Steinernes Meer am Bayerischen Plöckenstein
Das Dreiländereck Deutschland-Österreich-Tschechien liegt auf einem markanten Gebirgsstock, der als langgestreckter Rücken auf gut 6 km Länge mehrere Gipfel in einer Höhenlage von über 1300 m verbindet. Die höchste Erhebung ist der 1378 m hohe Plöckenstein (Plechý), an dessen Nordhang der Plöckensteinsee (Plešné jezero) als südlichster der eiszeitlichen Gletscherseen des Böhmer- / Bayerischen Waldes liegt. Der gesamte Kammbereich ist von zahlreichen bizarren Granitfelsen geprägt, die als sogenannte Nunatakker während der Eiszeit aus dem Gletschereis herausragten.
Die spektakulärsten Felsbildungen befinden sich dabei auf dem Dreisselberg (Třístoličník) und dem Hochstein, die zusammen den westlichen Pfeiler des Kamms bilden. Für die dortigen Felsen kam im 17. Jahrhundert der Name Dreisessel in Gebrauch, wobei eine von Adalbert Stifter widergegebene Sage von einem Versammlungsplatz der Könige zu Böhmen, Bayern und Österreich berichtet.
Der konkrete Grenzverlauf auf dem Bergrücken ist erst 1765 zwischen dem Hochstift Passau und dem Erzherzogtum Österreich festgelegt worden. Heute verläuft genau auf der Grenze ein beliebter Wanderweg, der aufgrund des vollständigen Absterbens des Nadelwaldes in Folge von Borkenkäferschäden derzeit eine großartige Aussicht in alle Richtungen gewährt.
Als Wanderweg mit geradezu alpinem Flair verläuft der Adalbert-Stifter-Steig am südlichen Hang von Hochkamm (Vysoký hřeben) und Bayerischem Plöckenstein (Trojmezná). Unter letztgenanntem Gipfel führt der Weg über aus gewaltigen Granitblöcken gebildete "Steinerne Meere". Nicht nur das Steigen über die Blöcke verlangt Trittsicherheit, auch der teilweise moorige Boden ist eine Herausforderung. Dafür wird man mit einem gigantischen Ausblick belohnt, der bei guter Sicht bis zu den Alpen reicht.
Steinernes Meer am Bayerischen Plöckenstein
Das Dreiländereck Deutschland-Österreich-Tschechien liegt auf einem markanten Gebirgsstock, der als langgestreckter Rücken auf gut 6 km Länge mehrere Gipfel in einer Höhenlage von über 1300 m verbindet. Die höchste Erhebung ist der 1378 m hohe Plöckenstein (Plechý), an dessen Nordhang der Plöckensteinsee (Plešné jezero) als südlichster der eiszeitlichen Gletscherseen des Böhmer- / Bayerischen Waldes liegt. Der gesamte Kammbereich ist von zahlreichen bizarren Granitfelsen geprägt, die als sogenannte Nunatakker während der Eiszeit aus dem Gletschereis herausragten.
Die spektakulärsten Felsbildungen befinden sich dabei auf dem Dreisselberg (Třístoličník) und dem Hochstein, die zusammen den westlichen Pfeiler des Kamms bilden. Für die dortigen Felsen kam im 17. Jahrhundert der Name Dreisessel in Gebrauch, wobei eine von Adalbert Stifter widergegebene Sage von einem Versammlungsplatz der Könige zu Böhmen, Bayern und Österreich berichtet.
Der konkrete Grenzverlauf auf dem Bergrücken ist erst 1765 zwischen dem Hochstift Passau und dem Erzherzogtum Österreich festgelegt worden. Heute verläuft genau auf der Grenze ein beliebter Wanderweg, der aufgrund des vollständigen Absterbens des Nadelwaldes in Folge von Borkenkäferschäden derzeit eine großartige Aussicht in alle Richtungen gewährt.
Als Wanderweg mit geradezu alpinem Flair verläuft der Adalbert-Stifter-Steig am südlichen Hang von Hochkamm (Vysoký hřeben) und Bayerischem Plöckenstein (Trojmezná). Unter letztgenanntem Gipfel führt der Weg über aus gewaltigen Granitblöcken gebildete "Steinerne Meere". Nicht nur das Steigen über die Blöcke verlangt Trittsicherheit, auch der teilweise moorige Boden ist eine Herausforderung. Dafür wird man mit einem gigantischen Ausblick belohnt, der bei guter Sicht bis zu den Alpen reicht.