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Rome - Trajan's Column

Rom - Trajanssäule

 

Trajan's Column (Italian: Colonna Traiana, Latin: COLVMNA·TRAIANI) is a Roman triumphal column in Rome, Italy, that commemorates Roman emperor Trajan's victory in the Dacian Wars. It was probably constructed under the supervision of the architect Apollodorus of Damascus at the order of the Roman Senate. It is located in Trajan's Forum, built near the Quirinal Hill, north of the Roman Forum. Completed in AD 113, the freestanding column is most famous for its spiral bas relief, which artistically describes the epic wars between the Romans and Dacians (101–102 and 105–106). Its design has inspired numerous victory columns, both ancient and modern.

 

The structure is about 30 metres (98 feet) in height, 35 metres (115 feet) including its large pedestal. The shaft is made from a series of 20 colossal Carrara marble drums, each weighing about 32 tons, with a diameter of 3.7 metres (12.1 feet). The 190-metre (620-foot) frieze winds around the shaft 23 times. Inside the shaft, a spiral staircase of 185 steps provides access to a viewing platform at the top. The capital block of Trajan's Column weighs 53.3 tons, which had to be lifted to a height of c. 34 metres (112 feet).

 

Ancient coins indicate preliminary plans to top the column with a statue of a bird, probably an eagle, but after construction, a statue of Trajan was put in place; this statue disappeared in the Middle Ages. On December 4, 1587, the top was crowned by Pope Sixtus V with a bronze figure of St. Peter, which remains to this day. Filippo Coarelli, a noted Italian archaeologist, explains that: When it was built, the column stood between two libraries, which perhaps held the soldier-emperor's account of the Roman-Dacian Wars. Working under the supervision of a maestro, Coarelli says, sculptors followed a plan to create a sky-scraping version of Trajan's scroll on 17 drums of the finest Carrara marble.

 

(Wikipedia)

 

Die Trajanssäule (italienisch Colonna Traiana, lateinisch Columna Traiana) ist eine Ehrensäule, die 112/113 n. Chr. für den römischen Kaiser Trajan (98–117 n. Chr.) auf dessen Forum in Rom errichtet wurde. Die monumentale Säule befindet sich noch heute an ihrer ursprünglichen Stelle und stellt weit sichtbar den eindrucksvollsten und bekanntesten Rest des Trajansforums dar. Aufgestellt wurde sie im Namen des Römischen Senats, um die mit dem Forumsbau erbrachten Leistungen zu würdigen. Sie hat in ihrer Geschichte vielen weiteren Ehren- und Siegessäulen, antiken wie modernen, als Vorbild gedient.

 

Die monumentale Ehrensäule steht zwischen zwei Bibliothekstrakten, so dass man von den dortigen Fenstern aus eine gute Aussicht auf die zahlreichen Bilddarstellungen der Säule hatte. Auf dem spiralförmig aufsteigenden Fries, der mit 23 Windungen eine Gesamtlänge von 200 Meter erreicht, sind Szenen aus den erfolgreichen Kriegen gegen die Daker in den Jahren 101/102 und 105/106 dargestellt. Insgesamt sind 2500 menschliche Figuren von etwa 60–75 Zentimeter Höhe abgebildet. Den Kaiser selbst kann man rund sechzigmal identifizieren. Die Darstellungen liefern interessante Auskünfte über die Kleidung und Waffen im 2. Jahrhundert. So zeigt sie unter anderem Bogenschützen aus dem Osten des römischen Reiches, Kataphrakte, Sarmaten, Daker. Man findet auch die Darstellung der Donau-Überquerung und der Tötung des Daker-Königs Decebalus. Die Wände weisen Spuren von Enkaustikmalerei auf, was auf eine ursprünglich farbige Fassung der Reliefs schließen lässt.

 

Mittlerweile sind zahlreiche der Reliefdarstellungen durch die Umweltverschmutzung so sehr zerfressen, dass man nur noch wenig erkennen kann. Trotzdem gilt die Säule als eines der am besten erhaltenen antiken Monumente. Im Museo della Civiltà Romana befinden sich 125 Gipsabgüsse des Reliefs, die zur Zeit Napoleons III. angefertigt wurden und die Reliefs in einem besseren Erhaltungszustand zeigen. Die daraus entstandene Kopie der Säule steht im Londoner Victoria and Albert Museum. Viele der Motive des Reliefs sind hier deutlicher zu erkennen als am beschädigten Original.

 

Oben auf der Plattform befand sich ursprüngliche eine kolossale, vergoldete Statue des Kaisers. Diese wurde im Laufe des Mittelalters eingeschmolzen. Papst Sixtus V. ließ im Jahr 1587 die bis heute erhaltene Statue des Apostels Petrus dort aufstellen.

 

Die aufeinandergesetzten Blöcke wurden mit Bleidübeln gegen Verschieben gesichert. Dazu dienten Hohlräume in dem jeweils oberen und unteren Block, die beim Aufeinandersetzen einen einzigen Hohlraum bildeten. Dieser wurde über kleine Löcher von außen her mit Blei ausgegossen. Im Mittelalter erweiterten Bleiräuber die Öffnungen gewaltsam, um an das Blei zu gelangen. Zurück blieben große, oft kegelförmige Löcher, die in neuerer Zeit zugemauert wurden (auch die Mark-Aurel-Säule erlitt den gleichen Schaden). Eines dieser Löcher ist auf der nebenstehenden Abbildung unten rechts zu erkennen.

 

Das vierseitige Piedestal, welches mit Trophäen geschmückt ist, trägt eine Weihinschrift, die besagt, dass die Trajanssäule genau dieselbe Höhe hat wie der Hügelausläufer, den Trajan für sein Forum abtragen ließ. Dieser Sockel bewahrte auch die Urne mit der Asche des Kaisers auf.

 

(Wikipedia)

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Uploaded on August 8, 2016
Taken on October 26, 2013