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Vorsicht, bissig!

Das Krokodil - gesehen im ehem. Bw Mönchengladbach, heute Standort der Centralbahn AG

 

Von allen Altbau E-Loks hatte die Baureihe E 94 (194) die größte Variantenvielfalt zu bieten.

 

Die Elektrolokomotiven der Baureihe E 94 wurden ab 1940 gebaut und waren für den schweren Güterzugdienst konzipiert. Außerdem sollten sie die Durchlassfähigkeit schwieriger Rampenstrecken, wie zum Beispiel der Geislinger Steige, der Frankenwaldbahn, der Arlbergbahn und der Tauernbahn erhöhen.

 

Die Co’Co’-Loks stellten eine direkte Weiterentwicklung der Baureihe E 93 dar, von der sich die E 94 äußerlich auf Anhieb nur durch den seitlichen gelochten Träger unterscheiden lässt. Die AEG lieferte bis 1945 146 dieser auch KEL (Kriegsellok) 2 genannten Maschinen mit den Betriebsnummern E 94 001 bis 136, E 94 145 und E 94 151 bis 159. Beim Fahrzeugbau wurden zunehmend Heimbaustoffe verwendet. Die Loks waren für 90 km/h Höchstgeschwindigkeit zugelassen.

 

Die Loks der Reihe E 94 waren in der Lage, Güterzüge mit 2.000 Tonnen in der Ebene mit 85 km/h, 1600 Tonnen über 10 Promille Steigung mit 40 km/h, 1000 Tonnen über 16 Promille mit 50 km/h und 600 Tonnen über 25 Promille mit 50 km/h zu ziehen.

 

 

Grundsätzlich gliedert sich der Gesamtbestand dieser Baureihe in zwei Unterbauarten mit drei Nummerngruppen:

 

E 94 001 - 161

die Ursprungsbauart, incl der Nachkriegs-Fertigbauten E 94 137 - 142, 145 und 160 - 161.

 

 

E 94 178 - 196

die Nachbauten von 1954-56 mit AEG Fahrmotoren EKB 725a

 

E 94 262 - 285

die Nachbauten von 1954-56 mit SSW Fahrmotoren WBM 487, die später für vmax=100 km/h zugelassen wurden (mit Umzeichnung in 194.5).

Äußerlich gab es keinen Unterschied zwischen den beiden Nachbauserien.

 

 

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Uploaded on March 22, 2009
Taken on March 22, 2009