Italy / South Tyrol - Gruppo delle Odle
Italien / Südtirol - Geislergruppe
Sass Rigais seen on the descent from Monte Gabler
Sass Rigais gesehen beim Abstieg vom Großen Gabler
The Odles Group (Geislergruppe or Geislerspitzen in German) is a mountain range in the Dolomites that, together with the Puez Group, constitutes the majority of the territory of the Puez-Odles Nature Park, bordered by the Val Badia, Val Gardena, and Val di Funes, in South Tyrol.
Geography
The highest peaks in the chain are Sass Rigais and Furchetta, both at 3,025 meters.
At the base of the Funes Odles, one can follow the so-called "Odles Trail" (in German Adolf Munkel-Weg), which passes at the northern base of the Odles Group, where there is also a rock climbing gym.
Toponym
The name is attested in 1759 as Gaislerspitz and in 1770 as Geisler Spiz. The term Odles translates from the Ladin language simply as "needles" referring to the pointed shape of many peaks in this group.
Classification
According to the SOIUSA, the Odle are an Alpine group with the following classification:
Major part = Eastern Alps
Major sector = South-Eastern Alps
Section = Dolomites
Subsection = Gardena and Fassa Dolomites
Supergroup = Gardena Dolomites
Group = Odle Group i.s.a.
Code = II/C-31.III-A.5
Subdivision
The SOIUSA divides the Odle Group into two subgroups[2]:
Odles Group proper (a)
Raschiesa Subgroup (b)
Main Peaks
Sass Rigais, 3,025 m
Furchetta, 3,025 m
Sass de Porta (Seekofel), 2,915 m
Sass da l'Ega (Wasserkofel), 2,915 m
Gran Fermeda (Fermeda), 2,873 m
Gran Odla (Feislerspitz), 2,832 m
Sass de Mesdì (Mittagsspitz), 2,760 m
Mount Tullen (Tullen), 2,654 m
Alpe Raschiesa di Fuori (Außerraschötzer Alm), 2,284 m
(Wikipedia)
Sas Rigais (3,025 m) is a mountain of the northwestern Dolomites in South Tyrol, northern Italy. Along with the nearby Furchetta, which is exactly the same height and only 600m away, it is the highest peak of the Geisler group. Sas Rigais offers hikers one of few Dolomites' three-thousanders the entire crossing from one side of the mountain to the other. The Via ferrata Villnössersteig is categorized between a B and C difficulty and the trail Sass Rigais steig is rated C. A crucifix is located at the summit.
(Wikipedia)
Die Geislergruppe (italienisch Gruppo delle Odle) ist eine Gebirgsgruppe der Dolomiten, die den Kamm zwischen Villnöß und Gröden in Südtirol (Italien) bildet. Die Geislergruppe liegt zu großen Teilen im Naturpark Puez-Geisler. Als Hauptgipfel gilt der Sass Rigais (3025 m) im östlichen Teil des Gebirges.
Lage und Umgebung
Die Geislergruppe wird im Süden von Gröden, im Norden von Villnöß und im Westen vom Eisacktal begrenzt. Im Osten stellt die Roa-Scharte (ladinisch Furcela dla Roa) den Übergang zur Puezgruppe dar, von der sie weiters durch den Cislesbach getrennt und mit der sie oft als Puez-Geisler-Gruppe zusammengefasst wird. Im Nordosten trennt das Kreuzjoch (ladinisch Furcela de Munt de Furćia), das Villnöß mit dem Campilltal verbindet, die Geislergruppe von der Peitlerkofelgruppe.
Gliederung
Die Geislergruppe lässt sich intern in zwei Teile gliedern: die hohen und markanten Geisler (auch Geislerspitzen oder Villnößer Geisler) östlich der Pana-Scharte und die mäßig ausgeprägten Ausläufer nach Westen zum Eisacktal hin.
