Glück Auf Willingen!
Abbaukammer in der ehemaligen Schiefergrube Christine in Willingen in Nordhessen
Im Sauerland und im Rothaargebirge geht die Gewinnung von Schiefer bis ins ausgehende Mittelalter zurück. Verwendet wurde der Schiefer als Bedachungsmaterial und zur Wandverkleidung. Bis ins frühe 19. Jahrhundert hinein waren die Absatzgebiete eher regional geprägt, entsprechend bescheiden blieb der Umfang der Förderung.
Im Zuge der Industrialisierung nahm die Förderung einen starken Aufschwung, der v. a. auf geänderte Bauvorschriften zur Brandverhütung zurückging. Der Schieferbergbau entwickelte sich zu einer regional bedeutenden Industrie.
Dabei gestaltete sich das sogenannte Fredeburger Revier zwischen Schmallenberg und Willingen zu einem wichtigen Abbaugebiet, in dem im 19. Jahrhundert mehrere Schieferlager entdeckt und durch verschiedene Gruben bergmännisch erschlossen wurden. Das Verbundbergwerk Magog-Gomer-Bierkeller ist bis heute in Betrieb (magog.de/).
In Willingen befand sich am Osthang des über 700 Meter hohen Ibergs ein aus vier bis zu 20 Meter mächtigen Schieferbänken bestehendes Lager, das ab 1871 von der Grube "Christine" bebaut wurde. Dabei wurden im Laufe der Zeit drei Abbauebenenen erschlossen. Die Förderung dauerte bis 1971 an, dann erfolgte die Schließung der Grube. Während die unteren Abbauebenen geflutet und nur für Taucher zugänglich sind, befindet sich auf der obersten Abbauebene ein Besucherbergwerk.
------------------------
------------------------
Dieses Foto ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung ist nur mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung meinerseits zulässig. Dies gilt auch für die Nutzung auf privaten Homepages.
------------------------
Please Note: This photo ist (C) Copyrighted & All Rights Reserved. Do not use this image in any form without my written permission.
------------------------
Glück Auf Willingen!
Abbaukammer in der ehemaligen Schiefergrube Christine in Willingen in Nordhessen
Im Sauerland und im Rothaargebirge geht die Gewinnung von Schiefer bis ins ausgehende Mittelalter zurück. Verwendet wurde der Schiefer als Bedachungsmaterial und zur Wandverkleidung. Bis ins frühe 19. Jahrhundert hinein waren die Absatzgebiete eher regional geprägt, entsprechend bescheiden blieb der Umfang der Förderung.
Im Zuge der Industrialisierung nahm die Förderung einen starken Aufschwung, der v. a. auf geänderte Bauvorschriften zur Brandverhütung zurückging. Der Schieferbergbau entwickelte sich zu einer regional bedeutenden Industrie.
Dabei gestaltete sich das sogenannte Fredeburger Revier zwischen Schmallenberg und Willingen zu einem wichtigen Abbaugebiet, in dem im 19. Jahrhundert mehrere Schieferlager entdeckt und durch verschiedene Gruben bergmännisch erschlossen wurden. Das Verbundbergwerk Magog-Gomer-Bierkeller ist bis heute in Betrieb (magog.de/).
In Willingen befand sich am Osthang des über 700 Meter hohen Ibergs ein aus vier bis zu 20 Meter mächtigen Schieferbänken bestehendes Lager, das ab 1871 von der Grube "Christine" bebaut wurde. Dabei wurden im Laufe der Zeit drei Abbauebenenen erschlossen. Die Förderung dauerte bis 1971 an, dann erfolgte die Schließung der Grube. Während die unteren Abbauebenen geflutet und nur für Taucher zugänglich sind, befindet sich auf der obersten Abbauebene ein Besucherbergwerk.
------------------------
------------------------
Dieses Foto ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung ist nur mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung meinerseits zulässig. Dies gilt auch für die Nutzung auf privaten Homepages.
------------------------
Please Note: This photo ist (C) Copyrighted & All Rights Reserved. Do not use this image in any form without my written permission.
------------------------