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Der Spiegelsaal im Schloss Rheinsberg

Der Spiegelsaal erstreckt sich im Nordflügel des Obergeschosses zwei Fensterachsen tief und vier Fensterachsen breit und trägt seinen Namen wegen der Spiegel an den Fensterpfeilern und der Trumeaux der Kaminachsen (Abb. 4). Er wurde gemeinsam mit der Vorkammer und dem Bacchuskabinett, deren Dekoration weitestgehend erhalten ist, nach Entwürfen von Knobelsdorff in den Jahren 1739/40 ausgestattet. Die Wände sind mit hellgrauem Stuckmarmor und korinthischen Pilastern versehen. Die Deckenvoute trägt vergoldete Stuckornamente der vier Jahreszeiten und Musikembleme. Das Plafondgemälde zeigt „Der Tag vertreibt die Finsternis“ und wurde 1740 von Antoine Pesne signiert. Die Türen zeigen vergoldete Reliefs mit Szenen aus den Metamorphosen des Ovid von Carl Scheffler

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Uploaded on December 28, 2024
Taken on June 29, 2024