Geisler
Innerhalb der Geisler (oder Geislerspitzen) lässt sich im Westen eine Berggruppe, die auf Ladinisch Odles, also Nadeln genannt werden, durch die Mesdì-Scharte (Mittagsscharte) von der Hauptgruppe um den Sass Rigais gut abgrenzen. Die Odles beginnen im Westen an der Pana-Scharte (2447 m) und bestehen aus der Unteren und der Oberen Fermeda, der Kleinen (2814 m) und der Großen Fermeda (2873 m), dem etwas nördlich gelegenen Villnößer Turm (2834 m), der weiter südlich befindlichen Odla de Cisles (2780 m), der Gran Odla (Geislerspitze, 2832 m), weiter nördlich der Villnößer Odla (2800 m) und schließlich, von der steilen und engen Odles-Scharte getrennt, dem Sas de Mesdì (2762 m) mit dem Bergvorsprung Cumedel (2755 m).
Östlich der Mesdì-Scharte befindet sich die Hauptgruppe der Geislerspitzen mit dem Sass Rigais. Von diesem durch einen engen Bergschlitz getrennt schließen die Große Furchetta (3025 m) und Kleine Furchetta (2975 m), mit dem Torkofel (Sas dla Porta, 2967 m) das sagenumwobene Wasserrinnental nördlich und östlich ab. Östlich der Kleinen Furchetta setzen sich die Geislerspitzen mit der Odla de Valdusa (2936 m) und dem Wasserkofel (Sas dal Ega) (2924 m) fort.
Der Torkofel westlich, die Odla de Valdusa und der Wasserkofel nördlich, der Kampiller Grat und die fünf Kanzeln (2787 m) östlich grenzen ein weiteres Tal, das Mont-dal-Ega-Tal ab. Über die Wasserscharte (Furcela de Mont dal Ega) (2638 m) zwischen Campiller Grat und Hoher Kanzel gelangt man über das Kampillertal ins Gadertal.
Weiter östlich der Kanzeln endet ein drittes Tal im Norden an der Roa-Scharte (2616 m, auch Campiller Joch) mit dem Campiller Grat (Cresta de Longiarü) westlich und dem bereits zur Puezgruppe gehörenden Piz Duleda (2908 m) östlich. Auch die Roascharte führt in das Campiller Tal.
Das Wasserrinnental, das Val-dal-Ega-Tal und das Roatal verlaufen parallel nach Süden und sind jeweils durch den Torkofel und die Kanzeln getrennt. Sie münden auf Forces de Siëlles und der Cislesalpe. Im Osten hebt sich das Forces-de-Siëlles-Tal zur Forces-de-Siëlles-Scharte (2514 m), die ins Puezgebiet führt.
Westliche Ausläufer
Westlich an die Pana-Scharte anschließend befindet sich mit der Seceda (2518 m) der höchste Gipfel der westlichen Ausläufer der Geislergruppe, die von hier in einem langen, zu großen Teilen bewaldeten Kamm zum Eisacktal hin abfallen. Über die Waldgrenze reichen in diesem wenig ausgeprägten Gebirgszug nur noch die Raschötzer Almen hinauf, sowie der gleich bei der Seceda abzweigende und nach Süden gegen Gröden vorgeschobene Pitschberg.
Etymologie
Die Gruppe ist nach der Geislerspitze (Gran Odla) benannt. Diese wiederum verdankt ihren Namen mit einiger Wahrscheinlichkeit einem jedoch nicht nachweisbaren Grundbesitzer namens Geisel, was eine Kurzform von Giselher ist.
(Wikipedia)
Der Sass Rigais (ladinisch Sas Rigais) ist ein Berg in der Geislergruppe in den Südtiroler Dolomiten. Aufgrund seiner wuchtigen Form gilt er als Hauptgipfel der Geislerspitzen und ist mit einer Höhe von 3025 m zusammen mit der benachbarten Furchetta ihr höchster Gipfel.
Lage und Umgebung
Der Sass Rigais befindet sich im Zentrum der Geislerspitzen, die einen Teil des Bergkamms zwischen Gröden im Süden und dem Villnößtal im Norden bilden und im Naturpark Puez-Geisler unter Schutz gestellt sind. Im Westen wird er durch die Mittagsscharte (2597 m) vom Sas de Mesdì (2762 m) getrennt, im Osten durch das Wasserrinnental (Val dla Saliëries) und die Saliëries-Scharte vom Torkofel (2970 m) und von der Furchetta (3025 m) abgegrenzt.
