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France - Palace of Versailles

Frankreich - Palast von Versailles

 

View down to the Fountain of Latona with the Grand Canal in the background.

 

Blick hinunter zum Latonabrunnen mit dem Großen Kanal im Hintergrund.

 

The Palace of Versailles (/vɛərˈsaɪ, vɜːrˈsaɪ/ vair-SY, vur-SY; French: Château de Versailles [ʃɑto d(ə) vɛʁsɑj] (About this soundlisten)) was the principal royal residence of France from 1682, under Louis XIV, until the start of the French Revolution in 1789, under Louis XVI. It is located in the department of Yvelines, in the region of Île-de-France, about 20 kilometres (12 miles) southwest of the centre of Paris.

 

A simple hunting lodging and later a small château with a moat occupied the site until 1661, when the first work expanding the château into a palace was carried out for Louis XIV. In 1682, when the palace had become large enough, the king moved the entire royal court and the French government to Versailles. Some of the palace furniture at this time was constructed of solid silver, but in 1689 much of it was melted down to pay for the cost of war. Subsequent rulers mostly carried out interior remodeling, to meet the demands of changing taste, although Louis XV did install an opera house at the north end of the north wing for the wedding of the Dauphin and Marie Antoinette in 1770. The palace has also been a site of historical importance. The Peace of Paris (1783) was signed at Versailles, the Proclamation of the German Empire occurred in the vaunted Hall of Mirrors, and World War I was ended in the palace with the Treaty of Versailles, among many other events.

 

The palace is now a historical monument and UNESCO World Heritage site, notable especially for the ceremonial Hall of Mirrors, the jewel-like Royal Opera, and the royal apartments; for the more intimate royal residences, the Grand Trianon and Petit Trianon located within the park; the small rustic Hameau (Hamlet) created for Marie Antoinette; and the vast Gardens of Versailles with fountains, canals, and geometric flower beds and groves, laid out by André le Nôtre. The Palace was stripped of all its furnishings after the French Revolution, but many pieces have been returned and many of the palace rooms have been restored.

 

In 2017 the Palace of Versailles received 7,700,000 visitors, making it the second-most visited monument in the Île-de-France region, just behind the Louvre and ahead of the Eiffel Tower.

 

The Gardens of Versailles (French: Jardins du château de Versailles; French pronunciation: [ʒaʁdɛ̃ dy ʃato də versaij]) occupy part of what was once the Domaine royal de Versailles, the royal demesne of the château of Versailles. Situated to the west of the palace, the gardens cover some 800 hectares of land, much of which is landscaped in the classic French formal garden style perfected here by André Le Nôtre. Beyond the surrounding belt of woodland, the gardens are bordered by the urban areas of Versailles to the east and Le Chesnay to the north-east, by the National Arboretum de Chèvreloup to the north, the Versailles plain (a protected wildlife preserve) to the west, and by the Satory Forest to the south.

 

Administered by the Public Establishment of the Palace, Museum and National Estate of Versailles, an autonomous public entity operating under the aegis of the French Ministry of Culture, the gardens are now one of the most visited public sites in France, receiving more than six million visitors a year.

 

In addition to the meticulous manicured lawns, parterres, and sculptures are the fountains, which are located throughout the garden. Dating from the time of Louis XIV and still using much of the same network of hydraulics as was used during the Ancien Régime, the fountains contribute to making the gardens of Versailles unique. On weekends from late spring to early autumn, the administration of the museum sponsors the Grandes Eaux – spectacles during which all the fountains in the gardens are in full play. Designed by André Le Nôtre, the Grand Canal is the masterpiece of the Gardens of Versailles. In the Gardens too, the Grand Trianon was built to provide Sun King with the retreat he wanted. The Petit Trianon is associated with Marie-Antoinette, who spent her time there with her closest relatives and friends.

 

In 1979, the gardens along with the château were inscribed on the UNESCO World Heritage List, one of thirty-one such designations in France.

