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Bottrop
Ruhrgebiet
NRW
„... Der Aufkleber mit der Videoüberwachung ist relativ neu. Mit den Abrissarbeiten wurde bei manchem das Interesse an Kabeln und allem anderen Verwertbarem geweckt. Hier ist schon soviel Altmetall verschwunden... Aber die Kameras interessieren mich nicht. Ich achte eher auf NFC-Tags, die der Wachschutz auf seinen Rundgängen mit dem Handy einscannen muss. Auf einem der Pfeiler klebt einer. Das erklärt auch die Trampelspuren im Gras. Nach wenigen Besuchen kennt man die Gepflogenheiten und Rundgangszeiten. Und wenn ich mich abseits der Trampelpfade und Fußspuren bewege, bemerkt mich auf Geländen wie diesem eh niemand... Ja, ich weiß, dass ich nicht hier sein darf. Aber ich habe keinen Zaun beschädigt oder ein Türschloss geknackt. Ich habe nur eine bestehende Möglichkeit genutzt... Gefahren bagatellisiere ich nicht. Ich bin mir ihrer bewusst. Aber ich empfinde in diesem Moment keine Bedrohung, fühle mich hier noch nicht unsicher. Da ist eine respektvolle Anspannung mit mir, die mich nicht zu mutig werden lässt. Und die kindhafte, fast schon naive Freude am Entdecken eines Ortes, die mich als 46jähriger die Begeisterungsfähigkeit aus meiner Jugend verspüren lässt...“
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„... Der Aufkleber mit der Videoüberwachung ist relativ neu. Mit den Abrissarbeiten wurde bei manchem das Interesse an Kabeln und allem anderen Verwertbarem geweckt. Hier ist schon soviel Altmetall verschwunden... Aber die Kameras interessieren mich nicht. Ich achte eher auf NFC-Tags, die der Wachschutz auf seinen Rundgängen mit dem Handy einscannen muss. Auf einem der Pfeiler klebt einer. Das erklärt auch die Trampelspuren im Gras. Nach wenigen Besuchen kennt man die Gepflogenheiten und Rundgangszeiten. Und wenn ich mich abseits der Trampelpfade und Fußspuren bewege, bemerkt mich auf Geländen wie diesem eh niemand... Ja, ich weiß, dass ich nicht hier sein darf. Aber ich habe keinen Zaun beschädigt oder ein Türschloss geknackt. Ich habe nur eine bestehende Möglichkeit genutzt... Gefahren bagatellisiere ich nicht. Ich bin mir ihrer bewusst. Aber ich empfinde in diesem Moment keine Bedrohung, fühle mich hier noch nicht unsicher. Da ist eine respektvolle Anspannung mit mir, die mich nicht zu mutig werden lässt. Und die kindhafte, fast schon naive Freude am Entdecken eines Ortes, die mich als 46jähriger die Begeisterungsfähigkeit aus meiner Jugend verspüren lässt...“