Kopicův statek (Jirošova rychta)
Etwa einen Kilometer östlich des Dorfs Kacanovy liegt in Richtung der Felsenstadt von Hrubá Skála inmitten des Waldes ein Einzelgehöft welches unter den Namen Kopicův statek oder Jirošova rychta bekannt ist. Es handelt sich um das wohl bekannteste und wertvollste Denkmal der typischen Volksarchitektur des Böhmischen Paradieses (Český ráj), in dessen Kellergewölbe die Jahreszahl 1654 zu finden ist. Das Umgebindeblockhaus darüber wurde in der heutigen Form im Jahr 1787 von Jiří Jiroš erbaut. Sein Sohn František Jiroš (1824–1902) war nicht nur erster Bürgermeister des Dorfs Kacanovy, sondern ab 1865 auch Bürgermeister des neu eingerichteten Kreises Trautenau (Trutnov).
Da die einzige Tochter der Familie Jiroš zeitig verstarb, wurde der Besitz weitläufig weitervererbt. Schließlich heiratete 1932 der aus Ostböhmen stammende Vojtěch Kopic (1909 – 1978) in die auf dem Gehöft wohnende Bauernfamilie ein. Seit dem achten Lebensjahr Waise und aufgrund der ärmlichen Lebensverhältnisse ohne Schulbildung gebliebene Kopic hatte ein großes Interesse für künstlerisches Schaffen gehabt. Als Autodidakt lernt er das Spiel des Harmoniums, welches er in der Nepomuk-Kapelle auf Burg Waldstein (Valdštejn) zu Gehör brachte. Bleibend blieb sein Kunst jedoch in den Felsen in unmittelbarer Nähe des nunmehr nach ihm benannten Gehöftes. Hier schuf er über 40 Felsenreliefs die über einen markierten Wanderweg erschlossen sind.
Das Leben im Gehöft war dennoch von jeher nicht nur Idylle. Das Wasser musste aus den Sandsteingründen emporgeschafft werden musste, grub Kopic einen Brunnen, der jedoch erst in 35 m Tiefe das Grundwasser erreichte. Immerhin wurde das Gehöft jedoch im Jahr 1962 an das Stromnetz angeschlossen. Das einsam liegende Gut befindet sich bis heute im Besitz der beiden Töchter der Familie Kopic.
Kopicův statek (Jirošova rychta)
Etwa einen Kilometer östlich des Dorfs Kacanovy liegt in Richtung der Felsenstadt von Hrubá Skála inmitten des Waldes ein Einzelgehöft welches unter den Namen Kopicův statek oder Jirošova rychta bekannt ist. Es handelt sich um das wohl bekannteste und wertvollste Denkmal der typischen Volksarchitektur des Böhmischen Paradieses (Český ráj), in dessen Kellergewölbe die Jahreszahl 1654 zu finden ist. Das Umgebindeblockhaus darüber wurde in der heutigen Form im Jahr 1787 von Jiří Jiroš erbaut. Sein Sohn František Jiroš (1824–1902) war nicht nur erster Bürgermeister des Dorfs Kacanovy, sondern ab 1865 auch Bürgermeister des neu eingerichteten Kreises Trautenau (Trutnov).
Da die einzige Tochter der Familie Jiroš zeitig verstarb, wurde der Besitz weitläufig weitervererbt. Schließlich heiratete 1932 der aus Ostböhmen stammende Vojtěch Kopic (1909 – 1978) in die auf dem Gehöft wohnende Bauernfamilie ein. Seit dem achten Lebensjahr Waise und aufgrund der ärmlichen Lebensverhältnisse ohne Schulbildung gebliebene Kopic hatte ein großes Interesse für künstlerisches Schaffen gehabt. Als Autodidakt lernt er das Spiel des Harmoniums, welches er in der Nepomuk-Kapelle auf Burg Waldstein (Valdštejn) zu Gehör brachte. Bleibend blieb sein Kunst jedoch in den Felsen in unmittelbarer Nähe des nunmehr nach ihm benannten Gehöftes. Hier schuf er über 40 Felsenreliefs die über einen markierten Wanderweg erschlossen sind.
Das Leben im Gehöft war dennoch von jeher nicht nur Idylle. Das Wasser musste aus den Sandsteingründen emporgeschafft werden musste, grub Kopic einen Brunnen, der jedoch erst in 35 m Tiefe das Grundwasser erreichte. Immerhin wurde das Gehöft jedoch im Jahr 1962 an das Stromnetz angeschlossen. Das einsam liegende Gut befindet sich bis heute im Besitz der beiden Töchter der Familie Kopic.