 

(Wikipedia)

 

Das Schloss Versailles (französisch château de Versailles) in der gleichnamigen Nachbarstadt von Paris ist eine der größten Palastanlagen Europas und war von der Mitte des 17. Jahrhunderts bis zum Ausbruch der Französischen Revolution die Hauptresidenz der Könige von Frankreich. Der Barockbau, dessen größte Ausdehnung mehr als einen halben Kilometer beträgt, gilt als ein Höhepunkt europäischer Palastarchitektur und diente vom 17. bis zum 19. Jahrhundert als Vorbild für zahlreiche weitere Schlossbauten.

 

Ursprünglich von Philibert Le Roy als Jagdschloss für König Ludwig XIII. errichtet, wurde die Anlage ab 1661 unter Ludwig XIV. durch Louis Le Vau, François II d’Orbay, Jules Hardouin-Mansart und Robert de Cotte in mehreren Phasen um- und ausgebaut. Die Innenausstattung schuf Charles Lebrun, die berühmten Gartenanlagen stammen von André Le Nôtre. In seiner Zeit als Residenz war der Palast fast durchgehend von einem mehrere tausend Personen umfassenden Hofstaat bewohnt und bildete das kulturelle und politische Zentrum Frankreichs.

 

Seit dem 19. Jahrhundert wird das Schloss als Museum genutzt. Es steht heute für Besucher offen, ebenso wie die weitläufigen Gartenanlagen und wie die drei weiteren im Park befindlichen Lustschlösser Grand Trianon, Petit Trianon und Hameau de la Reine. Während der Mittelbau mit den Staatssälen des 17. und 18. Jahrhunderts in der ursprünglichen Form zu sehen ist, beherbergen die großen Seitenflügel das im 19. Jahrhundert eingerichtete Museum der Geschichte Frankreichs. 1979 wurde Schloss Versailles in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.

 

Die Gartenanlagen gehen auf den von Jacques Boyceau de la Barauderie für Ludwig XIII. geschaffenen Petit Parc zurück. Sie wurden in ihrer heutigen Ausdehnung weitgehend in drei Abschnitten von 1662 bis 1667, 1668 bis 1677 und 1678 bis 1689 durch André Le Nôtre geschaffen. Der Schlosspark gliedert sich in drei für alle Barockgärten typische Bereiche: Die dem Schloss nahen Parterres, die anschließenden Boskette und den fernen Jagdwald. Der Bereich der Parterres, der Boskette und des großen Kanals wird noch heute als Petit Parc bezeichnet, der ursprünglich mehrere tausend Hektar große Waldbereich als Grand Parc. Die aus dem Vorbild von Vaux-le-Vicomte übernommene Hauptachse gliedert die Gartenanlagen und führt von der Stadt durch das Schloss, durch den Garten und den großen Kanal bis in die weite Ferne. Der Park wurde durch mehr als 75.000 gestutzte Bäume und Bäumchen verziert, von denen zahlreiche aus den Baumschulen Vaux-le-Vicomtes stammten und zu Fouquets konfisziertem Vermögen gehörten. Bezeichnenderweise blieb der Park in seiner barocken Struktur bis zum Ende des Ancien Régime in weiten Teilen unverändert. Die im 18. Jahrhundert von englischen Vorbildern beeinflusste Umgestaltung vieler europäischer Schlossparks tangierte die Versailler Gärten nur im kleinen Maßstab im sogenannten Boskett der Königin, im Boskett des Apollo-Bades und im privateren Bereich der Trianon-Schlösser. Zur Zeit Ludwigs XVI. wurden Teile des Parks umgestaltet und eine Aufforstung der Boskette vorgenommen. Dafür wurden weite Bereiche gerodet und neu bepflanzt, eine ähnliche Neubepflanzung wurde in den 1990er Jahren vorgenommen.

