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helfende Hände

Darstellung über einem Kamin von Schloss Gamig südöstlich von Dresden

 

Die nur aus wenigen Häusern bestehende Siedlung Gamig geht auf ein mittelalterliches Vorwerk zurück, welches sich Anfang des 16. Jahrhunderts zu einem Rittergut entwickelte.

 

Vorher könnte hier eine kleine slawische Siedlung bestanden haben. Darauf deutet der Name "Gamig" hin, der wohl vom Wort "kameń", d. h. "Stein" zurückgeht und so viel wie „Siedlung in steiniger Gegend“ bedeutet. Die Deutung deckt sich mit der Lage des Ortes auf einer felsigen Anhöhe.

 

Ende des 15. Jahrhunderts gelangte das Areal an die bekannte Familie von Schönberg, die um 1575 das Schloss erbauen ließen. Eine bauliche Besonderheit des Ensembles ist die Kapelle, die aus zwei Geschossen besteht. Bis 1990 wurde Gut Gamig konventionell landwirtschaftlich genutzt.

 

Die Anlage wurde 1992 vom Freistaat Sachsen erworben, welcher die Gutsgebäude samt Schloss und Ländereien dem Verein Gut Gamig e. V. erbbaurechtlich überließ. Der Verein etablierte in Gamig eine Begegnungsstätte und Rehabilitationseinrichtung zur Förderung chronisch psychisch kranke Menschen.

 

Der historische Gebäudebestand wurde schrittweise saniert und durch Neubauten ergänzt.

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Uploaded on January 12, 2019
Taken on November 2, 2018