Julian en voyage
Una giornata ventosa
Am 11. Dezember 2022 wehte ein starker Nordwind aus den Alpen über den Comer See und die Brianza hinweg in Richtung Poebene. Die kräftigen Böen trieben immer wieder zerzauste Wolken über den Himmel, doch wenn einmal die Sonne schien, war die Intensität des Lichts kaum zu überbieten und die Farben zeigten jene Klarheit, wie sie nur an den kürzesten Tagen des Jahres hervortritt.
Passend dazu schickte die Fondazione FS den letzten "Lario Express" der Saison von Mailand aus auf den Weg nach Como und Lecco. Gebildet war der Treno storico 96003 (Milano Centrale - Lecco) an diesem Tag aus D445 1001 und einer stilechten Garnitur aus einem Corbellini-, drei Centoporte- sowie einem Gepäckwagen - Die (fast) perfekte Illusion eines italienischen Nahverkehrszugs der späten 70er oder frühen 80er Jahre. Nur der erste Wagen tanzt mit seiner braunen Farbgebung gegenüber dem Rest in "grigio ardesia" ein bisschen aus der Reihe.
Kurz vor seinem Zielbahnhof überquert der Zug die Stahlfachwerkbrücke über die Adda, deren Oberfläche vom Wind in ein Meer aus kleinen Wellen verwandelt wurde, die das letzte Herbstlaub an den feinen Kiesstrand trugen. Der Fluss bildet hier ein kurzes Nadelöhr zwischen dem Comer See (Lario) und dem kleinen Lago di Garlate, den er auf seinem Weg nach Süden durchfließt. Jenseits der Bahnbrücke lugen der Ponte Azzone Visconti (erbaut 1336 - 1338 als Verbindung zwischen Lecco und dem Herzogtum Mailand) und die kleine Isola Viscontea mit ihrem Türmchen hervor, hoch über alldem die Bergkette der Corni di Canzo.
PS: Einen gelben Baukran am anderen Flussufer (auf Höhe des Gepäckwagens) sowie einen im Eifer des Gefechts in den Bildausschnitt gelaufenen Mitfotografen habe ich weggepixelt.
Una giornata ventosa
Am 11. Dezember 2022 wehte ein starker Nordwind aus den Alpen über den Comer See und die Brianza hinweg in Richtung Poebene. Die kräftigen Böen trieben immer wieder zerzauste Wolken über den Himmel, doch wenn einmal die Sonne schien, war die Intensität des Lichts kaum zu überbieten und die Farben zeigten jene Klarheit, wie sie nur an den kürzesten Tagen des Jahres hervortritt.
Passend dazu schickte die Fondazione FS den letzten "Lario Express" der Saison von Mailand aus auf den Weg nach Como und Lecco. Gebildet war der Treno storico 96003 (Milano Centrale - Lecco) an diesem Tag aus D445 1001 und einer stilechten Garnitur aus einem Corbellini-, drei Centoporte- sowie einem Gepäckwagen - Die (fast) perfekte Illusion eines italienischen Nahverkehrszugs der späten 70er oder frühen 80er Jahre. Nur der erste Wagen tanzt mit seiner braunen Farbgebung gegenüber dem Rest in "grigio ardesia" ein bisschen aus der Reihe.
Kurz vor seinem Zielbahnhof überquert der Zug die Stahlfachwerkbrücke über die Adda, deren Oberfläche vom Wind in ein Meer aus kleinen Wellen verwandelt wurde, die das letzte Herbstlaub an den feinen Kiesstrand trugen. Der Fluss bildet hier ein kurzes Nadelöhr zwischen dem Comer See (Lario) und dem kleinen Lago di Garlate, den er auf seinem Weg nach Süden durchfließt. Jenseits der Bahnbrücke lugen der Ponte Azzone Visconti (erbaut 1336 - 1338 als Verbindung zwischen Lecco und dem Herzogtum Mailand) und die kleine Isola Viscontea mit ihrem Türmchen hervor, hoch über alldem die Bergkette der Corni di Canzo.
PS: Einen gelben Baukran am anderen Flussufer (auf Höhe des Gepäckwagens) sowie einen im Eifer des Gefechts in den Bildausschnitt gelaufenen Mitfotografen habe ich weggepixelt.