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Ringelblumen

Laut der Seite:Nabu.de

 

Eine Dauerblüherin, die Wunden schließt.

Die Garten-Ringelblume im Heilpflanzenporträt

Erste Aufzeichnungen über die Verwendung der Ringelblume als Heilpflanze finden sich im 12. Jahrhundert. Wissenschaftlich belegt ist ihre Wirkung bei schlecht heilenden Wunden bei Verbrennungen und Ekzemen. Im Garten sind Ringelblumen sehr leicht zu kultivieren.

Wissenschaftlich belegt ist die positive Wirkung der Garten-Ringelblume (Calendula officinalis) bei schlecht heilenden Wunden einschließlich Unterschenkelgeschwüren, bei Verbrennungen und Ekzemen. Nachgewiesen wurden ebenfalls blutfettsenkende, gallenflussanregende und abwehrsteigernde Eigenschaften. Traditionell wird die angenehm duftende Ringelblume neben äußerlichen Anwendungen auch innerlich eingesetzt, zum Beispiel bei Magen-Darm-Störungen und Magengeschwüren, Gallebeschwerden, Leberschwäche und Menstruationsproblemen. Auf das Nervensystem wirkt die Ringelblume beruhigend.

Die Ringelblume ist ein einjähriges Korbblütengewächs mit einer etwa 20 Zentimeter langen Pfahlwurzel. Die 30 bis 60 Zentimeter hohe Pflanze bildet an dem aufrechten, teilweise verzweigten, filzigen Stängel ab Juni zwei bis fünf Zentimeter breite Blütenkörbchen, die farblich zwischen hellem Gelb und kräftigen Orange variieren. Heimat der ursprünglichen Wildpflanze ist wohl der Mittelmeerraum, wo es mehr als ein Dutzend verschiedenen Calendula-Arten gibt; heute ist sie aber ausschließlich in Kultur bekannt. Einzige in Mitteleuropa wild wachsende Ringelblume ist die hellgelb blühende Acker-Ringelblume (Calendula arvensis). Sie ist leider äußerst selten geworden.

 

 

 

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Uploaded on November 10, 2025
Taken on November 10, 2025