Schloss Meseberg
Schloss Meseberg ist ein Barockschloss aus dem 18. Jahrhundert in Brandenburg. Es liegt etwa 70 Kilometer nördlich von Berlin in Meseberg, einem Ortsteil der Stadt Gransee mit 150 Einwohnern. Das Anwesen liegt direkt am östlichen Zipfel des Huwenowsees. Es wird als Gästehaus der deutschen Bundesregierung genutzt. Hermann Graf von Wartensleben ließ ab 1736 das heutige Schloss errichten, nachdem das alte Herrenhaus in Meseberg im März 1721 abgebrannt war. Das Rittergut hatte seine Ehefrau Dorothea, geborene von der Groeben, 1735 geerbt, zusammen mit Baumgarten, nachdem sie 1723 schon die Güter Rauschendorf und Schönermark als Mitgift erhalten hatte. Seit der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts war das Rittergut im Besitz der Familie von der Groeben. Graf Hermann war ein Sohn des Generalfeldmarschalls und Ministers im Drei-Grafen-Kabinett Graf Alexander Hermann von Wartensleben (1650–1734).
Laut Bernhard Ludwig Bekmann wurden in Meseberg 1736 die Anlage des Gartens und 1737 der Hausbau begonnen. 1739 war der Bau vollendet. In die Kartusche über dem Giebel der Hofseite sind die Initialen „HvW“ gemalt. Der Architekt ist namentlich nicht bekannt, wird aber im Umkreis des Berliner Oberbaudirektors Philipp Gerlach vermutet. Der Gestalter des terrassierten Barockgartens hieß Münther. Hermann von Wartensleben hatte kurz nach seiner Heirat schon Schloss Rauschendorf als Wohnsitz errichten lassen. Sein Bruder Friedrich Ludwig hatte 1735, einem Erlass des Königs folgend, mit der Errichtung des Palais Wartensleben am Pariser Platz in Berlin begonnen, der Architekt war vermutlich ebenfalls Philipp Gerlach. Weitere Infos unter de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Meseberg
Schloss Meseberg
Schloss Meseberg ist ein Barockschloss aus dem 18. Jahrhundert in Brandenburg. Es liegt etwa 70 Kilometer nördlich von Berlin in Meseberg, einem Ortsteil der Stadt Gransee mit 150 Einwohnern. Das Anwesen liegt direkt am östlichen Zipfel des Huwenowsees. Es wird als Gästehaus der deutschen Bundesregierung genutzt. Hermann Graf von Wartensleben ließ ab 1736 das heutige Schloss errichten, nachdem das alte Herrenhaus in Meseberg im März 1721 abgebrannt war. Das Rittergut hatte seine Ehefrau Dorothea, geborene von der Groeben, 1735 geerbt, zusammen mit Baumgarten, nachdem sie 1723 schon die Güter Rauschendorf und Schönermark als Mitgift erhalten hatte. Seit der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts war das Rittergut im Besitz der Familie von der Groeben. Graf Hermann war ein Sohn des Generalfeldmarschalls und Ministers im Drei-Grafen-Kabinett Graf Alexander Hermann von Wartensleben (1650–1734).
Laut Bernhard Ludwig Bekmann wurden in Meseberg 1736 die Anlage des Gartens und 1737 der Hausbau begonnen. 1739 war der Bau vollendet. In die Kartusche über dem Giebel der Hofseite sind die Initialen „HvW“ gemalt. Der Architekt ist namentlich nicht bekannt, wird aber im Umkreis des Berliner Oberbaudirektors Philipp Gerlach vermutet. Der Gestalter des terrassierten Barockgartens hieß Münther. Hermann von Wartensleben hatte kurz nach seiner Heirat schon Schloss Rauschendorf als Wohnsitz errichten lassen. Sein Bruder Friedrich Ludwig hatte 1735, einem Erlass des Königs folgend, mit der Errichtung des Palais Wartensleben am Pariser Platz in Berlin begonnen, der Architekt war vermutlich ebenfalls Philipp Gerlach. Weitere Infos unter de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Meseberg