Italy / South Tyrol - Odle group
Italien / Südtirol - Geislerspitzen
seen from Col dala Pieres (2.747 m)
gesehen vom Col Dala Pieres (2,747 m)
The mountain massif Odle/Geisler is located between the Val di Funes/Funes Valley and the Val Gardena, in the heart of the Puez-Odle Nature Park. The main peak of this mountain range is the Sass Rigais. The Forcella del Mezdì cuts the group into two parts, leaving it to the west the real group of Geisler, and eastern Sass Rigais and Fruchetta, both 3,025 metres.
The Odle/Geisler group is the emblem of Val di Funes. It is known as the most beautiful massif of the Dolomites, also because of the classic and rugged profile. Those, who have had the chance to admire the Alpenglow on a clear September day, will never forget such a great natural spectacle. Glowing peaks like gold tower above the dark forests, and only until the sun sets and the massif turns pale.
(villnoess.com)
Die Geislergruppe (italienisch Gruppo delle Odle) ist eine Gebirgsgruppe der Dolomiten, die den Kamm zwischen Villnöß und Gröden in Südtirol (Italien) bildet. Die Geislergruppe liegt zu großen Teilen im Naturpark Puez-Geisler. Als Hauptgipfel gilt der Sass Rigais (3025 m) im östlichen Teil des Gebirges.
Lage und Umgebung
Die Geislergruppe wird im Süden von Gröden, im Norden von Villnöß und im Westen vom Eisacktal begrenzt. Im Osten stellt die Roa-Scharte (ladinisch Furcela dla Roa) den Übergang zur Puezgruppe dar, von der sie weiters durch den Cislesbach getrennt und mit der sie oft als Puez-Geisler-Gruppe zusammengefasst wird. Im Nordosten trennt das Kreuzjoch (ladinisch Furcela de Munt de Furćia), das Villnöß mit dem Campilltal verbindet, die Geislergruppe von der Peitlerkofelgruppe.
Gliederung
Die Geislergruppe lässt sich intern in zwei Teile gliedern: die hohen und markanten Geisler (auch Geislerspitzen oder Villnößer Geisler) östlich der Pana-Scharte und die mäßig ausgeprägten Ausläufer nach Westen zum Eisacktal hin.
Geisler
Innerhalb der Geisler (oder Geislerspitzen) lässt sich im Westen eine Berggruppe, die auf Ladinisch Odles, also Nadeln genannt werden, durch die Mesdì-Scharte (Mittagsscharte) von der Hauptgruppe um den Sass Rigais gut abgrenzen. Die Odles beginnen im Westen an der Pana-Scharte (2447 m) und bestehen aus der Unteren und der Oberen Fermeda, der Kleinen (2814 m) und der Großen Fermeda (2873 m), dem etwas nördlich gelegenen Villnößer Turm (2834 m), der weiter südlich befindlichen Odla de Cisles (2780 m), der Gran Odla (Geislerspitze, 2832 m), weiter nördlich der Villnößer Odla (2800 m) und schließlich, von der steilen und engen Odles-Scharte getrennt, dem Sas de Mesdì (2762 m) mit dem Bergvorsprung Cumedel (2755 m).
Östlich der Mesdì-Scharte befindet sich die Hauptgruppe der Geislerspitzen mit dem Sass Rigais. Von diesem durch einen engen Bergschlitz getrennt schließen die Große Furchetta (3025 m) und Kleine Furchetta (2975 m), mit dem Torkofel (Sas dla Porta, 2967 m) das sagenumwobene[2] Wasserrinnental nördlich und östlich ab. Östlich der Kleinen Furchetta setzen sich die Geislerspitzen mit der Odla de Valdusa (2936 m) und dem Wasserkofel (Sas dal Ega) (2924 m) fort.
Der Torkofel westlich, die Odla de Valdusa und der Wasserkofel nördlich, der Kampiller Grat und die fünf Kanzeln (2787 m) östlich grenzen ein weiteres Tal, das Mont-dal-Ega-Tal ab. Über die Wasserscharte (Furcela de Mont dal Ega) (2638 m) zwischen Campiller Grat und Hoher Kanzel gelangt man über das Kampillertal ins Gadertal.
