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Schwalbenschwanz Diebspinne & Europäische Gottesanbeterin

 

Der Schwalbenschwanz (Papilio machaon) ist einer der bekanntesten und schönsten Schmetterlinge in Europa. Mit seinen markanten gelben und schwarzen Flügeln, die eine Spannweite von 5 bis 8 Zentimetern erreichen können, zieht er die Blicke auf sich. Charakteristisch für ihn sind die langen, schwanzartigen Fortsätze an den Hinterflügeln, die ihm seinen Namen geben.

Der Lebensraum des Schwalbenschwanzes erstreckt sich von offenen, blumenreichen Wiesen bis hin zu Gärten und Feldern. Die Raupen ernähren sich vor allem von Doldenblütlern wie Fenchel oder Dill. Diese Pflanzen dienen der Raupe nicht nur als Nahrung, sondern auch als Tarnung vor Fressfeinden.

Der Schwalbenschwanz durchläuft wie andere Schmetterlinge eine vollständige Metamorphose: Vom Ei über die Raupe und Puppe bis hin zum ausgewachsenen Schmetterling. Besonders beeindruckend ist die Raupe des Schwalbenschwanzes, die auffällig grün gefärbt ist und schwarze sowie orangefarbene Streifen aufweist. Wenn sie sich bedroht fühlt, kann sie ein auffälliges, orangefarbenes Duftorgan, das sogenannte Osmaterium, ausstülpen, um Fressfeinde abzuschrecken.

Leider sind die Bestände des Schwalbenschwanzes in vielen Regionen durch den Verlust geeigneter Lebensräume gefährdet. Intensive Landwirtschaft und der Rückgang von Wildkräutern tragen dazu bei, dass der Schmetterling seltener wird. Umso wichtiger ist es, durch den Anbau von geeigneten Pflanzen in Gärten oder auf Wiesen seinen Lebensraum zu erhalten und zu schützen.

Der Schwalbenschwanz ist nicht nur ein Symbol für die Schönheit der Natur, sondern auch ein Beispiel für die Bedeutung des Artenschutzes.

 

Die Diebspinne (lateinisch *Argyrodes*) ist eine bemerkenswerte Spinnenart, die bekannt für ihr ungewöhnliches Verhalten ist. Anstatt selbst Netze zu weben, nutzt sie die Netze anderer Spinnenarten, um Nahrung zu stehlen, daher der Name „Diebspinne“. Sie ist eine parasitische Spinne, die sich von Insekten ernährt, die in den Netzen anderer Spinnen gefangen wurden.

In Bezug auf ihr Aussehen ist die Diebspinne relativ klein und zierlich. Ihre Körpergröße variiert je nach Art, liegt aber meist im Bereich von 3 bis 5 Millimetern. Die Farbe der Diebspinne ist oft metallisch glänzend, was ihr ein auffälliges Aussehen verleiht. Häufig findet man bei ihnen silbrig-schwarze oder braune Töne, die in ihrem natürlichen Lebensraum gut zur Tarnung beitragen. Ihr Körper ist länglich und relativ flach, wodurch sie sich geschickt in den Netzen anderer Spinnen verstecken kann, ohne sofort entdeckt zu werden. Die Beine sind im Vergleich zum Körper eher lang und schlank, was ihr eine gute Beweglichkeit in fremden Netzen ermöglicht.

Diese Spinnenart ist in tropischen und subtropischen Regionen weit verbreitet, doch man kann sie auch in gemäßigten Zonen finden. Besonders faszinierend ist ihr Verhalten, das sie von den meisten anderen Spinnenarten unterscheidet.

 

Die Europäische Gottesanbeterin (*Mantis religiosa*) ist eine faszinierende Insektenart, die vor allem in Südeuropa, aber auch in Mitteleuropa vorkommt. Sie gehört zur Familie der Mantidae und ist eine der bekanntesten Gottesanbeterinnen.

Die Europäische Gottesanbeterin ist relativ groß und kann eine Körperlänge von etwa 5 bis 8 Zentimetern erreichen. Ihr Körper ist schlank und langgestreckt. Charakteristisch für sie sind die nach vorn gerichteten Fangbeine, die sie in einer "betenden" Position hält – daher der Name Gottesanbeterin. Diese Fangbeine sind mit Dornen versehen, die beim Beutefang helfen.

Die Grundfarbe der Gottesanbeterin variiert zwischen grün, braun oder gelblich, was ihr eine gute Tarnung in ihrer Umgebung ermöglicht. Ihr dreieckiger Kopf ist sehr beweglich und mit großen, facettenreichen Augen ausgestattet, die ihr ein gutes Sichtfeld bieten. Zudem hat sie zwei kleine Antennen auf dem Kopf, die als Tast- und Geruchsorgane dienen.

Die Flügel der Weibchen sind kürzer und werden im Ruhezustand entlang des Körpers gefaltet, während die Männchen oft längere Flügel haben und besser fliegen können. Die Weibchen sind außerdem meist kräftiger gebaut als die Männchen, was mit ihrer Rolle bei der Fortpflanzung zusammenhängt.

 

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Uploaded on September 7, 2024
Taken on July 19, 2024