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zwei Denkmale

unterwegs im Gelände der historischen Saigerhütte Olbernhau-Grünthal

 

Die Saigerhütte hat ihren Namen von einem mittelalterlichen Schmelzverfahren, bei dem aus silberhaltigem Kupfer das Silber als wichtiges Münzmetall gewonnen wurde. In Sachsen entwickelte sich die Hütte Grünthal ab 1537 zu einem Zentrum der Kupferverarbeitung. Dabei entstanden rund um die eigentliche Schmelzhütte weitere Gebäude aus den Bereichen Produktion, Verarbeitung, Verwaltung, Wohnen und soziales Leben.

 

Auch wenn die Schmelzhütte wegen Baufälligkeit 1952 abgebrochen wurde und nur noch die Grundmauern und Fundamentreste vorhanden sind, blieben um die Hütte herum über 20 funktional miteinander verbundenen Gebäuden erhalten. Sie stellen einen europaweit einzigartig geschlossenen Museumskomplex in Bezug auf Verhüttung im

Saigerverfahren dar und sind deshalb eine ausgewählte Stätte für die vorgesehene Kandidatur zum UNESCO-Welterbe Montanregion Erzgebirge.

 

Das Foto zeigt das Obere Tor, das als Teil der Umfassungsmauer des Hüttenkomplexes 1656 errichtet wurde. Der Bau sollte die Saigerhütte schützen, nachdem die Schweden im Dreißigjährigen Krieg wenige Jahre zuvor hier gewütet hatten. Bei dem Baum am Tor handelt es sich um eine Traubeneiche (Quercus petraea), die ebenfalls als Naturdenkmal geschützt ist und laut kleinem Inschriftenschild aus dem Jahr 1630 stammt.

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Uploaded on October 3, 2018
Taken on September 30, 2018