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Das Brunnenhaus, auch Lavatorium (von lavare (lat.) = waschen) oder Brunnenkapelle, war in mittelalterlichen Klöstern der meist von der Ordensregel vorgeschriebene Waschraum. Es lag üblicherweise dem Refektorium (Speisesaal) gegenüber auf der Innenseite des Kreuzgangs und ragte in den Kreuzganghof. Das Brunnenhaus enthielt eine Brunnenschale, die mit fließendem Wasser gespeist wurde. Das Brunnenhaus diente den Mönchen zum Händewaschen vor den Mahlzeiten und zum wöchentlichen Schneiden der Tonsur. Gelegentlich wird daher auch das Brunnenhaus selbst als Tonsur bezeichnet. [1]

 

Brunnenhäuser wurden mitunter künstlerisch reich ausgestattet.

 

 

Leider fanden Arbeiten an dem Brunnenhaus statt

 

der Brunnen enthielt auch kein Wasser,

und das Betreten war verboten.

Ein Seil verhinderte den Eintritt.

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Uploaded on February 12, 2017
Taken on February 11, 2017