honorius III. die Stellung der Dominikaner, indem er dem Prediger-

kloster die Anlage eines Friedhofs erlaubte. Toten- und Gedenkmessen mussten aber

noch bis ins 14. Jahrhundert im G.rossmünster abgehalten w.erden, weil damit die meisten

Einkünfte verbunden waren.

 

Noch bis zur Reformation musste ein Viertel aller Einkünfte, die mit den Begräbnissen und

Totenfeiern erzielt wurden, ans G.rossmünster abgeliefert w.erden. 1.2.8.0, 1.4.1.3 und

1.4.6.3 wurden Provinzialkapitel in Zürich abgehalten. Der Orden kaufte nach und nach

28 Wohnhäuser am heutigen Z.ähringer- und P.redigerplatz.

 

Bereits im 13. und beginnenden 14. Jahrhundert betonten die Zürcher Dominikaner den

aristokratisch - klerikalen Charakter ihres Konvents und standen in enger Verbindung zum

Stadt- und Landadel Zürichs und der Umgebung.

 

So wurden sie zu Kulturträgern der höfisch - patrizischen Kultur wie auch zum Herrschafts-

instrument der Eliten. Wegen seines grossen Terminbezirks wirkte der Zürcher Prediger-

konvent überdies fast in der ganzen deutschsprachigen Schweiz Einfluss aus.

 

Einen wichtigen Beitrag lieferte der Dominikanerorden überdies in der Frauenseelsorge

über die Klöster O.etenbach und T.öss sowie über die sozial heterogenen, rein städtischen

Frauengemeinschaften der Beginen. Diese lebten in Zürich beim Prediger- und B.arfüsser-

kloster in separaten Quartieren ausserhalb der Klöster.

 

Der Terminbezirk der Zürcher Dominikaner umfasste nach der Gründung der Konvente in

B.asel, K.onstanz und L.ausanne die Bistümer S.itten und C.hur grenznahe Gebiete im

S.chwarzwald und K.lettgau sowie der heute in der Schweiz gelegenen Gebiete des

Bistums K.onstanz mit Ausnahme der heutigen Kantone S.chaffhausen, beider A.ppenzell

und T.hurgau sowie der Gebiete der Fürstabtei S.t. G.allen und der Vogtei R.heintal.

 

Nach der Gründung der Konvente in B.ern, C.hur und Z.ofingen verblieben noch der

Kanton Zürich, die G.rafschaft B.aden, das F.reiamt, O.bwalden, N.idwalden, Z.ug die

G.rafschaft U.znach, Teile von G.larus, U.ri und des G.asterlandes sowie grenznahe

Gebiete im S.chwarzwald und K.lettgau im Zürcher Terminbezirk.

 

Die Klosterkirche wurde in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts umgebaut und der

Chor 1.3.0.8 – 1.3.5.0 in für Zürich ungewöhnlicher Höhe neu aufgebaut, so dass er

das ganze Quartier überragt.

 

Er gilt als bedeutendstes hochgotisches Bauwerk in Zürich. 1.5.0.3 wurde noch eine

O.rgel eingebaut. Über das Innere der Klosterkirche vor der Reformation ist wenig be-

kannt.

 

Auch in Zürich kam es wegen des schnellen Machtzuwachs der von den Dominikanern

angeführten Armutsbewegung bald zu Konflikten mit der städtischen Obrigkeit, weil die

Bettelorden ihre Besitzlosigkeit bald aufgaben.

 

Sobald die Prediger in Zürich über eigenen Besitz und Einkünfte verfügten, waren sie für

den R.at ebenso eine Konkurrenz wie die etablierten Stifte F.raumünster und G.ross-

m.ünster.

 

Der Einfluss der Dominikaner in Zürich schwand deshalb schon im 14. Jahrhundert, weil

die Stadt selbst eine Sozialfürsorge aufbaute. Innerhalb der Stadt wurden die Prediger

deshalb bald auf die Funktion von Quartierpfarrern reduziert und am 3. D.ezember 1.5.2.4

wurde der Predigerkovent im Zuge der Zürcher Reformation schliesslich ganz aufgehoben.

 

Die letzten Mönche zogen ins B.arfüsserkloster. Der Gottesdienst in der Kirche wurde ein-

gestellt, die Gebäude und Einkünfte des Klosters dem benachbarten Zürcher H.eilig -

G.eist - S.pital zugewiesen.

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Die Predigerkirche nach 1.5.2.4

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Die Klosterkirche wurde vom S.pital zunächst als T.rotte verwendet. 1.5.4.1 - 1.5.4.2

wurden verschiedene Umbauten vorgenommen, unter anderem wurde eine Trennmauer

zwischen C.hor und S.chiff eingezogen. Der C.hor wurde danach durch den Einzug von

fünf Zwischenböden unterteilt, so dass 1.5.4.4 – 1.6.0.7 im E.rdgeschoss wieder Gottes-

dienst für die Einwohner des N.iederdorfs abgehalten w.erden konnte.

 

Der Pfarrer der «Predigern» wurde zuerst der G.rossmünster - Pfarrei unterstellt und

1.5.7.1 in den Rang eines G.rossmünster - Chorherrn erhoben. 1.5.7.5 erhielt er die Er-

laubnis, das A.bendmahl auszuteilen. Die oberen Geschosse des Chors dienten als

Kornschütte.

