Italy / South Tyrol - Val Gardena
Italien / Südtirol - Gröden
On the way from Rifugio Stevia to Wolkenstein.
Auf dem Weg von der Steviahütte nach Wolkenstein.
Val Gardena (Italian: [ˈval ɡarˈdeːna, -ˈdɛːna]; German: Gröden [ˈɡrøːdn̩]; Ladin: Gherdëina [ɡʀ̩ˈdɜi̯na]) is a valley in Northern Italy, in the Dolomites of South Tyrol. It is best known as a touristic skiing, rock climbing, and woodcarving area.
Geography
The valley's main river is the Rio Gardena, a tributary of Eisack river. The mountains that surround the valley are formed by dolomite rocks, which confer on them a characteristic appearance. Most of the steep slopes are covered by pine woods. The favoured cultivations are barley, rye, potatoes, flax, buckwheat. The three municipalities in Val Gardena are Urtijëi, Sëlva, and Santa Cristina; they were served by the Val Gardena Railway from 1916 until 1960.
Culture
Val Gardena is one of five valleys with a majority of Ladin speakers (two of these valleys are in South Tyrol). The form of the Ladin language spoken in this valley is called Gardenese in Italian, Grödnerisch in German and Gherdëina in Ladin.
Woodcarving
The woodcarving industry has flourished in Val Gardena since the 17th century. Since the 19th century, statues and altars carved in the area have been shipped to Catholic Churches throughout the world. In the 18th century, besides religious statuettes, the production of woodcarved figurines of genre art was widespread in the valley. Among them statuettes of beggars generally in pairs (female and male), four seasons, watchstands were very popular. In the 19th and 20th century, carving of wooden toys was such a widespread occupation in all Gardenese families that Amelia Edwards called Urtijëi the "capital of Toyland". One of the valley's best-known products is the peg wooden doll which was popular all over Europe and America in the 19th century.
In one of her many trips Margaret Warner Morley went to Europe to Val Gardena where she was inspired to write the novel Donkey John of the toy valley.
The Parish Church of Urtijëi displays a rich collection of statues carved by local artists in the last two centuries. The Museum Gherdëina in Urtijëi owns a rich collection of historical wooden toys, and woodcarved statues and figurines.
Sports
Skiing
The valley hosted the FIS Alpine World Ski Championships in 1970.
Val Gardena is home to the Saslong Classic, a men's World Cup downhill race that has been held almost every year since 1969. Since 2002 (and in 1983), the downhill has been paired with a Super-G race, and from 1979 to 1982 a combined event was held. The Saslong course is considered one of the five "classic" men's downhill races, along with Garmisch-Partenkirchen's Kandahar (GER), Kitzbühel's Hahnenkamm (AUT), Wengen's Lauberhorn (SUI), and Val-d'Isère's Criterium (FRA). It is well known for the "Camel Humps" (or "Bumps"), a series of three small jumps which racers must negotiate in quick succession. Two men have won the Saslong title four times in a career: Austrian Franz Klammer (1975, two races in 1976, and 1982) and Italy's Kristian Ghedina (1996, 1998, 1999, and 2001). If Super-G wins are also included, two other men have matched that feat: Peter Müller of Switzerland and Austrian Michael Walchhofer.
A women's slalom and parallel slalom were also held in 1975.
Val Gardena is part of the Sella Ronda alpine ski touring circuit.
Other sports
The Gardena Spring Trophy is an annual international figure skating competition held every spring in the Valley.
Val Gardena has a Serie A ice hockey team, the Hockey Club Gardena.
(Wikipedia)
Sëlva (Ladin: [ˈsɜlva]; Italian: Selva di Val Gardena [ˈselva di ˌval ɡarˈdeːna]; German: Wolkenstein in Gröden [ˈwɔlkn̩ʃtaɪ̯n ɪn ˈɡrøːdn̩]) is a comune (municipality) in the Val Gardena in South Tyrol, northern Italy, located about 30 kilometres (19 mi) east of the city of Bolzano. The Ladin place name derives from the Latin word silva ("wood").
Geography
As of 30 December 2010, it had a population of 2,637 and an area of 53.2 square kilometres (20.5 sq mi). Sëlva borders the following municipalities: Badia, Campitello di Fassa, Canazei, Corvara, San Martin de Tor, and Santa Cristina Gherdëina.
