Schloss Plön, Seeseite - Plön Palace, lake side
Der Plöner Schlossberg erhebt sich majestätisch mitten in der holsteinischen Seenplatte direkt am Großen Plöner See. Die 1139 zerstörte erste Slawenburg wurde von dem Schauenburger Graf Adolf II. 1156 als deutsche Burg wieder aufgebaut. Mit dem Aussterben des Schauenburger Grafengeschlechts gelangte der Besitz 1460 an das dänische Königshaus. Wiederholte Landesteilungen führten schließlich zur Bildung des kleinen Fürstentums Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön, das bis 1761 bestand und dann in den dänischen Gesamtstaat einverleibt wurde. Unter Herzog Joachim Ernst wurde Plön zur Residenzstadt. Er ließ 1633–1636 nach seiner Eheschließung mit der Gottorfer Prinzessin Dorothea Augusta an der Stelle der mittelalterlichen Burg ein Renaissance-Schloss errichten. Dieses ist heute von nüchterner Gesamterscheinung, hat jedoch eine eindrucksvolle Fernwirkung. Es handelt sich um den letzen großen Schlossbau im Lande. . Das heutige Erscheinungsbild als Putzbau mit Schieferdach geht auf die 1840er Jahre zurück, in denen der dänische König Christian VIII., das Schloss zu seiner Sommerresidenz ausbauen ließ. Als nach dem dem Deutsch-Dänicschen Krieg 1864 die dänische Herrschaft über Schleswig Holstein endete, kam die Provinz unter gmeinesame Verwaltung durch Östtereich und Preußen. 1866 jedoch standen sich beide Mächte im Deutschen Krieg als Feinde gegenüber. Österreich musste sich zurückziehen, und 1867 wurde Schleswig-Holstein eine preußische Provinz. Nach Umbau diente dann das Schloss von 1868 bis 1920 als preußische Kadettenanstalt, auch die Söhne von Kaiser Wilhelm II wurden hier ausgebildet. Von 1933 bis 11945 diente es as Napola, Nationalpolitische Erhiehungsanstalt (auch Lehranstalt), wo der Führungsnachwuchs des Nazistaats ausgebildet werden solllte. 1946-2001 war das Schloss eine staatliche Internatsschule, dann verkaufte das Land das Gebäude an den Besitzer der Optikerkette Fielmann. Dieser richtete hier eine gemeinnützige Fiellmann-Akademie, die sei 2005 Der Plöner Schlossberg erhebt sich majestätisch mitten in der holsteinischen Seenplatte direkt am Großen Plöner See. Die 1139 zerstörte erste Slawenburg wurde von dem Schauenburger Graf Adolf II. 1156 als deutsche Burg wieder aufgebaut. Mit dem Aussterben des Schauenburger Grafengeschlechts gelangte der Besitz 1460 an das dänische Königshaus. Wiederholte Landesteilungen führten schließlich zur Bildung des kleinen Fürstentums Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön, das bis 1761 bestand und dann in den dänischen Gesamtstaat einverleibt wurde. Unter Herzog Joachim Ernst wurde Plön zur Residenzstadt. Er ließ 1633–1636 nach seiner Eheschließung mit der Gottorfer Prinzessin Dorothea Augusta an der Stelle der mittelalterlichen Burg ein Renaissance-Schloss errichten. Das Schloss selber öffnet sich als Dreiflügelanlage zum Großen Plöner See. Es ist heute von nüchterner Gesamterscheinung, hat jedoch eine eindrucksvolle Fernwirkung. Es handelt sich um den letzen großen Schlossbau im Lande. Ein Kranz schlichter, dreieckiger Zwerchgiebel umringt die Walmdächer. Der Mitteltrakt wird an den Seiten von barocken Dachreiterlaternen bekrönt und zeigt an der Hoffront drei gleichartige Rundbogenportale in strengen Pilasterrahmen. Das heutige Erscheinungsbild als Putzbau mit Schieferdach geht auf die 1840er Jahre zurück, in denen der dänische König Christian VIII., das Schloss zu seiner Sommerresidenz ausbauen ließ. Als nach dem dem Deutsch-Däniscchen Krieg 1864 die dänische Herrschaft über Schleswig Holstein endete, kam die Provinz unter gemeinsame Verwaltung durch Östtereich und Preußen. 1866 jedoch standen sich beide Mächte im Deutschen Krieg als Feinde gegenüber. Österreich musste sich zurückziehen, und 1867 wurde Schleswig-Holstein eine preußische Provinz. Nach Umbau diente dann das Schloss von 1868 bis 1920 als preußische Kadettenanstalt, auch die Söhne von Kaiser Wilhelm II wurden hier ausgebildet. Von 1933 bis 1945 diente es as Napola, Nationalpolitische Erhiehungsanstalt (oder Lehranstalt), wo der Führungsnachwuchs des Nazistaats ausgebildet werden solllte. 1946-2001 war das Schloss eine staatliche Internatsschule, dann verkaufte das Land das Gebäude an den Besitzer der Optikerkette Fielmann. Dieser richtete hier die gemeinnützige Fielmann-Akademie ein, eine Bildungsstätte für Augenoptiker die jedes Jahr 7.000 Fachkräfte nicht nur für den firmeneigenen Nachwuchs ausbildet.
