ami8break1
CNC_SSp_seitlich
Temporäres SSp:
Vorgeschichte: Im Juli 2011 zerstörte mir in OÖ ein querendes Reh das Rothmann-Langstreckenrad www.flickr.com/photos/94296425@N00/5985851295/ , also musste das bisher auf’s Notwendigste reduzierte F.Moser dazu umgebaut werden. Es waren nur 3 Wochen Zeit bis PBP, meinem Langstreckenhöhepunkt auf den ich mich 2 Jahre vorbereitete.
Soll es einen Nachfolger des F.Moser als ‚leichtes’ RR geben?
Schon lange beobachtet ich bei cnc-bike.de einen Alurahmen mit RH 62cm um nur 88€. Soll ich den Schritt von alten aber robusten Stahlrahmen zu leichten, steifen Alurahmen wagen? Eine passende Alugabel hätte 54€ gekostet, ein passendes Steuerlager 23€ und ein 1 1/8“-Vorbau in noch unbekannter Länge (ab ca 10€), sowie ein paar Spacer. Der Rest ist vorhanden um ein einfaches RR aufzubauen. Nur wie man alte Rahmenschalthebel für Anlötsockel auf den Alurahmen mit Seilzugeggenhaltern bekommen soll war mir noch unklar.
Im Herbst 2011 war dieser Alurahmen immer noch da, dazu noch eine nicht grad leichte (aber hoffentlich robuste) schwarz-weisse Focus Alu-Carbongabel um 45€. Carbon sagt man mehr Dämpfung nach, wäre für Langstrecken einer Alugabel vorzuziehen.
Also wieder einmal eine CNC-Sammelbestellung organisiert und den Rahmen, ein Steuerlager und die Focus-Gabel gekauft.
Rahmen CNC X-Lite Race RH=62cm….88€……1635g
Focus Road Carbon-Alu-Gabel……..45€…….634g
CaneCreek-Steuerlager ….23€…….90g
Spacer 1x20mm + 1x10mm…..3€…….32g
Vorbau xlt pro 110mm/8°…..10€….136g
Bremsenset Ultegra BR-6500…..39€….336g
Alle anderen Teile sollen aus dem Bestand genommen werden, d.h. irgendein alter ‚dünner’ Lenker, Vierkant-Tretlager (355g inkl Schrauben+Scheiben) plus 105er Kurbeln (2 oder 3fach), 300g Sattelstütze + 31g Sattelklemme etc.
Dies soll ein Experiment sein um rauszufinden was der Steifigkeitsgewinn gegenüber Stahl wirklich bringt. Merke ich den Unterschied beim Fahrgefühl (giftiger?), bei Refernzanstiegen (Plesch), beim Bremsen oder durch raschere Ermüdung durch mehr Durchschütteln?
Das Experiment musste ich bald unterbrechen, denn es stellte sich heraus dass der Rahmen einen deutlich gestrecktere Haltung als bisher gewohnt hervorruft, der 110mm-Vorbau ist also deutlich zu lange!
Während der winterlichen Geometrie-Testphase reicht ein Gang, also den Rahmen als Ssp aufgebaut. 2 SSp/Fixie-lastige Radsportevents im Jänner 2012 (TSE und graZIBor grazibor.tumblr.com/ ) empfehlen auch es bei einem Gang zu lassen. Fixie kommt wg unnötiger Adrenalinstöße für mich im Winter nicht in Frage. Und das mit dem Training des runden Tritts ist für mich ein Schmäh, der Tritt bleibt optisch auch rund wenn man gar nix tut, der Freilauf entlarvt viel schneller wenn man zu treten aufhört.
Also den Hollandrad-Lenker der schon erfolglos auf dem F.Moser, dem KTM-Fixie/SSp und zuletzt erfolgreich auf einem Wheeler-Alurahmen für Frau und mittleren Sohn montiert war genommen und mit einem längeren Vorbau montiert.
Ich liebe diese Optik der sog. Halbrenner der eher frühen Radsporttage.
Mit den Zeitfahr-Bremshebeln passt das optisch aber auch praktisch noch besser zusammen: Der Lenker kann von ganz außen bis innen ohne störende Anbauten gegriffen werden.
Außen und ganz innen komfortabel, in der nach unten gekrümmten Biegung seitlich eine perfekte Position für hartes Fahren gegen den Wind (‚Zeitfahren’) – schade nur dass ich diese Art der Anstrengung gar nicht schätze.