Alpinismus
Die touristische Erstbesteigung des Sass Rigais gelang am 4. Juli 1878 Giorgio und Giovanni Bernard, Bruno Wagner und Eduard Niglutsch über die Westseite; der Ostgrat wurde am 13. September 1888 von Heinrich Heß, Robert Hans Schmitt und Karl Schulz bezwungen.[1] 1890 gelang Johann Santner eine Winterbesteigung. Die Nordwestwand, die fast senkrecht Richtung Villnöß abfällt wurde 1901 von Viktor Wolf von Glanvell und Günther von Saar erstmals durchstiegen.
Der Gipfel des Sass Rigais ist heute durch zwei Klettersteige erschlossen. Der eine Klettersteig, der in seinen Ursprüngen in das frühe 20. Jahrhundert zurückreicht, startet an der Mittagsscharte, die von St. Christina aus über den Col Raiser und die Regensburger Hütte, aber auch von Villnößer Seite aus erreicht werden kann. Von hier führt er über die große Südwestflanke zum Gipfelkreuz. Der andere, als etwas schwieriger eingestufte Klettersteig beginnt an der Saliëries-Scharte am oberen Ende des Wasserrinnentals und durchzieht die Ostflanke des Bergs.
Etymologie
Sas ist das ladinische Wort für Fels, die Herkunft von Rigais liegt allerdings im Dunkeln. Volksetymologisch wird das Wort gerne als Verballhornung des deutschen Rehgeiß gedeutet, da alte Grödner erzählen, unter den Felsen des Berges seien früher viele Setzplätze von Rehen gewesen. Eine andere Theorie bringt Rigais mit dem altladinischen Wort reguz in Zusammenhang, das so viel wie „senkrechte Geländefalte“ bedeutet und sich demnach auf die große Falte an der Nordwand beziehen soll.
Trivia
Reinhold Messner kletterte im Alter von fünf Jahren diesen Berg nach eigener Aussage als seinen allerersten Dreitausender.
(Wikipedia)
Italy / South Tyrol - Gruppo delle Odle
Italien / Südtirol - Geislergruppe
Sass Rigais seen on the descent from Monte Gabler
Sass Rigais gesehen beim Abstieg vom Großen Gabler
The Odles Group (Geislergruppe or Geislerspitzen in German) is a mountain range in the Dolomites that, together with the Puez Group, constitutes the majority of the territory of the Puez-Odles Nature Park, bordered by the Val Badia, Val Gardena, and Val di Funes, in South Tyrol.
Geography
The highest peaks in the chain are Sass Rigais and Furchetta, both at 3,025 meters.
At the base of the Funes Odles, one can follow the so-called "Odles Trail" (in German Adolf Munkel-Weg), which passes at the northern base of the Odles Group, where there is also a rock climbing gym.
Toponym
The name is attested in 1759 as Gaislerspitz and in 1770 as Geisler Spiz. The term Odles translates from the Ladin language simply as "needles" referring to the pointed shape of many peaks in this group.
Classification
According to the SOIUSA, the Odle are an Alpine group with the following classification:
Major part = Eastern Alps
Major sector = South-Eastern Alps
Section = Dolomites
Subsection = Gardena and Fassa Dolomites
Supergroup = Gardena Dolomites
Group = Odle Group i.s.a.
Code = II/C-31.III-A.5
Subdivision
The SOIUSA divides the Odle Group into two subgroups[2]:
Odles Group proper (a)
Raschiesa Subgroup (b)
Main Peaks
Sass Rigais, 3,025 m
Furchetta, 3,025 m
Sass de Porta (Seekofel), 2,915 m
Sass da l'Ega (Wasserkofel), 2,915 m
Gran Fermeda (Fermeda), 2,873 m
Gran Odla (Feislerspitz), 2,832 m
Sass de Mesdì (Mittagsspitz), 2,760 m
Mount Tullen (Tullen), 2,654 m
Alpe Raschiesa di Fuori (Außerraschötzer Alm), 2,284 m
(Wikipedia)
Sas Rigais (3,025 m) is a mountain of the northwestern Dolomites in South Tyrol, northern Italy. Along with the nearby Furchetta, which is exactly the same height and only 600m away, it is the highest peak of the Geisler group. Sas Rigais offers hikers one of few Dolomites' three-thousanders the entire crossing from one side of the mountain to the other. The Via ferrata Villnössersteig is categorized between a B and C difficulty and the trail Sass Rigais steig is rated C. A crucifix is located at the summit.
