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Italy - South Tyrol - The Schlern above the Eisack valley

Italien / Südtirol - Der Schern über dem Eisacktal

 

seen from Hammerwand

 

gesehen von der Hammerwand

 

The Schlern (German pronunciation: [ʃlɛrn]; Italian: Sciliar [ʃiˈljar]; Ladin: Sciliër; 2,563 m) is a mountain of the Dolomites in South Tyrol, Italy. The peak at the north west end of the mountain (left, in the image at right) was first ascended in July 1880 by Johann Santner. It is named the Santner Spitze in his honour.

 

The Schlern dominates the villages of Seis am Schlern and Völs am Schlern, and the summit can be reached following the circular route marked with the number 1 from both villages.

 

At 1,700 metres (5,577 ft), there is the Schlernboden inn and on the summit plateau is the Schlernhaus inn 2,457 metres (8,061 ft), both open from 1 June to 15 October. The highest summit is the Petz with 2,564 metres (8,412 ft).

 

The Schlern is sung of in the Bozner Bergsteigerlied as one of South Tyrol's landmarks. Its characteristic profile appears on the Der Schlern - Zeitschrift für Südtiroler Landeskunde (Magazine for South Tyrolean Regional Studies) and the logo pressed into Loacker's wafer biscuits.

 

(Wikipedia)

 

Eisack Valley (Italian: Valle Isarco [ˈvalle iˈzarko]; German: Eisacktal) is a district (Italian: comprensorio; German: Bezirksgemeinschaft) in South Tyrol, Italy. It comprises the middle part of the valley of the Eisack, from Franzensfeste in the north to Waidbruck in the south.

 

The valley of the Eisack river stretches from Brenner Pass southwards down to its confluence with the Adige near Bolzano. The upper valley north of Franzensfeste is known as Wipptal, while the lower parts belong to the Salten-Schlern administrative district. The valley is part of a major transport route across the Eastern Alps, traversed by the Autostrada A22 (part of the European route E45) and the parallel Brenner Railway line.

 

According to the 2001 census, 85.76% of the population of the valley speak German, 13.22% Italian and 1.02% Ladin as first language.

 

(Wikipedia)

 

Der 2563 m hohe Schlern (italienisch Sciliar, ladinisch Sciliër) ist ein Berg in den Südtiroler Dolomiten in Italien. Trotz seiner verhältnismäßig geringen Höhe gilt der stockartige Westpfeiler der Dolomiten aufgrund seiner charakteristischen Form als Wahrzeichen Südtirols.

 

Der Berg ist der Namensgeber der umliegenden Gebirgsgruppe, der Schlerngruppe. Der Schlern trägt selbst eine Hochfläche, deren frühe weidewirtschaftliche Nutzung durch urgeschichtliche Funde bezeugt ist, und überragt die Seiser Alm, die größte Hochweide Europas, sowie die Mittelgebirgsterrassen des Schlerngebiets um Kastelruth und Völs. 1974 wurde der Schlern mit einigen angrenzenden Flächen in einem Naturpark unter Schutz gestellt, der seit 2003 zum Naturpark Schlern-Rosengarten erweitert ist.

 

In der Südtiroler Sagenwelt gilt er als Heimat der Schlernhexen. Die seit 1920 publizierte landeskundliche Zeitschrift Der Schlern ist nach dem Berg benannt.

 

Topographie

 

Der Burgstall (2515 m) bildet den Nordrand des Berges, seine höchste Erhebung ist der Petz (2563 m), der den Gabels Mull (2390 m) und den Jungschlern (2280 m) überragt. Hinter dem Petz erhebt sich mit dem Mahlknechtstein (2550 m) eine markante Kleinformation. Vorgelagert befinden sich die beiden Türme der Santnerspitze (2413 m) und der Euringerspitze (2394 m). Diese auch einfach Santner und Euringer genannten Gipfel waren früher als Schlernzacken, Paarlspitzen oder Badlspitzen bekannt. Der Santner führte zudem noch den Namen Tuiflspitz, ladinisch Piza dl Malang.