It is perhaps best known as one of the starting points of the Sella Ronda ski tour.
Society
Linguistic distribution
According to the 2011 census, 89.74% of the population speak Ladin, 5.15% Italian and 5.11% German as first language.
(Wikipedia)
Gröden, auch Grödental, Grödner Tal oder Grödnertal genannt (ladinisch: Gherdëina; italienisch: Val Gardena), ist ein Dolomitental in Südtirol (Italien). Zusammen mit dem Gader- und dem Fassatal, Buchenstein (Fodom) und Cortina d’Ampezzo (Anpezo) gehört es zum ladinischen Sprachgebiet und wird dementsprechend zu Ladinien gezählt.
Geographie
Allgemeines
Das 25 km lange Seitental des Eisacktals beginnt bei Waidbruck und führt nach Osten hinauf bis zum Sellastock bzw. zu den Pässen Sella- und Grödner Joch, welche am Sellastock an der südlichen bzw. östlichen Seite anschließen. Durchflossen wird Gröden vom Grödner Bach (oder Derjon bzw. Dirschingbach), mit einer Länge von etwa 26 km und einem Einzugsgebiet von 199 km² einen der wichtigste Zufluss des Eisacks darstellt.
Die Siedlungsflächen und Ortschaften des unteren Grödner Tals gehören zur deutschsprachigen Gemeinde Lajen. Das eigentliche Gröden im sprachlichen und kulturellen Sinne beginnt erst ca. 9 km taleinwärts nach der Talenge von Pontives, auch Porta Ladina genannt, mit dem Gebiet der mehrheitlich ladinischsprachigen Gemeinden Grödens St. Ulrich (ladinisch Urtijëi), St. Christina (ladinisch Santa Cristina) und Wolkenstein (ladinisch Sëlva). Die St. Ulrich gegenüberliegenden Fraktionen an den Nordhängen der Seiser Alm sind zwar ebenfalls ladinischsprachig, gehören aber seit alters her zur Gemeinde Kastelruth als ehemaligem Gerichtssitz. Dort liegen Runggaditsch (Runcadic), Überwasser (Sureghes) und Pufels (Bula).
Teile der nordseitigen Talflanken sind im Naturpark Puez-Geisler unter Schutz gestellt.
Ortschaften
Zu den zu Lajen gehörenden Ortschaften im unteren, deutschsprachigen Teil des Grödner Tals zählen St. Peter, Tanirz und Tschöfas.
Die drei ladinischsprachigen Gemeinden im Talinneren haben ca. 10.000 Einwohner, verteilt auf St. Ulrich (Urtijëi) mit 5635, St. Christina (S. Cristina) mit 1900 und Wolkenstein (Sëlva) mit 2570 Einwohnern. Fraktionen oder Weiler sind St. Jakob (Sacun) in St. Ulrich, Soplajes in St. Christina, Pozza (La Poza) und Plan in Wolkenstein. Die linke Talseite bis zum Jenderbach mit den Fraktionen Pufels (Bula), Runggaditsch (Runcadic), Überwasser (Sureghes) und Seiser Alm (Mont Sëuc) ist Teil der Gemeinde Kastelruth (Ćiastel).
Berge
Gröden ist von einer Vielzahl von Almen und Bergen umgeben. Die Grödner Dolomiten sind die Geislergruppe, die Puezgruppe, die Sellagruppe und die Langkofelgruppe. "Diese vier Gruppen können als die abwechslungsreichsten, malerischesten der gesamten Dolomiten bezeichnet werden. Mit Ausnahme des Langkofels und der Boèspitze an Wucht hinter den Sextner Dolomiten, der Marmolata und Palagruppe zurückstehend, übertreffen sie aber diese an Zerrissenheit, Vieltürmigkeit und kühnen Felsgestalten und sind beliebte Ziele der Dolomitenkletterer".
Im Norden gliedern sich die Grödner Dolomiten in die Raschötz (2317 m s.l.m.) und Seceda (2519 m), den Pitschberg (2363 m), die Geislerspitzen (3025 m), die Stevia (2555 m), den Col dala Pieres (2747 m) und die Puezspitzen (2918 m).
