La Palma - Santa Cruz de La Palma
Typical Canarian balconies
Typische kanarische Balkone
Santa Cruz de la Palma (Spanish for Holy Cross of La Palma) is a city and a municipality on the east coast of the island of La Palma in the province of Santa Cruz de Tenerife of the Canary Islands. Santa Cruz de la Palma is the second-largest city (after Los Llanos de Aridane) and is the capital of the island. It is along an old lava flow coming from the Caldereta (small caldera), a volcano just south of the city.
The population of the municipality is 16,330 (2013), its area is 43.38 km2. Around 13,000 people live within the city limits, with the remaining population residing in other settlements.
The city was founded by Alonso Fernández de Lugo on May 3, 1493. It was located between a river which is situated by a cave named Tedote (now Cueva de Carías, located north of the city). The city, originally called Villa del Apurón, served as a port that connected routes to the Americas, exporting goods from the island such as sugarcane. The city was sacked by pirates and was later reconstructed and fortified against future pirate attacks. Famous fortifications include the Castillo de Santa Catalina and Castillo de la Virgen. The economic crisis that affected the agriculture sector brought the greatest loss of population in the city's history, which limited its expansion and caused the population to stabilize and drop to 11,000. The population did not approach its original 18,000 again for the next hundred years.
Santa Cruz de la Palma has the only major port in the island, serving ferry routes to Cádiz in Spain, as well as to Tenerife, Gran Canaria and Lanzarote. The main ferry operators in the port are Naviera Armas, Fred. Olsen Express, and Trasmediterránea. Many cruise line firms visit the port.
In Las Nieves is the Real Santuario Insular de las Virgen de las Nieves, the patron saint of the island of La Palma.
(Wikipedia)
Santa Cruz de La Palma ist die Hauptstadt der Kanarischen Insel La Palma und eine Gemeinde. In der Hauptstadt selbst leben 15.711 Einwohner (Stand: 1. Januar 2016).
Die Gemeinde liegt unterhalb der bewaldeten Berghänge der Cumbres (Cumbre Nueva und Cumbre Vieja) auf der östlichen Seite der Insel. Zwischen Küste und Cumbres erstreckt sich ein schmaler Uferstreifen, so erstrecken sich die weißen Häuser an den Berghängen. Alle Verwaltungseinrichtungen von La Palma sind in Santa Cruz de La Palma konzentriert.
Der Altstadtkern von Santa Cruz wurde zum kunsthistorischen Baudenkmal erklärt. Die Hauptdurchgangsstraße ist die Avenida Maritima, die nur auf der Landseite bebaute Uferstraße. Hier befinden sich neben neuen Gebäuden einige alte Häuser im kanarischen und kolonialen Stil mit kunstvoll verzierten Holzbalkonen. Auf der parallel verlaufenden Calle O’Daly, auch als Calle Real bezeichnet, befinden sich das Rathaus (im 16. Jahrhundert unter der Herrschaft von Philipp II. errichtet), die Plaza de España mit der Hauptkirche El Salvador, kleine Geschäfte, Cafeterias und Restaurants.
Auf der Seeseite der Avenida Maritima erstreckt sich der seit 2017 angelegte Stadtstrand.
In der ersten Hälfte des ersten Jahrtausends vor Christus, als die ersten Siedlergruppen aus Nordafrika kamen, begann die erste Ansiedlung von Menschen im ehemaligen Bezirk Tedote. An einigen als Wahrzeichen dienenden Orten wie den Höhlen des Berges Morro de Las Nieves ist ihre Gegenwart durch Höhlenbilder, Kanäle, Tiegel und den in etwa 2000 Meter Höhe über der Gemeinde liegenden ehemaligen Versammlungsplatz La Erita mit über 300 Petroglyphen belegt.
Santa Cruz de La Palma wurde am 3. Mai 1493, dem Tag der Erhebung des Heiligen Kreuzes, von Alonso Fernández de Lugo an dem Ort gegründet, wo sich die altkanarische Siedlung Apunyon (auch Apurón) befand. Santa Cruz stand nach dieser Eroberung unter der Krone Kastiliens. Seitdem kam der Stadt nach und nach immer mehr wirtschaftliche Bedeutung zu. Vor allem die Handelswege nach Europa und Amerika waren so bedeutend, dass 1558 am Hafen von Santa Cruz das erste Überseegericht eingerichtet wurde.