 

Schutzhütten

 

Auf dem Schlern eröffnete die Sektion Bozen des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins am 22. August 1885 ein Schutzhaus, das 1903 mit dem daneben stehenden Gasthaus zu den Schlernhäusern vereinigt wurde (heute im Besitz des Club Alpino Italiano). 1969 errichtete die Sektion Bozen des Alpenvereins Südtirol die Schlernbödelehütte.

 

Etymologie

 

Der im 16. Jahrhundert als Schlernkhofl bzw. auf dem Schalern bezeugte Bergname ist sicher vordeutschen und vorrömischen Ursprungs.

 

Eine Deutung führt ihn auf das Etym *sala mit der Bedeutung „Bach, Graben, Kanal“ zurück. Bei der mittelalterlichen Eindeutschung des Namens wurde die Grundform mit dem Suffix -en verbunden, dessen e im Bairischen schon früh ausfiel, so dass die Lautung Salérn entstand (Oswald von Wolkenstein schreibt noch Saleren). Wegen Bewahrung der vordeutschen Betonung schrumpfte die erste Silbe schließlich zu Sl-, was durch Palatalisierung zur Lautung Schl- führte. Ursprünglich galt der Name wohl für den Schlerngraben und den Schlernbach; nach ihnen dürfte der Gebirgsstock zunächst Schlernkofel (siehe die Schreibung aus dem 16. Jahrhundert.), dann Schlern genannt worden sein.

 

Eine andere Theorie postuliert einen Zusammenhang mit der indogermanischen Wurzel *skel mit der Bedeutung „schneiden“. Der Name Schlern nimmt demnach auf die charakteristischen, senkrecht abgeschnitten erscheinenden Felswände des Bergmassivs Bezug.

 

Geologie

 

Das Schlern-Massiv besteht vorwiegend aus Sedimentgesteinen der Mittleren Trias. Die gebankten Dolomite der Rosengarten-Formation und Rosszähne-Formation entstanden zu einem großen Teil an etwa 30 Grad steilen Abhängen einer Karbonatplattform, im zentralen Plattformbereich auch als flachliegende Sedimente. Zwischen der Rosengarten-Formation und der Rosszähne-Formation finden sich Vulkanite, die im Ladinium entstanden sind. Überlagert werden diese Formationen von der Schlernplateau-Formation, die unter anderen von Dolomit- und Kalkbänken gebildet wird. Die höchsten Teile des Schlernplateaus werden von Gesteinen des Hauptdolomits der Oberen Trias aufgebaut.

 

Erstbesteigungen

 

1880 Santnerspitze (Ostseite, Schwierigkeitsgrad III.) – Johann Santner allein

1884 Euringerspitze (Südwand, III.) – Gustav Euringer und G. Battista Bernhard

1908 Jungschlern (Nordkante, III.) – Paul Mayr und Ernst Hofer

1912 Burgstall (Ostwanddurchquerung, III.) – Max Reinstaller, Heindl Tomasi

1912 Mull (Nordostflanke, II.) – Paul Mayr, Hermann Kofler, Hans Kiene und Pius Wachtler

1929 Schlernkind (IV.) – Fidel Bernard, Hans Leitgeb, Georg Harm, Edi Hermann und Luis Gasser

 

(Wikipedia)

 

Das Eisacktal (italienisch Valle Isarco, ladinisch Val dl Isarch) ist ein vom Eisack durchflossenes Alpental und eines der Haupttäler Südtirols in Italien. Wichtigste Stadt im Eisacktal ist Brixen.

 

Bezeichnung

 

Die Bezeichnung Eisacktal kann auf zwei verschiedene Arten verwendet werden:

 

Traditionell wird nur der Bereich von der Franzensfeste oder alternativ von der Sachsenklemme talabwärts als Eisacktal bezeichnet. Das Obere Eisacktal, also der nördlichste Talabschnitt, wird zum Wipptal gezählt.