Im Osten befinden sich die Cirspitzen (2592 m), das Grödner Joch, die Sellagruppe mit der Boèspitze (3152 m) und das Sellajoch.
Im Süden liegen die Langkofelgruppe (höchster Gipfel der Langkofel mit 3181 m), die Ciampinoialm, der Monte Pana, die Seiser Alm mit Puflatsch und dahinter die Schlerngruppe mit den Rosszähnen (2653 m), der Roterdspitze (2655 m) und dem Schlern (2564 m) sowie das westlich vorgelagerte Schlerngebiet.
Grödner Holzschnitzkunst
Besonders in St. Ulrich ist die Holzschnitzkunst mit Erstellung von Holzstatuen, Holzfiguren und Kircheneinrichtungen und einst das Holzspielzeug ein wichtiger Wirtschaftszweig.
Die Grödner Holzschnitzkunst entstand im beginnenden 17. Jahrhundert mit den Künstlerfamilien Trebinger und Vinazer, deren Mitglieder besonders im Eisacktal, in Brixen bei Adam Baldauf und vielleicht Hans Reichle, aber auch in Venedig und Rom, ihre Ausbildung erhielten. Schon im 18. Jahrhundert waren in ganz Gröden über vierzig Holzschnitzer tätig. Einen besonderen Aufschwung erreichte die sakrale Holzschnitzkunst in Gröden durch die Gründung der Zeichenschule in St. Ulrich. Der Ausbildung von Grödner Holzschnitzern an den Kunstakademien in München und Wien begründete Grödens führende Stellung in der sakralen Holzschnitzkunst. Über die Grödner Straße im Jahr 1856 und die Brennerbahn, die 1859 Verona und 1867 Innsbruck anband, konnten aus Gröden Spielzeug und Kircheneinrichtungen, hauptsächlich aus Holz, leichter und rascher exportiert werden. Die meisten Grödner Holzschnitzereien werden aus Zirbelholz geschnitzt.
Film
Zahlreiche Spielfilme von Luis Trenker wurden in Gröden aufgenommen.
1966 drehte Roman Polański die Außenaufnahmen zu seinem Kinofilm Tanz der Vampire in Gröden.
Sport
Der Skisport wurde in Gröden gegen Ende des 19. Jahrhunderts eingeführt. Siehe dazu einen Artikel von Emil Terschak hier. So findet neben dem Breitensportbetrieb in Gröden auf der Saslong, einer Skipiste vom Ciampinoi nach Ruacia (Gemeinde Wolkenstein) hin, ein Herren-Abfahrts- und Super-G-Weltcuprennen statt. Auch wurde in Gröden die Alpine Skiweltmeisterschaft 1970 ausgetragen. Gröden liegt auch an der Sellaronda, einer Ski-Tour rund um das Sella-Massiv. Des Weiteren ist es Bestandteil des Skigebiets Dolomiti Superski.
Seit dem Sommer 2007 stehen Langläufern auf dem Monte Pana mehrere Loipen zur Verfügung und nebenbei auch zwei Sprungschanzen in der Gemeinde St. Christina.
Auch der Eishockeysport hat in Gröden Tradition und entwickelte sich im Laufe der Jahre zum Volkssport schlechthin. Die Grödner Mannschaft (HC Gherdëina), die ihre Heimspiele im Eisstadion von St. Ulrich austrug, zählte jahrelang zu den besten Mannschaften Italiens. Der HC Gherdëina wurde viermal italienischer Eishockeymeister. Nach dem von einem Erdrutsch verursachten Einsturz des Stadions im Jahre 1998 wurde die Mannschaft mit dem Verein HC Selva vereint und nach Wolkenstein verlegt, wo sie heute noch spielt, jedoch nicht mehr auf dem Niveau alter Zeiten. Dieser Verein heißt nach der Zusammenlegung der beiden Vereine weiterhin HC Gherdëina und spielt in der Serie A2.
Im Sommer wird in Gröden hauptsächlich Wandern, Mountainbiken und Bergsteigen betrieben.