 

Den Übergang vom Schloss- zum Gartenbereich bilden die Parterres, die durch ihre niedrige Bepflanzung den Blick auf das Gebäude gewähren und durch ihre ornamentale Gestaltung die Motive der Baudekoration wiederholen. Vor dem Nord- und dem Südflügel des Schlosses befinden sich prächtige Broderieparterres, das Parterre du Nord und das Parterre du Midi, die mit ornamentalen Blumenpflanzungen, zahlreichen Prunkvasen und Statuen dekoriert sind. Dem Corps de Logis sind zwei große Wasserbecken vorgelagert, die als Parterre d’Eau bezeichnet werden. In den fünfzehn Bosketten wiederholen sich die Säle des Schlossinneren im Freien. Hier sind mit gärtnerischen Mitteln Salons zwischen Hecken und Bäumen eingerichtet, die man ebenfalls mit Skulpturen, Springbrunnen und kunstvoll beschnittenen Pflanzen ausstaffierte. Zu den bekanntesten Gartenarchitekturen Frankreichs gehört dort die von Mansart entworfene kreisrunde, mit dutzenden Springbrunnen verzierte Kolonnade, und die Salle de Bal (der Ballsaal), seinerzeit berühmt war auch das große Labyrinth von Versailles.

 

Das Zentrum des Petit Parcs bildet der aus mehreren Treppenstufen gebildete Brunnen der Latona, von dort führt die Königliche Allee mit dem so genannten Grünen Teppich in Richtung des Apollo-Brunnens, aus welchem der Sonnengott emporsteigt und sich symbolisch in Richtung des Königs erhebt. Hinter diesem Bassin beginnt der kreuzförmige Grand Canal, der den Park optisch in die Ferne verlängert und zugleich das sumpfige Gelände entwässert. Zur Zeit des Ancien Régime wurde die Wasserfläche mit venezianischen Gondeln samt italienischer Gondolieri befahren, für die eigens ein kleines Wohnareal namens Petit Venise, Klein Venedig, geschaffen wurde.Sogar der Nachbau eines Kriegsschiffes lag dort vor Anker. Am Südarm des Kanals befand sich eine große Menagerie, Ludwig XIV. hielt dort von 1668 bis 1681 unter anderem einen afrikanischen Elefanten, der ein diplomatisches Geschenk aus Portugal war.

Der Latonabrunnen. Latona kann mit Anna von Österreich interpretiert werden, deren Sohn Ludwig dann Apollon entspricht. Die Bedrohung der Latona durch die lykischen Bauern und deren anschließende Bestrafung ist ein Symbol der politischen Unruhen während der Kindheit Ludwigs. Im Hintergrund die Königliche Allee mit dem Grünen Teppich und in der Ferne der Große Kanal

 

Wie das Schloss, so diente auch der Park der Verherrlichung des Sonnenkönigs und ist voll von offenen und versteckten Anspielungen auf ihn. In den Brunnen und Skulpturengruppen wird die griechische Mythologie als Gleichnis auf die Regierung Ludwigs dargestellt. Die Gärten steigen, durch mehrere Terrassen gegliedert, zum Schloss an, so dass man sich nicht nur symbolisch hoch zum König begab. Sternförmige Wegkreuzungen entwickeln sich an verschiedenen Punkten des Parks, doch alle Hauptwege führen zu der dominierenden Mittelachse. Diese führt vom Großen Kanal zum Schloss und darüber hinaus durch die Stadt, ein Symbol für die Wege, die beim König zusammentreffen. Das Parterre d’Eau ist mit Skulpturen geschmückt, die Frankreichs große Flüsse versinnbildlichen und somit Zeichen von der Größe des Landes geben.

 

Ludwig XIV. selbst verfasste den ersten Führer zu seinem Park, in dem er einen Rundweg empfahl, die Bedeutung der Statuen und Brunnen erläuterte und auf Besonderheiten in den Anpflanzungen hinwies:

 

„Wir steigen zum Apollobrunnen hinab und machen hier einen kleinen Halt, um die Figuren und Vasen der Königlichen Allee, des Latonabrunnens und des Schlosses zu bewundern. Von hier aus erblicken wir den Großen Kanal. Wer die Menagerie und das Trianon am gleichen Tag besichtigen will, sollte dies zuerst tun und sich erst dann den übrigen Brunnen widmen.“

 

– Ludwig XIV., Rundgang durch die Gärten von Versailles

 

(Wikipedia)

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Uploaded on August 29, 2020
Taken on October 27, 2005