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Goethestein (Goethehova skalka)

Zwischen Haslau (Haslov) und Asch (Aš) ist eine markante Geländeschwelle wahrzunehmen die den Übergang vom Egerländer Becken zum Fichtelgebirge (Smrčina) bildet. Die Staatsstraße I/64 überwindet diese Anhöhe westlich des Dorfs Rommersreuth (Skalka), wobei sie alsbald in nordwestlicher Richtung parallel zu einem Höhenzug verläuft der als Goetheberg (Goethův vrch) bezeichnet wird. Dieser relativ junge Name bezieht sich auf mehrfache Besuche des berühmten Dichters und Naturforschers Johann Wolfgang von Goethe, der einerseits die damals noch umfassendere Aussicht genoss und andererseits die hier auftretenden markanten Felsbildungen studierte. Auf einer Länge von etwa einem Kilometer tritt ein Quarzgang zu Tage, dessen Streichen von NW nach SO verläuft, wobei die teilweise über 10 m hohen Felsbildungen nach SW steil nach SW einfallen. Der Quarzgang gehört zu einer größeren Struktur, die sich parallel des Böhmerwaldes über fast 100 Kilometer in südöstlicher Richtung bis nach Taus (Domažlice) verfolgen lässt. Der Quarz des als „Goethehova skalka“ geschützten Naturdenkmals entstand durch hydrothermale Mineralisation beim Eindringen großer Maßen Magmas (Westerzgebirgischer Pluton) während der Variszischen Gebirgsbildung.

 

Short characteristics of the site: Isolated rocky ridge, formed of a quartz vein, part of the Bohemian Quartz Dyke. Morphologically very interesting, evidence of intensive erosion of surrounding rocks.

Regional geologic unit: Bohemian Massif > Saxothuringicum > Krušné hory Mts. (Erzgebirge) Pluton

Stratigraphy: Devonian - Permian

Subject: geomorphology, geology

Geological phenomenon: castellated ridge

Genesis: hydrothermal mineralization

Rock: quartz vein, granite

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Uploaded on February 6, 2025