(Wikipedia)
Wolkenstein in Gröden (ladinisch Sëlva, italienisch Selva di Val Gardena) ist eine italienische Gemeinde mit 2586 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2019) in Gröden (ladinisch Gherdëina) in Südtirol. Zusammen mit St. Ulrich und St. Christina gehört sie zu den drei Gemeinden des Tals, in denen neben Deutsch und Italienisch auch Ladinisch Amtssprache ist.
Geographie
Die 53,27 km² große, in Ladinien gelegene Gemeinde Wolkenstein nimmt den Talschluss von Gröden sowie ringsum befindliche Gebirgsstöcke der Dolomiten ein. Der Grödner Talgrund, wo sich neben dem Dorfkern (1540–1620 m s.l.m.) auch etwas südöstlich die Fraktion Plan (1580–1620 m) befindet, ist dicht besiedelt; im Westen reicht hier das Wolkensteiner Gemeindegebiet bis knapp vor das Ortszentrum von St. Christina (Santa Cristina), wo der in den Grödner Bach (Derjon) einmündende Cislesbach (Ruf de Cisles) in seinem unteren Verlauf die Gemeindegrenze darstellt.
Nördlich und nordöstlich der Siedlungsflächen umfasst die Gemeinde große Teile der Puezgruppe, die im Naturpark Puez-Geisler unter Schutz gestellt sind. Das bei Wolkenstein seinen Anfang nehmende, unbesiedelte Langental (Val) führt Richtung Nordosten tief in die Puezgruppe hinein. Westlich wird das Langental von der Stevia (2555 m) und vom Col dala Pieres (2747 m) begrenzt, über dem Talschluss erheben sich der Piz Duleda (2909 m), die Puezspitzen (2918 und 2913 m, Pizes de Puez) und der Puezkofel (2725 m, Col de Puez), auf seiner Ostseite zweigen zwei kleinere Seitentäler zur Gardenazza-Hochfläche hin ab, die den Lech de Crespëina (2380 m) trägt. Direkt östlich über Wolkenstein stehen die Cirspitzen (Pizes de Cir), die das Südende der Puezgruppe darstellen und durch das Grödner Joch (2121 m, Jëuf de Frea) von der Sellagruppe getrennt sind.
Im Südosten des Wolkensteiner Gemeindegebiets befinden sich Teile der Sellagruppe mit einer ganzen Reihe an Gipfeln – darunter der Piz Ciavazes (2828 m) und die Sellatürme – und dem Lech dl Dragon (2680 m). Im Südwesten Wolkensteins erhebt sich – von der Sellagruppe im Osten durch das Sellajoch (2218 m, Jëuf de Sela) getrennt – die Langkofelgruppe. Hier befinden sich die höchsten Gipfel auf Gemeindegebiet: der Langkofel (3181 m, Saslonch), die Fünffingerspitze (2996 m) und die Grohmannspitze (3126 m). Die Südgrenze von Wolkenstein entspricht der Provinzgrenze zum Trentino.
Verkehrstechnisch erschlossen ist die Gemeinde in erster Linie durch die Grödner Straße. Diese führt vom westlich gelegenen Eisacktal aus über St. Ulrich (Urtijëi) – dem Zentrum von St. Christina mit der Umfahrungsstraße im Süden ausweichend – nach Wolkenstein und ist ganzjährig befahrbar. Daneben ist der Ort über zwei Passstraßen erreichbar, deren Öffnung jedoch von der Schneelage abhängig ist: In östliche Richtung überwindet eine Straße das Grödner Joch nach Corvara im Südtiroler Gadertal (Val Badia), in südliche das Sellajoch nach Canazei (Cianacèi) im Trentiner Fassatal (Fascia).
Geschichte
Die Örtlichkeit ist im Jahr 1288 im Tiroler landesfürstlichen Urbar Graf Meinhards II. von Tirol-Görz von 1288 als ze Wolkenstain ersturkundlich genannt.
Wirtschaft
Hauptwirtschaftszweig ist mit 8.700 Gästebetten und 1.300.000 Nächtigungen pro Jahr der Fremdenverkehr, der daher auch das Dorfbild massiv prägt. Besonders wichtig ist (wie auch in den anderen Grödner Gemeinden) der Wintersport. Wolkenstein ist einer der Einstiegsorte für die Sellaronda, der Umrundung per Ski des Sellamassivs.
