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Germany / North Rhine-Westphalia - Allendorf

Deutschland / Nordrhein-Westfalen - Allendorf

 

Spring in the village park

 

Frühling im Dorfpark

 

Fickeltünnesweg / Geschichtswanderweg

 

Allendorf is a part of the town of Sundern in North Rhine-Westphalia. It used to be in the Hanseatic League. Allendorf has about 1678 residents, and it is at 320 meters above sea level. It is south of the municipality, to the south of Langscheid, not far from the town of Plettenberg, between Selbecke and a reservoir.

 

(Wikipedia)

 

Allendorf ist ein Ortsteil der Stadt Sundern (Sauerland) im Hochsauerlandkreis. Er besitzt heute über 1500 Einwohner. Patronin der politischen Gemeinde ist die Hl. Agatha, Patron der Kirchengemeinde der Hl. Antonius der Einsiedler. Ortsbildprägend ist die Pfarrkirche St. Antonius.

 

Zu den frühesten Spuren der Besiedlung zählen Hügelgräber aus der Bronzezeit. Die erste sichere urkundliche Erwähnung fällt in das Jahr 1296. Die Ortschaft gehörte zur Grafschaft Arnsberg und wurde 1368 bei den Arnsberger Freiheiten aufgezählt. Im Jahr 1407 wurde der Ort befestigt und galt seitdem als Stadt. 1424 verlieh der Kölner Erzbischof Dietrich II. von Moers der "Stat" die gleichen Rechte, wie sie die anderen Städte und Schlösser der Grafschaft Arnsberg besaßen. Um diese Zeit sind Bürgermeister und Rat nachweisbar.

 

Am 7. November 1629 vermachte der Bürger Kaspar Kellermann, welcher vom Richter Nietenstein der Hexerei für schuldig gesprochen war und an diesem Tag auf dem Scheiterhaufen lebendig verbrannt wurde, sein Haus und Gut zugunsten der Schule, damit die Kinder zukünftig den Unfug des Hexen- und Zaubererglaubens einsehen sollten.

 

1747 brannte etwa die Hälfte des Ortes (37 Häuser) ab. Zu dieser Zeit bestand im Ort eine Tuchmacherzunft. In vielen Häusern wurde Wollspinnerei betrieben.

 

Bis zum Ende des Herzogtums Westfalen behielt Allendorf seine Stellung als Stadt. 1801 hatte der Ort 68 Häuser. 1802 kam Allendorf mit dem Herzogtum Westfalen zu Hessen-Darmstadt und 1816 an Preußen. In dieser Zeit gehörte die Stadt zum Amt Eslohe. 1811 noch zum Amt Balve zugeordnet wurde der Ort in preußischer Zeit selbst Sitz eines Amtes, das zum Kreis Arnsberg gehörte. 1858 gab der Ort die Bezeichnung „Stadt“ endgültig auf, als er als Landgemeinde eingestuft worden war. 1906 wurde das Amt nach Sundern verlegt. 1961 hatte Allendorf auf einer Fläche von 13,37 km² 1004 Einwohner. Allendorf wurde am 1. Januar 1975 nach Sundern eingemeindet.

 

Die Sehenswürdigkeiten werden seit dem Juni 2002 durch den 18 km langen Geschichtswanderweg erschlossen. Zu den Traditionen gehört bis heute der Schnadegang.

 

(Wikipedia)

 

Dieser Wanderweg ist mit einem weißen H auf blauem Grund gekennzeichnet und beginnt am kleinen Marktplatz von Allendorf. Der Geschichtswanderweg in Allendorf bei Sundern wurde im Jahr 2002 mit 15 Stationen angelegt, im Jahr 2013 wurde er als Rundweg am Sauerland-Höhenflug anerkannt und markiert. Der Fickeltünnes-Wanderweg führt Sie zu Kapellen, Zechen, Hügelgräber und zu geschichtsträchtigen Orten. An dicken Holzstelen werden Geschichten, Lustiges, Trauriges und Kurioses aus der Vergangenheit erläutert.