Weiter östlich der Kanzeln endet ein drittes Tal im Norden an der Roa-Scharte (2616 m, auch Campiller Joch) mit dem Campiller Grat (Cresta de Longiarü) westlich und dem bereits zur Puezgruppe gehörenden Piz Duleda (2908 m) östlich. Auch die Roascharte führt in das Campiller Tal.
Das Wasserrinnental, das Val-dal-Ega-Tal und das Roatal verlaufen parallel nach Süden und sind jeweils durch den Torkofel und die Kanzeln getrennt. Sie münden auf Forces de Siëlles und der Cislesalpe. Im Osten hebt sich das Forces-de-Siëlles-Tal zur Forces-de-Siëlles-Scharte (2514 m), die ins Puezgebiet führt.
Westliche Ausläufer
Westlich an die Pana-Scharte anschließend befindet sich mit der Seceda (2518 m) der höchste Gipfel der westlichen Ausläufer der Geislergruppe, die von hier in einem langen, zu großen Teilen bewaldeten Kamm zum Eisacktal hin abfallen. Über die Waldgrenze reichen in diesem wenig ausgeprägten Gebirgszug nur noch die Raschötzer Almen hinauf, sowie der gleich bei der Seceda abzweigende und nach Süden gegen Gröden vorgeschobene Pitschberg.
Etymologie
Die Gruppe ist nach der Geislerspitze (Gran Odla) benannt. Diese wiederum verdankt ihren Namen mit einiger Wahrscheinlichkeit einem jedoch nicht nachweisbaren Grundbesitzer namens Geisel, was eine Kurzform von Giselher ist.
(Wikipedia)
Der Col dala Pieres ist ein 2747 m s.l.m. hoher Berg in den Südtiroler Dolomiten.
Lage und Umgebung
Der Col dala Pieres bildet mit den Puezspitzen (2918 m), dem Piz Duleda (2909 m) im Nordosten und der Stevia im Südwesten den westlichen Gebirgszug der Puezgruppe. Im Südosten fällt der Berg in das Langental, im Norden in das Roatal ab. Nordwestlich befindet sich mit dem Muntejela (2644 m) ein Vorgipfel. Der Berg ist als Teil des Naturparks Puez-Geisler unter Schutz gestellt und liegt auf der Grenze zwischen den Gemeinden St. Christina in Gröden und Wolkenstein in Gröden.
Aufstieg
Der Gipfel des Berges kann von nahegelegenen Berghütten erreicht werden. Der Aufstieg von der Regensburger Hütte (2037 m) erfolgt zunächst aufwärts durch das obere Cislesbachtal und das Roa-Tal zur Siëles-Scharte (2505 m). Von dort führt ein teilweise gesicherter Steig zum Gipfel. Der Aufstieg dauert etwa 2 Stunden. Für den Zugang zur Regensburger Hütte müssen noch 1,5 Stunden von der Talstation bzw. 30 Minuten von der Bergstation der Col-Raiser-Bergbahn dazugerechnet werden. Ausgehend von der Juac-Hütte (1903 m) wird nach dem Aufstieg über die Silvesterscharte (2280 m) die Stevia-Hochebene erreicht. Nach dem Passieren der Steviahütte (2312 m) und der Piza-Scharte (2489 m) wird der Gipfel nach insgesamt 3 Stunden erreicht. Für den Zugang zur Juac-Hütte vom Wolkensteiner Ortsteil Daunëi müssen etwa 45 Minuten eingerechnet werden. Der Zugang von der Puezhütte (2475 m) startet schon auf relativ hoher Höhe. Westwärts wird der Gipfel über die Puezalm und vorbei an der Siëles-Scharte in etwa 2 Stunden erreicht. Der Zugang zur Puezhütte kann über das Langental erfolgen. Die Touren können leicht zu Rundwegen kombiniert werden.