(Wikipedia)
Italy / South Tyrol - Val Gardena
Italien / Südtirol - Gröden
On the way from Rifugio Stevia to Wolkenstein.
Auf dem Weg von der Steviahütte nach Wolkenstein.
Val Gardena (Italian: [ˈval ɡarˈdeːna, -ˈdɛːna]; German: Gröden [ˈɡrøːdn̩]; Ladin: Gherdëina [ɡʀ̩ˈdɜi̯na]) is a valley in Northern Italy, in the Dolomites of South Tyrol. It is best known as a touristic skiing, rock climbing, and woodcarving area.
Geography
The valley's main river is the Rio Gardena, a tributary of Eisack river. The mountains that surround the valley are formed by dolomite rocks, which confer on them a characteristic appearance. Most of the steep slopes are covered by pine woods. The favoured cultivations are barley, rye, potatoes, flax, buckwheat. The three municipalities in Val Gardena are Urtijëi, Sëlva, and Santa Cristina; they were served by the Val Gardena Railway from 1916 until 1960.
Culture
Val Gardena is one of five valleys with a majority of Ladin speakers (two of these valleys are in South Tyrol). The form of the Ladin language spoken in this valley is called Gardenese in Italian, Grödnerisch in German and Gherdëina in Ladin.
Woodcarving
The woodcarving industry has flourished in Val Gardena since the 17th century. Since the 19th century, statues and altars carved in the area have been shipped to Catholic Churches throughout the world. In the 18th century, besides religious statuettes, the production of woodcarved figurines of genre art was widespread in the valley. Among them statuettes of beggars generally in pairs (female and male), four seasons, watchstands were very popular. In the 19th and 20th century, carving of wooden toys was such a widespread occupation in all Gardenese families that Amelia Edwards called Urtijëi the "capital of Toyland". One of the valley's best-known products is the peg wooden doll which was popular all over Europe and America in the 19th century.
In one of her many trips Margaret Warner Morley went to Europe to Val Gardena where she was inspired to write the novel Donkey John of the toy valley.
The Parish Church of Urtijëi displays a rich collection of statues carved by local artists in the last two centuries. The Museum Gherdëina in Urtijëi owns a rich collection of historical wooden toys, and woodcarved statues and figurines.
Sports
Skiing
The valley hosted the FIS Alpine World Ski Championships in 1970.
Val Gardena is home to the Saslong Classic, a men's World Cup downhill race that has been held almost every year since 1969. Since 2002 (and in 1983), the downhill has been paired with a Super-G race, and from 1979 to 1982 a combined event was held. The Saslong course is considered one of the five "classic" men's downhill races, along with Garmisch-Partenkirchen's Kandahar (GER), Kitzbühel's Hahnenkamm (AUT), Wengen's Lauberhorn (SUI), and Val-d'Isère's Criterium (FRA). It is well known for the "Camel Humps" (or "Bumps"), a series of three small jumps which racers must negotiate in quick succession. Two men have won the Saslong title four times in a career: Austrian Franz Klammer (1975, two races in 1976, and 1982) and Italy's Kristian Ghedina (1996, 1998, 1999, and 2001). If Super-G wins are also included, two other men have matched that feat: Peter Müller of Switzerland and Austrian Michael Walchhofer.
A women's slalom and parallel slalom were also held in 1975.
Val Gardena is part of the Sella Ronda alpine ski touring circuit.
Other sports
The Gardena Spring Trophy is an annual international figure skating competition held every spring in the Valley.
Val Gardena has a Serie A ice hockey team, the Hockey Club Gardena.
(Wikipedia)
Sëlva (Ladin: [ˈsɜlva]; Italian: Selva di Val Gardena [ˈselva di ˌval ɡarˈdeːna]; German: Wolkenstein in Gröden [ˈwɔlkn̩ʃtaɪ̯n ɪn ˈɡrøːdn̩]) is a comune (municipality) in the Val Gardena in South Tyrol, northern Italy, located about 30 kilometres (19 mi) east of the city of Bolzano. The Ladin place name derives from the Latin word silva ("wood").
Geography
As of 30 December 2010, it had a population of 2,637 and an area of 53.2 square kilometres (20.5 sq mi). Sëlva borders the following municipalities: Badia, Campitello di Fassa, Canazei, Corvara, San Martin de Tor, and Santa Cristina Gherdëina.