 

Beginn ist der Marktplatz in Allendorf. Hier finden Sie auch Wanderinformationen über das örtliche Wandernetz, über den Rundweg selber und aktuelle Informationen vom SGV.

Vom Parkplatz aus wenden Sie sich rechts und gehen durch die Marktgasse (Drei-Königs-Weg) in die Altstadtstraße und kommen am Namensgeber dieses Weges vorbei, dem Fickeltünnes. Der hl. Antonius wird oft mit einem Schwein (plattdeutsch: Fickel) abgebildet und ist der Schutzheilige der Allendorfer Kirche.

 

Über den Kreuzweg führt der Fickeltünnes-Wanderweg hinauf auf den Kaukenberg. Hier haben Sie die ersten schönen Aussichten über das Sauerland. Drei Stationen liegen auf diesem Weg, bevor der Rundweg im großzügigen Park von Allendorf mit Spielplatz angekommt. Weiter geht es über den Stationsweg „Die sieben Schmerzen Mariens“, eine Einmaligkeit im Sauerland, zum Krusenberg. Hier trifft der blau markierte Rundweg auf den gelb markierten Sauerland-Höhenflug, dem Sie nun in Richtung Affeln folgen. Wunderschöne schmale Pfade durch Wälder und Freiflächen und herrliche Aussichten erwarten Sie auf dem Sauerland-Höhenflug bis zum Hagener Kreuz. Unterwegs haben Wanderer die Steine am Wegesrand zu interessanten Skulpturen aufeinandergeschichtet - mitmachen erwünscht! Am Hagener Kreuz selber lädt ein runder Tisch mit Bank lädt zu einer entspannten Rast ein.

 

Nun verlassen Sie den Sauerland-Höhenflug und es geht hinunter in das Tal der ‚Krähe’, wo der kleine Bach zauberhaft durch eine Wiese mäandert. Entlang des kleinen Flusses verläuft der Rundweg über einen kleinen Pfad durch einen Fichtenwald und erreicht die Landstraße L 619, die sie überqueren müssen. Der Fickeltünnes-Wanderweg führt nun entlang der ehemaligen Grube Hermann, die heute unter Naturschutzgebiet steht, und durch Fichtenwälder bis zur Landstraße L 842, der Sie kurz in Richtung des kleinen Örtchens Hüttebrüchen folgen müssen. Nach nur wenigen Metern biegt der Wanderweg aber wieder links in einen Forstweg ab. Nun wird die Landschaft offener. Wiesen, Felder und Baumreihen wechseln sich ab und eröffnen immer wieder wunderbare Weitsichten. Auch der sogenannte ‚Allendorfer Bahnhof’ am Ödenberg liegt in einer riesigen Kyrillfläche. Eine Schutzhütte bietet Ihnen eine weitere Rastmöglichkeit. Durch das ‚Alte Feld’ und am ‚Eichenberg’ entlang begleitet Sie eine prächtige Aussicht. Bald kommen Sie zum Naturschutzgebiet an der ‚Steinert’. Im Frühjahr blühen hier zahllose Märzenbecher und Schlüsselblumen.

 

Seid dem Frühjahr 2014 ist das Naturschutzgebiet Steinert um eine Attraktion reicher. Seit über 70 Jahren beweiden erstmals wieder Ziegen das Naturschutzgebiet, die Büsche und Sträucher verbeisen und so die Steinert vor der drohenden Verwaldung schützen. Diese Arbeit übernehmen die Walliser Schwarzhalsziegen, eine vom Aussterben bedrohte Ziegenrasse. Der Fickeltünnes-Wanderweg führt über einen Stichweg in das Ziegengehege hinein bis zum Gipfelkreuz, wo sich Ihnen wieder ein wunderschöner Ausblick auf Allendorf und die gesamte Wanderstrecke eröffnet. Auch der Pfad, der in einem Bogen um die Steinert herum führt, verläuft teilweise durch das Ziegengehege.

 

(sundern-sorpesee.de)

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Uploaded on April 11, 2020
Taken on April 10, 2020