(Wikipedia)
Italy / South Tyrol - Odle group
Italien / Südtirol - Geislerspitzen
seen from Col dala Pieres (2.747 m)
gesehen vom Col Dala Pieres (2,747 m)
The mountain massif Odle/Geisler is located between the Val di Funes/Funes Valley and the Val Gardena, in the heart of the Puez-Odle Nature Park. The main peak of this mountain range is the Sass Rigais. The Forcella del Mezdì cuts the group into two parts, leaving it to the west the real group of Geisler, and eastern Sass Rigais and Fruchetta, both 3,025 metres.
The Odle/Geisler group is the emblem of Val di Funes. It is known as the most beautiful massif of the Dolomites, also because of the classic and rugged profile. Those, who have had the chance to admire the Alpenglow on a clear September day, will never forget such a great natural spectacle. Glowing peaks like gold tower above the dark forests, and only until the sun sets and the massif turns pale.
(villnoess.com)
Die Geislergruppe (italienisch Gruppo delle Odle) ist eine Gebirgsgruppe der Dolomiten, die den Kamm zwischen Villnöß und Gröden in Südtirol (Italien) bildet. Die Geislergruppe liegt zu großen Teilen im Naturpark Puez-Geisler. Als Hauptgipfel gilt der Sass Rigais (3025 m) im östlichen Teil des Gebirges.
Lage und Umgebung
Die Geislergruppe wird im Süden von Gröden, im Norden von Villnöß und im Westen vom Eisacktal begrenzt. Im Osten stellt die Roa-Scharte (ladinisch Furcela dla Roa) den Übergang zur Puezgruppe dar, von der sie weiters durch den Cislesbach getrennt und mit der sie oft als Puez-Geisler-Gruppe zusammengefasst wird. Im Nordosten trennt das Kreuzjoch (ladinisch Furcela de Munt de Furćia), das Villnöß mit dem Campilltal verbindet, die Geislergruppe von der Peitlerkofelgruppe.
Gliederung
Die Geislergruppe lässt sich intern in zwei Teile gliedern: die hohen und markanten Geisler (auch Geislerspitzen oder Villnößer Geisler) östlich der Pana-Scharte und die mäßig ausgeprägten Ausläufer nach Westen zum Eisacktal hin.
Geisler
Innerhalb der Geisler (oder Geislerspitzen) lässt sich im Westen eine Berggruppe, die auf Ladinisch Odles, also Nadeln genannt werden, durch die Mesdì-Scharte (Mittagsscharte) von der Hauptgruppe um den Sass Rigais gut abgrenzen. Die Odles beginnen im Westen an der Pana-Scharte (2447 m) und bestehen aus der Unteren und der Oberen Fermeda, der Kleinen (2814 m) und der Großen Fermeda (2873 m), dem etwas nördlich gelegenen Villnößer Turm (2834 m), der weiter südlich befindlichen Odla de Cisles (2780 m), der Gran Odla (Geislerspitze, 2832 m), weiter nördlich der Villnößer Odla (2800 m) und schließlich, von der steilen und engen Odles-Scharte getrennt, dem Sas de Mesdì (2762 m) mit dem Bergvorsprung Cumedel (2755 m).
Östlich der Mesdì-Scharte befindet sich die Hauptgruppe der Geislerspitzen mit dem Sass Rigais. Von diesem durch einen engen Bergschlitz getrennt schließen die Große Furchetta (3025 m) und Kleine Furchetta (2975 m), mit dem Torkofel (Sas dla Porta, 2967 m) das sagenumwobene[2] Wasserrinnental nördlich und östlich ab. Östlich der Kleinen Furchetta setzen sich die Geislerspitzen mit der Odla de Valdusa (2936 m) und dem Wasserkofel (Sas dal Ega) (2924 m) fort.
Der Torkofel westlich, die Odla de Valdusa und der Wasserkofel nördlich, der Kampiller Grat und die fünf Kanzeln (2787 m) östlich grenzen ein weiteres Tal, das Mont-dal-Ega-Tal ab. Über die Wasserscharte (Furcela de Mont dal Ega) (2638 m) zwischen Campiller Grat und Hoher Kanzel gelangt man über das Kampillertal ins Gadertal.
