Oslofjord
Festung Oscarborg
Der Bau der Festung wurde 1836 vom Oberkommandierenden General Ferdinand Graf Wedel-Jarlsberg angeordnet und 1856 fertiggestellt. Sie wurde nach Oskar I. (Schweden) benannt.
Die drei Kanonen der Hauptbatterie der Festung mit Kaliber 28 cm L/40 stammten aus dem Jahr 1893 und wurden von der deutschen Firma Krupp geliefert. Sie waren baugleich mit den auf den Panzerschiffen der Brandenburg-Klasse genutzten. Die Kanonen trugen die biblischen Namen Moses, Aron und Josva. Moses war beim Umladen im Osloer Hafen ins Wasser gefallen und kam auf diese Weise zu ihrem Namen. Die Kanonen und Torpedos der Festung versenkten am 9. April 1940 den schweren Kreuzer Blücher, als im Laufe des Zweiten Weltkrieges mit dem „Unternehmen Weserübung“ die Länder Norwegen und Dänemark vom Deutschen Reich militärisch besetzt wurden. Die erfolgreiche Gegenwehr der Festung unter Oberst Birger Eriksen ermöglichte es dem norwegischen König Håkon VII., mitsamt dem Goldschatz des Landes nach Großbritannien ins Exil zu entkommen. Die Ufa-Tonwoche ("Wochenschau") vom 3. Mai 1940 zeigte Bilder von der Wehrmacht besetzten Festung.[1]
Im Jahr 2002 wurden die letzten militärischen Einrichtungen stillgelegt. Heute befindet sich in Oscarsborg ein Festungsmuseum.
Oslofjord
Festung Oscarborg
Der Bau der Festung wurde 1836 vom Oberkommandierenden General Ferdinand Graf Wedel-Jarlsberg angeordnet und 1856 fertiggestellt. Sie wurde nach Oskar I. (Schweden) benannt.
Die drei Kanonen der Hauptbatterie der Festung mit Kaliber 28 cm L/40 stammten aus dem Jahr 1893 und wurden von der deutschen Firma Krupp geliefert. Sie waren baugleich mit den auf den Panzerschiffen der Brandenburg-Klasse genutzten. Die Kanonen trugen die biblischen Namen Moses, Aron und Josva. Moses war beim Umladen im Osloer Hafen ins Wasser gefallen und kam auf diese Weise zu ihrem Namen. Die Kanonen und Torpedos der Festung versenkten am 9. April 1940 den schweren Kreuzer Blücher, als im Laufe des Zweiten Weltkrieges mit dem „Unternehmen Weserübung“ die Länder Norwegen und Dänemark vom Deutschen Reich militärisch besetzt wurden. Die erfolgreiche Gegenwehr der Festung unter Oberst Birger Eriksen ermöglichte es dem norwegischen König Håkon VII., mitsamt dem Goldschatz des Landes nach Großbritannien ins Exil zu entkommen. Die Ufa-Tonwoche ("Wochenschau") vom 3. Mai 1940 zeigte Bilder von der Wehrmacht besetzten Festung.[1]
Im Jahr 2002 wurden die letzten militärischen Einrichtungen stillgelegt. Heute befindet sich in Oscarsborg ein Festungsmuseum.