Der Fluch des schwarzen Goldes
1869-2019: 150. Jahrestag des Grubenunglücks der Schächte "Segen Gottes" und "Neuhoffnung" im Freitaler Revier südlich von Dresden
Der Steinkohlenbergbau reicht hier urkundlich bis ins 16. Jahrhundert zurück. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts kam es zur stetigen Intensivierung des Abbaus, die 1900 mit einer Jahresförderleistung von 661.000 Tonnen Kohle aus allen Gruben ihren Höhepunkt erreichte.
Dabei war die Arbeit der Bergleute nicht ungefährlich. Insbesondere die durch Methananreicherungen möglichen Schlagwetterexplosionen hatten oft tödliche Folgen.
Am 2. August 1869 ereignete sich auf den Schächten "Segen-Gottes" und "Neuhoffnung" eine solche Explosion, die 276 Bergleute das Leben kostete, nur 5 Bergleute überlebten. Das Unglück ist bis heute das schwerste Grubenunglück in der sächsischen Bergbaugeschichte und das viertschwerste Unglück in der deutschen Bergbaugeschichte.
Ein Jahr nach dem Unglück weihte man am Bestattungsort der Opfer ein Denkmal ein. Es umfasst einen Obelisken mit zwei Inschriftenplatten sowie mehrere Tafeln mit den Namen der Opfer im Alter von 15 bis 65 Jahren.
------------------------
Monument for the victims of Saxonys worst mining accident, caused the death of 276 miners in the "Segen-Gottes-Shaft" and "Neuhoffnung-Shaft" in Kleinnaundorf near Dresden on 2 August 1869.
------------------------
------------------------
Dieses Foto ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung ist nur mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung meinerseits zulässig. Dies gilt auch für die Nutzung auf privaten Homepages.
------------------------
Please Note: This photo ist (C) Copyrighted & All Rights Reserved. Do not use this image in any form without my written permission.
------------------------
Der Fluch des schwarzen Goldes
1869-2019: 150. Jahrestag des Grubenunglücks der Schächte "Segen Gottes" und "Neuhoffnung" im Freitaler Revier südlich von Dresden
Der Steinkohlenbergbau reicht hier urkundlich bis ins 16. Jahrhundert zurück. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts kam es zur stetigen Intensivierung des Abbaus, die 1900 mit einer Jahresförderleistung von 661.000 Tonnen Kohle aus allen Gruben ihren Höhepunkt erreichte.
Dabei war die Arbeit der Bergleute nicht ungefährlich. Insbesondere die durch Methananreicherungen möglichen Schlagwetterexplosionen hatten oft tödliche Folgen.
Am 2. August 1869 ereignete sich auf den Schächten "Segen-Gottes" und "Neuhoffnung" eine solche Explosion, die 276 Bergleute das Leben kostete, nur 5 Bergleute überlebten. Das Unglück ist bis heute das schwerste Grubenunglück in der sächsischen Bergbaugeschichte und das viertschwerste Unglück in der deutschen Bergbaugeschichte.
Ein Jahr nach dem Unglück weihte man am Bestattungsort der Opfer ein Denkmal ein. Es umfasst einen Obelisken mit zwei Inschriftenplatten sowie mehrere Tafeln mit den Namen der Opfer im Alter von 15 bis 65 Jahren.
------------------------
Monument for the victims of Saxonys worst mining accident, caused the death of 276 miners in the "Segen-Gottes-Shaft" and "Neuhoffnung-Shaft" in Kleinnaundorf near Dresden on 2 August 1869.
------------------------
------------------------
Dieses Foto ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung ist nur mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung meinerseits zulässig. Dies gilt auch für die Nutzung auf privaten Homepages.
------------------------
Please Note: This photo ist (C) Copyrighted & All Rights Reserved. Do not use this image in any form without my written permission.
------------------------