Beim Bergauffahren - besonders im Wiegetritt - kann der Lenker nicht so überzeugen, da ist die Greifposition an den Bremsenhörndln eines klassischen Rennlenkers einfach unübertroffen.
Wieder bewahrheitete es sich: Ein Fahrrad ohne Gepäcksträger ist für mich zu oft unbrauchbar. Nun soll der Gepäcksträger aber rasch de- bzw montierbar sein um für jeden Einsatz mit 5min Vorbereitungszeit gewappnet zu sein.
Das jetzige Modell ist aus dem Bestand und 630g schwer, das gewünschte Nachfolgemodell fand ich um 5€ beim Rebikel und wiegt ca 300g. So ein Exemplar hat sich bei den anderen Rennrädern schon seit den mittleren 1990ern bewährt – leicht & robust & flexibel zu nutzen!
Auf die 105er Kurbel passt zufällig ein KB mit 46 Zähnen einer billigen Thun-Kurbel aus den 1980ern + 17er Freilaufritzel und eine gebrauchte aber noch tolerabel gelängte 1/8“-Kette ergeben mit den senkrechten Ausfallenden einen ‚Magic Gear’. Die Übersetzung von 2,71 ist die kürzest mögliche um auch bis ca 40km/h mittreten zu können (aber nur wenn es wirklich sein muß!), als Schwachmatikus beim Bergaufwürgen kann ich da einfach keine Zugeständnisse machen.
Den harten Sattel (Selle Italia Signo Genuine Gel, 246g) bekam ich schon länger einmal von Alesaandro geschenkt (danke!) war mir auf langen Strecken aber bisher zu hart, nun scheint das Popschi weniger anspruchsvoll zu sein und auch 150km/Tag gingen ohne Problem, da ist sicher noch mehr drinnen.
In letzter Zeit werde ich leichte Kreuzschmerzen - besonders beim Bergauffahren - nicht los. Stammen die vom harten Sattel, der anderen Sitzposition mit dem umgedrehten Hollandlenker – oder haben mit Radfahren gar nichts zu tun.
CNC_SSp_seitlich
Temporäres SSp:
Vorgeschichte: Im Juli 2011 zerstörte mir in OÖ ein querendes Reh das Rothmann-Langstreckenrad www.flickr.com/photos/94296425@N00/5985851295/ , also musste das bisher auf’s Notwendigste reduzierte F.Moser dazu umgebaut werden. Es waren nur 3 Wochen Zeit bis PBP, meinem Langstreckenhöhepunkt auf den ich mich 2 Jahre vorbereitete.
Soll es einen Nachfolger des F.Moser als ‚leichtes’ RR geben?
Schon lange beobachtet ich bei cnc-bike.de einen Alurahmen mit RH 62cm um nur 88€. Soll ich den Schritt von alten aber robusten Stahlrahmen zu leichten, steifen Alurahmen wagen? Eine passende Alugabel hätte 54€ gekostet, ein passendes Steuerlager 23€ und ein 1 1/8“-Vorbau in noch unbekannter Länge (ab ca 10€), sowie ein paar Spacer. Der Rest ist vorhanden um ein einfaches RR aufzubauen. Nur wie man alte Rahmenschalthebel für Anlötsockel auf den Alurahmen mit Seilzugeggenhaltern bekommen soll war mir noch unklar.
Im Herbst 2011 war dieser Alurahmen immer noch da, dazu noch eine nicht grad leichte (aber hoffentlich robuste) schwarz-weisse Focus Alu-Carbongabel um 45€. Carbon sagt man mehr Dämpfung nach, wäre für Langstrecken einer Alugabel vorzuziehen.
Also wieder einmal eine CNC-Sammelbestellung organisiert und den Rahmen, ein Steuerlager und die Focus-Gabel gekauft.
Rahmen CNC X-Lite Race RH=62cm….88€……1635g
Focus Road Carbon-Alu-Gabel……..45€…….634g
CaneCreek-Steuerlager ….23€…….90g
Spacer 1x20mm + 1x10mm…..3€…….32g
Vorbau xlt pro 110mm/8°…..10€….136g
Bremsenset Ultegra BR-6500…..39€….336g
Alle anderen Teile sollen aus dem Bestand genommen werden, d.h. irgendein alter ‚dünner’ Lenker, Vierkant-Tretlager (355g inkl Schrauben+Scheiben) plus 105er Kurbeln (2 oder 3fach), 300g Sattelstütze + 31g Sattelklemme etc.
