alfredlexx60 (Soldat Chvéïk de retour)
Wien, 2. Bezirk (l’arte degli edifici vecchi di Vienna), Praterstraße (Dogenhof)
Dogenhof shines in new splendor
After years of restoration works, the Dogenhof again shines in Venetian Palazzo splendour. Still unclear is the future of the during the works discovered old cafe premises.
Impressive facade after complicated restoration works restored.
Many difficulties
The works up to now proved extremely complicated. The Dogenhof is built like a coulisse: On the facade simple cement casts were hanged which lately appeared loose and brittle. Additionally, there were improper renovations in the 30s.
"This building has been problematic from the beginning to the end", said construction analyst Gerhard Seebach. Although the in 1902 by architect Karl Caufal built Dogenhof was one of the first concrete buildings of Vienna - given the technical execution of the construction but it was perhaps better that only three buildings were preserved in Vienna from Caufal.
During the restoration work half of the tracery now had to be re-cast. Apart from the technical difficulties the bankruptcy of the restorer delayed the work. At least outside but these are now largely completed and removed the scaffolding.
Result of the Italy-enthusiasm
With its facade the Dogenhof despite its name but not imitates the Venetian Doge's Palace, but the "Ca'd'Oro" at the Grand Canal. The idea to recreate a whole building comes from the Italy-enthusiasm of the late 19th century.
Discovered Cafe Dogenhof again
Not yet decided, however, was about dealing with the surprising discovery of the restorers that the today still existing little cafe Dogenhof originally was more than twice as large. In 1968 the classic Viennese coffee house was divided and rented the larger, almost 30 meters long half to shops.
During the restoration the lying under layers of paint gilded ornaments came again to light. Although funding has not yet been decided, a reunification of the two coffee houses is also conceivable, predicted Seebach.
In the existing Cafe Dogenhof they are not overly delighted about the merger plans. The era of classic large coffee houses was over, said the operator.
Nach jahrelangen Restaurierungsarbeiten erstrahlt der Dogenhof wieder in venezianischem Palazzo-Glanz. Unklar ist noch die Zukunft der bei den Arbeiten entdeckten alten Kaffeehaus-Räumlichkeiten.
Eindrucksvolle Fassade nach komplizierten Sanierungsarbeiten wieder hergestellt.
Viele Schwierigkeiten
Die Arbeiten gestalteten sich bisher äußerst kompliziert. Der Dogenhof ist wie eine Kulisse gebaut: An die Fassade wurden einfache Zementgüsse gehängt, die sich zuletzt locker und brüchig zeigten. Hinzu kamen unsachgemäße Renovierungen in den 30er Jahren.
"Dieser Bau ist von Anfang bis Ende problematisch gewesen", so Bauanalytiker Gerhard Seebach. Zwar sei der 1902 von Architekt Karl Caufal errichtete Dogenhof einer der ersten Betonbauten Wiens gewesen - angesichts der technischen Ausführung des Baus sei es aber vielleicht besser, dass von Caufal nur drei Bauten in Wien erhalten geblieben seien.
Bei den Restaurierungsarbeiten musste nun die Hälfte des Maßwerks neu gegossen werden. Neben den technischen Schwierigkeiten verzögerte auch der Konkurs des Restaurators die Arbeiten. Zumindest außen sind diese nun aber weitgehend fertig gestellt und die Gerüste abgebaut.
Ergebnis der Italien-Begeisterung
Mit seiner Fassade imitiert der Dogenhof trotz seines Namens übrigens nicht den venezianischen Dogenpalast, sondern die "Ca' d'Oro" am Canale Grande. Die Idee, ein ganzes Gebäude nachbauen zu lassen, rührt aus der Italien-Begeisterung des ausgehenden 19. Jahrhunderts.
Cafe Dogenhof wieder entdeckt
Noch nicht entschieden wurde hingegen über den Umgang mit der überraschenden Entdeckung der Restaurateure, dass das heute noch existierende kleine Cafe Dogenhof ursprünglich mehr als doppelt so groß war. 1968 wurde das klassische Wiener Kaffeehaus geteilt und die größere, beinahe 30 Meter lange Hälfte an Geschäfte vermietet.
Bei der Restaurierung kamen die unter Farbschichten liegenden, vergoldeten Verzierungen nun wieder zum Vorschein. Zwar stehe die Finanzierung noch aus, eine Wiedervereinigung der beiden Kaffeehaushälften sei aber denkbar, prognostizierte Seebach.
Im bestehenden Cafe Dogenhof zeigt man sich auf Anfrage allerdings wenig begeistert von den Fusionsplänen. Die Zeit der klassischen Groß-Kaffeehäuser sei vorbei, meinte die Betreiberin.