Weiter östlich der Kanzeln endet ein drittes Tal im Norden an der Roa-Scharte (2616 m, auch Campiller Joch) mit dem Campiller Grat (Cresta de Longiarü) westlich und dem bereits zur Puezgruppe gehörenden Piz Duleda (2908 m) östlich. Auch die Roascharte führt in das Campiller Tal.
Das Wasserrinnental, das Val-dal-Ega-Tal und das Roatal verlaufen parallel nach Süden und sind jeweils durch den Torkofel und die Kanzeln getrennt. Sie münden auf Forces de Siëlles und der Cislesalpe. Im Osten hebt sich das Forces-de-Siëlles-Tal zur Forces-de-Siëlles-Scharte (2514 m), die ins Puezgebiet führt.
Westliche Ausläufer
Westlich an die Pana-Scharte anschließend befindet sich mit der Seceda (2518 m) der höchste Gipfel der westlichen Ausläufer der Geislergruppe, die von hier in einem langen, zu großen Teilen bewaldeten Kamm zum Eisacktal hin abfallen. Über die Waldgrenze reichen in diesem wenig ausgeprägten Gebirgszug nur noch die Raschötzer Almen hinauf, sowie der gleich bei der Seceda abzweigende und nach Süden gegen Gröden vorgeschobene Pitschberg.
Etymologie
Die Gruppe ist nach der Geislerspitze (Gran Odla) benannt. Diese wiederum verdankt ihren Namen mit einiger Wahrscheinlichkeit einem jedoch nicht nachweisbaren Grundbesitzer namens Geisel, was eine Kurzform von Giselher ist.
(Wikipedia)
Der Col dala Pieres ist ein 2747 m s.l.m. hoher Berg in den Südtiroler Dolomiten.
Lage und Umgebung
Der Col dala Pieres bildet mit den Puezspitzen (2918 m), dem Piz Duleda (2909 m) im Nordosten und der Stevia im Südwesten den westlichen Gebirgszug der Puezgruppe. Im Südosten fällt der Berg in das Langental, im Norden in das Roatal ab. Nordwestlich befindet sich mit dem Muntejela (2644 m) ein Vorgipfel. Der Berg ist als Teil des Naturparks Puez-Geisler unter Schutz gestellt und liegt auf der Grenze zwischen den Gemeinden St. Christina in Gröden und Wolkenstein in Gröden.
Aufstieg
Der Gipfel des Berges kann von nahegelegenen Berghütten erreicht werden. Der Aufstieg von der Regensburger Hütte (2037 m) erfolgt zunächst aufwärts durch das obere Cislesbachtal und das Roa-Tal zur Siëles-Scharte (2505 m). Von dort führt ein teilweise gesicherter Steig zum Gipfel. Der Aufstieg dauert etwa 2 Stunden. Für den Zugang zur Regensburger Hütte müssen noch 1,5 Stunden von der Talstation bzw. 30 Minuten von der Bergstation der Col-Raiser-Bergbahn dazugerechnet werden. Ausgehend von der Juac-Hütte (1903 m) wird nach dem Aufstieg über die Silvesterscharte (2280 m) die Stevia-Hochebene erreicht. Nach dem Passieren der Steviahütte (2312 m) und der Piza-Scharte (2489 m) wird der Gipfel nach insgesamt 3 Stunden erreicht. Für den Zugang zur Juac-Hütte vom Wolkensteiner Ortsteil Daunëi müssen etwa 45 Minuten eingerechnet werden. Der Zugang von der Puezhütte (2475 m) startet schon auf relativ hoher Höhe. Westwärts wird der Gipfel über die Puezalm und vorbei an der Siëles-Scharte in etwa 2 Stunden erreicht. Der Zugang zur Puezhütte kann über das Langental erfolgen. Die Touren können leicht zu Rundwegen kombiniert werden.
(Wikipedia)