Der Wohlstand von Santa Cruz de La Palma, wo in den Handelshäusern reichlich Zucker und später Wein lagerten und im Hafen mit amerikanischem Gold und Silber beladene Schiffe ankerten, erweckte natürlich auch bei Piraten und den mit königlichen Kaperbriefen ausgestatteten Freibeutern anderer Seefahrernationen großes Interesse. 1537 wurde die Hafenstadt zum ersten Mal attackiert. Doch man war vorbereitet und konnte die französischen Korsaren in die Flucht schlagen. 1553 fiel François Le Clerc, genannt Holzbein, mit einer Flotte von acht Schiffen über Santa Cruz her. Diesmal hatten die Angreifer leichtes Spiel, sie plünderten die Stadt und steckten alles, was sie nicht mitnehmen konnten und die Stadt selbst in Brand. Nach dieser Katastrophe wurden weitere Verteidigungsanlagen gebaut, rund um die Insel entstanden Batterien und Geschützstellungen. Angesichts dieses Artillerieschildes scheiterten alle weiteren Piraten- und Korsarenangriffe. 1585 wurde der mit etwa 30 Schiffen heranrückende Engländer Francis Drake noch auf See durch Geschützfeuer zur Umkehr gezwungen; nicht anders erging es später einem Landsmann von ihm sowie Freibeutern aus Algerien und den Niederlanden.
La Palma kam nicht nur durch Zucker und Wein zu Wohlstand. Dank seiner geographischen Lage konnte die Insel auch vom Amerikahandel profitieren. 1508 hatten die Kanarischen Inseln das Privileg des praktisch freien Warenverkehrs erhalten. Nahezu jedes Schiff, das zwischen dem spanischen Mutterland und den amerikanischen Kolonien verkehrte, legte auf den Kanaren einen Zwischenstopp ein, vor allem auf La Palma, der nordwestlichsten Insel. 1556 verlieh der spanische König Philipp II. der palmerischen Hauptstadt Santa Cruz nicht nur den Beinamen Hochedle und treue Villa de la Cruz, sondern auch das Privileg, mit neuen Besitztümern in Übersee Seehandel auf eigene Rechnung zu betreiben. Auch im Schiffbau nahm die Hafenstadt bald eine führende Position ein. Auf der durch den Holzreichtum der Wälder begünstigten Insel hatten sich gleich nach der Eroberung die ersten Schiffbauer niedergelassen. Mehr als 120 Fregatten und Karavellen liefen im 16. Jahrhundert vom Stapel. In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts war Santa Cruz de La Palma nach Sevilla und Antwerpen der drittgrößte Hafen des spanischen Weltreiches. Der wirtschaftliche Niedergang setzte 1657 ein. Nach einem Erlass mussten nun alle Schiffe auf dem Weg nach Amerika auf Teneriffa registriert werden und dort ihre Abgaben entrichten. Der Handelsverkehr im Hafen von Santa Cruz de La Palma kam damit nahezu zum Erliegen. Zwar gab König Carlos III. 1778 den Amerikahandel für alle spanischen Häfen frei, doch konnte sich Santa Cruz de La Palma nie völlig von der Wirtschaftskrise erholen. Die Handelsmetropole der Kosmopoliten wurde zur beschaulichen Kolonialstadt von heute.
Einige Kilometer südlich der Hauptstadt befindet sich der 1970 eröffnete und derzeit erweiterte Flughafen Santa Cruz de La Palma. Hier werden überregionale Charterflüge und regionale Linienflüge zu den anderen Inseln des Archipels abgefertigt.
Täglich bedient eine Schnellfähre der Schifffahrtslinie Fred. Olsen Express die Strecke Santa Cruz de La Palma – Los Cristianos (Süd-Teneriffa) mit Zwischenhalt in La Gomera in etwa drei Stunden. Die staatliche spanische Schifffahrtsgesellschaft Compañía Trasmediterránea verkehrt zwischen Cádiz (Festland-Spanien) und Santa Cruz de La Palma, mit Zwischenstopp auf Lanzarote, Gran Canaria und Teneriffa, einmal pro Woche. Eine weitere Fähre wird von der Gesellschaft Naviera Armas betrieben.
Der Handelshafen ist für La Palma wirtschaftlich sehr wichtig. Hier steht auch ein Schwerölkraftwerk, das Brennstoff mittels Tankschiffen erhält.