It is perhaps best known as one of the starting points of the Sella Ronda ski tour.
Society
Linguistic distribution
According to the 2011 census, 89.74% of the population speak Ladin, 5.15% Italian and 5.11% German as first language.
(Wikipedia)
Gröden, auch Grödental, Grödner Tal oder Grödnertal genannt (ladinisch: Gherdëina; italienisch: Val Gardena), ist ein Dolomitental in Südtirol (Italien). Zusammen mit dem Gader- und dem Fassatal, Buchenstein (Fodom) und Cortina d’Ampezzo (Anpezo) gehört es zum ladinischen Sprachgebiet und wird dementsprechend zu Ladinien gezählt.
Geographie
Allgemeines
Das 25 km lange Seitental des Eisacktals beginnt bei Waidbruck und führt nach Osten hinauf bis zum Sellastock bzw. zu den Pässen Sella- und Grödner Joch, welche am Sellastock an der südlichen bzw. östlichen Seite anschließen. Durchflossen wird Gröden vom Grödner Bach (oder Derjon bzw. Dirschingbach), mit einer Länge von etwa 26 km und einem Einzugsgebiet von 199 km² einen der wichtigste Zufluss des Eisacks darstellt.
Die Siedlungsflächen und Ortschaften des unteren Grödner Tals gehören zur deutschsprachigen Gemeinde Lajen. Das eigentliche Gröden im sprachlichen und kulturellen Sinne beginnt erst ca. 9 km taleinwärts nach der Talenge von Pontives, auch Porta Ladina genannt, mit dem Gebiet der mehrheitlich ladinischsprachigen Gemeinden Grödens St. Ulrich (ladinisch Urtijëi), St. Christina (ladinisch Santa Cristina) und Wolkenstein (ladinisch Sëlva). Die St. Ulrich gegenüberliegenden Fraktionen an den Nordhängen der Seiser Alm sind zwar ebenfalls ladinischsprachig, gehören aber seit alters her zur Gemeinde Kastelruth als ehemaligem Gerichtssitz. Dort liegen Runggaditsch (Runcadic), Überwasser (Sureghes) und Pufels (Bula).
Teile der nordseitigen Talflanken sind im Naturpark Puez-Geisler unter Schutz gestellt.
Ortschaften
Zu den zu Lajen gehörenden Ortschaften im unteren, deutschsprachigen Teil des Grödner Tals zählen St. Peter, Tanirz und Tschöfas.
Die drei ladinischsprachigen Gemeinden im Talinneren haben ca. 10.000 Einwohner, verteilt auf St. Ulrich (Urtijëi) mit 5635, St. Christina (S. Cristina) mit 1900 und Wolkenstein (Sëlva) mit 2570 Einwohnern. Fraktionen oder Weiler sind St. Jakob (Sacun) in St. Ulrich, Soplajes in St. Christina, Pozza (La Poza) und Plan in Wolkenstein. Die linke Talseite bis zum Jenderbach mit den Fraktionen Pufels (Bula), Runggaditsch (Runcadic), Überwasser (Sureghes) und Seiser Alm (Mont Sëuc) ist Teil der Gemeinde Kastelruth (Ćiastel).
Berge
Gröden ist von einer Vielzahl von Almen und Bergen umgeben. Die Grödner Dolomiten sind die Geislergruppe, die Puezgruppe, die Sellagruppe und die Langkofelgruppe. "Diese vier Gruppen können als die abwechslungsreichsten, malerischesten der gesamten Dolomiten bezeichnet werden. Mit Ausnahme des Langkofels und der Boèspitze an Wucht hinter den Sextner Dolomiten, der Marmolata und Palagruppe zurückstehend, übertreffen sie aber diese an Zerrissenheit, Vieltürmigkeit und kühnen Felsgestalten und sind beliebte Ziele der Dolomitenkletterer".
Im Norden gliedern sich die Grödner Dolomiten in die Raschötz (2317 m s.l.m.) und Seceda (2519 m), den Pitschberg (2363 m), die Geislerspitzen (3025 m), die Stevia (2555 m), den Col dala Pieres (2747 m) und die Puezspitzen (2918 m).