Wien, 2. Bezirk (l’arte degli edifici vecchi di Vienna), Praterstraße (Dogenhof)
Dogenhof shines in new splendor
After years of restoration works, the Dogenhof again shines in Venetian Palazzo splendour. Still unclear is the future of the during the works discovered old cafe premises.
Impressive facade after complicated restoration works restored.
Many difficulties
The works up to now proved extremely complicated. The Dogenhof is built like a coulisse: On the facade simple cement casts were hanged which lately appeared loose and brittle. Additionally, there were improper renovations in the 30s.
"This building has been problematic from the beginning to the end", said construction analyst Gerhard Seebach. Although the in 1902 by architect Karl Caufal built Dogenhof was one of the first concrete buildings of Vienna - given the technical execution of the construction but it was perhaps better that only three buildings were preserved in Vienna from Caufal.
During the restoration work half of the tracery now had to be re-cast. Apart from the technical difficulties the bankruptcy of the restorer delayed the work. At least outside but these are now largely completed and removed the scaffolding.
Result of the Italy-enthusiasm
With its facade the Dogenhof despite its name but not imitates the Venetian Doge's Palace, but the "Ca'd'Oro" at the Grand Canal. The idea to recreate a whole building comes from the Italy-enthusiasm of the late 19th century.
Discovered Cafe Dogenhof again
Not yet decided, however, was about dealing with the surprising discovery of the restorers that the today still existing little cafe Dogenhof originally was more than twice as large. In 1968 the classic Viennese coffee house was divided and rented the larger, almost 30 meters long half to shops.
During the restoration the lying under layers of paint gilded ornaments came again to light. Although funding has not yet been decided, a reunification of the two coffee houses is also conceivable, predicted Seebach.
In the existing Cafe Dogenhof they are not overly delighted about the merger plans. The era of classic large coffee houses was over, said the operator.
Nach jahrelangen Restaurierungsarbeiten erstrahlt der Dogenhof wieder in venezianischem Palazzo-Glanz. Unklar ist noch die Zukunft der bei den Arbeiten entdeckten alten Kaffeehaus-Räumlichkeiten.
Eindrucksvolle Fassade nach komplizierten Sanierungsarbeiten wieder hergestellt.
Viele Schwierigkeiten
Die Arbeiten gestalteten sich bisher äußerst kompliziert. Der Dogenhof ist wie eine Kulisse gebaut: An die Fassade wurden einfache Zementgüsse gehängt, die sich zuletzt locker und brüchig zeigten. Hinzu kamen unsachgemäße Renovierungen in den 30er Jahren.
"Dieser Bau ist von Anfang bis Ende problematisch gewesen", so Bauanalytiker Gerhard Seebach. Zwar sei der 1902 von Architekt Karl Caufal errichtete Dogenhof einer der ersten Betonbauten Wiens gewesen - angesichts der technischen Ausführung des Baus sei es aber vielleicht besser, dass von Caufal nur drei Bauten in Wien erhalten geblieben seien.
Bei den Restaurierungsarbeiten musste nun die Hälfte des Maßwerks neu gegossen werden. Neben den technischen Schwierigkeiten verzögerte auch der Konkurs des Restaurators die Arbeiten. Zumindest außen sind diese nun aber weitgehend fertig gestellt und die Gerüste abgebaut.
Ergebnis der Italien-Begeisterung
Mit seiner Fassade imitiert der Dogenhof trotz seines Namens übrigens nicht den venezianischen Dogenpalast, sondern die "Ca' d'Oro" am Canale Grande. Die Idee, ein ganzes Gebäude nachbauen zu lassen, rührt aus der Italien-Begeisterung des ausgehenden 19. Jahrhunderts.
Cafe Dogenhof wieder entdeckt
Noch nicht entschieden wurde hingegen über den Umgang mit der überraschenden Entdeckung der Restaurateure, dass das heute noch existierende kleine Cafe Dogenhof ursprünglich mehr als doppelt so groß war. 1968 wurde das klassische Wiener Kaffeehaus geteilt und die größere, beinahe 30 Meter lange Hälfte an Geschäfte vermietet.
Bei der Restaurierung kamen die unter Farbschichten liegenden, vergoldeten Verzierungen nun wieder zum Vorschein. Zwar stehe die Finanzierung noch aus, eine Wiedervereinigung der beiden Kaffeehaushälften sei aber denkbar, prognostizierte Seebach.
Im bestehenden Cafe Dogenhof zeigt man sich auf Anfrage allerdings wenig begeistert von den Fusionsplänen. Die Zeit der klassischen Groß-Kaffeehäuser sei vorbei, meinte die Betreiberin.