(Wikipedia)
Die Geislergruppe (italienisch Gruppo delle Odle) ist eine Gebirgsgruppe der Dolomiten, die den Kamm zwischen Villnöß und Gröden in Südtirol (Italien) bildet. Die Geislergruppe liegt zu großen Teilen im Naturpark Puez-Geisler. Als Hauptgipfel gilt der Sass Rigais (3025 m) im östlichen Teil des Gebirges.
Lage und Umgebung
Die Geislergruppe wird im Süden von Gröden, im Norden von Villnöß und im Westen vom Eisacktal begrenzt. Im Osten stellt die Roa-Scharte (ladinisch Furcela dla Roa) den Übergang zur Puezgruppe dar, von der sie weiters durch den Cislesbach getrennt und mit der sie oft als Puez-Geisler-Gruppe zusammengefasst wird. Im Nordosten trennt das Kreuzjoch (ladinisch Furcela de Munt de Furćia), das Villnöß mit dem Campilltal verbindet, die Geislergruppe von der Peitlerkofelgruppe.
Gliederung
Die Geislergruppe lässt sich intern in zwei Teile gliedern: die hohen und markanten Geisler (auch Geislerspitzen oder Villnößer Geisler) östlich der Pana-Scharte und die mäßig ausgeprägten Ausläufer nach Westen zum Eisacktal hin.
Geisler
Innerhalb der Geisler (oder Geislerspitzen) lässt sich im Westen eine Berggruppe, die auf Ladinisch Odles, also Nadeln genannt werden, durch die Mesdì-Scharte (Mittagsscharte) von der Hauptgruppe um den Sass Rigais gut abgrenzen. Die Odles beginnen im Westen an der Pana-Scharte (2447 m) und bestehen aus der Unteren und der Oberen Fermeda, der Kleinen (2814 m) und der Großen Fermeda (2873 m), dem etwas nördlich gelegenen Villnößer Turm (2834 m), der weiter südlich befindlichen Odla de Cisles (2780 m), der Gran Odla (Geislerspitze, 2832 m), weiter nördlich der Villnößer Odla (2800 m) und schließlich, von der steilen und engen Odles-Scharte getrennt, dem Sas de Mesdì (2762 m) mit dem Bergvorsprung Cumedel (2755 m).
Östlich der Mesdì-Scharte befindet sich die Hauptgruppe der Geislerspitzen mit dem Sass Rigais. Von diesem durch einen engen Bergschlitz getrennt schließen die Große Furchetta (3025 m) und Kleine Furchetta (2975 m), mit dem Torkofel (Sas dla Porta, 2967 m) das sagenumwobene Wasserrinnental nördlich und östlich ab. Östlich der Kleinen Furchetta setzen sich die Geislerspitzen mit der Odla de Valdusa (2936 m) und dem Wasserkofel (Sas dal Ega) (2924 m) fort.
Der Torkofel westlich, die Odla de Valdusa und der Wasserkofel nördlich, der Kampiller Grat und die fünf Kanzeln (2787 m) östlich grenzen ein weiteres Tal, das Mont-dal-Ega-Tal ab. Über die Wasserscharte (Furcela de Mont dal Ega) (2638 m) zwischen Campiller Grat und Hoher Kanzel gelangt man über das Kampillertal ins Gadertal.
Weiter östlich der Kanzeln endet ein drittes Tal im Norden an der Roa-Scharte (2616 m, auch Campiller Joch) mit dem Campiller Grat (Cresta de Longiarü) westlich und dem bereits zur Puezgruppe gehörenden Piz Duleda (2908 m) östlich. Auch die Roascharte führt in das Campiller Tal.