Im Osten befinden sich die Cirspitzen (2592 m), das Grödner Joch, die Sellagruppe mit der Boèspitze (3152 m) und das Sellajoch.
Im Süden liegen die Langkofelgruppe (höchster Gipfel der Langkofel mit 3181 m), die Ciampinoialm, der Monte Pana, die Seiser Alm mit Puflatsch und dahinter die Schlerngruppe mit den Rosszähnen (2653 m), der Roterdspitze (2655 m) und dem Schlern (2564 m) sowie das westlich vorgelagerte Schlerngebiet.
Grödner Holzschnitzkunst
Besonders in St. Ulrich ist die Holzschnitzkunst mit Erstellung von Holzstatuen, Holzfiguren und Kircheneinrichtungen und einst das Holzspielzeug ein wichtiger Wirtschaftszweig.
Die Grödner Holzschnitzkunst entstand im beginnenden 17. Jahrhundert mit den Künstlerfamilien Trebinger und Vinazer, deren Mitglieder besonders im Eisacktal, in Brixen bei Adam Baldauf und vielleicht Hans Reichle, aber auch in Venedig und Rom, ihre Ausbildung erhielten. Schon im 18. Jahrhundert waren in ganz Gröden über vierzig Holzschnitzer tätig. Einen besonderen Aufschwung erreichte die sakrale Holzschnitzkunst in Gröden durch die Gründung der Zeichenschule in St. Ulrich. Der Ausbildung von Grödner Holzschnitzern an den Kunstakademien in München und Wien begründete Grödens führende Stellung in der sakralen Holzschnitzkunst. Über die Grödner Straße im Jahr 1856 und die Brennerbahn, die 1859 Verona und 1867 Innsbruck anband, konnten aus Gröden Spielzeug und Kircheneinrichtungen, hauptsächlich aus Holz, leichter und rascher exportiert werden. Die meisten Grödner Holzschnitzereien werden aus Zirbelholz geschnitzt.
Film
Zahlreiche Spielfilme von Luis Trenker wurden in Gröden aufgenommen.
1966 drehte Roman Polański die Außenaufnahmen zu seinem Kinofilm Tanz der Vampire in Gröden.
Sport
Der Skisport wurde in Gröden gegen Ende des 19. Jahrhunderts eingeführt. Siehe dazu einen Artikel von Emil Terschak hier. So findet neben dem Breitensportbetrieb in Gröden auf der Saslong, einer Skipiste vom Ciampinoi nach Ruacia (Gemeinde Wolkenstein) hin, ein Herren-Abfahrts- und Super-G-Weltcuprennen statt. Auch wurde in Gröden die Alpine Skiweltmeisterschaft 1970 ausgetragen. Gröden liegt auch an der Sellaronda, einer Ski-Tour rund um das Sella-Massiv. Des Weiteren ist es Bestandteil des Skigebiets Dolomiti Superski.
Seit dem Sommer 2007 stehen Langläufern auf dem Monte Pana mehrere Loipen zur Verfügung und nebenbei auch zwei Sprungschanzen in der Gemeinde St. Christina.
Auch der Eishockeysport hat in Gröden Tradition und entwickelte sich im Laufe der Jahre zum Volkssport schlechthin. Die Grödner Mannschaft (HC Gherdëina), die ihre Heimspiele im Eisstadion von St. Ulrich austrug, zählte jahrelang zu den besten Mannschaften Italiens. Der HC Gherdëina wurde viermal italienischer Eishockeymeister. Nach dem von einem Erdrutsch verursachten Einsturz des Stadions im Jahre 1998 wurde die Mannschaft mit dem Verein HC Selva vereint und nach Wolkenstein verlegt, wo sie heute noch spielt, jedoch nicht mehr auf dem Niveau alter Zeiten. Dieser Verein heißt nach der Zusammenlegung der beiden Vereine weiterhin HC Gherdëina und spielt in der Serie A2.
Im Sommer wird in Gröden hauptsächlich Wandern, Mountainbiken und Bergsteigen betrieben.
