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Vacha- Unterbreizbach

Nach dem 2. Weltkrieg verlief durch die Kaligebiete an der Werra plötzlich die innerdeutsche Grenze. Hierdurch ließ sich das Kali aus Unterbreizbach per Schiene nur noch über den Westen abfahren. Daher startet die DDR den „1. Sozialistischen Bahnbau“ und errichtete im Herbst '52 binnen 90 Tagen die Strecke von Unterbreizbach nach Vacha. Die 5,2 km langen Strecke weist jedoch mit einer Neigung von über 40 ‰ topographisch ungünstige Verhältnisse auf . Ein 1200 Tonnen schwerer Kalizug wurden in vier Übergaben abgefahren. Nach der Wiedervereinigung lief der Kaliverkehr wieder durch das Werratal und am 31. August 2000 wurde die Umgehungsstrecke stillgelegt. Am 24.06.1999 arbeitete sich die Erfurter 232 315-2 mit Grenzlast über die Strecke. Auf einer Wegüberführung stehend war das akustisch ein Genuss! Seit 2021 hat K+S die Strecke reaktiviert.

 

After the Second World War, the inner-German border suddenly ran through the potash areas on the Werra. As a result, the potash from Unterbreizbach could only be transported by rail via the west. The GDR therefore launched the "1st Socialist Railway Construction" and built the line from Unterbreizbach to Vacha within 90 days in autumn '52. However, the 5.2 km long line has topographically unfavourable conditions with an incline of over 40 ‰. A 1200-tonne potash train was taken away in four transfers. After reunification, potash traffic again ran through the Werra valley and on 31 August 2000 the bypass line was shut down. On 24.06.1999 the Erfurt 232 315-2 worked its way over the line with a border load. Standing on an overpass, it was an acoustic delight! Since 2021, K+S has reactivated the line.

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Uploaded on March 26, 2023