Das Wasserrinnental, das Val-dal-Ega-Tal und das Roatal verlaufen parallel nach Süden und sind jeweils durch den Torkofel und die Kanzeln getrennt. Sie münden auf Forces de Siëlles und der Cislesalpe. Im Osten hebt sich das Forces-de-Siëlles-Tal zur Forces-de-Siëlles-Scharte (2514 m), die ins Puezgebiet führt.
Westliche Ausläufer
Westlich an die Pana-Scharte anschließend befindet sich mit der Seceda (2518 m) der höchste Gipfel der westlichen Ausläufer der Geislergruppe, die von hier in einem langen, zu großen Teilen bewaldeten Kamm zum Eisacktal hin abfallen. Über die Waldgrenze reichen in diesem wenig ausgeprägten Gebirgszug nur noch die Raschötzer Almen hinauf, sowie der gleich bei der Seceda abzweigende und nach Süden gegen Gröden vorgeschobene Pitschberg.
Etymologie
Die Gruppe ist nach der Geislerspitze (Gran Odla) benannt. Diese wiederum verdankt ihren Namen mit einiger Wahrscheinlichkeit einem jedoch nicht nachweisbaren Grundbesitzer namens Geisel, was eine Kurzform von Giselher ist.
(Wikipedia)
Der Sass Rigais (ladinisch Sas Rigais) ist ein Berg in der Geislergruppe in den Südtiroler Dolomiten. Aufgrund seiner wuchtigen Form gilt er als Hauptgipfel der Geislerspitzen und ist mit einer Höhe von 3025 m zusammen mit der benachbarten Furchetta ihr höchster Gipfel.
Lage und Umgebung
Der Sass Rigais befindet sich im Zentrum der Geislerspitzen, die einen Teil des Bergkamms zwischen Gröden im Süden und dem Villnößtal im Norden bilden und im Naturpark Puez-Geisler unter Schutz gestellt sind. Im Westen wird er durch die Mittagsscharte (2597 m) vom Sas de Mesdì (2762 m) getrennt, im Osten durch das Wasserrinnental (Val dla Saliëries) und die Saliëries-Scharte vom Torkofel (2970 m) und von der Furchetta (3025 m) abgegrenzt.
Alpinismus
Die touristische Erstbesteigung des Sass Rigais gelang am 4. Juli 1878 Giorgio und Giovanni Bernard, Bruno Wagner und Eduard Niglutsch über die Westseite; der Ostgrat wurde am 13. September 1888 von Heinrich Heß, Robert Hans Schmitt und Karl Schulz bezwungen.[1] 1890 gelang Johann Santner eine Winterbesteigung. Die Nordwestwand, die fast senkrecht Richtung Villnöß abfällt wurde 1901 von Viktor Wolf von Glanvell und Günther von Saar erstmals durchstiegen.
Der Gipfel des Sass Rigais ist heute durch zwei Klettersteige erschlossen. Der eine Klettersteig, der in seinen Ursprüngen in das frühe 20. Jahrhundert zurückreicht, startet an der Mittagsscharte, die von St. Christina aus über den Col Raiser und die Regensburger Hütte, aber auch von Villnößer Seite aus erreicht werden kann. Von hier führt er über die große Südwestflanke zum Gipfelkreuz. Der andere, als etwas schwieriger eingestufte Klettersteig beginnt an der Saliëries-Scharte am oberen Ende des Wasserrinnentals und durchzieht die Ostflanke des Bergs.
Etymologie
Sas ist das ladinische Wort für Fels, die Herkunft von Rigais liegt allerdings im Dunkeln. Volksetymologisch wird das Wort gerne als Verballhornung des deutschen Rehgeiß gedeutet, da alte Grödner erzählen, unter den Felsen des Berges seien früher viele Setzplätze von Rehen gewesen. Eine andere Theorie bringt Rigais mit dem altladinischen Wort reguz in Zusammenhang, das so viel wie „senkrechte Geländefalte“ bedeutet und sich demnach auf die große Falte an der Nordwand beziehen soll.
Trivia
Reinhold Messner kletterte im Alter von fünf Jahren diesen Berg nach eigener Aussage als seinen allerersten Dreitausender.
(Wikipedia)