 

Der Zürcher Rat beschloss am 21. J.anuar 1.6.0.7, den Gottesdienst ins abgetrennte

K.irchenschiff zu v.erlagern und liess dieses deshalb im Stil des Barock umbauen und

renovieren. Ein hölzernes Tonnengewölbe wurde eingezogen und die Wände und Ge-

wölbe mit Stuckaturen überzogen.

 

Der Lichtgaden und der Dachstuhl wurden erhöht und an der Südseite ein P.runkportal

mit V.orhalle angebaut. 1.6.1.4 wurde die Predigerkirche zu einer eigenständigen Pfarrei

erhoben und formte die Kirchgemeinde Predigern, der die Wachten N.eumarkt und Nieder-

dorf innerhalb der Stadt sowie die Gemeinden O.berstrass, U.nterstrass und F.luntern

zugewiesen wurden.

 

1.6.4.8 liess die Gemeinde eine neue E.mpore einbauen. Kurz darauf mussten 1.6.6.3

an der S.üdseite grosse S.trebepfeiler angebaut w.erden, weil die Stabilität des Gebäudes

wegen des zusätzlichen Gewichts des neu eingebauten Tonnengewölbes fraglich schien.

 

1.7.9.9 wurde die Kirche für den katholischen Gottesdienst freigegeben, aber bereits am

17. O.ktober 1.8.0.1 wieder in eine reformierte Kirche umgewandelt. Der C.hor wurde im

19. Jahrhundert verschiedentlich zu L.agerzwecken verwendet und diente seit 1.8.0.3 als

Kantons- und U.niversitätsbibliothek.

 

Beim B.rand der Konventsgebäude 1.8.8.7 brannte ein Teil des Dachstuhls des S.chiffs

nieder, die Kirche konnte jedoch vor den Flammen gerettet w.erden. Die grössten bau-

lichen Veränderungen in dieser Zeit waren neue F.enster, die 1.8.9.9 ausgebrochen

wurden, ein neues Portal an der W.estseite des S.chiffs im neugotischen Stil sowie der

97 m hohe Turm, der 1.8.9.8 – 1.9.0.0 nach Plänen von Gustav Gull von Friedrich Wehrli

erbaut wurde.

 

1.9.1.7 wurde die K.antonsbibliothek aus dem Chor ausgelagert und die Böden herausge-

rissen, allerdings 1.9.1.9 wieder neu eingezogen, um Raum für das Staatsarchiv zu

schaffen. Heute w.erden die Räumlichkeiten für die Z.entralbibliothek, insbesondere deren

M.usikabteilung genutzt. Die Kirche ist seit 1.8.9.7 Eigentum der Kirchgemeinde Predigern.

In den 1.9.6.0er Jahren wurde die Kirche renoviert, 1.9.6.7 wieder eingeweiht.

 

Der Prediger - F.riedhof an der Z.ähringerstrasse wurde 1.8.4.3 aufgelöst und gegen ein

Areal auf der Hohen Promenade abgetauscht.

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O.rgel

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Die O.rgel wurde 1.9.7.0 durch O.rgelbau Kuhn erbaut. Das Schleifladen - Instrument hat

46 Register auf drei Manualen und Pedal. Die Spieltrakturen sind mechanisch, die

Registertrakturen sind elektropneumatisch.

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Konventsgebäude

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Die ehemaligen Konventsgebäude wurden nach der Aufhebung des Klosters ebenfalls

vom S.pital verwendet. Nach dem Bau des neuen K.antonsspitals 1.8.4.2 wurden sie

zur «V.ersorgungsanstalt», wo chronisch Kranke, Alte, unheilbare G.eisteskranke etc.

untergebraucht wurden.

 

Bereits die Zeitgenossen beklagten unhaltbare Zustände, die erst durch den Bezug des

B.urghölzli 1.8.7.0 beendet w.erden konnten. Die Gebäude wurden 1.8.7.3 an die Stadt

Zürich verkauft, die sie zur Unterbringung mittelloser Bürger nutzte.

 

Am 25. Juni 1.8.8.7 brannten die alten K.onventsgebäude nieder. Nur die Predigerkirche

konnte gerettet w.erden. Die Ruinen wurden noch 1.8.8.7 abgetragen und die Wiese in

den folgenden Jahren für Quartierfeste genutzt. Am 28. J.uni 1.9.1.4 stimmte das Zürcher

S.timmvolk der Errichtung der Zürcher Z.entralbibliothek auf dem B.auplatz zu, die nach

den Plänen von Hermann Fietz bis 1.9.1.7 vollendet wurde

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Suissa Switzerland Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )

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Ausflug nach Z.ürich am Donnerstag den 16. Januar 2014

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Mit dem Z.ug von B.ern infolge 20 Minuten Verspätung des

d.irekten I.C via B.aden nach Z.ürich

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Spaziergang durch die A.lts.tadt von Z.ürich und B.esuch des L.andesm.useum

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Mit dem Z.ug von Z.ürich wieder zurück nach B.ern

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Hurni140116 KantonZürich AlbumStadtZürich StadtZürich

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 140123

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Uploaded on January 16, 2014
Taken on January 16, 2014