INDONESIEN, Sulawesi - Traditionelle Totenfeier der Toraja bei Makale, 17640/10651

INDONESIEN, Sulawesi - Traditionelle Totenfeier der Toraja bei Makale

 

INDONESIA, Sulawesi - Traditional funeral of Toraja.

 

Another component of the ritual is the slaughter of water buffalo. The more powerful the person who died, the more buffalo must die.

 

Die Toraja glauben, dass ein Erdenleben nur ein Übergang ist und nur das Jenseits (Puya) von Bedeutung ist. Beim Tod eines Menschen verlässt die Seele zwar den Körper, aber verbleibt in der nächsten Umgebung. Der Leichnam wird darum einbalsamiert und im hinteren Teil des Hauses aufgebahrt, bis das Begräbniszeremoniell vollzogen ist, was teilweise mehrere Jahre dauern kann. Je höher der Status, desto länger wird der Leichnam im Haus aufbewahrt und umso höher die Erwartung an eine besonders große Beerdigung. Der im Haus aufbewahrte Verstorbene wird wie ein lediglich schlafendes Familienmitglied behandelt. Durch die Behandlung der Leiche mit Formalin wird der Verwesungsprozess verzögert und eine Mumifizierung erreicht. Früher wurden die Leichen einbalsamiert.

 

Je höher das Ansehen des Toten ist, umso mehr Wasserbüffel (die weißen gelten als die wertvollsten) müssen bei dem Fest geopfert werden. Die Wasserbüffel sind ein Symbol für Macht und Reichtum. Die Toraja glauben, dass der Verstorbene die Büffel braucht, um seine Reise ins Jenseits zu machen, und dass sie schneller nach Puya kommen, wenn viele Büffel geopfert wurden. Bei der Beerdigung ist heute häufig sowohl ein christlicher Priester als auch ein Aluk-Priester (To-Minaa) anwesend. Beerdigungen und andere Feierlichkeiten finden traditionell an einem besonderen Zeremonienplatz dem Rante statt. Auf einigen Rantes sind auch Menhire zu sehen, die für besonders verdienstvolle Verstorbene von hohem Status aufgestellt wurden. An den Begräbnisfeierlichkeiten, welche mehrere Tage dauern können, nehmen hunderte Personen teil. Die Toraja stören sich nicht daran, dass auch Touristen an diesen Feierlichkeiten teilnehmen. Die Teilnehmer tragen Kleidung in dunklen Farben, vor allem rot oder schwarz. Solche Feierlichkeiten können zum finanziellen Ruin führen. Das Schlachten von Dutzenden von Wasserbüffeln und Hunderten von Schweinen mit einer Machete ist der Höhepunkt der aufwendigen Todfeier mit Tanz und Musik und Jungen, die das spritzende Blut in langen Bambusrohren auffangen. Es wird genau buchgeführt, wer der Gäste wie viele Schweine als Geschenk zur Beerdigung mitbringt, stirbt jemand aus deren Familie so ist das Geschenk mit gleicher Geste zu vergelten.

 

 

roba66

INDONESIEN, Sulawesi - Traditionelle Totenfeier der Toraja bei Makale, 17634/10645

INDONESIEN, Sulawesi - Traditionelle Totenfeier der Toraja bei Makale

 

 

In Toraja society, the funeral ritual is the most elaborate and expensive event. The richer and more powerful the individual, the more expensive is the funeral. In the aluk religion, only nobles have the right to have an extensive death feast. The death feast of a nobleman is usually attended by thousands and lasts for several days. A ceremonial site, called rante, is usually prepared in a large, grassy field where shelters for audiences, rice barns, and other ceremonial funeral structures are specially made by the deceased's family. Flute music, funeral chants, songs and poems, and crying and wailing are traditional Toraja expressions of grief with the exceptions of funerals for young children, and poor, low-status adults.

 

The ceremony is often held weeks, months, or years after the death so that the deceased's family can raise the significant funds needed to cover funeral expenses.Torajans traditionally believe that death is not a sudden, abrupt event, but a gradual process toward Puya (the land of souls, or afterlife). During the waiting period, the body of the deceased is wrapped in several layers of cloth and kept under the tongkonan. The soul of the deceased is thought to linger around the village until the funeral ceremony is completed, after which it begins its journey to Puya.

 

 

 

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Uploaded on September 15, 2018
Taken on October 12, 2015