Dampfross042
BASA-Leitungen
Mehrere Tiefdruckgebiete zogen im Dezember 1981 vom Atlantik direkt nach Deutschland und brachten hier länger anhaltende Niederschläge, die im Solling für Schneehöhen von rund 30 cm sorgten. Auch wenn sich die Sonne zunächst mehrere Tage lang hinter den dichten Wolken verbarg, lockten die frisch gefallenen Schneemengen zum Fotografieren an die Strecke.
Zwischen Hardegsen und Ertinghausen verläuft die Sollingbahn am nördlichen Hang des Rothenberges im Tal eines Bächleins namens Kobbeke durch dichten Wald. Es ist hier nahezu windstill und der frisch gefallene nasse Schnee bleibt selbst auf den BASA-Leitungen noch lange liegen.
Die Bahnselbstanschlussanlage (kurz BASA) der ehemaligen Deutschen Bundesbahn war mit rund 120.000 Teilnehmeranschlüssen eines der größten eigenständigen Telekommunikationsnetze (Festnetz) in Deutschland. Es stammt aus einer Zeit, in der die Fernmeldehoheit verfassungsgrundsätzlich bei der staatlichen Fernmeldebehörde der Post lag. Der damalige Gesetzgeber räumte erstmals einheitlich mit dem Fernmeldeanlagengesetz vom 14. Januar 1928 der Deutschen Reichsbahn das Recht ein, ein eigenes Fernmelde-Geschäftsnetz zu errichten und zu betreiben. Der Begriff "Selbstanschluss" bezieht sich in praktischer Hinsicht auf den Verzicht auf eine manuelle Vermittlungsstelle im Vermittlungsverkehr. Dieser Selbstwählbetrieb im Orts- und Fernnetz konnte bei den Eisenbahnen sehr viel früher verwirklicht werden als im öffentlichen Fernsprechnetz der Reichspost, weil hier eine Gebührenermittlung entbehrlich war. Die BASA-Leitungen wurden zunächst als Freileitungen parallel zu den Eisenbahnstrecken, spätestens aber im Rahmen einer Elektrifizierung der Strecken unterirdisch verlegt.
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Scan vom Kleinbild-Dia (Ektachrome 200)
BASA-Leitungen
Mehrere Tiefdruckgebiete zogen im Dezember 1981 vom Atlantik direkt nach Deutschland und brachten hier länger anhaltende Niederschläge, die im Solling für Schneehöhen von rund 30 cm sorgten. Auch wenn sich die Sonne zunächst mehrere Tage lang hinter den dichten Wolken verbarg, lockten die frisch gefallenen Schneemengen zum Fotografieren an die Strecke.
Zwischen Hardegsen und Ertinghausen verläuft die Sollingbahn am nördlichen Hang des Rothenberges im Tal eines Bächleins namens Kobbeke durch dichten Wald. Es ist hier nahezu windstill und der frisch gefallene nasse Schnee bleibt selbst auf den BASA-Leitungen noch lange liegen.
Die Bahnselbstanschlussanlage (kurz BASA) der ehemaligen Deutschen Bundesbahn war mit rund 120.000 Teilnehmeranschlüssen eines der größten eigenständigen Telekommunikationsnetze (Festnetz) in Deutschland. Es stammt aus einer Zeit, in der die Fernmeldehoheit verfassungsgrundsätzlich bei der staatlichen Fernmeldebehörde der Post lag. Der damalige Gesetzgeber räumte erstmals einheitlich mit dem Fernmeldeanlagengesetz vom 14. Januar 1928 der Deutschen Reichsbahn das Recht ein, ein eigenes Fernmelde-Geschäftsnetz zu errichten und zu betreiben. Der Begriff "Selbstanschluss" bezieht sich in praktischer Hinsicht auf den Verzicht auf eine manuelle Vermittlungsstelle im Vermittlungsverkehr. Dieser Selbstwählbetrieb im Orts- und Fernnetz konnte bei den Eisenbahnen sehr viel früher verwirklicht werden als im öffentlichen Fernsprechnetz der Reichspost, weil hier eine Gebührenermittlung entbehrlich war. Die BASA-Leitungen wurden zunächst als Freileitungen parallel zu den Eisenbahnstrecken, spätestens aber im Rahmen einer Elektrifizierung der Strecken unterirdisch verlegt.
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Scan vom Kleinbild-Dia (Ektachrome 200)