Julian en voyage
Un schtroumpf à la montagne
Die große Gebietsreform des Jahres 2016, die die vormals 22 französischen Regionen zu nur noch 13, teils nicht gerade beliebten (Groß-)Regionen verschmolzen hat, führte mit etwas zeitlichem Versatz auch zu sichtbaren Änderungen im TER-Verkehr. Neben der Bildung neuer Fahrzeugpools innerhalb der frisch geschaffenen Regionen hat mittlerweile auch praktisch überall ein neues Farbschema Einzug gehalten, mal mehr mal weniger stark an Bestehendem orientiert. Ziemlich experimentierfreudig war man in der Région AURA (Auvergne-Rhône-Alpes), wo die Triebwagenflotte in den letzten rund zwei Jahren kontinuierlich in ein auffälliges Hellblau getaucht wurde. Man könnte es auch schlumpfblau nennen. Jedenfalls scheiden sich daran auch und gerade bei den Fotografen die Geister. Immerhin: An landschaftsbetonten Motiven hebt es sich wirklich gut ab!
Über die altehrwürdige Cevennenbahn kommen die "Schlümpfe" auch bis weit in den Süden, zeichnet doch bei zwei der drei über die Gesamtstrecke von Clermont-Ferrand bis Nîmes verkehrenden Zugpaaren die Région AURA für die Fahrzeugstellung verantwortlich. Nur der ehemalige "Cévenol" fällt in den Aufgabenbereich der Occitanie, kommt also in rot daher.
Während das ein oder andere alte Bruchsteinhaus in den südlichen Cevennen durchaus an die Größe eines Schlumpfes angepasst scheint, hat der mächtige Viaduc de Chamborigaud rein gar keine schlumpfigen Dimensionen. Über die bis zu 46 Meter hohen Rundbögen des 1865 - 1867 errichteten Bauwerks schwingt sich der Schienenstrang einmal quer über das Tal und eröffnet dabei eigentlich zu jeder Tageszeit neue Perspektiven.
Am Morgen des 19. September 2021 blickte ich aus nordöstlicher Richtung von weit oben am Hang auf den Viadukt hinab, als ein unerkannt gebliebener AGC als TER 873990 (Nîmes - Clermont-Ferrand) vorbei brummte - In schlumpfblau selbstverständlich. Am Berghang im Hintergrund - kurz vor der herannahenden Wolkenfront gerade noch von der Sonne erfasst - ist das Château de Crouzas im gleichnamigen Weiler mit seinen kleinen Türmchen erkennbar. informations-documents.com/environnement/coppermine15x/di...
Un schtroumpf à la montagne
Die große Gebietsreform des Jahres 2016, die die vormals 22 französischen Regionen zu nur noch 13, teils nicht gerade beliebten (Groß-)Regionen verschmolzen hat, führte mit etwas zeitlichem Versatz auch zu sichtbaren Änderungen im TER-Verkehr. Neben der Bildung neuer Fahrzeugpools innerhalb der frisch geschaffenen Regionen hat mittlerweile auch praktisch überall ein neues Farbschema Einzug gehalten, mal mehr mal weniger stark an Bestehendem orientiert. Ziemlich experimentierfreudig war man in der Région AURA (Auvergne-Rhône-Alpes), wo die Triebwagenflotte in den letzten rund zwei Jahren kontinuierlich in ein auffälliges Hellblau getaucht wurde. Man könnte es auch schlumpfblau nennen. Jedenfalls scheiden sich daran auch und gerade bei den Fotografen die Geister. Immerhin: An landschaftsbetonten Motiven hebt es sich wirklich gut ab!
Über die altehrwürdige Cevennenbahn kommen die "Schlümpfe" auch bis weit in den Süden, zeichnet doch bei zwei der drei über die Gesamtstrecke von Clermont-Ferrand bis Nîmes verkehrenden Zugpaaren die Région AURA für die Fahrzeugstellung verantwortlich. Nur der ehemalige "Cévenol" fällt in den Aufgabenbereich der Occitanie, kommt also in rot daher.
Während das ein oder andere alte Bruchsteinhaus in den südlichen Cevennen durchaus an die Größe eines Schlumpfes angepasst scheint, hat der mächtige Viaduc de Chamborigaud rein gar keine schlumpfigen Dimensionen. Über die bis zu 46 Meter hohen Rundbögen des 1865 - 1867 errichteten Bauwerks schwingt sich der Schienenstrang einmal quer über das Tal und eröffnet dabei eigentlich zu jeder Tageszeit neue Perspektiven.
Am Morgen des 19. September 2021 blickte ich aus nordöstlicher Richtung von weit oben am Hang auf den Viadukt hinab, als ein unerkannt gebliebener AGC als TER 873990 (Nîmes - Clermont-Ferrand) vorbei brummte - In schlumpfblau selbstverständlich. Am Berghang im Hintergrund - kurz vor der herannahenden Wolkenfront gerade noch von der Sonne erfasst - ist das Château de Crouzas im gleichnamigen Weiler mit seinen kleinen Türmchen erkennbar. informations-documents.com/environnement/coppermine15x/di...