(Wikpedia)
La Palma - Santa Cruz de La Palma
Typical Canarian balconies
Typische kanarische Balkone
Santa Cruz de la Palma (Spanish for Holy Cross of La Palma) is a city and a municipality on the east coast of the island of La Palma in the province of Santa Cruz de Tenerife of the Canary Islands. Santa Cruz de la Palma is the second-largest city (after Los Llanos de Aridane) and is the capital of the island. It is along an old lava flow coming from the Caldereta (small caldera), a volcano just south of the city.
The population of the municipality is 16,330 (2013), its area is 43.38 km2. Around 13,000 people live within the city limits, with the remaining population residing in other settlements.
The city was founded by Alonso Fernández de Lugo on May 3, 1493. It was located between a river which is situated by a cave named Tedote (now Cueva de Carías, located north of the city). The city, originally called Villa del Apurón, served as a port that connected routes to the Americas, exporting goods from the island such as sugarcane. The city was sacked by pirates and was later reconstructed and fortified against future pirate attacks. Famous fortifications include the Castillo de Santa Catalina and Castillo de la Virgen. The economic crisis that affected the agriculture sector brought the greatest loss of population in the city's history, which limited its expansion and caused the population to stabilize and drop to 11,000. The population did not approach its original 18,000 again for the next hundred years.
Santa Cruz de la Palma has the only major port in the island, serving ferry routes to Cádiz in Spain, as well as to Tenerife, Gran Canaria and Lanzarote. The main ferry operators in the port are Naviera Armas, Fred. Olsen Express, and Trasmediterránea. Many cruise line firms visit the port.
In Las Nieves is the Real Santuario Insular de las Virgen de las Nieves, the patron saint of the island of La Palma.
(Wikipedia)
Santa Cruz de La Palma ist die Hauptstadt der Kanarischen Insel La Palma und eine Gemeinde. In der Hauptstadt selbst leben 15.711 Einwohner (Stand: 1. Januar 2016).
Die Gemeinde liegt unterhalb der bewaldeten Berghänge der Cumbres (Cumbre Nueva und Cumbre Vieja) auf der östlichen Seite der Insel. Zwischen Küste und Cumbres erstreckt sich ein schmaler Uferstreifen, so erstrecken sich die weißen Häuser an den Berghängen. Alle Verwaltungseinrichtungen von La Palma sind in Santa Cruz de La Palma konzentriert.
Der Altstadtkern von Santa Cruz wurde zum kunsthistorischen Baudenkmal erklärt. Die Hauptdurchgangsstraße ist die Avenida Maritima, die nur auf der Landseite bebaute Uferstraße. Hier befinden sich neben neuen Gebäuden einige alte Häuser im kanarischen und kolonialen Stil mit kunstvoll verzierten Holzbalkonen. Auf der parallel verlaufenden Calle O’Daly, auch als Calle Real bezeichnet, befinden sich das Rathaus (im 16. Jahrhundert unter der Herrschaft von Philipp II. errichtet), die Plaza de España mit der Hauptkirche El Salvador, kleine Geschäfte, Cafeterias und Restaurants.
Auf der Seeseite der Avenida Maritima erstreckt sich der seit 2017 angelegte Stadtstrand.
In der ersten Hälfte des ersten Jahrtausends vor Christus, als die ersten Siedlergruppen aus Nordafrika kamen, begann die erste Ansiedlung von Menschen im ehemaligen Bezirk Tedote. An einigen als Wahrzeichen dienenden Orten wie den Höhlen des Berges Morro de Las Nieves ist ihre Gegenwart durch Höhlenbilder, Kanäle, Tiegel und den in etwa 2000 Meter Höhe über der Gemeinde liegenden ehemaligen Versammlungsplatz La Erita mit über 300 Petroglyphen belegt.
Santa Cruz de La Palma wurde am 3. Mai 1493, dem Tag der Erhebung des Heiligen Kreuzes, von Alonso Fernández de Lugo an dem Ort gegründet, wo sich die altkanarische Siedlung Apunyon (auch Apurón) befand. Santa Cruz stand nach dieser Eroberung unter der Krone Kastiliens. Seitdem kam der Stadt nach und nach immer mehr wirtschaftliche Bedeutung zu. Vor allem die Handelswege nach Europa und Amerika waren so bedeutend, dass 1558 am Hafen von Santa Cruz das erste Überseegericht eingerichtet wurde.