www.denkmalschutz.de/denkmal/schloss-ploen.html und weitere Quellen
Plön Palace Hill rises majestically in the centre of the Holstein Lake District directly on the shores of the Great Plön Lake. The first Slavic castle, destroyed in 1139, was rebuilt as a German castle by Count Adolf II of Schauenburg in 1156. When the Schauenburg dynasty of counts died out, the property passed to the Danish royal family in 1460. Repeated divisions of the land eventually led to the formation of the small principality of Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön, which existed until 1761 and was then incorporated into the Danish state. Under Duke Joachim Ernst, Plön became the official residence. After his marriage to Princess Dorothea Augusta of Gottorf, he had a Renaissance palace built on the site of the medieval castle in 1633-1636. Today it has a sober overall appearance, but has an impressive long-distance effect. It is the last large palace building in the country. Its current appearance as a plaster building with a slate roof dates back to the 1840s, when the Danish King Christian VIII had the castle extended to become his summer residence. When Danish rule over Schleswig Holstein ended after the German-Danish War in 1864, the province came under the joint administration of Austria and Prussia. In 1866, however, the two powers faced each other as enemies in the German War. Austria had to withdraw, and in 1867 Schleswig-Holstein became a Prussian province. After being remodelled, the castle then served as a Prussian cadet school from 1868 to 1920, and the sons of Kaiser Wilhelm II were also trained here. From 1933 to 1945, it served as a Napola, a national political education centre (or training school), where the next generation of leaders of the Nazi state were to be trained. From 1946 to 2001, the castle was a state boarding school, then the state sold the building to the owner of the Fielmann optician chain. He set up the non-profit Fielmann Academy here, a training centre for opticians that trains 7,000 specialists every year, not only for the company's own junior staff.
www.denkmalschutz.de/denkmal/schloss-ploen.html and other sources
Schloss Plön, Seeseite - Plön Palace, lake side
Der Plöner Schlossberg erhebt sich majestätisch mitten in der holsteinischen Seenplatte direkt am Großen Plöner See. Die 1139 zerstörte erste Slawenburg wurde von dem Schauenburger Graf Adolf II. 1156 als deutsche Burg wieder aufgebaut. Mit dem Aussterben des Schauenburger Grafengeschlechts gelangte der Besitz 1460 an das dänische Königshaus. Wiederholte Landesteilungen führten schließlich zur Bildung des kleinen Fürstentums Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön, das bis 1761 bestand und dann in den dänischen Gesamtstaat einverleibt wurde. Unter Herzog Joachim Ernst wurde Plön zur Residenzstadt. Er ließ 1633–1636 nach seiner Eheschließung mit der Gottorfer Prinzessin Dorothea Augusta an der Stelle der mittelalterlichen Burg ein Renaissance-Schloss errichten. Dieses ist heute von nüchterner Gesamterscheinung, hat jedoch eine eindrucksvolle Fernwirkung. Es handelt sich um den letzen großen Schlossbau im Lande. . Das heutige Erscheinungsbild als Putzbau mit Schieferdach geht auf die 1840er Jahre zurück, in denen der dänische König Christian VIII., das Schloss zu seiner Sommerresidenz ausbauen ließ. Als nach dem dem Deutsch-Dänicschen Krieg 1864 die dänische Herrschaft über Schleswig Holstein endete, kam die Provinz unter gmeinesame Verwaltung durch Östtereich und Preußen. 1866 jedoch standen sich beide Mächte im Deutschen Krieg als Feinde gegenüber. Österreich musste sich zurückziehen, und 1867 wurde Schleswig-Holstein eine preußische Provinz. Nach Umbau diente dann das Schloss von 1868 bis 1920 als preußische Kadettenanstalt, auch die Söhne von Kaiser Wilhelm II wurden hier ausgebildet. Von 1933 bis 11945 diente es as Napola, Nationalpolitische Erhiehungsanstalt (auch Lehranstalt), wo der Führungsnachwuchs des Nazistaats ausgebildet werden solllte. 