Aussicht vom Kletschen (Kletečná)
Der Kletschen (Kletečná) wird oft als Schwester des Donnersbergs (Milleschauer / Milešovka) bezeichnet. Die beiden Berge beherrschen stolz das Böhmische Mittelgebirge, wobei der Kletschen über 100 m niedriger ist. Auch deshalb wird er weit seltener von Wanderern bestiegen, wenngleich der Aufstieg recht problemlos vom gleichnamigen Dorf an seinem Fuße aus möglich ist. Im Gegensatz zu dem mit mehreren Gebäuden bebauten Donnersberg ist der Gipfel des Kletschen tatsächlich eine regelrechte Spitze - nur eine kleine aus Steinen aufgeschichtete Pyramide ziert seinen höchsten Punkt. Allerdings ist von hier nahezu keine Aussicht zu genießen. Dennoch ermöglichen zwei große Blockschuttmeere knapp unterhalb des Gipfels schöne Fernblicke.
Bemerkenswert ist der Kletschengipfel insofern, als hier eine bronzezeitliche Sichel aufgefunden wurde, die verdeutlicht, dass hier die keltische Bevölkerung offenbar gezielt Opfergaben niederlegte. Zu einer Zeit, als es noch wärmer war als heute dürfte der Gipfel auch weniger bewaldet gewesen sein und die Rundumsicht wäre demzufolge gigantich gewesen - ein würdiger Kultplatz...
Aussicht vom Kletschen (Kletečná)
Der Kletschen (Kletečná) wird oft als Schwester des Donnersbergs (Milleschauer / Milešovka) bezeichnet. Die beiden Berge beherrschen stolz das Böhmische Mittelgebirge, wobei der Kletschen über 100 m niedriger ist. Auch deshalb wird er weit seltener von Wanderern bestiegen, wenngleich der Aufstieg recht problemlos vom gleichnamigen Dorf an seinem Fuße aus möglich ist. Im Gegensatz zu dem mit mehreren Gebäuden bebauten Donnersberg ist der Gipfel des Kletschen tatsächlich eine regelrechte Spitze - nur eine kleine aus Steinen aufgeschichtete Pyramide ziert seinen höchsten Punkt. Allerdings ist von hier nahezu keine Aussicht zu genießen. Dennoch ermöglichen zwei große Blockschuttmeere knapp unterhalb des Gipfels schöne Fernblicke.
Bemerkenswert ist der Kletschengipfel insofern, als hier eine bronzezeitliche Sichel aufgefunden wurde, die verdeutlicht, dass hier die keltische Bevölkerung offenbar gezielt Opfergaben niederlegte. Zu einer Zeit, als es noch wärmer war als heute dürfte der Gipfel auch weniger bewaldet gewesen sein und die Rundumsicht wäre demzufolge gigantich gewesen - ein würdiger Kultplatz...