Beethoven-Haus in Heiligenstadt
Haus des Heiligenstädter Testaments
In der Probusgasse 6 in Heiligenstadt, einem Wiener Stadtteil im 19. Bezirk Döbling.
House of the Heiligenstadt Testament
In Heiligenstadt, a part of Döbling, the 19th district of Vienna.
"The Heiligenstadt Testament is a letter written by Ludwig van Beethoven to his brothers Carl and Johann [in this house] on 6 October 1802.
It reflects his despair over his increasing deafness, even his contemplation of suicide, and his continued desire to overcome his physical and emotional ailments to complete his artistic destiny. Beethoven kept the document among his private papers and probably never showed it to anyone. It was discovered in March 1827, after Beethoven's death..."
en.wikipedia.org/wiki/Heiligenstadt_Testament
Here's the complete Heiligenstadt Testament in an English translation: en.wikisource.org/wiki/Heiligenstadt_Testament
"Das Heiligenstädter Testament ist ein Brief des Komponisten Ludwig van Beethoven (1770–1827) an seine Brüder Kaspar Karl und Johann von 1802, in dem er seine Verzweiflung über die fortschreitende Ertaubung und den nahe geglaubten Tod ausdrückte. [...]
Beethoven wohnte in einem freistehenden Bauernhaus außerhalb von Heiligenstadt auf dem Weg nach Nußdorf in der Herrengasse 6 (heute: Probusgasse 6). Dort schrieb der 31-Jährige am 6. Oktober einen Brief an seine Brüder, in dem er in emphatischen Worten die Sorge um sein schlechter werdendes Gehör, seine gesellschaftliche Isolation, die daraus keimenden und überwundenen Suizidgedanken beschreibt und seinen Nachlass regelt. Obwohl er am 10. Oktober noch eine Nachschrift verfasste, den Papierbogen faltete und versiegelte, schickte er den Brief, der erst 1827 im Nachlass aufgefunden wurde, nicht ab.
Anlass zur Niederlegung des Testamentes war der sich zunehmend verschlechternde Gesundheitszustand Beethovens, besonders aber die Verzweiflung aufgrund seiner fortschreitenden Ertaubung, die sich bereits ab 1796 abzeichnete. Die ersten zwei Drittel der Schrift nimmt die Rechtfertigung Beethovens gegenüber seiner Mitwelt ein, der er zu verstehen gibt, dass er nicht „Feindseelig störisch oder Misantropisch“ sei, sondern dass: „muste ich früh mich absondern, einsam mein Leben zubringen“, da er durch seine Taubheit „zurückgestoßen“ sei, denn es war ihm unmöglich kundzugeben: „sprecht lauter, schreyt, denn ich bin Taub“..."
de.wikipedia.org/wiki/Heiligenst%C3%A4dter_Testament
Hier der Wortlaut des Heiligenstädter Testaments: de.wikisource.org/wiki/Heiligenst%C3%A4dter_Testament
de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_denkmalgesch%C3%BCtzten_O...
Beethoven-Haus in Heiligenstadt
Haus des Heiligenstädter Testaments
In der Probusgasse 6 in Heiligenstadt, einem Wiener Stadtteil im 19. Bezirk Döbling.
House of the Heiligenstadt Testament
In Heiligenstadt, a part of Döbling, the 19th district of Vienna.
"The Heiligenstadt Testament is a letter written by Ludwig van Beethoven to his brothers Carl and Johann [in this house] on 6 October 1802.
It reflects his despair over his increasing deafness, even his contemplation of suicide, and his continued desire to overcome his physical and emotional ailments to complete his artistic destiny. Beethoven kept the document among his private papers and probably never showed it to anyone. It was discovered in March 1827, after Beethoven's death..."
en.wikipedia.org/wiki/Heiligenstadt_Testament
Here's the complete Heiligenstadt Testament in an English translation: en.wikisource.org/wiki/Heiligenstadt_Testament
"Das Heiligenstädter Testament ist ein Brief des Komponisten Ludwig van Beethoven (1770–1827) an seine Brüder Kaspar Karl und Johann von 1802, in dem er seine Verzweiflung über die fortschreitende Ertaubung und den nahe geglaubten Tod ausdrückte. [...]
Beethoven wohnte in einem freistehenden Bauernhaus außerhalb von Heiligenstadt auf dem Weg nach Nußdorf in der Herrengasse 6 (heute: Probusgasse 6). Dort schrieb der 31-Jährige am 6. Oktober einen Brief an seine Brüder, in dem er in emphatischen Worten die Sorge um sein schlechter werdendes Gehör, seine gesellschaftliche Isolation, die daraus keimenden und überwundenen Suizidgedanken beschreibt und seinen Nachlass regelt. Obwohl er am 10. Oktober noch eine Nachschrift verfasste, den Papierbogen faltete und versiegelte, schickte er den Brief, der erst 1827 im Nachlass aufgefunden wurde, nicht ab.
Anlass zur Niederlegung des Testamentes war der sich zunehmend verschlechternde Gesundheitszustand Beethovens, besonders aber die Verzweiflung aufgrund seiner fortschreitenden Ertaubung, die sich bereits ab 1796 abzeichnete. Die ersten zwei Drittel der Schrift nimmt die Rechtfertigung Beethovens gegenüber seiner Mitwelt ein, der er zu verstehen gibt, dass er nicht „Feindseelig störisch oder Misantropisch“ sei, sondern dass: „muste ich früh mich absondern, einsam mein Leben zubringen“, da er durch seine Taubheit „zurückgestoßen“ sei, denn es war ihm unmöglich kundzugeben: „sprecht lauter, schreyt, denn ich bin Taub“..."
de.wikipedia.org/wiki/Heiligenst%C3%A4dter_Testament
Hier der Wortlaut des Heiligenstädter Testaments: de.wikisource.org/wiki/Heiligenst%C3%A4dter_Testament
de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_denkmalgesch%C3%BCtzten_O...