(Wikipedia)
Wolkenstein in Gröden (ladinisch Sëlva, italienisch Selva di Val Gardena) ist eine italienische Gemeinde mit 2586 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2019) in Gröden (ladinisch Gherdëina) in Südtirol. Zusammen mit St. Ulrich und St. Christina gehört sie zu den drei Gemeinden des Tals, in denen neben Deutsch und Italienisch auch Ladinisch Amtssprache ist.
Geographie
Die 53,27 km² große, in Ladinien gelegene Gemeinde Wolkenstein nimmt den Talschluss von Gröden sowie ringsum befindliche Gebirgsstöcke der Dolomiten ein. Der Grödner Talgrund, wo sich neben dem Dorfkern (1540–1620 m s.l.m.) auch etwas südöstlich die Fraktion Plan (1580–1620 m) befindet, ist dicht besiedelt; im Westen reicht hier das Wolkensteiner Gemeindegebiet bis knapp vor das Ortszentrum von St. Christina (Santa Cristina), wo der in den Grödner Bach (Derjon) einmündende Cislesbach (Ruf de Cisles) in seinem unteren Verlauf die Gemeindegrenze darstellt.
Nördlich und nordöstlich der Siedlungsflächen umfasst die Gemeinde große Teile der Puezgruppe, die im Naturpark Puez-Geisler unter Schutz gestellt sind. Das bei Wolkenstein seinen Anfang nehmende, unbesiedelte Langental (Val) führt Richtung Nordosten tief in die Puezgruppe hinein. Westlich wird das Langental von der Stevia (2555 m) und vom Col dala Pieres (2747 m) begrenzt, über dem Talschluss erheben sich der Piz Duleda (2909 m), die Puezspitzen (2918 und 2913 m, Pizes de Puez) und der Puezkofel (2725 m, Col de Puez), auf seiner Ostseite zweigen zwei kleinere Seitentäler zur Gardenazza-Hochfläche hin ab, die den Lech de Crespëina (2380 m) trägt. Direkt östlich über Wolkenstein stehen die Cirspitzen (Pizes de Cir), die das Südende der Puezgruppe darstellen und durch das Grödner Joch (2121 m, Jëuf de Frea) von der Sellagruppe getrennt sind.
Im Südosten des Wolkensteiner Gemeindegebiets befinden sich Teile der Sellagruppe mit einer ganzen Reihe an Gipfeln – darunter der Piz Ciavazes (2828 m) und die Sellatürme – und dem Lech dl Dragon (2680 m). Im Südwesten Wolkensteins erhebt sich – von der Sellagruppe im Osten durch das Sellajoch (2218 m, Jëuf de Sela) getrennt – die Langkofelgruppe. Hier befinden sich die höchsten Gipfel auf Gemeindegebiet: der Langkofel (3181 m, Saslonch), die Fünffingerspitze (2996 m) und die Grohmannspitze (3126 m). Die Südgrenze von Wolkenstein entspricht der Provinzgrenze zum Trentino.
Verkehrstechnisch erschlossen ist die Gemeinde in erster Linie durch die Grödner Straße. Diese führt vom westlich gelegenen Eisacktal aus über St. Ulrich (Urtijëi) – dem Zentrum von St. Christina mit der Umfahrungsstraße im Süden ausweichend – nach Wolkenstein und ist ganzjährig befahrbar. Daneben ist der Ort über zwei Passstraßen erreichbar, deren Öffnung jedoch von der Schneelage abhängig ist: In östliche Richtung überwindet eine Straße das Grödner Joch nach Corvara im Südtiroler Gadertal (Val Badia), in südliche das Sellajoch nach Canazei (Cianacèi) im Trentiner Fassatal (Fascia).
Geschichte
Die Örtlichkeit ist im Jahr 1288 im Tiroler landesfürstlichen Urbar Graf Meinhards II. von Tirol-Görz von 1288 als ze Wolkenstain ersturkundlich genannt.
Wirtschaft
Hauptwirtschaftszweig ist mit 8.700 Gästebetten und 1.300.000 Nächtigungen pro Jahr der Fremdenverkehr, der daher auch das Dorfbild massiv prägt. Besonders wichtig ist (wie auch in den anderen Grödner Gemeinden) der Wintersport. Wolkenstein ist einer der Einstiegsorte für die Sellaronda, der Umrundung per Ski des Sellamassivs.
(Wikipedia)