Kapelle St. Wenzel in Friedrichswald
Bedřichovka (Orlické Záhoří) - Kaplička sv. Václava
Östlich des Hauptkamms des Adlergebirges (Orlické hory) verläuft die Wilde Adler (Divoká Orlice) in einer „Erlitztal“ genannten breiten Talwanne die nach Osten hin vom Habelschwerdter Gebirge (Góry Bystrzyckie) begrenzt wird. Beidseits der hier verlaufende Grenze zwischen Polen und Tschechien (früher zwischen Böhmen und der Grafschaft Glatz) entstanden in einer Höhenlage von um die 700 m mehrere Siedlungen, die auf tschechischer Seite zur Gemeinde Orlické Záhoří zusammengefasst wurden. Als erste Siedlung in diesem Teil des Adlergebirges entstand ab 1572 Kronstat (Kunštát), welches von deutschsprachigen Waldarbeitern angelegt wurde. Da hier bereits im Jahr 1612 eine hölzerne Kirche errichtet worden war, wurde Kronstadt ab 170 zum zentralen Kirchort für alle umliegenden Siedlungen. 1754-63 wurde dementsprechend eine repräsentative steinerne Kirche errichtet, die dem Heiligen Täufer Johannes geweiht ist. Aufgrund der Tatsache, dass die Herrschaft Glatz in Folge des Siebenjährigen Krieges an Preußen gefallen war, kam es 1780 zur Abtrennung der östlich der Wilden Adler gelegenen Dörfer von der hiesigen Pfarrstelle.
Friedrichswald (Bedřichovka) geht auf eine Glashütte zurück, die im Jahr 1614 durch Johann Friedrich gegründet wurde, welcher bereits in der Grafschaft Glatz eine Glashütte betrieb. Die Kronstädter Glashütte war mit zahlreichen Rechten ausgestattet, wozu u.a. ein Kretscham gehörte. Auch nach der Verlagerung der Glasherstellung auf die gegenüberliegende Talseite nach Kaiserswalde (Lasówka) blieb die Siedlung bestehen. Nach der Vertreibung der 300 deutschen Bewohner am Ende des 2. Weltkrieges blieb Friedrichswald nahezu unbewohnt, während heute viele der noch erhaltenen Häuser als Ferienobjekte genutzt werden.
Kapelle St. Wenzel in Friedrichswald
Bedřichovka (Orlické Záhoří) - Kaplička sv. Václava
Östlich des Hauptkamms des Adlergebirges (Orlické hory) verläuft die Wilde Adler (Divoká Orlice) in einer „Erlitztal“ genannten breiten Talwanne die nach Osten hin vom Habelschwerdter Gebirge (Góry Bystrzyckie) begrenzt wird. Beidseits der hier verlaufende Grenze zwischen Polen und Tschechien (früher zwischen Böhmen und der Grafschaft Glatz) entstanden in einer Höhenlage von um die 700 m mehrere Siedlungen, die auf tschechischer Seite zur Gemeinde Orlické Záhoří zusammengefasst wurden. Als erste Siedlung in diesem Teil des Adlergebirges entstand ab 1572 Kronstat (Kunštát), welches von deutschsprachigen Waldarbeitern angelegt wurde. Da hier bereits im Jahr 1612 eine hölzerne Kirche errichtet worden war, wurde Kronstadt ab 170 zum zentralen Kirchort für alle umliegenden Siedlungen. 1754-63 wurde dementsprechend eine repräsentative steinerne Kirche errichtet, die dem Heiligen Täufer Johannes geweiht ist. Aufgrund der Tatsache, dass die Herrschaft Glatz in Folge des Siebenjährigen Krieges an Preußen gefallen war, kam es 1780 zur Abtrennung der östlich der Wilden Adler gelegenen Dörfer von der hiesigen Pfarrstelle.
Friedrichswald (Bedřichovka) geht auf eine Glashütte zurück, die im Jahr 1614 durch Johann Friedrich gegründet wurde, welcher bereits in der Grafschaft Glatz eine Glashütte betrieb. Die Kronstädter Glashütte war mit zahlreichen Rechten ausgestattet, wozu u.a. ein Kretscham gehörte. Auch nach der Verlagerung der Glasherstellung auf die gegenüberliegende Talseite nach Kaiserswalde (Lasówka) blieb die Siedlung bestehen. Nach der Vertreibung der 300 deutschen Bewohner am Ende des 2. Weltkrieges blieb Friedrichswald nahezu unbewohnt, während heute viele der noch erhaltenen Häuser als Ferienobjekte genutzt werden.