Dies soll ein Experiment sein um rauszufinden was der Steifigkeitsgewinn gegenüber Stahl wirklich bringt. Merke ich den Unterschied beim Fahrgefühl (giftiger?), bei Refernzanstiegen (Plesch), beim Bremsen oder durch raschere Ermüdung durch mehr Durchschütteln?
Das Experiment musste ich bald unterbrechen, denn es stellte sich heraus dass der Rahmen einen deutlich gestrecktere Haltung als bisher gewohnt hervorruft, der 110mm-Vorbau ist also deutlich zu lange!
Während der winterlichen Geometrie-Testphase reicht ein Gang, also den Rahmen als Ssp aufgebaut. 2 SSp/Fixie-lastige Radsportevents im Jänner 2012 (TSE und graZIBor grazibor.tumblr.com/ ) empfehlen auch es bei einem Gang zu lassen. Fixie kommt wg unnötiger Adrenalinstöße für mich im Winter nicht in Frage. Und das mit dem Training des runden Tritts ist für mich ein Schmäh, der Tritt bleibt optisch auch rund wenn man gar nix tut, der Freilauf entlarvt viel schneller wenn man zu treten aufhört.
Also den Hollandrad-Lenker der schon erfolglos auf dem F.Moser, dem KTM-Fixie/SSp und zuletzt erfolgreich auf einem Wheeler-Alurahmen für Frau und mittleren Sohn montiert war genommen und mit einem längeren Vorbau montiert.
Ich liebe diese Optik der sog. Halbrenner der eher frühen Radsporttage.
Mit den Zeitfahr-Bremshebeln passt das optisch aber auch praktisch noch besser zusammen: Der Lenker kann von ganz außen bis innen ohne störende Anbauten gegriffen werden.
Außen und ganz innen komfortabel, in der nach unten gekrümmten Biegung seitlich eine perfekte Position für hartes Fahren gegen den Wind (‚Zeitfahren’) – schade nur dass ich diese Art der Anstrengung gar nicht schätze.
Beim Bergauffahren - besonders im Wiegetritt - kann der Lenker nicht so überzeugen, da ist die Greifposition an den Bremsenhörndln eines klassischen Rennlenkers einfach unübertroffen.
Wieder bewahrheitete es sich: Ein Fahrrad ohne Gepäcksträger ist für mich zu oft unbrauchbar. Nun soll der Gepäcksträger aber rasch de- bzw montierbar sein um für jeden Einsatz mit 5min Vorbereitungszeit gewappnet zu sein.
Das jetzige Modell ist aus dem Bestand und 630g schwer, das gewünschte Nachfolgemodell fand ich um 5€ beim Rebikel und wiegt ca 300g. So ein Exemplar hat sich bei den anderen Rennrädern schon seit den mittleren 1990ern bewährt – leicht & robust & flexibel zu nutzen!
Auf die 105er Kurbel passt zufällig ein KB mit 46 Zähnen einer billigen Thun-Kurbel aus den 1980ern + 17er Freilaufritzel und eine gebrauchte aber noch tolerabel gelängte 1/8“-Kette ergeben mit den senkrechten Ausfallenden einen ‚Magic Gear’. Die Übersetzung von 2,71 ist die kürzest mögliche um auch bis ca 40km/h mittreten zu können (aber nur wenn es wirklich sein muß!), als Schwachmatikus beim Bergaufwürgen kann ich da einfach keine Zugeständnisse machen.
Den harten Sattel (Selle Italia Signo Genuine Gel, 246g) bekam ich schon länger einmal von Alesaandro geschenkt (danke!) war mir auf langen Strecken aber bisher zu hart, nun scheint das Popschi weniger anspruchsvoll zu sein und auch 150km/Tag gingen ohne Problem, da ist sicher noch mehr drinnen.
In letzter Zeit werde ich leichte Kreuzschmerzen - besonders beim Bergauffahren - nicht los. Stammen die vom harten Sattel, der anderen Sitzposition mit dem umgedrehten Hollandlenker – oder haben mit Radfahren gar nichts zu tun.