Der Wohlstand von Santa Cruz de La Palma, wo in den Handelshäusern reichlich Zucker und später Wein lagerten und im Hafen mit amerikanischem Gold und Silber beladene Schiffe ankerten, erweckte natürlich auch bei Piraten und den mit königlichen Kaperbriefen ausgestatteten Freibeutern anderer Seefahrernationen großes Interesse. 1537 wurde die Hafenstadt zum ersten Mal attackiert. Doch man war vorbereitet und konnte die französischen Korsaren in die Flucht schlagen. 1553 fiel François Le Clerc, genannt Holzbein, mit einer Flotte von acht Schiffen über Santa Cruz her. Diesmal hatten die Angreifer leichtes Spiel, sie plünderten die Stadt und steckten alles, was sie nicht mitnehmen konnten und die Stadt selbst in Brand. Nach dieser Katastrophe wurden weitere Verteidigungsanlagen gebaut, rund um die Insel entstanden Batterien und Geschützstellungen. Angesichts dieses Artillerieschildes scheiterten alle weiteren Piraten- und Korsarenangriffe. 1585 wurde der mit etwa 30 Schiffen heranrückende Engländer Francis Drake noch auf See durch Geschützfeuer zur Umkehr gezwungen; nicht anders erging es später einem Landsmann von ihm sowie Freibeutern aus Algerien und den Niederlanden.
La Palma kam nicht nur durch Zucker und Wein zu Wohlstand. Dank seiner geographischen Lage konnte die Insel auch vom Amerikahandel profitieren. 1508 hatten die Kanarischen Inseln das Privileg des praktisch freien Warenverkehrs erhalten. Nahezu jedes Schiff, das zwischen dem spanischen Mutterland und den amerikanischen Kolonien verkehrte, legte auf den Kanaren einen Zwischenstopp ein, vor allem auf La Palma, der nordwestlichsten Insel. 1556 verlieh der spanische König Philipp II. der palmerischen Hauptstadt Santa Cruz nicht nur den Beinamen Hochedle und treue Villa de la Cruz, sondern auch das Privileg, mit neuen Besitztümern in Übersee Seehandel auf eigene Rechnung zu betreiben. Auch im Schiffbau nahm die Hafenstadt bald eine führende Position ein. Auf der durch den Holzreichtum der Wälder begünstigten Insel hatten sich gleich nach der Eroberung die ersten Schiffbauer niedergelassen. Mehr als 120 Fregatten und Karavellen liefen im 16. Jahrhundert vom Stapel. In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts war Santa Cruz de La Palma nach Sevilla und Antwerpen der drittgrößte Hafen des spanischen Weltreiches. Der wirtschaftliche Niedergang setzte 1657 ein. Nach einem Erlass mussten nun alle Schiffe auf dem Weg nach Amerika auf Teneriffa registriert werden und dort ihre Abgaben entrichten. Der Handelsverkehr im Hafen von Santa Cruz de La Palma kam damit nahezu zum Erliegen. Zwar gab König Carlos III. 1778 den Amerikahandel für alle spanischen Häfen frei, doch konnte sich Santa Cruz de La Palma nie völlig von der Wirtschaftskrise erholen. Die Handelsmetropole der Kosmopoliten wurde zur beschaulichen Kolonialstadt von heute.
Einige Kilometer südlich der Hauptstadt befindet sich der 1970 eröffnete und derzeit erweiterte Flughafen Santa Cruz de La Palma. Hier werden überregionale Charterflüge und regionale Linienflüge zu den anderen Inseln des Archipels abgefertigt.
Täglich bedient eine Schnellfähre der Schifffahrtslinie Fred. Olsen Express die Strecke Santa Cruz de La Palma – Los Cristianos (Süd-Teneriffa) mit Zwischenhalt in La Gomera in etwa drei Stunden. Die staatliche spanische Schifffahrtsgesellschaft Compañía Trasmediterránea verkehrt zwischen Cádiz (Festland-Spanien) und Santa Cruz de La Palma, mit Zwischenstopp auf Lanzarote, Gran Canaria und Teneriffa, einmal pro Woche. Eine weitere Fähre wird von der Gesellschaft Naviera Armas betrieben.
Der Handelshafen ist für La Palma wirtschaftlich sehr wichtig. Hier steht auch ein Schwerölkraftwerk, das Brennstoff mittels Tankschiffen erhält.
(Wikpedia)