1946-2001 war das Schloss eine staatliche Internatsschule, dann verkaufte das Land das Gebäude an den Besitzer der Optikerkette Fielmann. Dieser richtete hier eine gemeinnützige Fiellmann-Akademie, die sei 2005 Der Plöner Schlossberg erhebt sich majestätisch mitten in der holsteinischen Seenplatte direkt am Großen Plöner See. Die 1139 zerstörte erste Slawenburg wurde von dem Schauenburger Graf Adolf II. 1156 als deutsche Burg wieder aufgebaut. Mit dem Aussterben des Schauenburger Grafengeschlechts gelangte der Besitz 1460 an das dänische Königshaus. Wiederholte Landesteilungen führten schließlich zur Bildung des kleinen Fürstentums Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön, das bis 1761 bestand und dann in den dänischen Gesamtstaat einverleibt wurde. Unter Herzog Joachim Ernst wurde Plön zur Residenzstadt. Er ließ 1633–1636 nach seiner Eheschließung mit der Gottorfer Prinzessin Dorothea Augusta an der Stelle der mittelalterlichen Burg ein Renaissance-Schloss errichten. Das Schloss selber öffnet sich als Dreiflügelanlage zum Großen Plöner See. Es ist heute von nüchterner Gesamterscheinung, hat jedoch eine eindrucksvolle Fernwirkung. Es handelt sich um den letzen großen Schlossbau im Lande. Ein Kranz schlichter, dreieckiger Zwerchgiebel umringt die Walmdächer. Der Mitteltrakt wird an den Seiten von barocken Dachreiterlaternen bekrönt und zeigt an der Hoffront drei gleichartige Rundbogenportale in strengen Pilasterrahmen. Das heutige Erscheinungsbild als Putzbau mit Schieferdach geht auf die 1840er Jahre zurück, in denen der dänische König Christian VIII., das Schloss zu seiner Sommerresidenz ausbauen ließ. Als nach dem dem Deutsch-Däniscchen Krieg 1864 die dänische Herrschaft über Schleswig Holstein endete, kam die Provinz unter gemeinsame Verwaltung durch Östtereich und Preußen. 1866 jedoch standen sich beide Mächte im Deutschen Krieg als Feinde gegenüber. Österreich musste sich zurückziehen, und 1867 wurde Schleswig-Holstein eine preußische Provinz. Nach Umbau diente dann das Schloss von 1868 bis 1920 als preußische Kadettenanstalt, auch die Söhne von Kaiser Wilhelm II wurden hier ausgebildet. Von 1933 bis 1945 diente es as Napola, Nationalpolitische Erhiehungsanstalt (oder Lehranstalt), wo der Führungsnachwuchs des Nazistaats ausgebildet werden solllte. 1946-2001 war das Schloss eine staatliche Internatsschule, dann verkaufte das Land das Gebäude an den Besitzer der Optikerkette Fielmann. Dieser richtete hier die gemeinnützige Fielmann-Akademie ein, eine Bildungsstätte für Augenoptiker die jedes Jahr 7.000 Fachkräfte nicht nur für den firmeneigenen Nachwuchs ausbildet.
www.denkmalschutz.de/denkmal/schloss-ploen.html und weitere Quellen
Plön Palace Hill rises majestically in the centre of the Holstein Lake District directly on the shores of the Great Plön Lake. The first Slavic castle, destroyed in 1139, was rebuilt as a German castle by Count Adolf II of Schauenburg in 1156. When the Schauenburg dynasty of counts died out, the property passed to the Danish royal family in 1460. Repeated divisions of the land eventually led to the formation of the small principality of Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön, which existed until 1761 and was then incorporated into the Danish state. Under Duke Joachim Ernst, Plön became the official residence. After his marriage to Princess Dorothea Augusta of Gottorf, he had a Renaissance palace built on the site of the medieval castle in 1633-1636. Today it has a sober overall appearance, but has an impressive long-distance effect. It is the last large palace building in the country. Its current appearance as a plaster building with a slate roof dates back to the 1840s, when the Danish King Christian VIII had the castle extended to become his summer residence. When Danish rule over Schleswig Holstein ended after the German-Danish War in 1864, the province came under the joint administration of Austria and Prussia. In 1866, however, the two powers faced each other as enemies in the German War. Austria had to withdraw, and in 1867 Schleswig-Holstein became a Prussian province. After being remodelled, the castle then served as a Prussian cadet school from 1868 to 1920, and the sons of Kaiser Wilhelm II were also trained here. From 1933 to 1945, it served as a Napola, a national political education centre (or training school), where the next generation of leaders of the Nazi state were to be trained. From 1946 to 2001, the castle was a state boarding school, then the state sold the building to the owner of the Fielmann optician chain. He set up the non-profit Fielmann Academy here, a training centre for opticians that trains 7,000 specialists every year, not only for the company's own junior staff.
www.denkmalschutz.de/denkmal/schloss-ploen.html and other sources