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Schwanberg, Bavaria, state of Germany (the art of public places of Schwandorf), Klosterstraße/Adolf-Kolping-Platz

Schwandorfs Geschichte!

Schwandorf wurde 1006 n. Chr. in einer Urkunde des Klosters Sankt Emmeram in Regensburg zum ersten Mal schriftlich erwähnt. Dort ist von Suainicondorf am Fluß Naba (Schwandorf an der Naab) die Rede.

1234 n. Chr. war Schwandorf dann der Sitz eines wittelbachischen Amtes und 1286 Sitz eines Dekans.

1285 n. Chr. wurde Schwandorf als Marktort bezeichnet, der 14 Jahre später eine städtische Verfassung erhielt und sich damit selbst verwalten durfte.

1920 wurde Schwandorf eine kreisfreie Stadt. 1972 dann im Zuge der Gemeindegebietsreform "Große Kreisstadt" im neugegründeten Landkreis Schwandorf. "Schwandorf in Bayern" wurde amtlich in "Schwandorf" geändert.

Schwandorf = Burschendorf ≠ Schweindorf!

1006 n. Chr. hieß Schwandorf noch Suainicondorf (= slawischer Herkunft und wird "Schuainiza" ausgesprochen). Dann ersetzte man das "c" durch ein "k". So soll "Schuainiza" zu "Swainkendorf" (Schweindorf oder Schwandorf) geworden sein. Tatsächlich bedeutet "Suainica" aber "Bursche". Von daher müsste Schwandorf eigentlich Burschendorf heißen!

Das Schwandorfer Wappen!

Schwandorfer Wappen Aus "Suainicondorf" wurde auf rätselhafte Art und Weise "Schwandorf" - wie es aber zum Schwandorfer Wappen kam, darüber gibt es sagenhafte Deutungen, die allesamt klären sollen, wie der schwarze Filzstiefel seinen Weg ins Wappen fand:

VERSION1:

Auf einer Hirschjagd blieb Pfalzgraf Ruprecht im Morast der Naab STECKEN und verlor dabei seinen Stiefel. Die Schwandorfer bemerkten dies und lachten (ihn aus). Dafür bekamen sie den Filzstiefel in ihr Wappen.

VERSION2:

Hierin wurde die Hirsch- zur Wildschweinjagd, bei der derselbe Pfalzgraf seinen Stiefel verlor. Schwandorfer Bürger fanden ihn und als Dank dafür, dass er wohlbestiefelt wieder in die Stadt zurückkehren konnte, durfte Schwandorf den Stiefel ins Wappen einfügen.

VERSION3:

In dieser Deutung war der Pfalzgraf ebenfalls auf der Pirsch. Allerdings "jagte" er da nach einer in der Naab nackt badenden Jungfrau. Diese floh. Er verfolgte sie, verlor dabei (wieder einmal mehr) seinen Stiefel, worauf dieser als Erinnerung ins Wappen aufgenommen wurde.

VERSION4:

Früher wurde in Schwandorf am Weinberg Wein angebaut. Der damalige Landesherr kostete ihn, gab ihm den Namen "Stiefelwein" (man kann ihn nur aus einem Stiefel trinken = bezeichnet eine schlechte Qualität) und fügte den Stiefel ins Wappen ein.

www.schwandorfer-impressionen.com/schwandorfer-geschichte...

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Uploaded on January 9, 2016
Taken on October 27, 2015