Wasserturm Schwarzheide
Die heutige Stadt Schwarzheide entstand 1936 als Zusammenschluss der Ortsteile Zschornegosda und Naundorf. Der Name bezieht sich auf das westlich gelegene Dorf Zschornegosda, dessen sorbischer Name im Geiste der Zeit frei ins Deutsche übersetzt wurde. Die Entwicklung der kleinen Dörfer wurde durch die 1780 gemachten Braunkohlefunde grundlegend verändert. In großem Stil wurde der Abbau allerdings erst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts vorgenommen, wobei der Tagebaubetrieb zur Verlegung der Wasserläufe führte und somit den Charakter der auf das Wasser bezogenen ländlichen Siedlungen zerstörte. In den 1930er Jahren wurde in Schwarzheide die kriegswichtige Braunkohle-Benzin-AG angesiedelt, wodurch die Siedlungsfläche nochmals vergrößert wurde. Die zahlreichen massiven Bombenangriffe während des Zweiten Weltkrieges führten zu massiven Schäden, durch welche das Ortsbild bis heute sehr unharmonisch wirkt. Der Höhepunkt der Einwohnerentwicklung lag allerdings erst in den 1960er Jahren, als Schwarzheide auch zur Stadt erhoben wurde.
Der markante Wasserturm mit einer Höhe von 36 m war ursprünglich als Rathausturm geplant worden. Das Bauwerk wurde 1943/44 hauptsächlich durch französische Kriegsgefangene erbaut. Mit seiner Fertigstellung konnte die zuvor bestehende Wasserknappheit der Schwarzheider Siedlungen behoben werden.
Wasserturm Schwarzheide
Die heutige Stadt Schwarzheide entstand 1936 als Zusammenschluss der Ortsteile Zschornegosda und Naundorf. Der Name bezieht sich auf das westlich gelegene Dorf Zschornegosda, dessen sorbischer Name im Geiste der Zeit frei ins Deutsche übersetzt wurde. Die Entwicklung der kleinen Dörfer wurde durch die 1780 gemachten Braunkohlefunde grundlegend verändert. In großem Stil wurde der Abbau allerdings erst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts vorgenommen, wobei der Tagebaubetrieb zur Verlegung der Wasserläufe führte und somit den Charakter der auf das Wasser bezogenen ländlichen Siedlungen zerstörte. In den 1930er Jahren wurde in Schwarzheide die kriegswichtige Braunkohle-Benzin-AG angesiedelt, wodurch die Siedlungsfläche nochmals vergrößert wurde. Die zahlreichen massiven Bombenangriffe während des Zweiten Weltkrieges führten zu massiven Schäden, durch welche das Ortsbild bis heute sehr unharmonisch wirkt. Der Höhepunkt der Einwohnerentwicklung lag allerdings erst in den 1960er Jahren, als Schwarzheide auch zur Stadt erhoben wurde.
Der markante Wasserturm mit einer Höhe von 36 m war ursprünglich als Rathausturm geplant worden. Das Bauwerk wurde 1943/44 hauptsächlich durch französische Kriegsgefangene erbaut. Mit seiner Fertigstellung konnte die zuvor bestehende Wasserknappheit der Schwarzheider Siedlungen behoben werden.