Im weiteren Sinne umfasst das Eisacktal den gesamten Verlauf des Eisacks von seinem Ursprung am Brenner bis zum Erreichen des Etschtals bei Bozen.

 

Im Früh- und Hochmittelalter war auch die Bezeichnung Norital gebräuchlich.

 

Geographie

 

Der oberste Abschnitt des vom Eisack durchflossenen Tals von dessen Ursprung am Brenner bis zur Franzensfeste wird üblicherweise zum Wipptal gerechnet. Somit nimmt das Eisacktal im breiten Brixner Talkessel seinen Anfang, wo neben dem Wipptal auch das von Nordosten kommende Pustertal einmündet. Südlich von Albeins verengt sich das Tal zunehmend und bietet bei dem vom siedlungsgeschichtlich bedeutsamen Säbener Berg überragten Klausen letztmals einer größeren Siedlung im Talboden Platz. Der Richtung Südwesten streichende Talverlauf nimmt ab Kollmann zwischen den Mittelgebirgslandschaften des Ritten und des Schlerngebiets einen schluchtartigen Charakter an. Das Eisacktal mündet schließlich im Bozner Talkessel ins Etschtal.

 

Westseitig wird das Eisacktal von den Bergen der Sarntaler Alpen begrenzt. Von dort laufen nur relativ kleine Seitentäler zu, unter denen das Schalderer Tal und das Tinnetal die größten sind. Aus den ostseitigen Dolomiten erreichen das Eisacktal wesentlich längere Seitentäler, wovon das Lüsner Tal, das Aferer Tal, das Villnößtal, das Grödner Tal, das Tierser Tal und das Eggental die bedeutendsten sind.

 

Verwaltungsmäßig sind die Gemeinden des Eisacktals auf die Südtiroler Bezirksgemeinschaften Eisacktal und Salten-Schlern verteilt.

 

Verkehr

 

Durch das Eisacktal verlaufen wichtige europäische Verkehrsadern der Brenner-Transitroute. Dazu zählen die Brennerautobahn A22, die SS 12 („Brennerstaatsstraße“) und die Brennerbahn. Für den Radverkehr erschlossen ist das Gebiet durch die Radroute 1 „Brenner–Salurn“.

 

Historisch bedeutsam ist der Kuntersweg aus dem 14. Jahrhundert, der die bis dahin kaum passierbare Eisackschlucht für den Nord-Süd-Verkehr erschloss.

 

Sprachen

 

Vor der Eroberung durch die Römer 15 v. Chr. im Zuge der Augusteischen Alpenfeldzüge lebten im südlichen Eisacktal die Isarken und weiter nördlich die Breonen. Sie waren rätische Alpenvölker, deren Namen uns aus der Inschrift auf dem Tropaeum Alpium bekannt sind. Durch ihre Romanisierung entstand die rätoromanische Sprache Ladinisch. Im Eisacktal südlich von Brixen und auch in den Nebentälern (Lüsner Tal, Villnößtal, Grödner Tal und Teile des Eggentals) wurde noch im Spätmittelalter ladinisch gesprochen. Dies sieht man heute noch an den zahlreichen ladinischstämmigen Familien-, Hof-, Flur- und Ortsnamen. Spätestens in der Frühen Neuzeit setzte sich im gesamten Eisacktal und seinen Nebentälern der Gebrauch der deutschen Sprache durch, allein in Gröden hat sich die ladinische Sprache bis heute als dominierende Alltagssprache erhalten und genießt heute den Status einer Amtssprache. Die italienische Minderheit im Eisacktal entstand seit dem Beginn der Industrialisierung Tirols gegen Ende des 19. Jahrhunderts, vor allem im Laufe des 20. Jahrhunderts.

 

(Wikipedia)

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Uploaded on September 30, 2021
Taken on July 6, 2021